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INNS’ BRUCK – Die Hauptstadt der Alpen

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INNS' BRUCK - Die Hauptstadt der Alpen Logo

Heute wurde in Innsbruck das neue Corporate Design der Tiroler Landeshauptstadt vorgestellt. Zukünftig werden die Stadt Innsbruck und der Tourismusverband mit einem gemeinsamen Corporate Design auftreten. In einem einjährigen Prozess wurde der neue Markenauftritt der Stadt entwickelt, mit dem gleichermaßen Bürger, Touristen wie auch Investoren angesprochen werden sollen.

In der Presseerklärung zum neuen Logo heißt es: „Der durch ein Apostroph getrennte und über zwei Zeilen gehende rote Innsbruck-Schriftzug soll in erster Linie einen „Dialog der Kontraste – alpin und urban“ widerspiegeln, wobei der obere Teil die Berge und der untere Teil die Stadt symbolisiert.“

Das Logo ist mit unterschiedlichen Begriffen kombinierbar. Je nach Thema kann dem „INNS’BRUCK“ etwa „Sport“, „Kultur“, „Sommer“, „Winter“ oder ein  „Kinder“ angefügt werden. Für die Stadtverwaltung von Innsbruck ist in der ersten Zeile Platz für das offizielle Stadtwappen, das weiterhin im Einsatz ist.

INNS' BRUCK - Die Hauptstadt der Alpen Design

Die Schreibweise „INNS’BRUCK“ werden nicht alle elegant finden, das dahinter stehende Konzept muss man aber einfach aus strategischer Sicht begrüßen. Ich betone schon seit längerer Zeit immer wieder die Vorzüge einer einheitlichen städtischen Markenführung, wie sich zuletzt auch in dem Stadtportal-Vergleich nachlesen lässt. Was in Bremen oder etwa auch in Braunschweig schon seit einiger Zeit praktiziert wird, um nur zwei positive Beispiele aus Deutschland zu nennen, hält nun auch Einzug in die Landeshauptstadt Tirols. EIN Design für EINE Stadt. Bitte mehr davon.

Man muss halt die Köpfe zusammenstecken, um so einen Schritt zu ermöglichen. Und die „150 Meinungsbildner“, wie es in der PM so schön heißt, belegen, dass hier ein ganzes Netzwerk eingespannt wurde, um das Projekt zu verwirklichen. Das ebenfalls heute vorgestellte Foto-Artwork (siehe oben), mit dem die Marke offenbar eingeführt werden soll, kommt nicht über die Qualität einer Layoutfassung hinaus. Zu beliebig sind die Szenen, Personen, Farben und Perspektiven in Schnappschuss-Manier, als dass hier ein tragendes und prägnantes Konzept zu erkennen wäre.

Offenbar ist die Getrenntschreibweise ja aktuell schwer angesagt, wie zuletzt das Redesign in INGOL STADT verdeutlicht. Mal schauen, ob die olympischen Winterspiele 2018 dann in MÜN CHEN stattfinden werden. Wer weiß.

Für das gesamte Corporate-Design-Konzept steht ein Budget in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung. 35.000 Euro hat dabei die Ausarbeitung des Logos gekostet (Quelle: tt.com). Verantwortlich für das Logo und das neue Corporate Design ist die in Innsbruck ansässige Agentur aheadquarter.

63 Kommentare

  1. Dass man ein „strategisches Konzept“ schon begrüßt, da es überhaupt vorhanden ist, finde ich ein wenig dünn. Ich würde es schon eher als extrem ungeschickt angesehen, dass als Grundlage eines solchen Konzepts ausgerechnet zwei Effekte herangezogen werden, die jeweils an etwas erinnern, was man gemeinhin als Dilettantismus einordnet — nämlich Deppenapostroph und Deppenleerzeichen. Die Idee ist meines Erachtens einfach nicht gut genug, als dass sie dieses „Ha-Ha“-Risiko wert ist.

    Es stellt sich so unweigerlich die Frage, was uns der Absender nun damit sagen will. Klar ist der „Dialog der Kontraste – alpin und urban“ das übliche Pressemitteilungs-Blabla, das wie immer nicht nachvollziehbar ist, aber die Behauptung, dass der „obere Teil die Berge und der untere Teil die Stadt“ symbolisieren soll, grenzt schon an Volksverdummung. Mit stilisierten Alpen — so langweilig sie auch umgesetzt waren — kann der Betrachter immerhin etwas anfangen. Aber langweilige Typo mit einem deplazierten Apostroph und einer Lücke? Da bleibt Ratlosigkeit.

  2. Finde ich mal eine frische gute Umsetzung. Wer weiß, dass die Stadt am Inn liegt wird auch kein Problem damit haben Inns’ bruck zu lesen… Rot ist die Farbe von Tirol und Austria… das Gold der “Hauptstadt der Alpen” leite ich mal vom Innsbrucker Wahrzeichen ab, dem goldenen Dacherl. Ich finde es durchdacht und frisch. Obwohl ich rein subjektiv am alten “Logo” etwas hänge ;)

    @Redaktion…da stimmt was nicht? :) „150 Meinungsbildner“, wie heißt es in der PM so schön heißt, belegen,…

  3. Das Deppenapostroph soll verschiedene Interpretationsmöglichkeiten zulassen, schreibt der Herr vom Stadtmarketing. Leider hat er keinen Vorschlag oder wenigstens eine kleine Hilfestellung welche das sein könnten. Ich find das Apostroph hochgradig albern um nicht zu sagen
    GRAU’
    SAM.
    Ebenfalls seltsam, dass man laut Stadtmarketing mit zwei Claims in Rennen gehen will: “Stadt der Alpen” und “Hauptstadt der Alpen”. Einer hätte meiner Meinung nach genügt und damit mehr zur Schärfung des Profils beigetragen.

    Bei den Motiven muss ich Achim zustimmen, denen fehlt irgendwie die Spannung, wirken austauschbar und sind auf dem Niveau auf etlichen Free-Stock CDs en gros zu finden.

  4. Nunja, ich finde den Ansatz erstmal nicht so schlecht, wie er hier runtergeredet wird. Ist eben auch ein bisschen “Zeitgeist” und in der Anwendung durchaus Plakativ. Auch wenn ich in der Sache z.B. die Herangehensweise und Ausarbeitung von Garmisch Partenkirchen stimmiger finde.


  5. Also ich muss sagen, das Ganze spricht mich so gar nicht an. Mal ganz vom Deppenapostroph und der in meinen Augen unsinnigen zweizeilig-Schreibung abgesehen, finde ich das ganze völlig austauschbar. Wird bald jede Stadt, die aus zwei Wortteilen besteht auf diese Schreibweise umstellen? Siehe hier:

    Dennis’ Beispiel von Garmisch Partenkirchen finde ich da viel gelungener, um ein Beispiel aus einem annähernd gleichen Umfeld (Wintermetropole) zu wählen. Dort erschließt sich mir auch dei Zweizeiligkeit. Und die Typo hat Sympathie, im Gegensatz zur öden, infationär genutzten Meta von INNS’ BRUCK. Die alte Marke mit dem Gipfel hatte Charme und Sympathie und in Ihr konnte ich die Stadt wiederfinden – ganz im Gegensatz zur neuen. Vielleicht hätte es ein Redesign getan, bei dem zum Beispiel der zweite Kasten mit dem Claim entfernt worden wäre oder ähnliches.

    Meines Erachtens schon wieder über’s Ziel hinaus geschossen – wie bei Ecuador vor ein paar Tagen.

  6. Garmisch-Partenkrichen. Besteht aus zwei getrennten Namen. Etwas ganz anderes als bei diesem Beispiel. Wenn man wenigstens auf das Apostroph verzichtet hätte. Der obere Teil würde die Berge symbolisieren… ist ja echt genial: Oben = Berge. Nur steht oben “Inns'”. Ist der Inn nicht ein Fluß – wenn auch ein Alpenfluß? Man sollte noch einen stilisierten Gipfel über “Inns'” setzen…

  7. Ich finde es leider auch ein wenig schwach.
    Das alte Logo war viel Emotionaler, passender zu dem Bundesland. Mir hat auch die Aufteilung mit den zwei Quadraten, die sich auch so ein bisschen durch die Ci fortgesetzt haben gut gefallen.
    Der hier schon oft angesprochene Apostroph finde ich genauso unsinnig.
    Ja und fototechnisch scheint mir das auch billgstes Stockmaterial zu sein..weningstens hier hätte man einen eigenen Look entwickeln können.
    naja.

  8. Der Garmisch-Partenkirchen-Entwurf ist große Klasse. Modern und doch seriös – geht beides.
    Der INNS’ BRUCK-Schriftzug ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich sehe keinen Sinn im Apostroph. Für mich hätte auch ohne diesen Strich das CD funktioniert und der Name der Stadt hätte nicht verhunzt werden müssen.

    5/10*

  9. Diese Trennung macht keinen guten Eindruck. Der Inn ist der Fluß der durch Tirol rinnt, die Bruck (Brücke) gibt es in der Stadt –> INNNSBRUCK. “Bruck” ist in Österreich auch wirklich kein Alleinstellungsmerkmal, solche Städte gibt es zuhauf, etwa Bruck an der Mur.

  10. Das Design ist logisch und folgerichtig.

    Bitte, Leute, Ihr seit doch alle lang genung im Geschäft. Wir wissen doch was dabei herauskommt, wenn 150 Leutchen Ihren Senf dazu geben. Der berühmte “Kleinste Nenner”. Nichts anderes ist das doch. Starke Konzepte kommen nur zustande, wenn wenige, kompetente Meinungsbildner mit Visionen zusammenarbeiten.

    Sorry Achim, der muss sein:
    INNS’
    KLO

    ;-)

  11. Wenn ich mir die Pressemitteilung mit den BWL / Marketing-Versatzstücken durchlese beschleicht mich das Gefühl, dass hier versucht wird aus Sch**** Schokolade zu machen.

    Von Einzigartikeit der Kontraste kann bei den bisher vorgelegten Häppchen noch keine Rede sein. Im Gesamtkontext – mit ausgearbeiteter Bildsprache und den Entwurfen im Print- und Nonprintbereich – mag das evtl. anders aussehen. Daher erlaube ich mir auch noch kein Urteil über das Gesamtkonzept. Losgelöst vom Gesamtkonzept ist das Logo aber als schwach einzuordnen. Da war das nun zu Grabe getragene alte Logo wesentlich eigenständiger. Zumal es Emotionen auch eher wecken konnte, weil es eben nicht so völlig beliebig und glattgeleckt war. Und ein einheitlicher Markenauftritt, wie er jetzt als große Innovation angestrebt wird, hätte natürlich auch mit dem alten (dann angepassten) Logo problemlos realisiert werden können.

    150 Meinungsmacher haben an der Gesamtkonzeption getüftelt…Genau so das Logo dann auch aus.

    Und die Reaktionen zum Artikel sprechen für sich :-)

  12. Das Garmisch Partenkirchen Signet finde ich sehr unpassend für eine Stadt, es erinnert eher an eine Outdoor Bekleidungsmarke. Was auch noch durch die Textur unterstützt wird. Das Grau wirkt langweilig zum Grün, das ganze Signet hat wenig Kontrast und die Typografie bzw. der Schriftzug wirkt wie schlecht ausgeschnitten. Mich irritiert, dass es weder weiss noch richtig grau noch richtig grün ist. Das Auge kann irgendwie gar nichts richtig damit anfangen, meins jedenfalls. Die Assoziationen, Modelabel, Cordhose, Stickweste, Landhausstil, … finde ich falsch.

    Das besprochene Innsbruck CI finde ich eigentlich ganz ok. Mit den Boxen lässt sich eben leicht arbeiten. Vor allem wenn man bedenkt wie viele verschiedene Leute (auch Laien) mit diesem arbeiten werden. Es sieht immer aufgeräumt aus. Das kann deshalb auch höher bewertet werden als innovativ, individuell oder kreativ ;-). Die Schnappschussfotos find ich super, generell finde ich die inszeniert wirkenden abgelutschen Bilder nicht so attraktiv.
    Was mich stört ist die – oh la la – ziemliche Nähe zum CI von Bremen/Bremerhaven.

  13. „Der durch ein Apostroph getrennte und über zwei Zeilen gehende rote Innsbruck-Schriftzug soll in erster Linie einen „Dialog der Kontraste – alpin und urban“ widerspiegeln, wobei der obere Teil die Berge und der untere Teil die Stadt symbolisiert.“

    Ich will einen Menschen treffen, der das – ohne Hilfe – aus der Schriftmarke interpretiert. Ich finde solche Erklärungen oft wirklich zweiffelhaft. Gerne wir sowas auch natchträglich dazuerfunden, damit das Ganze etwas durchdachter klingt. Die Plakate finde ich ganz lustig, zumindest sind es nette Fotos. Aber die Bildmarke hat sich mir noch nicht erschlossen.

  14. ein riesen schritt nach vorne. super gemacht und durchdacht.
    gerade wegen dem “deppenapostroph”. warum eigentlich deppenapostroph?
    warum diese beleidigende bezeichnung? einfach “apostroph” geht auch…

    @ sinnedretlow
    es muss nicht alles einen sinn ergeben. GaPa – da steckt aber gewaltig viel sinn dahinter… ;)
    vermutung: jemand hat buchstaben G, A, R, M, I, S, C, H, P, A, R, T, E, N, K, I, R, C, H, E, N am monitor herum geschoben. zu viele zeichen?! machen wir doch einfach GaPa. und der sinn. der wurde dann wie oft dazu gedacht. tausendmal miterlebt. nie praktiziert. ;)

  15. SORRY, ich (Daniela) bin doof. Hab das Signet vorher mit nachher verwechselt. Man sollte eben besser hinsehen. Ich war nur etwas aufgebracht wegen Garmisch Partenkirchen.

  16. Könnte mir vorstellen, das dieser Ansatz auf die Entstehung des Namens »INNSBRUCK« hinweisen möchte. Wie wir alle wissen, fließt ja hier die INN durch. Wenn man dann noch die Bedeutung für BRUCK hernimmt könnte man zu einem schlüssigen Ergebnis finden. Von daher macht dieser Ansatz, anders als bei Nr. 6, in dieser Schreibweise hier wenigstens Sinn.
    Was mir gefällt ist, dass hier einmal der Mut zu einer reinen Wortmarke aufgebracht wurde. In dieser reduzierten Form ist das inzwischen schon ein gewisses Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen städtischen Erscheinungsbildern. Auch die Typo als solche ist eine eindeutige Verbesserung zum Vorgänger. Klar, prägnant, selbstbewusst. Warum also nicht?

  17. Als ehemaliger Tiroler kann ich nur sagen: Es passt ins Bild eines Bundeslandes, das sich seit Jahrzehnten konsequent nur noch am Oberflächlichsten ausrichtet. Billige Effekte statt tieferer Gedanken. Schnelles Locken von Aufmerksamkeiten statt langfristigen Verbesserungen. Auch und speziell was den Tourismus betrifft. Dass ein 150-köpfiges (ich nehme an: filzbedeckeltes) Gremium zum Schluss kommt, ein Apostroph ersetzt ein grundlegendes Konzept, wundert mich überhaupt nicht. “Wir haben eine Idee gehabt, auf ins nächste Wirtshaus.”

    Was mich neben dem Depperlapostroph allerdings am allermeisten stört: “Innsbruck” ist kein so ewig langes Wort, als dass man umbedingt einen Umbruch einführen musste, um es vernünftig wahrnehmen oder auf anderen Werbemitteln als auf Kugelschreibern platzieren zu können (was man bei “Garmisch-Partenkirchen” z.b. durchaus argumentieren könnte). Im Gegenteil, ich finde, “Innsbruck” als Wort wäre durchaus robust genug, um in ganzer Länge stabil stehen zu können. Die Trennung nimmt in meinen Augen deutlich Stärke. Allein den Schritt weg von den ewig gleichen “handgemalten” Logos finde ich, wenn auch hier erneut auf einfachstem Weg realisiert, begrüßenswert.

  18. Wie Corinna und FrankBee ja treffenderweise angemerkt haben, ist der begleitende Pressetext in Bezug auf die oben-unten-Interpretation nah im Bereich der Volksverdummung. Jede Bergziege erkennt, dass das Konzept hier bröckelt. Dem „Mann auf der Straße“ wird diese Marketing-Phrase verborgen bleiben, und das ist auch gut so. Aber seien wir doch mal ehrlich, ist denn eine Bergsilhouette originärer und wiederekennbarer als die neue Wortmarke? Vielleicht hätte man tatsächlich etwas von dem alten Logo mit ins neue nehmen können. Aber wie man meinem Artikel ja auch bereits deutlich anmerkt, überwiegt bei mir persönlich der positive Eindruck, der gar nicht mal mit dem vorgestellten Design begründet werden kann, sondern allein aus der Tatsache heraus resultiert, dass in Innsbruck ein Neuanfang gewagt wird. Die Markenkonzeption in Bonn, die ja einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt, mag da präziser und ausgearbeiteter sein. Ich würde aber dem Konzept, das ja tatsächlich im städtischen Umfeld keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist, und auch dem Design etwas Zeit geben, sich zu entfalten.

  19. mir gefällts – es scheint ja auch für das Zusammenspiel mit Fotos gemacht zu sein und dass der Bildstil nicht besonders ausgefallen ausfällt wenn so viele Menschen mitentscheidend, finde ich normal und in diesem Fall auch nicht besonders schlimm .. weil die Motive die Innsbruck zu bieten hat auch ohne Besonderheiten stark genug sind … Ich finde es schön schlicht für ein Stadtlogo – ohne irgendwelche angedeuteten Sehenswürdigkeiten oder gescibbelte Berge in neuen Farben. Warum das ‘ eingesetzt wurde weiss ich nicht genau – aber es wird schon seinen Sinn haben – vll sollte die Verbundenheit zur Inn oder die historische Relevanz des Flusses für die Stadt herausgestllt werden.

    Ich verfolge diesen Blog seit langer Zeit und habe immer mehr das Gefühl, dass die meisten Leser krampfhaft versuchen allem etwas schlechtes abzugewinnen.
    Wenn etwas avangardistisches Diskutiert wird passt es nicht zur Zielgruppe –
    wird etwas diskutiert, dass vermutlich vielen Designuninteressierten gefällt, ist es zu beliebig und unkreativ usw. usw.
    Design ist keine exakte Wissenschaft und ist damit immer angreifbar.

    Es wird sich grundsätzlich nicht mit dem Konzept beschäftigt und Dinge wie die Erfahrung des Kundeneinflusses, die vermutlich die meisten hier schon hunderte Male gemacht haben wird seltenst berücksichtigt. Die meisten hier gucken mal drüber und urteilen einzig Anhand von 2-6 Miniaturbildchen – meist mit einer Arroganz die mir die Lust am lesen der Kommentare verdirbt.

  20. Hallo,
    jedes Jahr komme ich an Innsbruck vorbei, jedes Jahr staune ich wieder, über diese tolle Stadt im Tal umrahmt von Bergen, der Olympia Skischanze und dem Tor zum Süden. Ich finde es super das diese Stadt so wandelbar und trotzdem so traditionell ist. EIne klare Bodenständige SanSerifen Schrift in solch dicken Lettern. Einfach gelungen!

    PRIMA!

    Beste Grüße

    Florian Schläger
    Agentur kreativmaleins*

    http://www.kreativmaleins.de
    http://www.werbeagentur-weiden.de

    Werbeagentur aus Weiden in der Oberpfalz

  21. Ich dachte erst ‘vorher’ wäre ‘nachher’. Wenn man rein auf kraft´volle Fotos setzt, kann man natürlich auch das Inns´bruck auf Times New Roman in weiss beschränken und es wirkt trotz´dem gut. Aber was macht man ausserhalb von ganz´seitigen Anzeigen? Auf Hinweis´tafeln, Brief´papier, usw. wirkt es dann altbacken bis ärmlich.
    Und die wirklich mitreißenden Bilder gehen denen bei umfassender Verwendung auch irgend´wann aus.

  22. Ich hab mal eine Frage am Rande:
    Wie kommt man auf den Preis von 35.000€ für die Ausarbeitung des Logos?
    Kann da mal jemand aus dem Nähkästchen plaudern, wie sich das prozentual (Recherche, Ideenfindung, etc.) so zusammensetzt?
    Ich habe auch eine kleine Agentur, aber wenn ich so viel Geld für ein Logo verlangen würde, hätte ich ein ganz großes Erklärungsproblem dem Kunden gegenüber. Ganz davon abgesehen wüsste ich garnicht was ich in der ganzen Zeit machen sollte, das wären bei meinem Stundenlohn nämlich ca. 2,5 Monate.

    Vielleicht kann da jemand (oder auch du, Achim) mal Licht ins Dunkel bringen? Danke.

    Boris

  23. @ Daniela “Das Garmisch Partenkirchen Signet finde ich sehr unpassend für eine Stadt, es erinnert eher an eine Outdoor Bekleidungsmarke.”

    In meinen Augen bestärkt deine Aussage das GaPa-Branding. Das hier hauptsächlich die Natur um Garmisch Partenkirchen als absolutes Highlight der Region in den Mittelpunkt gestellt wird, scheint mir offensichtlich. Daher finde ich den Outdoor-Marken-Look mehr als passend. Auch den manuellen Schriftzug finde ich persönlich ansprechend. Der GaPa-Auftritt ist sehr auf den Tourismus ausgelegt. Für den Einwohner von GaPa wird leider nur eine recht unschöne “Bürgerservice-Seite” dahintergeschaltet. Das ist dabei wirklich weniger gut gelöst.

    Die Idee beim Innsbruck-Auftritt mit dem Apostroph verstehe ich schlechtweg nicht. Die Erklärung urban ‘ alpin, scheint mir nachträglich aufgesetzt worden zu sein. Näher scheint mir die Erklärung, das zweizeilig einfach besser zu handhaben war als einzeilig, dann hätte man das Apostroph aber weglassen können.

  24. Angesichts des Budgets ist man in der Tat dazu geneigt vor Neid zu erblassen. Was den Umfang eines durchdachten und soliden Corporate Designs anlangt, ist es aber durchaus angemessen. 35.000 € nur für’s Logo sind aus meiner Sicht jedoch auch etwas überdimensioniert. Bin auf das Manual gespannt!

  25. @ Felix
    ich kann unter deinem text unterschreiben.

    von dir beschriebene tendenz (alles ist sch… lecht) ist wirklich nicht zu übersehen.
    besonders hat es sich bei der diskussion über flughafen hahn gezeigt,
    manch einem platzte hier der kragen von der tatsache, dass das projekt
    mit reddot ausgezeichnet wurde. fand ich echt beschämend. wirklich!
    zweiter punkt ist fehlende selbstkritik oder loyalität zu anderen mitmenschen,
    hab hier leider nie lesen können “ok. ich habe mich geirrt” oder “ja. du hast auch recht”.
    es tut nicht weh etwas gutes zu sagen oder einzusehen das auch andere meinungen gibt.

  26. Wenn sich das Logo wirklich etabliert, werden irgendwann noch Leute anfangen, die Stadt tatsächlich Inns’ Bruck zu schreiben – und der Deppenapostroph hat es tatsächlich auf die große Bühne geschafft.

  27. Merkfähig und plakativ ist es ja, aber unmotiviert. Es stellen sich einfach keine Assoziationen ein, und wenn ich es erklären muß, wird keine Identifikation stattfinden. Also, ab inns’ Körbchen.

    Übrigens: Bei 150 Meinungsbildnern sehe ich die 35.000,00 Euro als durchaus gerechtfertigtes Schmerzensgeld. Oder waren die Damen und Herren beteiligt? Macht 233,33 Euro pro Nase.
    Dann sollte man das nächste Gremium mit nur drei Leuten besetzen. Es wird dann billiger …

  28. Ich muss zugeben … anfänglich surfte ich zwischen schockiert und irritiert, bis mich eine Welle der Genugtuung erfasste und mit sich fort riss. Und auf selbiger reite ich seither genüßlich durch die Wellen der digitalen Empörung. Es erfreut mich zusehends wie sich die Lager spalten und die anfänglich vermeindliche Minderheit zusehends an Boden gewinnt.
    Man kann über die grafisch/technische Ausarbeitung des Schriftzuges und die dabei möglicherweise entstandenen Aufwände bzw. die anschließend gerechtfertigte oder ungerechtfertigte Honorierung dieser Leistung durchaus geteilter Meinung sein, aber man sollte anerkennen, dass sich da jemand ein Herz fasst um sich diesem – ich vermute sogar erwarteten – Gegenwind zu stellen, sich einfach traut die in diesem Land so liebgewonnenen Lederhosengefilde zu verlassen um andere (wenn auch nicht neue) Wege zu beschreiten als die ausgetrampelten Ötzi-Pfade. (Ich darf das sagen, denn ich bin selbst seit 30 Jahren einer der lautesten Trampler unter der Sonne. Ich war jung, ich brauchte das Geld…).
    Freuen wir uns doch, dass es Mutige gibt die eventuelle Fehler tapfer akzeptieren, um so dem Verharren in der denkmalgeschützten Einheitsbrühe wenigstens ein Entrinnen in Aussicht zu stellen. Will heissen: Geben wir dem Zungenbrecher (INNS’ BRUCK) doch eine Chance … vielleicht reinkarniert daraus eine neue Leichtigkeit der Selbstdarstellung … generell. Mir wurde es in den letzten Jahren nämlich ohnehin schon zu WICHTIG wie kommunikativ aufgetreten wird, wie sehr die eigentlich angeborene Respektlosigkeit der Grafik in einer immer unerträglicher werdenden Humorlosigkeit zu versinken droht. Ich freue mich über diesen aus vielerlei Blickwinkeln durchaus diskussionswürdigen Auftritt, denn er zeigt wenigstens, dass diese Branche noch nicht ganz tot ist – einer teilt ein Wort und alle fallen über ihn her. Man könnte diese Szene durchaus mit der Bergpredigt in Relation setzen … wenn man ein paar mal über seinen Schatten springen wollte … aber das würde vermutlich hier zu weit führen.
    Kurz: ich finde den Ansatz respektabel, die Ausführung steigerungsfähig und die Honorierung “goschert” – oder in einem Wort: INN’ CREDIBLE.

  29. Ungeachtet aller Kritikpunkte (auch ich kann mich nicht mit dem Apostroph anfreunden): Wenn dieser Entwurf, wie die Pressemitteilung schreibt, “einstimmig” gewählt wurde, würde mich doch sehr die Qualität der Gegenentwürfe interessieren.

  30. Keinen Vorwurf gegenüber der Agentur, bei 150 Entscheidungsträgern.
    Was ich trotzdem schade finde – Mit Inn und Brücke hätte man doch eine so geile Vorgabe für eine Bildmarke, daraus hätte man doch sicher was tolles machen können.
    Gibt es in Inns’bruck (oder heisst es Innsbruck?) eine Brücke, die was hergegeben hätte?
    Naja, wie dem auch sei. Sehr spannenden das Alles!

  31. Ich störe mich wie die meisten Anderen hier an dem Apostroph und an den Interpretationsversuchen. Der Ansatz an sich birgt in der Tat Positives. Doch ich verstehe hier die aufkommende Diskussion nicht so recht. 35.000,00 Eur für ein Logo einer Stadt wie Innsbruck – halte ich für normal. Man kann doch nicht nur die tatsächliche Arbeitszeit für die handwerkliche Arbeit als Berechnungsgrundlage heranziehen. Es geht auch um die Nutzungseinräumung (Zweck, Umfang, Dauer, Einsatzgebiet etc.). Und 250.000,00 Eur für das gesamte Konzept sind ebenfalls nicht übertrieben. Eine realistische und angemessene Summe für ein Projekt diesen Umfangs. Was glaubt Ihr, wie viel Martin et Karczinski oder Edenspiekermann (zurecht) in Rechnung stellen würden (ohne nun spekulative Vergleiche qualitativer Art ziehen zu wollen)?

  32. @ Tirol Blog: Deine Kampagne mag mit Lokalpatriotismus zutun haben, doch ich halte sie für sehr fragwürdig. Stuttgart 21 auf österreichisch oder wie? Mir fallen viele Beispiele ein, bei denen ich mir sage, “kann ich besser”, “würde ich anders machen”… Die spielerischen (ironischen) Varianten von Atreiu sind ja OK. Wenn man durch eine Skizze etwas verdeutlichen will, auch. Doch deine Methode geht mir persönlich zu weit. Finde ich nicht in Ordnung. Ich vermisse bei Facebook mehr denn je den Button “gefällt mir nicht”.

  33. Die 35 tsd. Eurot: Ich kann mir schon richtig vorstellen was für ein Gezerre es mit so vielen Entscheidungsträgern war. Und wer weiß schon wie viele Entwürfe da wieder über den Haufen geworfen wurden. Also hat das Büro das sicher wirklich 2 Monate dran gesessen.

    Das Logo: Also mal ersthaft, was spricht dagegen für eine Stadt die von den Bergen lebt, nicht auch die Berge ins Logo zu packen? Dann könnte man sogar mit der Meta eine Wiedererkennbarkeit erreichen. Und darum geht es doch bei einem Logo, oder nicht?!!

    Die Zweizeiligkeit: Nervt total. Seit geraumer Zeit gibts das auch bei Hamburger Thalia Theater (anzukucken unter: http://www.thalia-theater.de/aktuell/) und ich weiß nicht was es für einen Grund gibt Texte extra unlesbar zu gestalten. Is das Antikommunikationsdesign?

    Die Lästerei: Find ich eigentlich auch doof. Allerdings ist es nichts neues das wenn es wenig Kommentare gibt man davon ausgehen kann das eine Sache für gut befunden wird. Aber dann gibts es wenigstens eine Größe an der man sich orientieren kann.

  34. OK, ich bin kein großer Apostrophenfreund, aber gut: Man kann ein bisschen experimentieren und mit ein bisschen Glück durch den Einsatz solcher Mittel einer Marke etwas Spannung und Originalität verschaffen.

    Ob und wenn ja wie das auf den Schriftzug INNS’ BRUCK zutrifft, muss mir erst jemand erklären, und zwar am besten ohne Marketingsprech (“Dialog der Kontraste” – wiewasbitte?).

    Die unglückselige Agentur hat nämlich zu allem Überfluss auch noch schlecht bis überhaupt nicht recherchiert, ist doch das englische Wort “bruck” synonym mit “ugly” zu verwenden.

    Aber glücklicherweise kommen ja praktisch keine Touristen in Innsbruck vorbei. Schon gar keine englischsprachigen.

  35. ‘bruck’ bedeuted ausserdem umgangssprachlich ‘abgebrannt’ oder ‘pleite’ – Nomen est Omen;)

    Ich kann und will mich nicht mit dem Apostroph anfreunden. Zweizeilig möchte ja hipp und modern sein, aber dann hätte ich es in block gesetzt, oder farblich etwas abgesetzt.

    Aber das rot gefällt mir ;)

  36. Ich finde es ehrlich gesagt immer etwas schwer solche Projekt von der Ferne aus zu bewerten. Wir alle wissen das es immer ein Kompromiss ist von dem was die Agentur wollte und was der Kunde am Schluss daraus machte. Sicher gibt es Kriterien für uns Gestalter über die wir nicht Diskutieren müssen, vieles ist und bleibt aber Geschmackssache. Kunden haben ein bestimmtes Bild von ihrer Destination im Kopf und wie diese Kommuniziert werden soll. Leider sehen das auch andere ziemlich ähnlich und dies führt dazu das alle mehr oder weniger das gleiche sagen wollen, mit einer ähnlich visuellen Welt.

    Was sind den nun die Differenzierungsmerkmale welche die Identität des Ortes hervorheben? Der Biker, die Berglandschaft, die beiden Girls in der Bar? Wohl kaum, aber genau das ist was vielerorts kommuniziert wird. Es ist schade denn leider langweilt es wirklich total und ob es am Schluss den gewünschten Effekt erfüllt sei dahingestellt…

  37. ich wollte mit meinem Kommentar (#25) kein Bashing betreiben, wie es vielleicht rüber gekommen ist. Vielmehr sollte es eine ernsthafte Frage sein, wie die Kalkulationsgrundlage bei dem Logo aussehen könnte.
    Werden Nutzungsrechte, wie FrankBee (#47) sie beschreibt, in der Praxis eigentlich wirklich berechnet? Ich hatte das anfangs auch versucht (da man das ja so gelernt hat), musste aber schnell Einsehen, dass kein Kunde bereit ist diesen Punkt extra zu bezahlen. Laut AGD kann da nämlich schnell ein Betrag entstehen, der 4x höher ist als das Entgeld für die Designleistung (z.B. 100€ Designleistung + 400€ Nutzungsrecht).
    Ganz ehrlich, das ist doch kein Kunde bereit zu zahlen. Theoretisch mag das ja die Wunschvorstellung eines jeden Designers sein, in der Praxis funktioniert das leider (nach meiner Erfahrung) überhaupt nicht.
    In diesem Fall würden, legt man die Berechnung des AGD zugrunde, sich die 35.000€ wie folgt zusammensetzen:

    Designleistung: 6364,00 €
    Nutzungsrecht*: 28638,00 €

    *Nutzungsart: ausschließlich, Nutzungsgebiet: europaweit, Nutzungsdauer: unbegrenzt, Nutzungsumfang: umfangreich = Faktor: 4,5

    Danach könnte ich mir die 6364,- € nur für das Design des Logos ganz gut kalkulieren. Ich glaube jedoch nicht, dass die tatsächliche Kalkulation auch nur annähernd in diese Richtung geht.

    Vielleicht wäre es ja auch einen Artikel im Designtagebuch wert, der diese Thematik aufgreift!? Oder geht zuweit in die Intimsphäre eines Designers bzw. Agentur!?

  38. Ich will jetzt nicht spekulieren, was in den 35.000 EUR für Innsbruck drin ist, man kann ja über das blödeste Logo 30 Grafiker, 15 Berater und 40 Entscheider ein halbes Jahr diskutieren lassen.

    Aber ein Gedanke dazu: so ein Stadtdesign wird ja zumeist in einem öffentlichen Verfahren vergeben, da gibt es dann eine Bewertungskatalog (Preis, Referenzen, aus Innsbruck, verschwägert mit dem Bürgermeister …) und klare Vorgaben, was im Angebot drin zu sein hat. Ich tippe mal, dass für die 35′ zusätzlich zum Logo gegen zahlreiche Widerstände von dutzenden Entscheidern auch ein komplettes Corporate-Design-Konzept erarbeitet wurde. Das Restbudget von 215.000 bezieht sich dann auf die Umsetzung davon in allen Formularen, Schildern, Visitenkarten, Webunterseiten und Wordvorlagen der Stadt – und das ist bei einer Großstadtverwaltung kein Pappenstiel.

  39. Der sinnfreie, verstörende Deppenapostroph und der langweilige Rest des Logos (keine Alpen, keine Message, keine Identität..), gepaart mit beliebigen, netten Bildern ist für mich eine Verschwendung von Steuergeldern.

    Wobei – die Bilder sind noch ganz nett, muss ich im Nachhinein sagen. Aber das “Logo”: Um Himmels Willen! WAS ist das?! Und warum zum Teufel hat man diese grauenhafte Apostrosophitis (die – nebenbei gesagt – keine Aussage hat) abgenickt?! Unverständlich!

  40. @Boris:

    In der Page No. 4/2010 gab mal ein Themenschwerpunkt Kalkulation. Der Grundtenor was die Nutzungsrechte angeht war so das die kleinen Agenturen das möglichst in den Gesamtpreis zumindest zum Teil mit einrechnen ohne es aber speziell aufzulisten. Eben genau weil die Kunden das nicht nachvollziehen können. Einzig die großen Agenturen mit den entsprechenden Kunden können sich eine seperate Ausweisung der Nutzungsrechte erlauben ohne auf völliges Unverständnis zu stoßen.

    Ich erkläre so was meinen Kunden auch nur wenn ich zum Beispiel für den Flyer den ich machen soll auch noch die Fotos geschossen habe. Wenn der Kunde mir dann die Fotos mit allen Nutzungsrechten nicht abkaufen will, liste ich diese bei der Berechnung des Flyers, der Auflage entsprechend, mit auf. Bei wiederholten Verwendung kann das sogar lukrativer für mich sein und der Kunde muss nicht auf einen Schlag, für Ihn unverständlich oder unmöglich, einen Haufen Geld in die Hand nehmen.

  41. wie sieht es denn mit dem lieben internet in zukunft aus?

    jetzt wurde ja das “ß” in die domainliga aufgenommen.

    was machen wir denn mit dem ” ‘ ” wenn das in mode kommt?

    ich bin der meinung wenn man schon wörter “modern” : darüber lässt sich natürlich streiten : trennen will, macht es lieber mit einem punkt oder so.

    ich selber komme aus innsbruck, bin sehr gut befreundet mit der agentur die das verbrochen hat und schüttel immer noch den kopf darüber .. ich verstehe nicht wo das hinführen soll .. bei den “big.playern” der agenturszene … vielleicht sogar ein vorteil für ein paar kleine, die mit mehr herz und verstand versuchen kreativ zu sein. unter umständen kommt das den kleineren in zukunft sogar zugute.

  42. Nicht ohne Grund wird der Widerstand in der Bevölkerung gegen das Logo immer größer. Mittlerweile gibt es auch schon eine Facebook Gruppe die sich mit dem Thema beschäftigt und Platz für Diskussion und Kritik bietet. Ziel der Gruppe ist es die Stadt Innsbruck zu einer Änderung des Lo’gos zu bewegen. Bisher gibt es aber seitens der Verantwortlichen in Innsbruck noch keine Reaktion auf den breiten Protest.

    Die Facebook-Gruppe – die auch schon prominente Teilnehmer hat – wirbt für sich, um die vielen negativen Meldungen die im Internet in Form von Kommentaren und Blogbeiträgen abgegeben wurden zu sammeln und zu bündeln. Mit einer großen Anzahl an Mitgliedern hofft man die Stadt Innsbruck doch noch zu einem Einlenken zu bewegen.

    zur Facebook Gruppe “Für eine Veränderung des Inns’ bruck Logos”

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