Geneva International Motor Show Logo

Internationaler Auto-Salon Genf lanciert „Motor Show“-Markenzeichen

Geneva International Motor Show Logo

Der Auto-Salon Genf lanciert ein neues Markenzeichen, mit der die Messebetreiber den „Trademark der Messe besser verankern“ möchte, wie es im besten Marketing-Sprech heißt. Ziel sei es, „die neuen Automobil-Hersteller aus der ganzen Welt anzuziehen“.

Auch wenn die im Französischen als „Salon International de l’Auto“ bekannte – im Deutschen „Automobil-Salon Genf“ – Automobilmesse seit vielen Jahren einem englischsprachigen Publikum gleichfalls als „Motor Show“ geläufig ist und dementsprechend beworben wird, darf man die Vorstellung des in englischer Sprache angelegten neuen Markenzeichens als Indikator für eine stärkere internationale Ausrichtung verstehen, allein … das größere Differenzierungspotenzial stellt die ungleich wertigere Bezeichung „Auto-Salon“ bzw. „Salon de l’Auto“ dar. Beide Bezeichnungen bleiben auch erhalten, wie mir die Pressestelle auf Nachfrage mitteilte. Die im kommenden Jahr stattfindende Veranstaltung wird auf dem Plakat basieren, das von Studenten der Zürcher Kunstschule entworfen worden ist (Abb. unten). Für 2016 werde derzeit an einem neuen visuellen Konzept gearbeitet.

Geneva International Motor Show Logo (sw)

Verantwortlich für den Markenauftritt ist die Agentur Wirz aus Zürich.

Offizielle Poster zum Auto-Salon 2015

Weiterführende Links

8 Kommentare zu “Internationaler Auto-Salon Genf lanciert „Motor Show“-Markenzeichen

  1. Was ist denn jetzt neu an der Sache außer der Wortmarke, wenn die verschiedensprachigen Versionen ohnehin bestehen bleiben? Geht’s nur um die fünf Zeilen?

      • Der Name ist die Marke – und Programm. Ich halte die fünf Zeilen auch nicht für eine Wortmarke. Das ist doch „nur“ gesetzter Text, der dann auf allen zukünftigen Plakaten etc. zu sehen ist. Ich find’s schade, denn In den vergangenen Jahrzehnten hat man sich bewusst gegen ein Logo ausgesprochen und gerade die typografische Einbettung/Umsetzung des Veranstaltungsnamens, die wechselnden und zeitgemäßen Schriftarten, machten hier den Reiz aus. Der link zur Plakat-Historie zeigt sehr schön wie es auch ohne Logo/Marke klappen kann.

  2. Bei Betrachtung mit leicht zugekniffenen Augen sieht man beim VA von GENEVA eine Verdichtung, beim EV dafür ein Loch. Gewollt? – Vielleicht. Mir erscheint es einfach insgesamt zu eng spationiert.

Pingbacks

Kommentar verfassen

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="meineurl"> <a> <blockquote>