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60 Kommentare

  1. Ich finde die Idee, über ein gefälliges Logo ein positiveres Bild des Unternehmens zu erreichen, sehr befremdlich. Ich war immer der Überzeugung, das CD wäre Ausdruck der Unternehmenswerte, und nicht umgekehrt. Dieses Pferd ist von sehr weit hinten aufgezäumt.
    Dazu muss ich immer an diese kleinen verbauten Filialen denken, die aussehen wie früher die Intershops an der DDR-Grenze. Zu all dem passt der neue Logoentwurf nicht. Auch ist mir die Verknüpfung “Elemente einer Schreibschrift=freundlichere Anmutung” zu profan.

    Das alte Logo mag klotzig und grob sein, aber es passt zum Eindruck, den ich von dem Unternehmen habe.

  2. @Ysper (#41)

    “Das alte Logo mag klotzig und grob sein, aber es passt zum Eindruck, den ich von dem Unternehmen habe.”

    Und ich glaube genau deshalb wollen sie das ändern…

  3. Ich denke man sollte den Entwurf nehmen und diesen als Skizze einem Schriftdesigner geben. Vielleicht Ole Schäfer, Hannes von Döhren oder Martin Wenzel um nur mal drei zu nennen.

    Um hier etwas Beständiges zu schaffen, braucht es meiner Meinung nach mehr Erfahrung und Fingerspitzengefühl …

  4. Ich denke es geht hier doch nicht darum ob ein Designer oder ähnliches die Verbindung zwischen c und e für nicht gelungen hält, sondern ob der Kunde, der bei Schlecker einkauft, ein positives und frisches Gefühl beim Anblick des Logos über der Eingangstüre hat.

    Und dieses Logo funktioniert auf dieser Ebene meiner Meinung nach sehr gut. Ich habe sofort genau diese neue leichtigkeit und beweglichkeit gesehen. Es sieht auch, wie ich finde, viel lockerer aus als der erschlagende alte Schriftzug.

    Hier mal ein kleiner Alt gegen Neu vergleich (bitte nciht meine rudimentären PS Kenntnisse bemängeln ;))

  5. Ja das stimmt. Wollte eine möglichst neutrale Filiale haben. Aber google hat nix passendes ausgespuckt.

    Am schönsten find ichs immernoch bei tegut… einzukaufen. Aber das gibs ja hier im Ruhrgebiet, wo ich neuerdings wohne, nicht. *gnarf*

  6. Ohne etwas vom Redesign gehört zu haben, hatte ich schon länger den Verdacht, dass sich da was tut… Seit ein paar Monaten gibt es ein paar wenige Schlecker-Filialen, die wie im Beispiel in Kommentar 13 aussehen (pastellfarbene Punkte an der Scheibe und innen deutlich heller und großzügiger gestaltet). Ob das Testfilialen sind? Der Schriftzug kommt dort allerdings noch nicht zum Einsatz.

    Kürzlich gab es eine interessante Gegenüberstellung von Schlecker und dm in irgendeiner Zeitschrift (Brigitte?), die in fast sämtlichen Punkten von der Mitarbeiterführung über das Sortiment und die Ladeneinrichtung bis zur Kundenfreundlichkeit diametrale Ergebnisse erbrachte. Ich bin sehr gespannt, was sich außer der Optik tatsächlich ändert. Vielleicht werden die Schlecker-Kinder ja jetzt auch Anthroposophen ;)

  7. Mensch ich könnte hier schreiben und schreiben …

    http://www2.schlecker.com/htdocs/cms/images/ladenansicht_NEU2_mit_logos.jpg

    Die rechten farbigen Symbole gefallen mir eigentlich ganz gut. Aber worin besteht der Unterschied zwischen Preisalarm (supergünstig), Spartipp (günstig, aber nicht so günstig als supergünstig), Sale (günstig, aber bald nicht mehr da) und dem Tipp (Tipp für günstig, supergünstig oder nicht ganz supergünstig oder Tipp weil neu?)?

    Puh, dazwischen das Logo für die Feuerlöscher, ich dachte, dass es hier gesetzliche Vorgaben gibt, wie das Symbol für Feuerlöscher auszusehen hat. Wäre es im Interesse der Kunden nicht besser, sich bei der Präsentation der neuen Schlecker-Märkte auf das Sortiment zu konzentrieren und nicht auf Symbole, die schlimmes vorhersehen?

    Und warum ist der Fotoservice blau? Gehört der nicht auch zum Sortiment und müsste sich vom Schlecker-Blau abheben?

    Witzig finde ich auch das Schild ‚kein Durchgang‘. Ja, ein ganz wichtiges Symbol, mit dem man das neue Design der Filialen und der neuen offenen Kommunikation gegenüber Kunden und Mitarbeitern vorstellen möchte. Mhhh?

    Sorry, das Konzept könnte noch so gut sein, Schlecker bleibt einfach Schlecker. Der Kunde steht nachwievor nicht im Fokus.

  8. Ich finde das ist ein typografisch ansprechendes und frisches Logo. Die e’s wirken positiv und gut gelaunt. Gute Arbeit von KW 43.

    PS: Ich finde des schade, dass hier soviel rumgelästert wird. Über andere Arbeiten herziehen ist halt auch echt einfach …

  9. Die alte Workmarke erübrigt jede Kritik – es war einfach keine. Es hatte die gleiche emotionale Wirkung wie ungefähr eine Million selbstgebastelter Handwerker-”Logos”.
    Wenn man so will, wäre jeder Schritt in Richtung gestalteter Wortmarke ein Fortschritt.

    Allerdings ist der alte Schriftzug handwerklich sauber. Und das kann der Neue nun wahrlich nicht behaupten! Er wirkt zerrissen, verfahren und unfertig – womit er den inneren Zustand des Unternehmens vermutlich treffend beschreibt.
    Insofern ist die neue Wortmarke natürlich gelungen…

  10. Das Relaunch ist meiner Meinung nach, kräftig in die Hose gegangen. Wie mir scheint- alles was SCHLECKER in den letzten Jahren auch “anpackt”, wird zum “grossen Murks”. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dahinter eine Agentur steckt (würde dem selbstgefälligen, meagmißtrauischen Verhalten des Unternehmens auch widersprechen) sondern jemand im Hause SCHLECKER hat ein wenig in Corel Draw rumgespielt und dann kommt sowas dabei dabei raus. Das Logo wirkt kindlich, verspielt, keine Wertigkeit. Note: 5. Ausserdem fehlt ein Slogan.
    Seit Jahren machen es die Mittbewerber vor: DM z.B. hat ein Superimage. Tolle eigene Produkte zu günstigen Preisen. Resume: SCHLECKER wird zweifelsfrei weiter in roten Zahlen rutschen. Dort sitzen Leute, die ohne Anstand, Leidenschaft und Gefühlen bei der Arbeit sind und das ist das Problem…..stattdessen Menschen wie Dreck behandeln und mittlerweile der Ruf ruiniert ist.

  11. Kleiner Nachtrag zum Schlecker-Relaunch:
    Der neue Slogan wurde jetzt vorgestellt und lautet “For you. Vor Ort.” – das lass ich jetzt einfach mal unkommentiert

    Der neue Vermarktungsleiter von Schlecker verspricht zumindest schonmal: “Unsere Kampagne wird an Sichtbarkeit, Dauerpräsenz und Durchdringung den anderen großen Handelskampagnen ganz sicher in nichts nachstehen und gerade in unserem Fokusbereich der Drogerie einzigartig sein.”

    Ganz schlechte Zeiten stehen uns also bevor.

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