Zaragoza Logo 2022

Logo der Olympiabewerbung 2022 Zaragoza

Zaragoza Logo 2022

Während man hierzulande dem 6. Juli 2011, dem Tag, an dem das IOC den Ausrichter der Olympischen Winterspiele 2018 verkünden wird, mit Spannung entgegen fiebert – wer’s noch nicht mitbekommen hat, München bewirbt sich –, stehen die ersten Kandidatenstädte bereits in den Startlöchern, um eine Bewerbung für die Ausrichtung der Winterspiele im Jahr 2022 auf den Weg zu bringen. Saragossa (spanisch und aragonesisch „Zaragoza“) hat sich im nationalen Wettbewerb gegen Barcelona durchgesetzt und präsentiert nun ein Logo, mit dem die Stadt und die Region der Pyrenäen die Bewerbungsphase einläuten will.

Miguel Bielsa und Jorge Rabadán, zwei Designer aus Saragossa, haben das Logo entworfen, das, wie sie sagen: „die Topographie der Pyrenäen darstellt und Bewegung und Rhythmus verkörpert.“ Es ist so angelegt, dass es zukünftig auch in animierter Form in Erscheinung treten kann. Die Olympischen Ringe dürfen erst dann im Logo eingesetzt werden, sofern das IOC die Kandidatur offiziell ausgesprochen und Saragossa damit zur „candidate city“ ernannt hat.

Unterdessen findet derzeit in zahlreichen nationalen Olympischen Verbänden, eine Vorausscheidung bezüglich einer Kandidatur statt, unter anderem auch in der Schweiz, wo etwa Davos gemeinsam mit St. Moritz und auch Genf, Bern und das Wallis einer Bewerbung entgegenstreben.

Sollte die Bewerbung Münchens für die Ausrichtung der Winterspiele im Jahr 2018 nicht von Erfolg gekrönt sein, erwägt die Bewerbungsgesellschaft offenbar, sich vier Jahre später erneut zu bewerben. Damit wären Saragossa und München direkte Konkurrenten um die Ausrichtung der Winterspiele im Jahr 2022.

13 Kommentare zu “Logo der Olympiabewerbung 2022 Zaragoza

  1. Die Pyrenäen sind soweit abstrahiert, dass man sie nicht intuitiv mit der Bildmarke assoziiert. So wirkt das letztlich wie ein beliebiges buntes Band. Die abgerundete Schrift gefällt mir ebenfalls nicht.

    Barcelona hatte sich tatsächlich für die Winterspiele beworben? Im statistischen Durchschnitt haben die selbst in den kältesten Wintermonaten noch Tagestemperaturen von 14°C. Auch in der näheren Umgebung gibt es keine Gebiete, die im Winter zuverlässig Schnee bieten.

  2. hey, das ist ja mal ein witziges olympia logo!
    so viele haben wir hier schon gesehen die mit schimpf und schande im dt ausgerichtet wurden, aber das ist ja mal eine symphatische umsetzung.
    ich hab mir das nette ding jetzt auf meinen schreibtisch gezogen und mir in klein und groß angesehen, erstaunlicher weise funktioniert das signet alleine auch in sehr klein recht gut. die ungewöhnliche form ist sehr dynamisch und könnte einen hohen wiedererkennungswert mit sich bringen. ich hoffe dass sie nicht im nachhinein da noch die olympischen ringe drankleistern die meiner meinung nach einfach abscheulich aussehen.

    einziger verbesserungsvoschlag wäre die wahl der typo. ich finde dass typografie bei logos sehr gut angepasst sein sollte an schwung und ecken. was hier sehr wenig der fall ist. trotzdem bin ich gespannt auf mehr.

    lg aus wien

  3. ich hoffe dass sie nicht im nachhinein da noch die olympischen ringe drankleistern die meiner meinung nach einfach abscheulich aussehen.

    Die Sorge ist unbegründet, glaube ich: Ist es nicht so, dass die Bewerberlogos wirklich nur für die Bewerbung sind? Sollte Saragossa gewinnen, gibt’s dann doch was völlig neues, oder?

    Das da oben mag ich irgendwie, man sieht auch tatsächlich, dass es Optionen für Animationen bietet – aber wenn’s als Logo der Tour de France aufgetaucht wäre, hätte mich das auch nicht gewundert :)

  4. Gefällt mir sehr. Darauf kann man ganz viel aufbauen, kombinieren, varieren und kreieren.

    Nur fällt mir immer wieder eins auf und ich meine das wäre schon mal ein Thema gewesen: Für die Kandidatur gibt es ein Logo (s.o.) und wenn der Zuschlag erteilt wird, wird ein komplett neues Logo präsentiert. Das war bei allen Olympischen Spielen der letzten 20 Jahre so. D. h. falls Zaragoza den Zuschlag bekommen sollte, wird das Logo doch niemals in die gesamte Praxis überführt.
    Klar, ein gutes Logo unterstützt die Bewerbung in vielfältiger Weise. Aber beim Bewerbungsverfahren und dem Zuschlag haben andere Faktoren eine viel größere Bedeutung.
    Daher finde ich dieses Logo fast ein bisschen zu schade für ’nur‘ eine Bewerbung.

  5. Ich weiss nicht warum, aber ich hab im ersten Moment ne Art tanzendes Männchen gesehen. ^^
    Allerdings würd ich das Ding nie wirklich als Logo für Winterspiele erkennen…

  6. ich hoffe dass sie nicht im nachhinein da noch die olympischen ringe drankleistern die meiner meinung nach einfach abscheulich aussehen.

    Nun, die olympischen Ringe müssen später auf bestimmte Weise – nennt es Corporate Design – eingebaut werden; nämlich so, wie man es bei den bisherigen Logos gesehen hat. Steht halt so in den Guidelines, wie sie das IOC festgelegt hat.

    Meiner Meinung nach ist es zumindest nicht unter den hässlichen und abschreckenden Logos zu finden, aber einen Preis für Originalität oder Schönheit gewinnt es nicht. Zumindest wirkt die Typo, wie Christopher (#2) erwähnt, auch in sehr klein stabil und lesbar.

  7. Erinnert mich vom Aufbau und möglichen Animationen her an die Seite von Lukas Lindemann Rosinski, wenn man auf Kreation und anschließend auf eine entsprechende Auswahl klickt (zum Beispiel Projektarbeiten)

    http://llr-hamburg.de/#/kreation/projektarbeiten/

    Die abgerundete Typo passt für mich aber so gar nicht zum relativ eckigen Bildobjekt. Irgendwie wird dadurch ein Bruch erzeugt und das Logo wirkt nicht zusammengehörig, sondern eher wie zwei Objekte für sich.

  8. Sieht aus wie das Generative Logo für die Decoded Konferenz nur mit mehr Farben. Wer sich ein Video anschaut wird sofort erkennen, wie das ganze funktioniert. Find es für die Konferenz zwar passend, für eine Olympiabewerbung aber total beliebig und daneben.

    http://decoded-conference.com/

  9. tausend mal gesehen diese bänder. auch in diesen ganzen fh-kursen z.b in düsseldorf etc.
    ist aber trotzdem sympatisch – tut ja kein abbruch.

  10. „It’s a long hard road…“ – war meine erste Assoziation…

    Eine bunte Krawatte? – die Zweite…

    Pyrenäen habe ich nicht erkannt – auch nicht nachdem ich „Pyrenäen“ gelesen habe.

    Naja, ein weltweit kompatibles, möglichst einmaliges und absolut nicht anstößliches Logo zu entwickeln ist schwer, geschenkt. Es zeigt allerdings auch eindrucksvoll, daß Heute definitiv Alles schon mal da war und meist schon besser gemacht wurde. Scheiß Leben für Designer – zähle mich ja auch dazu…

  11. Auf mich wirkt dieses Logo nicht kompakt genug. Es ist viel zu ausschweifend und die Typo tut ihr übriges. Auch finde ich die Farbwahl eher beliebig aber wie Hardyhase schon gesagt hat, ist es schwer etwas zu kreiren was noch nicht da war. Persönlich glaube ich aber nicht das diese Bewerbung weit kommt wenn es nach dem Logo geht.

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