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Neuer Markenauftritt für Rajasthan (Indien)

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Rajasthan, flächenmäßig größter Bundesstaat Indiens, präsentiert sich seit kurzem mit neuem Markenauftritt. Man wolle die Vorstellung, Rajasthan würde in erster Linie aus Sanddünen, Palästen und Wüsten bestehen, ändern.

Die an die Agentur gerichtete Aufgabe war es, Rajasthan in einer Weise zu zeigen, die über die eigenen Vorstellungen hinaus geht. Mit der Kampagne (TV-Spots, Anzeigen, Website) angesprochen fühlen sollen sich insbesondere junge, Abenteuer suchende Touristen.

Auszug Pressemeldung:

Vivek Verma, Senior Vice President, Ogilvy & Mather, Mumbai adds: Rajasthan has beauty and to showcase it in a different light we decided to explore every nook and corner of the state. After much ado we found the unusualness of Rajasthan and realised beauty lies in the eyes of the beholder. It is not about what Rajasthan has to offer but how you perceive it. I would say, come to Rajasthan, “JAANE KYA DIKH JAAYE!”

Rajasthan – neues Tourismuslogo

Rajasthan Logo

Das neue Tourismuslogo Rajasthans zeigt im Stile einer Kippfigur einerseits zwei sich mit dem Rücken zugewandte Kamele, wodurch beim Betrachter Assoziationen wie Wüste und Sand hervorgerufen werden, andererseits beinhaltet es die Darstellung eines Gesichts: ein Mann mit Bart, wie er in Rajasthan getragen wird. Je größer der Abstand zum Logo bzw. je kleiner die Darstellung, etwa wie beim Favicon, desto stärker nehmen wir ein Gesicht wahr und umso weniger erkennen wir Kamele. Ein Spiel mit der Wahrnehmung, das gleichermaßen Einladung ist, Rajasthan mit anderen Augen zu sehen.

Zur besseren Veranschaulichung eine fotografische Darstellung eines Rajasthanischen Palastwächters mit Bart:

Rajasthan Tourismuslogo – vorher und nachher

Rajasthan Logo – vorher und nachher

Rajasthan Werbeanzeigen

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Rajasthan Ad

Verantwortlich für die Markenführung zeichnet Ogilvy & Mather (Mumbai).

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6 Kommentare zu “Neuer Markenauftritt für Rajasthan (Indien)

  1. Die Überarbeitung war bitter nötig und ist in meinen Augen sehr gut gelungen.
    Einzig was mich etwas irritiert: Die beiden Vögel gehören doch fest zum Logo, oder?
    Warum wurden die dann im Bild weggelassen?

  2. Wow, echt schön.

    Könnte mir vorstellen, dass die Vögel weggelassen werden, weil sie vermutlich im Bild verschwinden würden, also zu klein um wahrgenommen zu werden.

  3. Das mit den Vögeln habe ich mich auch gefragt …

    Außerdem:
    „Man wolle die Vorstellung, Rajasthan würde in erster Linie aus Sanddünen, Palästen und Wüsten bestehen, ändern.“

    „… zwei sich mit dem Rücken zugewandte Kamele, wodurch beim Betrachter Assoziationen wie Wüste und Sand hervorgerufen werden …“

    Hmmm …

    Die Umsetzung der Kippfigur ist, wie ich finde, nicht so gut gelöst.
    Die Form der Kamele hätte man variieren können, statt einfach nur zu spiegeln und in verkleinerter Darstellung ist der Bart irgendwie zu wuchtig und schwer im Verhältnis zur Wortmarke. Auch die Formensprache Bild- vs. Wortmarke passt nicht so ganz. Man hätte sich auch etwas anderes als Kamele/Bart überlegen können (man wollte doch weg von Wüste und Sand?!), aber ich kenne die Region nicht und vielleicht ist es ja genau das, was sie ausmacht?.

    Die Fotografie finde ich gut. Sehr schöne Landschaften. Wobei das Bild mit den Ballons schon sehr wie ein Filmplakat aussieht und künstlich wirkt.

    Der weiße Text auf den Motiven bei den Werbeanzeigen funktioniert mal gut, mal weniger.

  4. Die Frage mit den „verschwundenen Vögeln“ stelle ich mir auch, zumal dann das Gesicht des „bärtigen Mannes“ ohne „Augen“ so garnicht mehr durchkommt. Habe dieses Kippbild nicht selbst heraus-gesehen und finde den „Bart“ hier ebenfalls zu wuchtig. Allgemein macht es keinen Sinn, Elemente aus einem Logo zu entfernen, die man bei starker Verkleinerung zu schlecht erkennen würde. Dann gleich grundsätzlich weg lassen. Sieht jetzt danach aus, als wäre das Logo frühzeitig abgesegnet worden und erst beim Einfügen in die Bilder aufgefallen, dass man die Vögel nicht mehr sieht…

    Die Schriftzüge insgesamt finde ich in Kombination aber ganz schön und auch gut in den Bildern platziert. Zumnidest da, wo es auf „Himmel“ platziert wurde. Beim Zugabteil geht es etwas unter.

  5. Die Kippfigur überzeugt auch mich nicht. Die Idee ist nachvollziehbar, jedoch die Umsetzung nicht wirklich gelungen. Die Kamele wirken auf den ersten Blick wie Wolken oder Berge, sind unnatürlich symmetrisch, dadurch disharmonisch. Es wäre wohl eher verkraftbar, wäre das Gesicht besser erkennbar. Ist es aber nicht – dazu ist es noch relativ unympathisch. Hat wohl auch mit meiner Erfahrung zu tun, dass in Indien (besonders im heißen und armen ländlichen Rajasthan) fast alle Menschen sehr dünn sind, die einzigen beleibten (wie im Logo) waren nicht selten besser situierte Businesstypen, die sich gegenüber anderen (gern auch sehr älteren) Menschen aufführten wie Maharajas. Dazu kommt der Machismo – aber das ist eine andere Geschichte.
    Die Fotos und die Schrift sind kitschig schön, das passt zum indischen Bollywoodlook und erweckt beim Europäer exotisches Fernweh.
    Die Fotos mid den Ballons ist schon paar Jahre in Mode, da kommen sie ziemlich spät – siehe Bagan/Myanmar und Angkor/Kambodscha.
    Nichtsdestotrotz hat Rajasthan viel zu bieten – aber viel Grün war nicht dabei.
    In Jaisalmer (der goldenen Stadt) an der pakistanischen Grenze konnte ich 3 Tage nichts essen, so heiß war es. Die Schönheit der Stadt (bei Sonnenuntergang), die Nacht inder Wüste Thar sowie die Gespräche mit den Einheimischen blieben mir aber in Erinnerung – leider (nein zum Glück) sind diese Gefühle nicht in Photoshop generierbar ;-)

  6. Also Moment, nur damit ich das richtig verstehe: Man nehme zwei Kamele und ordne sie so an das sie einen Schnörres bilden? Nur eins dazu: GENIAL!

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