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IAA 2009 Plakat

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IAA 2009 Plakat

Die 63. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) findet vom 17. bis 27. September in Frankfurt am Main statt. Das Keyvisual wurde vor gut 4 Wochen vorgestellt. Verantwortlich für die Kreation ist die Agentur We Do.

Danke Simon für den Hinweis. via HORIZONT.NET

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32 Kommentare

  1. Die Idee finde ich gut, ich liebe ohnehin clevere Verwendung von negative space. Aber die Umsetzung ist in meinen Augen ein Fall für photoshop disasters. Wer dachte, es sei eine gute Idee so fiese an den Fingern rumzuschnippeln, statt mehr Zeit mit der Kamera für optimale Positionierung der Hände aufzuwenden? Und wurde da etwa das magic-wand-tool benutzt, um dem armen Model die Zeigefinger zu verschweißen? Wenn das Donny Hoyle wüsste, er würde vielleicht doch noch eine neue Folge von You sugg at pohtoshop drehen. Vom Hintergrund gar nicht zu reden…

    Licht und Schatten liegen in dieser Arbeit sowohl im wörtlichen wie übertragenen Sinn nah beieinander. So ein Konzept mit schlampigem Handwerk zu verhunzen, da gehört aber jemandem auf die Finger geklopft.

  2. Mh und wie ist das jetzt mit »Erleben, was verbindet« der Telekom? Das müsste man doch eigentlich auf dem Schirm haben und ich würde mich unwohl dabei fühlen, etwas so Ähnliches zu machen. Oder habe ich da nur sehr romantische Ansichten und es interessiert eigentlich keine Sau, wenn die Branche eine völlig andere ist?

  3. Die Bildidee ist großartig. Der Mensch als Teil des Automobils. Das ist schließlich auch die angestrebte Richtung der Autoindustrie. Dazu der clevere Schachzug sich eines speziellen Modells oder eines fiktiven Fahrzeugs zu entziehen und trotzdem nicht am Thema vorbei zu schießen. An der einen oder anderen Stelle vielleicht etwas viel Photoshopperei, aber im großen und ganzen sehr gut gelöst.

  4. Hier ist übrigens das Plakat des besagten Autosalon Genfs, finde aber das IAA Kampagnenmotiv im Gegenzug treffender, weil inhaltlich stimmiger. Trotz der visuellen Nähe zur dieser Idee:

  5. Die visuelle Nähe zum Genfer Auto-Salon ist schon etwas sehr stark. Aber trotzdem: SEHR SEHR GUT! Mir gefällt die Äsrthetik, mir gefallen die Farben, ich liebe das Motiv.

    Sehr gute Arbeit!!!

    Ich hätte mich allerdings nicht getraut, das so knapp nach dem Genfer Auto-Salon herauszubringen.

  6. Auch wenn ich der Idee einen gewissen Reiz nicht absprechen will: Als Plakat finde ich das ganz schön mau. Ohne auf die arg gezwungene Photoshop Retusche der Hände einzugehen, mir fehlt da einfach der visuelle Reiz: Das Fotomotiv der Straße+Wiese ist langweilig, banal und völlig unattraktiv, es hat in meinen Augen noch nicht mal sonderliche grafische Qualität. Dieses Hintergrundbild in Kombination mit den gemorphten Händen und dem eher peinlichen Leuchteffekt (um die Idee, die ohne vermutlich gar nicht so gut funktioniert, noch zu verdeutlichen) wirkt auf mich äusserst dilettantisch. Gerade der Vergleich mit dem Genf-Plakat zeigt dass dort eine etwas weiter hergeholte (Aber vergleichbare) Idee weitaus besser grafisch umgesetzt wurde.

  7. Die Idee ist nicht unbedingt besonders neuartig. Trotzdem wird das Plakat sicher eine hohe Wirksamkeit erzielen. Die Stadt Frankfurt, der Mensch und Natur mit der Thematik Automobil sind toll darsgestellt. Mir persönlich gefällt es.

  8. Schönes Plakat und handwerklich gut gemacht, lediglich die Hände könnten bzgl. der Lichtstimmung nochmal optimiert werden. Wenn der Himmel so ausgegraut ist, würde ein leichter sepia Touch vermutlich besser wirken. Das ist aber auch Geschmackssache …

    Die Unschärfe im Vordergrund finde ich etwas “too much”.

    Aber mit Sicherheit besser als das der Vorgänger und der Version aus Genf.

    Greetz
    Till

  9. Warum erscheint denn mein erster Kommentar nicht? Gibts hier eine Korrekturschleife?
    Ich frage mich wo bei diesem Photoshopgeschummel die gute Handwerksarbeit stecken soll?

    Die Typo ist ja noch in Ordnung, aber die Fotomotive: Die Unschärfen sind allesamt uninspirierte Filterarbeit und lassen die triste Skyline gleich noch ein wenig trister aussehen, die Hände sind derbe in Form gepresst so das mir persönlich die wilden Knochenwucherungen wehr viel früher ins Auge gesprungen sind als die Negativ-Auto Form. Das Gras im Vordergrund ist, zumindest auf der Webseite, billigst dazugestempelt und hinter her unscharf gezogen. Wo ich gerade bei der Webseite bin – derjenige der das Motiv da nach rechts angestückelt hat ist wohl auch eher von Farbenblindheit geschlagen?
    Auch wenn das Genf-Motiv keineswegs perfekt ist – es ist um Längen besser umgesetzt als das hier (und das obwohl das mit dem Herz die eigentlich die schwächere Idee ist…)

  10. Finde die Idee in Ordnung, stimme aber alles zu, die die Umsetzung bemängeln. Man sollte denen evtl. mal erzählen, dass PS-Arbeiten dann gut sind, wenn man sie NICHT sieht.

  11. Die Idee gefällt, auch wenn sie schon öfters aufgegriffen wurde.
    Was mich aber stört ist, dass das Auto in die “falsche” Richtung fährt. Die Pfeile der IAA zeigen nach rechts, das Auto fährt aber “zurück” nach links.

  12. @Tomcat: Das passt doch gerade dann wunderbar zur aktuellen Wirtschaftslage der Automobilbranche ^^

    Im Gesamten finde ich das Endprodukt auch recht ansprechend und daher ausreichend gelungen.

  13. @Jürgen
    Natürlich gibt es keine “Korrekturschleife” im Sinne von Hand-an-legen. WordPress schiebt jedoch Kommentare abhängig vom Inhalt, der IP oder der E-Mail-Adresse in eine Warteschleife. Dort lag bis eben noch Dein erster Kommentar.

  14. Hallo,
    ich kenne einige Leute die die unglaublichsten Dinge mit ihren Händen und Fingern anstellen können, daher bin ich “nur” über die Einbuchtung am Daumenknochen an der linken Hand gestolpert.
    Ich finde die Idee dahinter gut und das Plakat funktioniert bei Menschen die keinen “Photoshop-Blick” besitzen bestimmt auch.
    Da ich aus der Internetbranche komme, finde ich deren Homepage umso liebloser.
    Anstatt die Emotionen aufzunehmen, nehmen sie dieses bedrückende Grün, tun so als wäre das die CI-Farbe und zimmern einen Onlineauftritt der mich auf den ersten Blick voll an Jever erinnert.
    uuuaaaaa….. *wegrenn*

  15. Ich hab mir das Plakat jetzt nicht genauer angeschaut, so wie jeder Otto-Normalverbraucher also auch. Und ich muss sagen: das Plakat erfüllt voll uns ganz seinen Zweck – mehr als das sogar. Den Vergleich mit dem Genfer Plakat finde ich witzig bis gelungen.

    Wer behauptet, dass das super kreative und noch nie dagewesene Genfer Plakat die bessere Wirkung erzielt, stelle sich mal vor, anstelle von »Autosalon…Genf« stünde stattdessen »Tchibo«, »McDonalds«, oder »H&M« … das Plakat ist ein Musterbeispiel für Substitution. Bis auf die kleine Halskette mit dem süßen KfZ-Anhänger.

    Da die Messen schon in irgendeiner Art und Weise miteinander konkurrieren, KÖNNTE man der IAA unterstellen, dass die Intention des Plakates etwas in Richtung »wir haben die bessere Autoschau, wir haben die besseren Plakate« gehen könnte. In einer subtilen Art und Weise, dass es dem normalen Betrachter gar nicht auffält, weil er höchstwahrscheinlich nicht beide Plakatmotive kennt … Alles kann, nichts muss.

    Der Teufel steckt im Detail – die Hand mag zweckendfremdet leicht verkrüppelt wirken, die Bildmotive und -Bearbeitung mögen nicht hundertprozentig stimmen, aber: die verschwommene Skyline kommuniziert in Verbindung mit dem Auto darunter Dynamik und Bewegung (bildlich wie symbolisch), das Gras darunter (mit seinem nicht unbeachtlichen Bildanteil) deutet auf die Öko-Bewegung hin. Hybrid & Elektro – Umweltschutz, yay!

    Der Betrachter ahnt, was Sache ist und muss dafür nur etwa 4 Sekunden auf das Plakat gucken (wie oben erwähnt: erfüllt seinen Zweck. Punkt.)

  16. Ich kann den Einwand, man müsse über die mittelmässige Ausführung hin wegsehen weil
    das a) Laien sowieso nicht erkennen, und b) die Botschaft trotzdem rüberkommt ja gleichmal gar nicht nachvollziehen?
    Wieso sollte man ein vor “Fehlern” strotzendes Etwas gutheissen nur weil es trotz allem zu entschlüsseln ist und eine Botschaft enthält? Es geht hier doch um die bedeutendeste Messe Europas und um den wichtigsten Industriezweig Deutschlands – und da soll man mit solchen Fotoarbeiten zufrieden sein?
    Neben den gezwungenen Manipulationen finde ich ja zudem immer noch das das Bild aussieht als wäre es auf einem beliebigen Autobahnseitenstreifen aufgenommen worden – mir fehlt da einfach jede Attraktivität (wenn wenigstens der Himmel, das Licht, die Skyline, irgendwas irgendwie spektakulär wäre…).

  17. Sorry,
    aber ich finds nicht wirklich gelungen. Abgesehen von den bereits veröffentlichen Kommentaren zum Vergleich mit dem Genfer Autosalon, dem Vorder- und Hintergrund und verschiedener Photoshoparbeiten habe ich folgenden Einwand:

    Bei der Erstbetrachtung des Plakats (oder allgemein von Plakaten) habe ich nicht auf den Text geachtet, um die Wirkung des/der Motive zu erkennen. Mein erster Eindruck:

    Welcher Fussballschuh wird denn hier beworben?!

  18. Ja bin ich denn der Einzige der bei dem Plakat als erstes an E.T. denkt?

    Von der Komposition her finde ich das Plakat gut gelungen, die Inspiration vom Genfer Autosalon ist zwar deutlich zu erkennen, aber durch eine sehr gute eigene Idee steht das nicht weiter in Konkurrenz. Lediglich die fast schon unnatürlich wirkende Haltung der Hände irritiert mich leicht. Vor allem der Bogen am Daumen der linken Hand riecht irgendwie zu stark nach Verflüssigen Filter.

  19. Abgesehen von der tollen Idee, die ich allerdings erst auf den zweiten Blick (trotz meines geschulten Design-Auges) erkannt habe – ich finde, das Plakat wirkt emotionslos, neutral, die Farbstimmung ist sehr trist, die Hände wirken tot, die Straße ist leer, Smog hängt über der Stadt. Ich erlebe nicht, dass mich etwas bewegt. Zumindest nicht emotional. Schade, mit etwas mehr Farbe (siehe Genf) hätte man mehr aus der Idee machen können.

  20. zu 14:
    Ich erkenne leider die „handwerkliche Leistung” im Entwurf nicht?! Linien, Proportionen und Elemente sind so grotte angeordnet, daß es weh tut. Wenn ich schon mit Photoshop rumspiele, dann sollte ich wenigstens drauf achten, dass z.B. das Auto gerade auf der Straße sitzt. Die Wolken fliegen nach links oben, die Stadt zieht nach links unten vorbei, das IAA flieht nach Rechts, die Textblöcke bilden eine optische Diagonale… Viel Dynamik, die aber immer irgendwie den Eindruck erweckt vom Plakat „fliehen“ zu wollen?
    Was mir gut gefällt ist die Farbstimmung: eine kühle moderne Grundstimmung, vielleicht etwas zu kühl um den Aspekt von Umwelt rüberzubringen. Im Original dürften die Farben aber ja eh noch anders wirken.

    zu 22:
    Für den Otto-Normalverbraucher funktioniert Vieles – leider eben auch genau das was unter professionelleren Gesichtspunkten NICHT gut ist. Und hier auf dem DT werden wohl eher die Profis kommentieren…
    Und unter dem kreativen Gesichtpunkt finde ich es einfach nur schwach „interpretiert“ (oder geklaut, wie man es nimmt). So im Sinne von „Hände wären doch ne tolle Bildidee!“ Schwach…

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