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Neues Commerzbank Logo

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Commerzbank Logo

Zuletzt wurde das Commerzbank-Logo vor etwas mehr als einem Jahr modifiziert. Die Einführung eines “Trauerrands” hatte sich den Wenigsten erschlossen. Im gestern vorgestellten neuen Logo verschmelzen die Dresdner Bank und die Commerzbank zu einer visuellen Einheit. Das alte, an eine Sonne erinnernde Logo der Commerzbank – genannt “quatre vents” – wurde abgelegt. Es macht den Weg frei für eine Neuinterpretation des zum Dreieck gefalteten Band der Sympathie (Dresdner Bank Logo) der Dresdner Bank.

Commerzbank Band

Das Band hat nun Dank Verläufe, die einen Schattenwurf andeuten, eine dreidimensionale Anmutung. Der Schattenwurf erreicht nun genau das, was der “Trauerrand” nur unzureichend vermochte, es macht die gelbe Bildmarke auf weißem Untergrund kräftiger und edler obendrein.

Beim neu gesetzten Schriftzug hingegen verharrt das Auge beim “CO”, was kein gutes Zeichen ist, denn die ersten beiden Lettern stehen optisch seitlich ab. Besonders deutlich tritt die Unausgewogenheit der Wortmarke hervor, wenn das Auge zwischen abschließendem K und dem CO hin und her springt. Das K wirkt im direkten Vergleich etwas zu filigran geraten. CO und MM sind im direkten Nebeneinander eher Konkurrenten, denn Teil eines Ganzen. “Schuld” sind meines Erachtens vor allem der deutlich geringere Kontrast innerhalb der Strichstärke. Beide Vorgänger-Wortmarken sind diesbezüglich homogener. Der höhere Kontrast lässt die sehr unterschiedlichen Buchstabenformen näher zusammenrücken. Auch die stärkere Neigung der Schenkel beim M im Vorgänger erzeugt generell mehr Fluss im Schriftbild. Auch wenn man die neue Form der Lettern als angenehm, vielleicht sogar prägnanter als ihre Vorgänger empfindet, ausgeglichener waren die alten Wortmarken.

Nachdem zuletzt EdenSpiekermann das Commerzbank-Logo angefasst hatte, durfte nun MetaDesign ran und sich um das Rebranding kümmern. Der Fontblog schreibt zudem, dass Lucas de Groot die Schrift gestaltet hat. Auch findet sich hier eine schöne Historie des Firmenzeichens der Commerzbank.

Alle bisherigen Commerzbank- und Dresdner Bank-Filialen werden ab dem zweiten Quartal 2010 unter dem Namen Commerzbank geführt. Das neue Logo wird nun sukzessive eingeführt. Mit Vorstellung des neuen Logos hätte man doch gleich auch die Website anpassen können. 5 Minuten? So aber sitzt im Header noch das alte Logo, während im Pressebereich das neue Logo bereits als Download bereit steht.

Auch einen neuen Claim hat sich die Commerzbank zugelegt: „Gemeinsam mehr erreichen.“ Das klingt ehrlich, unaffektiert und bodenständig.

Vielen Dank den zahlreichen Tippgebern!

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68 Kommentare

  1. Schlicht, edel, einprägsam, gefällig. Guter rundumschlag, bei der Typo muss ich Dir aber leider ebenso recht geben und beim Claim gar wiedersprechen, “Gemeinsam mehr erreichen” mag für Dich bodenständig klingen, für mich klingt es ein wenig nach Floskel, wie mfg, am Abschluss einer Werbeemail.

  2. das Logo gibt mir ein neues und vor allem positiveres Feeling. Aber beim ersten hinschauen dachte ich, es wäre eine abgewandelte Form vom Recycling Logo.
    Es fehlen nur noch die Pfeile…

    Gruß
    Damian

  3. Wenig konstruktiv, aber faszinierend:
    Da geht man in die “Commerzbank-Arena”, muss sich ein trauriges 0:4 gegen den FCB anschauen, aber freut sich wegen der Bandenwerbung auf einen neuen Eintrag im Designtagebuch. Und so ist es gekommen! :)
    Lob an Achim aus Frankfurt!

  4. Oh mein Gott – das Ding ist ja voll eckig. Schaut mit abgerundeten Ecken sicher besser aus. Die Typo hat der Achim eh schon zerlegt – da gibt’s nichts hinzuzufügen.

  5. Mein erster Gedanke war auch, dass es im Logosymbol einen Störfaktor gibt.
    Wahrscheinlich wurden zahlreiche Varianten mit abgerundeten Ecken und im Innenbereich gerade verlaufenden, überlappenden Kanten gemacht. Aber der Kunde hat sich nun mal für dieses Modell entschieden – für mich nicht nachvollziehbar.

  6. Herzbluat: Abgerundete Ecken gefährden aber das Gefühl von “Sicherheit” und “Standfestigkeit”.

    Leider stimme ich aber zu. Etwas eckig und etwas rund, irgendwie steht das in zu viel Spannung zueinander und will noch nicht so recht überzeugen.
    Trotz meiner Aversion zu Verläufen in Logos kann man hier jedoch sagen, dass das Logo auch ohne die Verläufe funktionieren würde (von weitem oder in kleiner Form verschwimmen die Gelbtöne ja eh zu einer Masse), von daher sehe ich die Verläufe hier als weniger tragisch an. Dass eine Dreidimensionale Anmutung ein Logo eleganter macht – dem kann ich jedoch zustimmen.

    Eines steht fest: Eine viel schönere Anmutung als ein gelbes Logo mit schwarzer Outline.

    In Sachen Typo stimme ich Achim zu – das ist noch nicht ganz stimmig.

  7. GERADE die Typo finde ich sehr gelungen. Die leichten Strichstärkenunterschiede können auch lediglich an der Interpolation in lowres-Auflösung in dieser Webdarstellung liegen. Ich finde diese Typo WESENTLICH besser als die alte. Die alte war zu klobig, zu altbacken, zu … naja,, zu alt.

  8. Ich hatte mir schon länger gedacht, dass durch die Übernahme der Dresdner Bank ein CoBa-CI-Update kommen könnte, damit die „gute alte“ Dresdner nicht komplett verschwindet. Dass man aber an der sehr alten und bei jedermann gelernte Commerzbank-Sonne ansetzt und diese durch das Dresdner-Bank-Sechseck ;-))) ersetzt, ist mutig. Es wurde bereits erwähnt – irgendwie stört in der neuen Form rechts die Außenkante, die den Bogen der Innenkante nicht mitgeht. Rein von der grafischen Anmutung finde ich es so aber erstmal okay, ob das mit den Verläufen auch in klein auf der Website oder auf Briefbögen funktioniert, bleibt abzuwarten.

    Ich fand den alten Font (also den, der letztes Jahr eingeführt wurde) zwar prägnanter, grafisch gefällt mir der neue auch besser, da er geradliniger und „stabiler“ wirkt – was für eine Bank momentan vielleicht ein ganz guter Hintergedanke ist …

  9. Ich find’s gut! Es sieht vorallem nicht mehr so aus, als würden vier Kundenberater einen Kunden in die Ecke drängen … ;-) Und es funktioniert meiner Ansicht nach auch “in klein” besser als das bisherige Logo.

    Aber muss es als Bildunterschrift nicht heißen “bis 08/2008″ und “seit 08/2008″? Das Logo wurde doch vor mehr als einem Jahr überarbeitet und nicht erst in 08/2009.

  10. Ich finde die neue Typo zum dreieckigen Logoband auch besser, da visuell prägnanter und stärker. Das Ganze wirkt stimmig in einer Einheit – beides eckiger und damit auch stabiler. Irgendwie erinnert das Logo zwar schon ein bisschen an das Recycling-Logo, was meiner positiven Meinung aber keinen Abbruch tut. Im Gegensatz zum damaligen Trauerrand finde ich die Schattierung edel und um einiges moderner als den Vorgänger.

  11. Eigentlich wäre es für diesen Beitrag gut, wenn man noch das alte grüne Piktogramm sieht. Dann wird man auch sehen, dass die Kanten, welche manch einer als störend empfindet, wohl dafür da sind, um näher am (grünen) Original dran zu bleiben…
    Mich stören sie aber auch nicht, wenn bspw. auf einem Medium aufgrund technischer Beschränkungen die Verläufe wegfallen, wird man sehen, dass die Kanten nützlich sind.

  12. Also man muss schon sagen man hat das Logo schön vereinigt indem man die äußeren Ecken des alten Dresdner Bank Logo beibehalten hat und “innen” ein verbindendes Band illustriert hat.
    Diese “Verbindung” find ich passt auch gut zu dem neuen Claim “Gemeinsam mehr erreichen”.

    Ich muss aber auch zustimmen das die Wortmarke sehr unausgeglichen wirkt. Vielleicht sind die Buchstaben “CO” aber auch einfach zu Rund für den Rest der Schrift.

    Als ich das Logo gestern zum ersten Mal gesehen habe, musste ich aber auch direkt an das PET-Logo denken, also jeder der jetzt eine Pfandflasche neben sich stehen hat, sollte das gut vergleichen können.
    Man nehme das PET-Logo spiegel es, nimmt die Pfeile raus, verbindet die einzelnen Elemente miteinandern, färbt es Gelb und legt ein bisschen Schatten an die Ecken und schon hat man das neue Commerzbank Logo ;)

  13. Also ich kann mich im Großen und Ganzen nur anschließen. Die Verknüpfung von DreBa und CoBa finde ich gut, wobei ich das DreBa-Logo schon immer sympatischer fand – vielleicht aber auch nur, weil die Dresdner – selig – Kunde meiner Agentur war … ;-)

    Die Kombination von Sechseck und dem freundlichen Gelb finde ich sehr gelungen, wirkt für mich nur im ersten Moment etwas falsch – wie aus der Rubrik “Was man mit der Bildmarke der Dresdner Bank nicht machen darf” des DreBa-CD-Manuals … Aber ich denke, daran kann ich mich schnell gewöhnen. Nur die Einbindung des Schattens und der Rundungen finde ich leicht suboptimal. Denn wie bereits erwähnt sind die Übergänge von der Rundung in die Ecke nicht ordentlich gezeichnet und wirken unfertig.

    Die Typo finde ich viel zu technokratisch. Sie fällt im Zusammenspiel mit der sympathischen Bildmarke deutlich ab. Erinnert mich an die “Avenir”. Da hätte meines Erachtens nach bei der Alten CoBa-Typo bleiben sollen, um wirklich das Zusammenwachsen der beiden Marken auch im Logo zu transportieren. So geht die “alte” Commerzbank im neuen Logo völlig verloren.

    Aber vielleicht ist das ja vor dem Hintergrund der Finanzkrise auch durchaus gewollt … ;-)

    PS: Als Quasi-Staatsbank sei die Frage erlaubt: bezahlen wir alle mit unseren Steuern jetzt diesen Relaunch? ;-)

  14. Ich frage mich, warum man für das “Band der Sympathie” ein Möbiusband gewählt hat. Für mich steht das für Endlosigkeit und “niemals ankommen”. Die Form an sich finde ich aber recht edel umgesetzt, schön auch, dass sie sich so nett ins “K” einfügt. Die etwas unausgeglichene Typo stört micht hier nicht sonderlich.

    Ich finde es aber immer wieder erstaunlich, wenn derart bekannte und gelernte Logos so ohne weiteres über den Haufen geworfen werden. Besonders stark blutet mir das Herz hier nicht, da ich die alte Form nicht sonderlich schön fand, aber deutlich beliebiger ist die neue schon. Vielleicht hätte man eher versuchen sollen, die bisherige Form zu abstrahieren, statt den Bezug komplett zu kappen.

  15. Tut mir leid, aber das ist kein »gefaltetes Band«. Entweder es ist geschwungen, dann gibt es draussen aber keine Ecken oder es ist glattgestrcihen, dann gibt es nur Kanten. So aber ist es nichts halbes und nichts ganzes. Die unsaubere Spationierung im Schriftzug tut ihr übriges. Die Grundidee finde ich gut, da mir das alte Commerzbank-Logo nie richtig gefallen hat, aber die Umsetzung hätte meiner Meinung nach besser ausfallen können.

  16. Also ich weiß nicht recht. Ist das wirklich das Logo für den Start in eine neue Zukunft? Es mag edler aussehen und die Sonne, die übrigens aussieht (-sah) als ob vier Kundenberater mir gleichzeitig ihre Produkte verkaufen möchten, war mir auch nie sympathisch, aber glauben die Entscheider wirklich, dass mit einem einfachen Mix der Logos der optimale Weg gefunden wurde? Der Kunde hat doch über Jahre ein gewisses spezifisches Wissen zu beiden Marken gesammelt. Dieser Mix wird zu Verwirrung führen und je nach Prägung der Kunden (ob Dresdner oder Comm.) werden die alten Wissensstrukturen die neuen überlagern, was zu Problemen bei der Aufnahme neuen Wissens führen wird (und das dauerhaft). Die Möglichkeit ein Aufbruchszeichen zu setzen, was besonders für eine Bank in heutigen Zeiten wichtig wäre, wurde vertan.

  17. Ich fand die alte Typo viel schöner. Die alte Typo mit der neuen Bildmarke hätte mir deutlich besser gefallen. Hab auch das Making Of gesehen und fand die Notiz mit den runden Kanten garnicht schlecht. Mein Wunschlogo hätte dann wohl so ausgesehen:

  18. @Stefan Danke, für die Anregung. Das Dresdner Bank-Logo ist jetzt auch als Lightbox-Link integriert.
    @Henrik Du hast natürlich recht. Ist korrigiert.
    @Nils Ja! So sähe tatsächlich auch “mein Wunschlogo” aus. Erst hier sind Typo und Bildmarke eine Einheit.

  19. Die neue Schriftart ist mir zu gewöhnlich. Da finde ich den Entwurf von Nils deutlich besser. Auch das abgerundete Band von Nils ist deutlich gefälliger… Einfach der bessere Entwurf!

    Gratulation NILS! Gut gemacht.

  20. Gefällt mir gar nicht. Ich assoziere überhaupt nichts, was mit Bank zu tun hat. Ich denk da an Entsorgung. Und die neue Typo gefällt mir genau so wenig – die alte fand ich viel stimmiger und edler. Die Bildmarke hat mir viel zu viel Spannung mit diesen ganzen Kanten… – würde hier nicht groß Bank stehen, hätte ich eher an Müllindustrie gedacht

  21. Also mir gefällt das neue Logo so gut, dass ich mir als Kunde der zukünftigen Targobank sehr gut vorstellen kann zur Commerzbank zu wechseln (Logos und Namen sollten sicherlich keine Rolle für die Auswahl seiner Bank darstellen – aber Targobank geht gar nicht. Da werde ich nicht Kunde sein. Nie!)
    Der Vorschlag von Nils gefällt mir auch sehr gut, allerdings wirkt das neue Original-Logo schon moderner.

  22. ich halte dieses ding für eine hervorragende umsetzung von strategie in design. ob man das nun persönlich schön findet oder nicht – das ist dann wohl geschmackssache.

  23. @Nils — sicher ist die alte Typovariante etwas glatter aber die Diskussion um die abgerundeten Ecken finde ich vollkommen überflüssig. Das Signet sollte zumindest in seinen Grundfesten zeitlos bleiben. Wenn die 3D/Schatten-Anmutung vielleicht in ein paar Jahren überworfen wird, so stelle man sich das Logo dann mal mit abgerundeten Ecken vor…(grüner Punkt).

    Kurzum. Das Signet ist eine Hommage an die Marke »Dresdner« (was ich befürworte), die Typografie mag bezügliche des »K« noch etwas Überarbeitung/Zeit nötig haben aber die Richtung stimmt. Die Trauerränder sind weg, die Marke eine neue, starke Marke — sind Logofusionen selten sinnvoll, so ist dies meiner Meinung nach gelungen!

  24. ok, das ‘alte’ Logo fand ich immer schon merkwuerdig, mit diesen komischen “Vs um Punkt im Halbkreis”konnte ich nix anfangen…

    Witzigerweise (wer weiss, was das noch gibt, hat ja auch Geld gekostet!) ist die umgekehrte Kombi zum oben vorgestellten Logo auch als Marke eingetragen – also “Dresdner Bank” mit ebenjenem V-um-Kreis-Logo (also dem alten Comba)!

    siehe: http://www.markenblog.de/2009/10/29/das-neue-commerzbank-logo/

    Und wenn ich mir vorstelle, was das alles wieder kostet – ‘ne Bank hat nunmal mehr Filialen als ein Lebensmittelkonzern, der ‘nur’ die Verpackungen neu drucken muss, was sowieso relativ regelmaessig passiert. Aber Banken haben’s ja :/

  25. Die alte Typo strahlt Seriosität und Tradition aus, ohne dabei altbacken zu wirken. Die Neue wirkt eher langweilig und austauschbar. Auch das gelbe Band sieht mit den Abgerundeten Kanten besser und schlüssiger aus. Ich schlage vor, Nils druckt sich seinen Entwurf mal aus und klopft gaaanz vorsichtig beim Coba-Vorstand an…. ;-))

  26. Zum hier hochgelobten Vorschlag von Nils: Sicher typographisch die bessere Lösung und gäbe es nicht die beiden Vorgänger-Logos, auch der klar bessere Entwurf. Gar kein Thema.

    Aber:

    Die beiden Vorgänger sind deutlich erkennbar. Und sie stehen getrennt nebeneinander. Links die alte Coba und rechts – leicht geändert – die alte DreBa. Für mich bleibt in diesem Logo die Trennung zwischen den beiden Häusern bestehen. und ich kann mir vorstellen, das man genau das nicht wollte. Es sollte wohl eine Wiedererkennung geben, aber es sollte insgesamt auch neu sein und ein Logo für EIN Haus sein und nicht für zwei zusammengelegte. So hat man das Logo der Dreba geändert UND den Schriftzug der CoBa. Von beiden ist etwas geblieben und beide haben sich dennoch geändert.

    Es ist keine Frage: typografisch hätte der Schriftzug wesentlich besser gestaltet werden können. Auch finde ich ihn insgesamt, von den Mängeln abgesehen, eher flau und charakterlos, aber einfach den (und sei er noch so gut) alten Schriftzug zu nehmen und neben das neue Logo zu stellen, ist meiner Meinung nach nicht die richtige Lösung, wenn man ein neues Unternehmen repräsentieren möchte.

  27. Mich stören die Ecken auch, jedoch sehe ich darin aber auch eine gewisse Eigenstänigkeit es hat was eigenes. Ich hätte vielleicht ohne Rundungen gearbeitet und wohl etwas anderes versucht also mehr den origamieffekt gewählt. Typographisch hat Achim vollkommen recht, bin mal gespannt ob das in Print vielleicht besser funktioniert. Vielleicht liest man hier ja mit und ändert die Kleinigkeiten noch ab ;-)

    Interessant finde ich den Kompromiss den das Logo eingeht, den Namen der Commerzbank und das Signet der Dresdner Bank.

  28. Das Möbiusband lässt mich an die farbigen Schleifen denken. “Die Gelbe Schleife ist das weltweite Symbol für Solidarität und Unterstützung.” hm, naja. Gewöhnungsbedürftig.

  29. mit der Übernahme der Dresdener Bank macht das Logo echt Sinn und sieht richtig gut aus. Nur die äußeren Ecken hätten runder sein können. Wenn es sich innen weich um die Kurve schwingt, warum dann nicht auch außen?

  30. Relaunch gefällt! Bei der Typo könnte man zwar noch das ein- oder andere machen aber hauptsächlich stelle ich mir die Frage, wann nun endlich “Goldi” wieder kommt!!! :-)

    wenn nicht jetzt, wann dann.

  31. Das Möbius Band ist sicherlich nichts neues. Wenn ich mich recht erinnere verwendet die Kölner Designgruppe Schwarzwechsel eine ähnliche anmutende Erscheinung schon seit längerem.
    htttp://www.schwarzwechsel.de Aber dennoch gefällt mir das alte Logo der Commerzbank augenscheinlich besser.

  32. na, der kindergarten war mal wieder fleißig – soviel hohles geschwätz kriegt man sonst nirgendwo umsosnst : ja ja das gelbe band der sympathie und eine leicht modifizierte futura- weshalb die aufregeung- was glaubt ihr denn wieviel meneer de groot dafür bekommen hat – wenn das kein beruf mit zukunft ist – bah, mir wird schlecht- ich brauch dringend ein teller buchstabenmsuppe

  33. Nein, keine konstruktive Kritik, nur Korinthenkackerei: Wer sich unter anderem über Typographie äußert, dem sollte auch an Orthographie gelegen sein. Die Überschrift ist falsch, richtig wäre: “Neues Commerzbank-Logo”.

  34. @typolion Denkst Du denn ein Pauschalrundumschlag hilft es die Diskussion zu verbessern, von der Du der Ansicht bist, sie wäre auf “Kindergarten”-Niveau? Hebt Dein Kommentar das Niveau? Alles “hohl” zu finden ist recht einfach. Fände es schön, wenn Du schreiben würdest, wo Du gänzlich anderer Meinung bist.

    @noir.desir.
    Ein Bindestrich fehlt. Recht hast Du. Auch von Dir wünsche ich mir jedoch einen konstruktiven Beitrag zum eigentlichen Thema, der Gestaltung des Logos. Oder schreib halt zumindest, wer wo Korinthen von sich gibt, dann hat derjenige wenigstens die Chance zu reagieren. Dein Kommentar erweckt den Eindruck, als ob die Orthographie das einzige Thema ist, zu dem Du etwas sagen kannst.

    @kosmar
    Wieso “Quasi-Unmöglichkeit”? Anders als die Konstruktionen von Escher ist das Möbiusband doch sehr reell.
    Plastische Darstellung des Logos

  35. Die Umsetzung nun auch im Web finde ich sehr gelungen, sowohl die Typo als auch die Grafik kommen in klein gut rüber. Hier passt die Form auch mit den Kanten sehr schön. Der Witz ist aber dass das FavIcon noch die alte Sonne ist :D

  36. hallo Achim! tja – dein einwurf ist nicht ohne – seh ich ein – allerdings bei 50 reaktionen muß auch eine dabei sein der das ganze cynisch sarkastisch und/oder ironisch sieht- hier ist nicht gerade der platz das politisch korrekt ausführlich und dann auch noch designmäßig ausgewogen zu diskutieren. was die banken uns allen antun (wir lassen es mit uns machen – ich bin zb bei der commerzbank) und krise hin oder her schon wieder dabei sind zu tun und was kunden ohne sinn und verstand uns designer antun- wenn die kohle fließt ist es ja egal- moral der geschichte? es gibt keine. also gut- ich erzähle gestern meine studennten im corporate design unterricht das eine wort bild marke eigenständig, einmalig, unverwechselbar usw sein sollte und nur das aushängeschild des ci ist .die dresdnerrbank schleife in gelb zu machen ist kein design- sondern ein politische entscheidung und ich bleibe dabei die typo jetzt ist zwar schöner und anders aber auch besser in sinne des ci’s? warten wir mal wie schnell sich draußen die logos sich ändern und die frage bleibt: warum mußte das jetzt sein? ich weiß nicht alles, vielleicht gar nicht viel – also wo ist die antwort auf diese frage, die mich wirklich interessiert ?????

  37. Hallo typolion,

    ich glaube, wir Designer sehen bzw. sähen gerne das Design im Mittelpunkt. In der Regel ist es nur eine Komponente von vielen. Ich kann nichts schlechtes daran finden, dass dem neuen Logo eine wirtschaftspolitische respektive unternehmerische Entscheidung voraus geht. Ist dies nicht in 99% aller Fälle so? Ein neues Design des Designs wegen – eine seltsame Vorstellung.

    Ich finde die Mischung aus DresdnerBank-Bildmarke und der Commerzbank’schen Farbe sogar äußert gelungen. Ein naheliegender Coup, der sowohl nach Innen wie nach Außen das Zusammengehen der beiden Traditionshäuser wunderbar verdeutlicht. Sowohl der Zeitpunkt als auch die grundsätzliche Linie ist nachvollziehbar. Insofern finde ich, ist das Design der Sache sehr dienlich und “Dienen” ist dabei im besten Sinne gemeint, denn es veranschaulicht den Zusammenschluss, wie es vermutlich ein völlig neues Logo kaum in der Lage gewesen wäre. Ich finde es sogar sehr wohltuend, dass mit bestehenden Mitteln gearbeitet wurde.

    Und sind wir doch mal ehrlich. Den Grad, den eine Logokreation heutzutage noch erreichen kann ist vielleicht “eigenständig” oder “originär”, sie kann ein Höchstmaß an Originalität erreichen aber “einzigartig”? Der Markt ist dermaßen gesättigt und die Welt so eng zusammengerückt, dass das Einzigartige so selten geworden ist, wie ein Stück Land, das noch nicht von einem Menschen betreten wurde. Wir kriegen heute mit, wenn in Australien eine Supermarktkette ein neues Logo bekommt und wenn die Telekom einen amerikanischen Blog aufgrund der Verwendung der Farbe Magenta abmahnt. Dabei fällt mir das Beispiel von Canton und Erco ein. Sind die Wortmarken einzigartig? Sicher nicht, aber sie sind jedes für sich eine optimale Entsprechung für das, was hinter der jeweiligen Marke steht. Und genau darauf kommt es doch an, oder? Das Design soll im jeweiligen Fall und unter dem Einfluss vielschichtiger Faktoren die bestmögliche Lösung bereitstellen. Mal gelingt das, und mal weniger.

  38. danke, achim, für die argumentation gegen diesen einzigartigkeitsglauben.

    design kann und darf generisch sein, weil sich manche lösungen bewährt haben und genau das kommunizieren, was hinter dem logo tatsächlich steckt. es geht nicht nur um wettbewerb, es geht auch um informationen – und so dürfen sich auch bestimmte branchen sehr ähneln, wenn sie denn sehr homogen sind.

    ist ein unternehmen anders, dann kann es auch anders auftreten – ansonsten ist es umso besser, wenn es sich eben nicht total verrückt&hip&flippig darstellt, denn langfristig glaubt man das dem unternehmen nicht.

    das heißt aber nicht, dass gestaltung dumm und faul sein darf! es muss aber die aufgabe erfüllen.

    und meines erachtens ist bei allen typodetails im fall der commerz und dresdner eine sehr gute entscheidung. die commerzbank zeigt damit gegenüber den neuen mitarbeitern und den neuen kunden des zukaufs, dass sie die dresdner bank und deren mitarbeiter wertschätzt.
    was will man mehr mit gestaltung erreichen bei solch einem unternehmenswandel?

  39. Finde das Logo sehr gut gelungen, aber ich wäre bei der alten Schrift geblieben (so wie Nils es vorgeschlagen hat). Mich würde interessieren,was das Logo gekostet hat…wenn man sieht, was für ein Aufwand getrieben wurde (siehe Video).

  40. Mir persönlich gefällt die alte Schrift des Logos besser. Vielleicht ist es auch Gewöhnungssache. Trotzdem finde ich das neue Image der Marke Commerzbank sehr gelungen. Es symbolisiert einen Neuanfang, beinhaltet allerdings noch genügend Attribute der alten Marken, um die Kunden nicht zu verschrecken! Die goldene Schleife passt!

  41. das interessant hier ist doch, das sowohl der charakter der dresdner bank als auch der charakter der commerzbank einen platz gefunden haben. so viel einfühlungsvermögen der gestalter ist wirklich selten. ich selbst war beteiligt an einem teil der ci der dresdner bank und freue mich das nicht alles verloren gegangen ist. bedenken wir doch, das alle dresdner kunden die bisher nur grün gesehen haben, plötzlich alles gelb sehen müssen. (ohne angepi…t zu sein). die wahl der schrift und auch das satz-verhältniss entspricht einem modernen branding, das nicht jeder verstehen muss, wenn er über tradtionelle typografie nachdenkt, jedoch “… times – , they are a changing …” das gesammte re-make ist seht gut aufgeräumt. und die zeit die für den umbau aufgewendet wurde – die wurde extrem gut genutzt. wenn die in dem tempo weiterarbeiten, ist in einem jahr alles super sauber und aufgeräumt.

  42. Ich bin kein Designer, kann also nicht mitreden. Seit allerdings die Markenmigration seit Mitte des Monats angelaufen ist, darf ich jeden Tag am “neuen Aushängeschild” der Coba-Filiale in der Mainzer Ldstr in Ffm vorbeilaufen. Auf Grund seiner mickrigen Dimensionen und der dort anfallenden Abgase sieht das Teil nach nur zwei Wochen so dermaßen suspekt aus (meine Frau würde sagen: reiner Dreckfänger), dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das irgendeinen Neukunden anzieht. Das war mit dem Blumenkohl-Logo anders. Das sah selbst im verdreckten Zustand immer nach Commerzbank aus und nicht nach der Yugo-Mafia, die dort in der genauso verdreckt aussehenden Kneipe genau gegenüber residiert.


  43. In Zeiten in denen Banken Ihre Daten an das Finanzamt verkaufen oder ein Verluste-Recycling mit Bad Banks betreiben finde ich die Optischenähe von »Google Drive«»Commerzbank« und »Recycling« irgendwie passend.

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