Logo der FIBA Basketball-Weltmeisterschaft 2019

Die 18. FIBA Basketball-Weltmeisterschaft wird in zwei Jahren erstmals in China stattfinden. Das Logo der Sportgroßveranstaltung wurde vor wenigen Tagen in Schanghai präsentiert.

Beim visuellen Erscheinungsbild der Weltmeisterschaft, an der erstmals 32 statt 24 Mannschaften teilnehmen werden, haben sich die Verantwortlichen bei der chinesischen Operntradition inspirieren lassen, genauer gesagt bei der Peking-Oper mit ihren Masken und pantomimischen Darstellungen.

Auszug der Pressemeldung:

The logo draws its inspiration from the Beijing Opera, one of the most symbolic cultural icons of China. It showcases the legends of the strongest with the colourful facial make-up of the actors symbolising characteristics such as wisdom, persistence, power and perfection – the exact qualities the participating players and national teams at the FIBA Basketball World Cup 2019 will need in order to succeed.

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14 Kommentare zu “Logo der FIBA Basketball-Weltmeisterschaft 2019

  1. Warum nur gelingt es so selten, Basketball und gute Gestaltung in Einklang zu bringen? Bei mir als Basketball-Spieler und -Fan weckt das ganze leider null Begeisterung …

  2. @Sven: ich denke das liegt nicht primär am Basketball, sondern an den allen Sport-Großveranstaltungen gemeinen Grundbedingungen: So ein „Logo“ muss da grundsätzlich viel zu viel Information transportieren. Was, wo, wer, wann und als nicht wegzudiskutierender Wurmfortsatz ein möglichst beliebiges buntes Bildchen.
    Andere schreiben mit dem Inhalt ganze Briefe, die armen Gestalter sollen daraus ein in sich stimmiges Zeichen kreieren.
    Das kann so gut wie gar nicht funktionieren, noch weniger wenn die Form der einzelnen Bestandteile festgelegt ist (Typo etc).

    • Was die Großveranstaltungen angeht und die damit verbundenen Bedingungen, stimme ich zu. Aber hier im DT sind ja schon öfters Beispiele aus dem Basketball-Kontext gepostet worden (z.B. zuletzt das Logo der ital. Nationalmannschaft). Und auch in der BBL gibt es einige unschöne Beispiele. Da gibt es z.B. derzeit nur ein einziges Team, das keinen Basketball im Logo trägt (Rasta Vechta). In Kombination mit Sponsorennamen kommen da m.M. nach oftmals schräge Gebilde zustande. Da die Sponsoren häufig wechseln, lässt sich langfristig auch kein durchgängiges Erscheinungsbild sichern. Eine Identifikation mit den Teams wird dadurch erschwert.

    • Ja es ist irgendwie immer das Selbe. Ob nun Olympia, Fußball-WM oder ein anderer WorldCup. Die Agenturen sind nicht zu beneiden. In so einem Logo möchten doch bitte alle und jedes Berücksichtigung finden. Die Sportart, die Gastgeber, der Verband und wenn es geht noch der Hauptsponsor – ein Unding. Unweigerlich mutiert man zu Photoshop-Philipp.
      Im Allgemeinen ist so ein Großereignis am wenigsten repräsentativ für die eigentliche Sportart. Ob nun Politisch oder im Marketing. Es ist was es ist – ein kommerzielles Event.

  3. Als erstes dachte ich „warum guckt mich der Ball so böse an und zeigt mir die Zähne“ … dann fragte ich mich … ist das überhaupt ein Ball oder soll das die Sonne darstellen … und wenn ja, warum guckt die so böse … und der Schriftzug „China 2019“ ist sowieso grauenhaft …

    Aber ja, wie es Jürgen schon weiter oben sagte:
    So ein „Logo“ muss da grundsätzlich viel zu viel Information transportieren. Was, wo, wer, wann und als nicht wegzudiskutierender Wurmfortsatz ein möglichst beliebiges buntes Bildchen.

    C’est la vie

    • War auch mein erster Gedanke – und das obwohl ich mit Wrestling mal so überhaupt nichts am Hut habe.
      Und ist das ernsthaft die FF Cocon?! Für Basketball??? Da würde ich auf Foul entscheiden. Unsportlichkeit.
      Der Zusatz „China 2019“ jedenfalls bewegt sich irgendwo zwischen geht so und Klischee; alle Zeilenabstände wirken arg beliebig. Ich schätze mal, dem Gestalter waren zum größten Teil die Hände gebunden, zumindest hoffe ich das…

    • Das war tatsächlich auch meine erste Assotiation.
      Die seltsamen Kulturbezüge (hier Peking-Oper für China) sind allerdings auch fast immer sehr eigenartig. Was verbindet denn die Peking-Oper mit Basketball? Richtig, nichts.
      Eine gewisse regionale Identität durch eine passende Farb- & Formenwelt zu unterstreichen sollte doch eigentlich reichen. Sonstige kulturelle Bezüge, welche dann auch in der Regel äusserst platt sind, damit sie jeder versteht (was dann doch selten klappt), wirken leider all zu oft peinlich und aufgesetzt. Soll dann bei anderen Austragungsländern wahlweise eine Gondel (Italien, Venedig und so… – Pizza geht natürlich auch), eine Guillotine (Frankreich, Revolution …) oder ABBA (Schweden, was sonst) den Sport visualisieren? Für Deutschland kämen dann Bier, Lederhosen, Fischbrötchen und Currywurst in die engere Wahl … oder eben Fußball. ;-)

  4. Ich finde die Idee der Bildmarke klasse.
    Die grafische Verschmelzung von Basketball und Peking Oper wird leider nicht verstanden, da es in Deutschland wenig Berührungspunkte mit chinesischer Kultur gibt.

    Und was die Wortmarke betrifft, finde ich: Mission erfüllt.
    Klischee ist das einfachste Mittel, damit der Nicht-Chinese direkt an China denkt.

  5. ‚4 Logos übereinander gestapelt und vertikal zentriert‘ ist mein visueller Eindruck. Schade, dass es nicht gelungen ist eine Einheit zwischen allen Elementen herzustellen.

  6. Schaut irgendwie nach einer „basketballisierten“ Version der letzten Fußball-WM-Logos aus. ^^ Den Ansatz find ich auch grundsätzlich nicht verkehrt, aber die Typo… Ein bis zwei Schriften weniger hätten es auch getan, und was soll der komische Bogen über dem FIBA-Logo…?

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