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42 Kommentare

  1. Die Subline finde ich auch etwas unglücklich gewählt, daß Signet für eine Kommune vielleicht sogar einen Tick zu nüchtern. In der Anwendung bieten sich aber spannende Möglichkeiten.

  2. Lil’ Hildesheim, na suuuper. Bin früher in Hildesheim zu Schule gegangen und kann nicht verstehen, warum man das hier wirklich sehr bekannte Wappen nicht einfach modernisiert hat. Die Herleitung des Logos ist für Fachleute interessant, aber wirklich ohne Wissen nicht herauszulesen. Bei Positionierung auf weiss, liest man das amerikanische Slangwort Lil’. #fail!

  3. Wenngleich der Schriftzug an Bonn erinnert, das Logo ist gut. Sehr wahr, wenn es zusätzlich ein zweites Signet gibt, dann ist die Dachmarke eben keine Dachmarke. Marketinggeschafel, als nächstes kommt sicher eine Hildesheim Website mit Web 2.0 drin.

  4. Also ich seh zuerst das “H” und dann erst das “lil”. Unterzeile stimme ich zu – ist etwas unglücklich. Mir sind beim Logo aber auch direkt die Münster-Arkaden eingefallen. Es gibt wohl nichts was es nicht schon gibt. Ingesamt finde ich das Logo aber ganz gut. Einfach und einprägsam ist wirklich passend.

  5. Irgendwie hämmert “Figur-/Grundtrennung” in meinem Kopf. Hab das ‘H’ nicht erkannt, bis ich die Beschreibung gelesen habe.
    Da das Logo repräsentativ für eine Stadt steht und somit auch das Gro der Bürger, idealerweise alle, ansprechen sollte, ohne irgendetwas erklären zu müssen, denke ich nicht, dass es gelungen ist.

  6. Hildesheim =
    WELT: Ja! Was Eigenmächtigkeit, Selbstverliebheit und Ggrößenwahn der Provinzpolitiker angeht ist Hildesheim auf Weltniveau.
    KULTUR: Gut, zugegeben, ham’ wa.
    ERBE: Hat jeder, oder? Was soll das in einem Stadt-Claim?

    Mich stört diese Fixierung auf die rein kulturelle Schiene sehr. Die Stadt, die ohnehin nicht gerade vor Weltfäufigkeit sprüht, aber dennoch viele gerade junge Menschen beherbergt, die sich nach Kräften mühen so etwas wie Lebensgefühl aufkommen zu lassen, wird wieder nur auch Museum und Kirchen reduziert. Hier ist viel verschenkt worden. Allein der versuch, den Bürgern so etwas wie Lebensgefühl zu vermitteln wurde nicht gewagt. Wie überhaupt der ganze Entwurf auf mich, wie der kleinste gemeinsame Nenner wirkt. Was kann in Hildesheim herausstellen, um im Wettbewerb zu bleiben und zu welchen Thema können die Verantworlichen “ja” sagen ohne sich rechtfertigen zu müssen, unabhängig als welchen politischen lager sie stammen? geanu: “H” und Weltkulturerbe! Damit kann man nichts falsch machen und niemand wird daran kritisieren können.

    Die Aufspaltung des Claims erscheint mir bemüht originell, aber eben am Ziel vorbei. Das ist nichts mit dem sich ein halbwegs klardenkender Bürger indentifizeren kann. Entspricht in seiner Rückwärtsgewandheit, aber durchaus den Entscheidungträgern.

    Das Logo selbst? Ich weiß nicht. Klar es bietet wegen seiner Beliebigkeit vielfältige Möglichkeiten in der Umsetzung. Nein, es braucht sie sogar dringend. Denn so alleine, ist es wie die alte Gemäuern für die der Claim steht: Starr, unbeweglich und leblos.
    Die Verwandschaft zum Uni-Logo ist sicher bewußt gewählt. Wenn ich bei einem Wettbewerb in Hildesheim antrete ist es sicher ratsam etwas zu präsentieren, dass den Leuten bekannt vorkommt. Das macht eine Entscheidung leichter.

    Es ist wie oben schon gesagt nicht der erste Versuch eines neuen Stadtlogos in den letzten Jahren. Vielleicht hat dieser die breiteste Basis und damit eine Chance ein paar Jahre bestehen zu bleiben. Dennoch finde ich es schade, dass das nicht versucht wurde das Wappen in einer moderneren Form oder zumindest die Rose im neuen Logo unterzubringen. Das hätte einen Bezug zu Hildesheim gehabt. Das wäre auch das Wort ERBE mit Inhalt gefüllt worden. Das neue Logo für praktisch jede Stadt oder jedes Unternehmen, Theater, jede uni und was weiß ich noch mit dem Anfangsbuchstaben H stehen oder eben auch mit den Anfangsbuchstaben “LIL” ;-)

    Anzumerken sei hier noch, dass Hildesheim zur Zeit finanziell vor dem Bankrott steht. Sich in solch einem Moment den vierten Wettwerb für ein Stadtlogo zu leisten, sagt viel über die Motivation der Verantwortlichen aus. Im Gegenzug werden die ohnehin knappen Mittel für junge Kunst und Kultur weiter zusammengestrichen !! Aber das hat ja auch nichts mit WELT oder KULTUR oder ERBE zu tun. Gute Nacht.

  7. Wahrscheinlich gibt es mehrere Tausend “H” die bisher als Logo umgesetzt wurden. Insofern erübrigt sich für mich Kommentare wie ‘hier und dort hab ich schon so eines gesehen’
    Mutig allemal, wer lil liest… gut so ist das eben. Setzt man, um es jedem Recht zu machen beim kleinsten gemeinsamen Nenner an, na, was soll’s dann werden?
    Erst die Anwendungen werden zeigen wie kreativ mit diesem Grundbaustein umgegangen wird.
    Der erste Eindruck den die Titelseite hinterläßt ist jedenfalls positiv.

  8. Kann Denis und Uwe nur beipflichten. Wenn einen etwas an eine Form erinnert, dann ist doch entscheidend, ob diese andere Form RELEVANZ besitzt.

    Tom, das Logo des Hessischen Immobilienmanagements erinnert überhaupt nicht “sehr stark” an die hier vorgestellte Form. Die Farben und die Typo sind unterschiedlich, der Aufbau ist verschachtelter und enthält mehr Objekte als “sein Pendant” aus Hildesheim. Relevant wird ein Vergleich doch erst, wenn der Aufbau und die Farben stark deckungsgleich sind UND eine andere Stadt in Norddeutschland oder meinetwegen in Deutschland mit einer solchen Kombination unterwegs wäre.

    Interessanter finde ich da schon den Hinweis von Sven Meyer im Leserforum der Hildesheimer Allgemeinen. Dort merkt er an, dass seine Agentur einen “fast einen identischen Vorschlag” beim Wettbewerb eingereicht hätte. Würde mich natürlich interessieren, wie dieser aussah.

  9. Also, wenn Ihr mich fragt, dann ist das Logo zwar nicht unpfiffig, weil es das H und das i verbindet, aber da hat jemand, wenn man sich mal den Klausurbogen anschaut, am Thema vorbeigeschrieben. In der Ausschreibung fällt doch SOFORT etwas auf, oder? Da steht expressis verbis drin, dass Hildesheim eine Dachmarke brauchte und dass das alte Wappen gleichzeitig in seiner Form erhalten bleiben sollte!

    Also, wer bitte hat denn da jetzt versagt? Die Jury, die sich für einen alles in allem eher mittelmäßigen Entwurf entschieden hat (der sehr gut für eine Hotelkette in den 90er Jahren gepasst hätte), ohne sich auf die Aufgabenstellung zurückzubesinnen, oder die Agentur, die sich im Endeffekt selbst verwirklichen wollte und einfach Ihre eigene Linie weitergefahren ist: “Wir kennen aktuelle Trends, folgen aber nicht jedem.” Soweit ich das verstanden habe, geht es beim Corporate Design um die Aufnahme des Roten Fadens, der sich durch die gesamte Corporate Identity zieht. Es sollen durch die Entwicklung von “corporate” doch Wiedererkennungswerte erreicht werden, oder nicht? Man schaut, wie das Unternehmen ist, was seinen Geist, die Philosophie ausmacht, sein “Sein” und verwirklicht es so, dass es passt und wenn möglich auch den “aktuellen Trends” gerecht wird – gut vielleicht nicht jedem…

    Weder von der Herangehensweise, noch von der Formensprache, noch von der Farbwelt her passen Dachmarke und Wappen jetzt zusammen. Ich schüttele den Kopf und senke den Daumen.

  10. Also mir gefällt das Logo. Der Spruch “Welt. Kultur. Erbe” eher weniger. Braucht man als “moderne” Stadt von heute eigentlich immer einen hippen Slogan? Das wirkt auf mich häufig sehr aufgesetzt, gerade wenn er so abstrakt ist und man keinen direkten Bezug hat wie bei Wissenschaftsstadt oder ähnlichem. Konnte mich auch nicht mit dem Slogan meiner Ex-Stadt “Da will ich leben” identifizieren. Hat wohl nich geklappt ;-).

    Das Leserforum der Hildesheimer Allgemeinen habe ich auch studiert und den Link zum Logo von Sven Meyer gefunden. Die Idee ist ähnlich aber nicht so überzeugend wie das Gewinnerlogo. Ausschließlich das “i” ist negativ gesetzt. Durch die abgerundeten Ecken der Formen und das hochkantige Format wirkt es weniger prägnant. Die Farbkombinationen gefallen mir nicht. Der Spruch “Alles-drin-Stadt” noch weniger.

  11. sorry, aber das logo ist emotionslos, fad und einer stadt nicht würdig. fände das logo ok für eine computerspielefirma, für eine consulting company oder eine business-messe, aber nicht für einen ort, den man eigentlich mit einer emotion positiv darstellen will. auch das cover zeigt wie wenig das logo für die stadt funktioniert. mag sein, dass die abstraktion hier sehr gut gelungen ist und man so ein logo vor 10 jahren noch hochgejubelt hätte, im kontext der stadt hildesheim finde ich es aber nicht passend. es ist zu trocken, zu digital und zu banal fad. kaum zu glauben, dass dieses logo alle anderen “ausstechen” konnte. wie schlecht müssen denn dann die anderen gewesen sein? gibts eine url wo man die anderen logos sehen kann?

  12. Offensichtlich haben die Hildesheimer mit dem Weltkulturerbe so ihre Schwierigkeiten. Ein Splittung wäre nun sicher nicht notwendig gewesen. Viel schlimmer finde ich aber, dass man den weltbekannten Judenretter OSKAR SCHINDLER nicht mit dem Hildesheimer “Kulturerbe” in Verbindung bringen will (Ablehnung bei OB Machens, Marketingchef Meyer-Mertel usw.). OSKAR SCHINDLER lebte von 1971 bis zu seinem Tode am 9. Oktober 1974 in der Göttingstr. 30 in Hildesheim und war ein begeisterter Anhänger der Hildesheimer Kulturdenkmäler (Quelle: Zeitzeuge Prof. Dr. Heribert Heinrichs – verstorben).

    Herzliche Grüsse

    Klaus Metzger
    HILDESHEIM
    http://www.twitter.com/klmmetzger
    http://www.talker.com.il/klmmetzger

  13. Ich finde den Prozess hinter dem Logo interessant.
    Es ist eine recht schwierige Aufgabe, in der Gemengelage einer Stadtregierung und vor dem Hintergrund der unterschiedlichsten Interesse ein neues Corporate Design auf den Weg zu bringen. Die Gefahr, dass gleich zu Anfang die Weichen falsch gestellt werden, ist anscheinend sehr groß. Fachkundige Beratung wird an dieser Stelle nicht gesucht.
    Wie könnte es sonst passieren, dass gleich fünf (!) Wettbewerbe gestartet werden, von denen ganze vier kein Ergebnis bringen, weil sich am Ende doch nicht alle damit anfreunden können?
    Die Bürgerschaft rollt dazu heftig mit den Augen (s. Kommentare haz-hildesheim). Nicht ganz zu unrecht, denke ich. Denn sie kommt in diesem Spiel nur ganz am Rande vor: Sie darf die Rechnung zahlen.
    Auch der Entwurf, der hier vorgestellt wurde, hat etwas Unausgegorenes. Dass man die Negativform des H nicht erkennt, mag noch hingehen (dann gibt es halt noch einen netten Effekt beim zweiten Hinsehen). Aber die verkrampfte Unterzeile und auch das glatte, irgendwie nichtssagende Plakat wirken auf mich, als wären sie auf “Stimmenfang” gegangen.
    Mit einem flotten Spruch unterm Logo machen wir die Stadt einszweidrei modern und das verstörend Abstrakte des Logos lassen wir durch das Spiel mit ein paar konkreten, heimeligen Weinkorken greifbar werden.
    Hm.

  14. Es ist unmöglich ein Logo für eine Stadt zu machen, dass allen gefällt. Zu vielschichtig sind die Interessen und Sichtweisen einer Stadt und ihrer Bürger.

    Ich finde das Logo recht gelungen und habe auch sofort das H erkannt. Das »Hi« halte ich für konzeptionell hingebogen, es kam halt zufällig durch die Negativ-/Positiv-Form heraus und wurde dann im Konzept als »bekanntes … Kürzel der Stadt Hildesheim« erwähnt. Interessant ist dabei, dass die Konkurrenz auch ein Hi-Konzept gefahren ist (siehe den Anstecker, dessen dazugehöriges Logo aber leider aussieht wie ein Kosmetik-Artikel). Sie haben allerdings den Mehrwert des »Hi« als Begrüssungswort erkannt, während die Gewinner »nur« auf das Hildesheim-Kürzel hinweisen.

    Den Slogan finde ich auch etwas einseitig, die Aufteilung wirkt zu gestelzt und mit Absicht hip und modern. Ausserdem leidet der Slogan bei kleiner Größe unter der Schriftwahl (siehe oben), da die Buchstaben verwaschen aussehen. Hier wäre eine weboptimierte Form wünschenswert, aber vielleicht bekommen wir diese ja noch mit der Umstellung der Website.

    @Achim:

    Die H-I-Kombination findet sich bereits im Logo der UNI.«

    Tatsächlich? Aber wo ist da das I?

  15. Es ist unmöglich ein Logo für eine Stadt zu machen, dass allen gefällt.

    Meine Aussage bezog sich auf die konkreten Vorgänge im Rathaus Hildesheim und war nicht ganz ohne Ironie.
    Ein Logo, das allen gefällt, kann nicht Ziel einer Ausschreibung sein. Aber man kann eine Ausschreibung so gestalten, dass am Ende ein gutes Ergebnis herauskommt.

  16. Ich glaube, Beiträge wie „Sieht ja aus wie…“ oder „Erinnert mich stark an…“ könnte man langsam dem Phrasenschwein zuordnen. Es findet sich immer eine Form, eine Farbe, ein Verlauf, eine Website, eine Broschüre, eine Schrift oder was auch immer was einen anderen an irgendwas erinnert – sei es auch noch so weit entfernt.

    Ehrlich gesagt nervt das und ist in der Mehrzahl der Fälle echt sehr weit hergeholt. Krasse Plagiate muss man benennen, klar. Aber in vielen Kommentaren zu fast jeder Arbeit, die hier vorgestellt wird, geht es nur noch um dieses Thema. Find ich persönlich schade.

  17. Hier noch einige Entwürfe aus meiner Werkstatt:
    http://mmolyse.magix.net/
    unter Stadtlogoentwuerfe

    Aber mal ehrlich, das ganze lil ist doch peinlich. Zumal man sich doch bereits vor einer öffentlichen Nutzung darüber informieren sollte ob es das evtl. schon gibt.

    Was passiert denn nun, wenn das Stadtmarketing darauf besteht dieses lil beim Patentamt registrieren zu lassen, dann darf der ursprüngliche Eigentümer (copyright) es nicht mehr benutzen und muss sich ein neues machen????…

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