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Neues Erscheinungsbild für schweizer Uhrenmarke Certina

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Certina Watches Logo – vorher und nachher

Die zur Swatch Group zugehörige Uhrenmarke Certina erhält anlässlich des 125-jährigen Firmenbestehens ein neues Erscheinungsbild inklusive neuem Logo. Während die Unternehmensgeschichte bis ins Jahr 1888 zurückgeht, wurde die Marke Certina im Jahre 1939 eingeführt. Die seit vielen Jahrzehnten mit der Marke assoziierte Hausfarbe Rot wird durch Grün abgelöst. Gleichwohl möchte Adrian Bosshard, CEO Certina, das Redesign als „Back to the roots“ verstanden wissen.

Das neue Erscheinungsbild wurde vor wenigen Wochen im Rahmen der BASELWORLD 2013 erstmalig präsentiert. Die Farbe Grün stehe für Frische und Erfolg, so Bosshard. Die neue Wortmarke sei in der gleichen Schriftart gesetzt wie das in den 1960er verwendete Logo. Das 1959 eingeführte DS-Konzept (Doppelte Sicherheit) markiert auch heute noch ein wesentliches Merkmal der Marke Certina. Certina ist Premium Partner des Formel-1-Teams Sauber. Kaum ein (Premium-)Uhrenhersteller, der das Thema Sport nicht als wesentliche Komponente der Markenidentität definiert hätte.

Das neue Logo

Certina Logo

Die Schildkröte – „das beste Symbol für Schutz im Wasser und gegen Stöße“, wie es in einem anlässlich des Jubiläums aufgelegten Videos heißt – erfährt eine Aufwertung. Erstmalig beinhaltet das Markenlogo nun einen stilisierten Schildkrötenpanzer als Bildmarke. Die Schildkröte hielt in den 1960er Jahren Einzug und steht symbolhaft für Qualität und Zuverlässigkeit. Der Name Certina ist übrigens vom Lateinischen abgeleitet: „certus“ = „sicher, gewiss“.

Messestand BASELWORLD 2013

Certina Messestand – Baselworld 2013

Aktuelle Uhrenmodelle

Certina Uhren

125-jähriges Firmenbestehen

Certina: New identity for its 125th anniversary and novelties at Baselworld 2013

Bildergalerie

Weiterführende Links:
certina.com
25-JÄHRIGES FIRMENBESTEHEN | Certina.com
www.vintagecertinas.ch

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12 Kommentare

  1. Ich saß da und rätselte was das Logo darstellen soll. Einen zerbröckelten Zahn, einen grünen Diamanten? Ein Schildkrötenpanzer! Okay, wenn man es weiß ist es irgendwie klar.

    »Die Schildkröte […] steht symbolhaft für Qualität und Zuverlässigkeit.«

    Seit wann steht eine Schildkröte für Qualität und Zuverlässigkeit? Für langsame Behäbigkeit vielleicht, Ausdauer und vielleicht auch noch Widerstandskraft aufgrund des Panzers.

    Eigentlich gefällt mir das Logo gut. Es ist zumindest ein großer Schritt nach vorne. Die Typo ist überzeugend und die Bildmarke sieht irgendwie kompakt aus. Aber irgendwie stört mich die Relation von beiden Elementen. Die Bildmarke wirkt einfach zu klein gegen die prominente Schrift. Und die kleinteilige Stückelung des Panzers verstärkt diesen Eindruck noch. Hmm, irgendwie ist das meiner Meinung nach noch suboptimal.

  2. Für mich sieht es nach einem Fußballplatz für Spinnen aus. Die Bildmarke ist auch nicht so mein Ding. Zum Glück taucht die Bildmarke nicht in den Uhren als Label auf. Geht wahrscheinlich auch gar nicht.

  3. “Fußballplatz für Spinnen”

    Habe herzlich gelacht.
    Dieses Zeichen lässt aber auch Tür und Tor offen für freie Assoziationen. :-)
    Überlegte ich mir kurz zuvor, ob das nicht der Schuhabsatz eines Outdoor-Stiefels sein soll. Ihre Idee ist aber lustiger.

    [War letztes Wochende in einer Spinnenausstellung im Schloss Nymphenburg und bin mir sicher, dass die 8 Beine haben. Herrliche Vorstellung, sie Fussball spielen zu sehen. Weiß eigentlich jemand, dass Spinnen balzen? So wie Regenwaldvögel. Doch. Aber nun genug der Abschweifungen.]

  4. Meiner Meinung nach sieht das neue Erscheinungsbild edler und hochwertiger aus, weil nicht so viel Farbe im Spiel ist.
    Ebesno finde ich, dass die neue Typo edler daherkommt.
    Bei der Bildmarke stört mich das “DS”. Ich habe mich gefragt, was es wohl bedeuten mag. Dass man jetzt “Doppelte Sicherheit” in die Bildmarke schreiben muss, hinterfage ich. Vor allem weil bestimmt jeder rätselt, was DS bedeuten könnte. Und es macht die Bildmarke noch kleinteiliger.

    Sehr gut finde ich den “weißen Strich” zwischen Markenname und Unterzeile, weil er bis ins Bild geht. Sonst finde ich den Panzer schön, natürlich sollte er deutlicher zu erkennen sein. Auch die Farbe sieht frisch aus und wirkt durch ihre helle Farbintensität sportlich, auch wenn man jetzt eher denken mag, dass Grün ja die Hausfarbe von Rolex ist.

  5. Deckt mal mit dem Finger das grüne Sohlenprofil ab – so wäre das Logo mutig gewesen! Obwohl, es erinnert dann zu sehr an Porsche. Welche Agentur hat gestaltet?

    Wieso ist das grüne Etwas (wieso froschgrün, warum nicht im alten Certinarot) so unpassend ›eingehängt‹?

    Das eingeklemmte ›DS‹ (doppelt super?) könnte auch innerhalb einer Presse liegend betrachtet werden. Gerade werden die beiden Buchstaben zerquetscht.

    Das ist alles noch nicht fertig, also etwas einfältig. Wirkt so, als ob jemand vom Vorstand gebrieft hat, da muss eine Schidkröte rein und zusätzlich Dynamik in die Typo. Die Schildkrötenform passt einfach nicht zur ›Porsche-Schriftart‹. Schnelle Typo vs. lahme Schildkröte.

  6. Also was die Buchstabenabstände angeht, so dürfte man da ruhig nochmal ran. Wirkt optisch nicht sehr ausgeglichen.
    Der grüne Panzer wirkt irgendwie fehlplaziert.

  7. Die neue alte Schrift paßt gut. Noch besser würde es zum Thema Präzision passen, wenn die Abstände zwischen ER und IN ausgeglichen wären.

    Das Symbol des Schildkrötenpanzers paßt zum Thema. Es wurde, was ich gut finde, ebenfalls aus den Sechzigern wieder aufgegriffen. Im Verhältnis zur Schriftmarke ist er allerdings deplaziert. Auch die Teilung und das DS in der Spalte ist zu viel und nicht sehr ausgereift.

    Garnicht verstehe ich das Farbkonzept. Die Bildmarke ist dunkelgrün. Am Messestand ist sie türkis und manchmal ist sie komplett untereinander Mittelachse und weiss. Die Zusatzfarbe am Messestand ist ein intensives hellgrün. Die Farbkombination Schwarzweiss, Hellgrün und etwas Türkis ist sehr interesant und passend zum Thema. Nur, warum wird das nicht konsequent durchgehalten.

    Den Messestand und den kleinen Film über die 125 jährige Geschichte finde ich sehr gut.

  8. Ich verstehe es einfach nicht, was offenbar – wie hier wieder einmal belegt – in den Köpfen mancher „Entscheider“ bei durchaus namhaften Unternehmen vor sich geht, wenn solch eine „Gestaltung“ real und öffentlich werden darf.

    Zuerst dachte ich ja, meine Wahrnehmung wäre möglicherweise ernsthaft beeinträchtigt, weil der erste Eindruck des Logos ohne jede Verzögerung die Assoziation „tote Schildkröte“ (mit Betonung auf „tot“) herauf beschwor. Insofern ist es gleichzeitig beruhigend wie irritierend, wenn die übrigen Kommentare nahe legen, dass ich damit wohl nicht allein stehe…

    Himmel hilf!

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