In Sachen E-Mails und Spam

Da es in letzter Zeit immer öfter dazu kommt, dass ich Kommentare zurück aus der Spam-Liste holen muss, möchte ich an dieser Stelle einmal darauf hinweisen, dass Kommentare mit E-Mail-Adressen eines Gmail-Accounts grundsätzlich in der Warteschlange landen, was natürlich wenig nett ist. Gilt auch für Hotmail.  Ich persönlich fühle mich durch solch eine Schleife immer etwas gegängelt. Es kann aber noch blöder laufen. Wenn der Spam-Blocker Askimet der Meinung ist, es handele sich um einen Spammer landet der Kommentar sogar auf der ellenlangen Spam-Liste, wo er droht völlig unterzugehen. Daher die Bitte „vertrauenswürdige“ E-Mail-Adressen zu verwenden, um zu vermeiden, dass der Kommentar hinten runter fällt, was wirklich ärgerlich wäre.

Dankeschön und frohes Schaffen.

Ganz interessant ist dazu der Artikel beim GoogleWatchBlog, in dem ersichtlich ist, dass der Spamanteil von Gmail-Adressen in wenigen Wochen von 7 % auf 27 % gestiegen ist.

14 Kommentare zu “In Sachen E-Mails und Spam

  1. @Stefan Picco
    Ich habe früher über einen Catch-All-E-Mail-Account für jede Website mit E-Mail-Angabezwang eine eigene E-Mail-Adresse unter einer eigenen Domain verwendet. D.h. für amazon.de dann amazon.de@meinedomain.tld, für dslr-forum.de dann dslr-forum.de@meinedomain.tld, usw. Die Adressen wurden also jeweils ausschließlich auf einer Website benutzt und sonst nirgends kommuniziert. Wenn dann später trotzdem Spam an diese E-Mail-Adressen kam, war eindeutig, wo die Adresse abgegriffen wurde. An 40% dieser Adressen kam früher oder später Spam. Hauptursache sind erfolgreiche Angriffe, bei denen der komplette Datenbestand abgegriffen wurde. Da ich von Websites wie dem DesignTagebuch ohnehin keine Mails erwarte, nutze ich hier und anderswo nur noch Wegwerf-E-Mail-Adressen wie trash-mail.com und sehe überhaupt keinen Grund, hier eine richtige E-Mail-Adresse anzugeben.

    BTW: Eine Spamfilterung auf Basis der Absenderadresse ist schlicht absurd. Ich kenne WordPress nicht weiter, aber gibt es keine intelligentere Spamfilterung dafür?

  2. @Guido

    Das habe ich früher auch so gemacht, witzig :)
    Nun ja ich sehe das so, ich warte zwar nicht unbedingt, um ein Beispiel zu nennen, E-Mails vom Design Tagebuch zu erhalten, doch es kann doch immer sein das dich jemand auch ohne böse Absicht kontaktieren möchte, ein Leser oder Kommentator. Wobei hier die E-Mail Adressen gar nicht angezeigt werden, sondern wenn nur ein Link zur angegebenen URL. Aber ich finde es schon hilfreich, jemanden zu erreichen, ansonsten braucht man die E-Mail überhaupt nicht sichtbar zu machen, oder?

  3. Um SPAM zu bekämpfen gibt es doch dieses MathPlugin oder wie das heißt (fixmbr.de setzt es ein). pro-linux.de und dort.kde.org haben da auch interessante Vorgehensweisen gehen automatisierten SPAM. Sie blenden eine Zwischenseite ein, auf der man einen zusätzlichen Button anklicken muß, um den Kommentar veröffentlichen zu können, der dot geht sogar noch weiter. Die nutzen das seit Jahren und daraus schließe ich, daß deren Methoden hinrechend erfolgreich sind.

  4. Auch wenn der Eintrag schon etwas älter ist. Kommentar-Spam bei WordPress kann man recht leicht verhindern. Da die Bots auf stark automatisierte Prozesse angewiesen sind und den Generator der Website (in diesem Fall WordPress) überprüfen und dann ihren Spam direkt an die wp-comments-post.php senden, kann man dies verhindern, indem man eine eigene wp-comments.php -Datei verwendet und die eigentliche per htaccess sperrt. Benutzt man beispielsweise das k2-Theme, das eine eigene comments.php-Datei mitbringt, ist die ohne großen Aufwand zu erledigen. Dann bleibt man spamfrei.

    Grüße, Sven

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