Neue visuelle Identität für DeviantArt

DevianArt Design

DeviantArt, eine bereits im Jahr 2000 gegründete Online-Community für kreative Werke, hat sich ein neues Erscheinungsbild zugelegt. Ein ganzes Jahr lang habe man sich Zeit genommen, um der eigenen Identität einen neuen visuell Ausdruck zu verleihen.

Kühn blicke man nun in die Zukunft, wie es in der heute veröffentlichen Pressemeldung heißt, die zugleich Hintergründe, die Entstehungsgeschichte sowie Eckpunkte des neuen Erscheinungsbildes bereithält. Sehr beeindruckend, wie hier der Designprozess nach außen kommuniziert wird.

Mitgenommen dürften sich die Community-Mitglieder auch deshalb fühlen, weil sie explizit dazu eingeladen werden, das neue Logo mit einer eigenen Arbeit/Illustration zu kombinieren: „Our identity is as much yours as it is ours“. Eigens dafür wurde ein Datenpaket (Download) bereit gestellt.

Davon abgesehen eine clevere Logoarchitektur mit einem überzeugenden Ergebnis, wie ich finde. Entwickelt wurde das neue Erscheinungsbild in Kooperation mit Moving Brands.

DeviantArt Logo

DevianArt Logo – vorher und nachher

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23 Kommentare zu “Neue visuelle Identität für DeviantArt

  1. Laut Intro des neuen Logos auf der DeviantArt-Seite sollen es zwei gespiegelte A sein, kein d + A.
    Das neue Logo wurde zwar von der Abkürzung „dA“ inspiriert, soll aber zwei A’s sein, unter dem Motto:
    „We turn the art world upside down and backwards“

    Warum das Logo nicht nur angeschnitten, sondern gleich halbiert werden musste und jetzt aussieht wie ein Z mit längerem Strich, weiß ich auch nicht.
    Dagegen wird mir das Logo klarer, wenn man es wie im offiziellen „DeviantArt-Pattern“ mehrmals nebeneinandersetzt (zu sehen im Link oben), da es so zusammengesetzt wieder erkennbarer ist.

    • Wieso war und ist deviantart ätzend? Da würde ich mich über eine Begründung freuen, damit ich diese Aussage verstehen kann. Ansonsten ist sie für mich inhaltsleer und dahergesagt.

      Nun?

      • na, weil an deviantart nichts „deviant“ ist, sondern einfach nur eine fantasy und mangasammlung – da wird man auf dauer nur ganz schusselig von …
        Manga und Fantasy ist in etwa so „deviant“ wie die Wildecker Herzbuben.

  2. Als langjähriges Mitglied von deviantArt spricht mich das neue Konzept des Logos sehr an. Endlich ist es clean, zeitlos, ohne Schatten, Konturen oder sonstigen Schnickschnack. Ein großer Schritt nach Vorne für die Community aus meiner Sicht.
    Der nächste Schritt wäre dann wohl, die noch viel zu altbackene und teils auch sehr unübersichtliche Webseite zu überarbeiten und dem Konzept des Logos anzupassen.

  3. Es kann jeder sehen wir er es möchte. Wurde ja schon einiges dazu gesagt. Ich finde es ebenfalls überhaupt nicht gelungen. Und das man so kontrovers darüber diskutiert zeigt, dass es wohl nicht das Gelbe vom Ei ist. Konzept hin oder her. Wenn man erst einmal lang und breit über das Konzept diskutieren muss bis das Logo schlüssig wird, dann ist für mich irgendwas nicht ganz in Ordnung.

    Manch einer mag das dann als „gewagt“, „modern“ oder „mutig“ bezeichnen. Ich empfinde es als „Ziel verfehlt“. Was ich auch gar nicht verstehen kann ist, dass der Webauftritt nicht gleich mit runderneuert wurde. Naja.

  4. Da wurde eine halbe Sache gemacht. Es war dringend Zeitfür ein neues Design. Das alte erinnerte stark an Zeiten, in denen Internetnutzer noch als Nerds galten. In Zeiten von massiver Konkurrenz im Bereich Art Communities musste sich deviantart neu positionieren. Genau das wurde aber versäumt. Es wurde nur ein Logo geschaffen, noch dazu eines, das komplett dissonant zum Webauftritt wirkt.
    Da wäre es besser gewesen, hätte man sich auf alte Tugenden besonnen und das beste daraus gemacht. Das alte Farbspektrum der Seite, das ziemlich unschön gealterte Maskottchen und der unübersichtliche Aufbau der Seite sind schrecklich und nach wie vor da, beißen sich aber nun mit dem neuen Logo, das schmerzhaft deutlich macht, wie es sein könnte, wenn man das Redesign komplett durchgezogen hätte. Man hätte sicherlich auch behutsamer modernisieren können, durch abspecken des Aufbaus, Auffrischen des bestehenden Farbschemas und soweiter.
    Es handelt sich hier nun einmal auch nicht um Instagram, flickr und dergleichen. Es ist eine Artcommunity der ersten Stunde, mit all den pornografischen, geekigen und kommunikativen Konventionen (Reichtum der Emoticons etwa) dieser Zeit. Da hat sich wenig verändert. Man hätte sich also nicht an hippen neuen Konzepten orientieren sollen, sondern seine Eigenartigkeit als Asset begreifen sollen. Deviantart hat eine Zielgruppe aus Nerds und Geeks. Gerade hier gibt es viel eigenständiges und zeitgemäßes Design. Warum hat man das nicht in Betracht gezogen?
    Man kann nur hoffen, dass an einem angepassten Webauftritt noch gearbeitet wird.
    Ich als langjährige Nutzerin kann das Design und seine Unbeholfenheit schon lange nicht mehr ertragen und schaue mich allein deshalb nach Alternativen um. Eine Plattform für visuelle Inhalte muss gut aussehen!

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