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In eigener Sache: dt-Jobbörse

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Jeden Monat besuchen rund 80.000–100.000 Leser vorwiegend aus der Kreativwirtschaft das Design Tagebuch. Seit heute nun gibt es die dt-Jobbörse für Kreative. Agenturen und Unternehmen können ihre Jobangebote in den Kategorien „Festanstellung“, „Freie Mitarbeit“, „Ausbildung“ und „Praktikum“ einstellen (maximal 1 Anzeige pro Tag). Der Eintrag ist kostenlos.

In den ersten Tagen wird es hier und da noch kleinere Anpassungen geben. Rückmeldungen und Kommentare sind sehr willkommen. Prominente Stellenanzeigen in Form von Bannern können auch weiterhin gebucht werden (siehe Mediadaten).

 

5 Kommentare zu “In eigener Sache: dt-Jobbörse

  1. Sehr schön, ich freue mich auf eine weitere ehrliche Job- und Stellenbörse wie auch „das auge“ bietet.
    Und die hoffentlich weitere unseriöse Preisdumping Seiten, deren Namen ich gerne nennen würde (aber es lasse) in Ihre schranken weisen.

    Weiter so !!!

    • Ich weiß nicht, ob „das auge“ eine ehrliche Jobbörse ist. Kann sein.
      Es ist vermutlich aber eine, auf der ein Bewerber trotz aussagefähiger Bewerbung (fest oder frei) selten Antwort von den Inserierenden kriegt.

      Von einer Bekannten, die eine ziemlich fähige Illustratorin und Diplom-Designerin ist, moderate, angemessene Preise hat, in Düdo für Ulla Sommers gearbeitet hat, weiß ich, dass die Inserenten auf „das auge“ ihr so gut wie nie auf ihre Bewerbungen anworteten. Designer auf grafiker.de erzählen zuweilen Ähnliches. Sie vermutet, man wolle billig.

      Meine Wenigkeit hat es vor Jahren auch mal auf „das auge“ probiert. Ebenfalls wie die Bekannte nicht als Massenbewerbung, sondern sehr auf die Ausschreibung eingegangen plus die gewünschten Referenz-Beispiele und und. Keinen schlechten Arbeiten. Nie eine Antwort bekommen. Nach ungefähr 5 Bewerbungen innerhalb eines halben Jahres und weiteren Aussagen von Bekannten gab ich dann auf und bewarb mich nie mehr dort. Anscheinend sinnlos. Wie vieles Virtuelle: Man schickt etwas hinein in eine digitale Blase und es verschwindet darin.

      Möge Achims Jobbörse den Interessierten eine positivere Erfahrung sein.

  2. Schöne Sache und begrüßenswert!

    Zu „das auge“: Obwohl mir sehr viele Bekannte einfallen, die dort noch keinen Auftrag erhalten haben, geschweige denn einen festen Job, fallen mir doch immerhin zwei Illustratoren aus meinem Bekanntenkreis ein, die schon den einen oder anderen Auftrag ergattern konnten. Ich denke es ist hier wichtig sich zu spezialisieren und irgendwie aus der Masse hervorzustechen. Sowie Prinzipien zu haben und dazu zu stehen. „Ich bin Designer und mache Print, Web und Digital“ reicht da nicht. Als Illustrator kann man durch seinen eigenen Stil überzeugen. Ein Designer hat, nach Kurt Weidemann, keinen Stil zu haben. (Vielleicht wäre eine solche Verdeutlichung im Profil ja schon eine mögliche Abgrenzung zur Konkurrenz?) Hier sind aber auch andere Spezialisierungen möglich.
    Gleichzeitig fällt mir gerade ein, dass wir in meiner Agentur mal auf der Suche nach einem passenden 3D-Visualisierer waren, um eine spezielle Form eines Trickfilms herzustellen. Im ganzen Kölner/Bonner/Düsseldorfer-Raum konnten wir – in verschiedenen Job-Portalen – zu dem Zeitpunkt keine geeignete Person finden, hauptsächlich aufgrund eines mangelhaften Portfolios oder zur Schau gestellte Projekte aus denen sich deutlich ablesen ließ, dass der eigene Anteil der Person darin nur minimal ausfiel. Peinliche Schreibfehler und schaurige Webseiten gab es auch. Wir haben keinen Passenden finden können. Manchmal ist es deshalb auch einfach nur eine unzureichende „Visitenkarte“, die die Leute verwenden.

    • „… fallen mir doch immerhin zwei Illustratoren aus meinem Bekanntenkreis ein, …“

      Kann schon sein, keine Frage.

      Es ist gerade bei Illustrationen eine Frage des Honorars, das zu zahlen und das zu bekommen man man bereit ist.

      Meine Bekannte hatte jedenfalls fast bei jeder Anfrage (Verlage, Agenturen) den Eindruck, das es sich bei diesen Character-Entwicklungen (meist mit anschließenden Merchandise-Anhang) wohl um einen unterbezahlten Low-Job handelte. Nutzungsrechte für anschließende Zweitnutzungen der Figur selbstverständlich ein Fremdwort. Und bat mich nach einigen Anfragebearbeitungen, wo sie extra ihr Portfolio säuberlich für diese zusammenstellte und hinschickte, ihr keine „das auge“-Links zu mehr zu schicken, da sie meist als Kompetenz-Bedingung dazu noch da stehen hätten: keine. Nicht einmal „Student, sondern „keine“.

      Was auf Deutsch heißt: keine Berufserfahrung nötig und noch weiter übersetzt: Gezahlt wird ein Minimum.

      Ich verstand das alles nicht, denn Character-Entwicklung ist als Aufgabe durchaus anspruchsvoll, auch vom Zeitrahmen und der Verwertung her. Wenn das Auftraggeber geflissentlich ignorieren, können es keine Profis sein, dachte ich mir. Und beobachtete „das auge“-Insertionen diesbezüglich noch eine Weile, denn für mich war das eine ziemliche Schlappe, nicht gut genug aufgepasst zu haben und Murks-Links für Hobby-Zeichner versandt zu haben. Wer will schon guten Bekannnten oder gar Freunden einen Link zu miesen Job-Anfragen senden. Tatsächlich waren gerade bei Illustrations-Insertionen die verlangte Kompetenz: keine.
      Ich ließ es dann.

      Also lags wohl an der Bezahlung oder andersherum, am verlangten Honorar. Das zwar von ihr marktüblich, aber den Inserenten wohl zu hoch war. Für Absagen hat das Budget solcher Personen dann selbstverständlich auch nicht mehr gereicht.

      Ich hoffe, dass Achims Jobbörse keine Abenteurer anzieht, die Hobbyzeichner oder Hobbycomputermäuse ansprechen, sondern gute Leute, die das gelernt haben.
      Das dazu.

      Die andere Seite:
      Dass eine Agentur sich schwertut, auch einmal selbst recherchiert habend geeignete Leute zu finden, kann ich bestätigen. Die Webseiten oder Profile, falls sie welche haben, sind oft nicht aussagefähig. Wir suchten im Auftrag eines Kunden mal einen Flasher, der UI und Datenbankanbindung beherrscht für einen Konfigurator mit Funcharakter. Bereit jede Summe zu zahlen. Viele meldeten sich auch gar nicht zurück, wenn man sie anrief oder anmailte. Sie hatten es vermutlich auch gar nicht nötig. Wenn man sonst häufig den Eindruck hat, Designer würden sich als Masse gegenseitig auf die Füße treten, sich im Service-Gebaren überschlagen und gegenseitig unterbieten, das hier glaubt man erst, wenn man es erlebt hat.

      Zugegebenermaßen habe ich seit gewissen Erlebnissen seit Anfang der Plattform „das auge“ aber auch mein „das auge“-Profil jahrelang bewusst dümpeln lassen und schon lange nicht mehr erneuert oder gar noch deutlicher spezialisiert. Henne-Ei-Problem: Weil ich halt den Eindruck hatte, es rentiere sich eh nicht. Meine eigene Website bringt mittlerweile die Kunden, nicht „das auge“.

      Gruß

  3. Hallo,
    ich wünsche der neuen Job-Börse gutes Gelingen!

    Zum Portal „das Auge“ kann ich auch nur persönliche Beobachtungen einfliessen lassen: Ich habe vor über zehn Jahren, ganz am Anfang meiner Selbständigkeit, dort regelmässig Gesuche nach Grafik und Illustrations-Projekten studiert: kein einziges auf meine Qualifikation passendes Gesuch führte jemals zu einer Zusammenarbeit, entweder aufgrund unvereinbarer Vergütungsvorstellungen (und ich war noch ein blutiger Anfänger ohne große Ansprüche!) oder weil Inserenten Anfragen nicht beantworteten und auch verdächtig oft partout nicht erreichbar waren. Ich habe das Portal dann auch schnell von meiner Liste gestrichen und seit dem eigentlich nicht mehr reingesehen.
    Von Illustrationskollegen höre ich, dass viele diese Erfahrungen teilen und eigentlich kaum jemand das „Auge“ Portal als ernsthafte Projekt- oder Stellenbörse in Betracht zieht.

    Es kommt einfach nichts bei rum – woran auch immer das liegen mag.

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