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Neue CD-Manuals (01/2015): G7 Gipfel 2015, Salamander, Innsbruck…

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In der Sammlung deutschsprachiger Corporate Design Manuals wurden dieser Tage weitere fünf Handbücher aufgenommen, darunter das der Marke Salamander, des G7-Gipfels 2015 sowie der Universität Konstanz. Gelistet werden nun 181 Handbücher in deutscher Sprache.

  • G7 Gipfel 2015
  • Salamander
  • Universität Konstanz
  • Innsbruck
  • Fachhochschule Brandenburg

Unternehmen und Agenturen sind herzlich eingeladen, ihre Handbücher als PDF einzureichen.

10 Kommentare zu “Neue CD-Manuals (01/2015): G7 Gipfel 2015, Salamander, Innsbruck…

  1. Ich hatte auch schon länger überlegt, dir mal das CD-Manual unserer Uni zuzuschicken, Achim. Ich wusste nur nicht, wie es in solchen Fällen mit dem Urheberrecht aussieht. Freut mich aber, es nun hier zumindest verzeichnet zu finden.

    Würde dich eine Besprechung des neuen CD der Uni Konstanz eventuell interessieren? Ich persönlich habe da natürlich eine eigene laienhafte Meinung dazu, zumal auch als „Betroffener“ ;) Insbesondere ärgert mich die, milde ausgedrückt, merkwürdige technische Umsetzung des CDs.

    Um zwei komplett widersprüchliche Beispiele zu nennen: Die Markierung von Titeln einerseits, das Unterstreichen von Überschriften andererseits.

    Titel sollen laut CD zeilenweise mit Streifen hinterlegt werden, deren Farben vom sog. „Seeblau“ abgeleitet sind. Zumindest in den MS Office-Vorlagen sind das einfach Rechtecke, die man dann mehr oder weniger genau auf die Zeilenlänge zieht. Das darf dann jeder Nutzer für jedes Dokument selbst machen, inklusive Titeländerungen. Technisch unheimlich aufwendig, zumal es zumindest in MS Office so etwas wie intelligente Formen gibt.

    Überschriften sollen in Seeblau unterstrichen werden. Dabei soll jedoch die unterstreichende Linie nicht direkt der p-Linie entsprechen. Sie soll also etwas (wie viel?) von der Unterlänge entfernt sein. In Office sei das nicht möglich, daher wirds da dann auch nicht so gemacht. Sagt das CD-Handbuch. Also eine Kapitulation vor der Technik hier.

    Zusammenfassend: Einerseits unheimlich technisch Aufwendig und Umständlich, andererseits eine technische Kapitulation. Geht so etwas wirklich nicht besser? Das frage ich mich.

    Weiter stört mich doch sehr, dass es zwar eine CD-Font gibt. Diese gibt es aber – auch nicht intern – zur Verwendung im täglichen Geschäftsbetrieb. Dazu heißt es im CD-Handbuch lapidar:

    Bei Office-Anwendungen, Bildschirm und Präsentationen wird als Ersatzschrift die auf allen Windows-Systemen frei verfügbare Systemschrift Arial verwendet.

    Arial? Srsly?

  2. Ach Du liebe Güte, da hat die FH BRB ja wieder ein Ei gelegt. Und ignoriert auf der Website auch gleich mal als erstes ihre Designrichtlinien. Einfach nur peinlich, da mal studiert zu haben. Halt doch nur ne Wald- und Wiesenschule.

  3. @nk – scheint ja wirklich ein mieses Studium gewesen zu sein, wenn die Absolventen noch nicht mal zu konstruktiver Kritik fähig sind …

    • Konstruktivität liegt im Auge des Betrachters. Das alte Logo war schon grenzwertig (Jubelartikel hier: http://designbote.com/14375/eine-grossartiges-logo-fuer-die-fh-brandenburg), aber es hatte noch Bezug zum Gebäude und der Tradition. Das neue Design ist einfach schlecht ausgearbeitet, das fängt bei der gewollten Welle im Logo an und hört bei der mangelnden konsequenten Umsetzung bspw. auf der Website lange nicht auf. Ich sehe die Bilder der Studierenden, mit semitransparenten Sprechblasen. Und habe das alles schon gesehen. Ich sehe Links die ins Nirwana führen (‘nur intern’). Ich sehe Links, die auf eine zweite (bessere ?) Seite führen: http://www.careerservice-fhb.de/ .
      Allgemein wirkt die Website wie aus der Zeit gefallen (die Neunziger haben angerufen…): schlechte Informationsstruktur, nicht responsiv, HTML4 in ISO-8859-1 und Tahoma-Schriftsatz.

      Wir reden hier von einer FH mit mehreren Studiengängen aus dem Bereich Medieninformatik, Digitale Medien etc. Letztlich hat die FHB immer den Spagat zwischen allen Disziplinen versucht – auch innerhalb der Studiengänge – tja, und so sieht dann eben auch das Resultat aus.

    • Vielleicht darf ich abschließend nach all dem Gemecker auch ein Positivbeispiel nennen, über das ich gerade gestolpert bin – gar nicht weit von Brandenburg: Hochschule Magdeburg-Stendal

      https://www.hs-magdeburg.de/home.html

      Leider ist der Leitfaden gerade in Bearbeitung. Der wäre sicher auch noch toll in der Sammlung.

      • aber es hatte noch Bezug zum Gebäude und der Tradition

        „im Logo kein Gebäude abzubilden, es sein denn, man möchte es verkaufen“ ist ein schöner Grundsatz an den man sich immer gut halten kann. Eine Institution wie eine Universität oder Hochschule sollte weit mehr sein als ein alter Kasten (zumal es ja sicherlich und hoffentlich noch weitere moderne Nebengebäude mit all den schönen Fakultäten gibt).

        Und die traditionalität einer Hochschule als zentrales Attribut zu definieren ist auch nicht immer eine Stärke: gerade die Wissenschaft lebt doch von dem Mythos sich ununterbrochen neu zu erfinden; da könnte es doch geradezu gegenläufig sein besonders „alt“ auszusehen.

        Ich beziehe mich dabei aber nur auf das Logo; der Onlineauftritt ist tatsächlich sehr furchtbar; das ist ein Thema für sich.

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