Herkunftskennzeichnung: Obst und Gemüse aus Frankreich

Fruits & Legumes de France Logo

Ab November 2015 können Verbraucher in Frankreich Obst und Gemüse in den Supermärkten anhand einer entsprechenden Herkunftskennzeichnung erkennen. Wozu es zusätzlich noch eines Signets für Kartoffeln aus Frankreich bedarf, bleibt allerdings fraglich.

Anfang des Jahres wurde bei unseren Nachbarn bereits ein Logo eingeführt, mit dem Milch aus Frankreich gekennzeichnet werden kann. Mit dem Milch-Signet gemein haben die beiden neuen Logos, in Anlehnung an den Umriss Frankreichs, die Hexagonform. Vor vier Jahren wurde schon ein produktübergreifendes Zeichen eingeführt, das auf in Frankreich hergestellte Waren aufmerksam machen soll.

Nicht, dass man in derlei Logo-Einführungen zu viel hinein deuteln müsste, und doch ist die Betonung nationaler Werte etwas, was man derzeit nicht nur in Frankreich, sondern in vielen anderen Europäischen Ländern beobachten kann. Zumindest passen jene neu geschaffene Herkunftskennzeichnungen in das aktuelle Bild. Ob diese tatsächlich eine Art zusätzlicher Indikator für politische Strömungen sind, sei dahingestellt.

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10 Kommentare zu “Herkunftskennzeichnung: Obst und Gemüse aus Frankreich

  1. Ja, Frankreich wird oft vereinfacht als Hexagon vorgestellt, aber bei diesem Ding da hat man offenbar eine Spitze vergesen und wir haben folglich ein Pentagon vor uns.

  2. Wie onlime schon bemerkte ist das hier kein Hexagon (Sechseck), sondern ein Pentagon (Fünfeck) – was mich extrem verwundert, da Frankreich tatsächlich sonst mit einem Sechseck assoziiert wird. Ob das Absicht war oder ob da wohl etwas schiefgegangen ist?

  3. Reiht sich perfekt neben die „Milch aus Frankreich“ ein. Wieder nicht besonders gestalterisch ausgeklügelt. Diese weiße Umrandung der Früchte, die sich in dem blauen und roten Feld abzeichnet, sieht sehr lainehaft aus. Die genannten Felder ohne ersichtliche Grundform. Die Schrift versucht zumindest etwas Frische zu erzeugen…

    Mir scheint, bei Lebensmitteln ist das Design oft Nebensache… wenn dann zumindest die Waren frisch, gesund und lecker sind, kann es einem auch fast wieder gleichgültig sein. Frei nach dem Motto: „Mund auf, Augen zu.“

  4. Ich finde das Obst selbst sehr verunglückt.
    Die Früchte sind eher aufgrund ihrer Farbgebung zu zuordnen und nicht ihrer Form – Alle sind irgendwie optisch verzerrt oder zu stark vereinfacht. Wirkt auf mich lieblos gescribbelt. Das hätte man schöner fürs Ergebnis ausarbeiten können.

  5. Es gibt in Deutschland kein Gesetz und keine geltende EU-Verordnung, die diesen reichlich dämlichen Cookie-Hinweis vorschreibt. Die entsprechende EU-Richtlinie ist in Deutschland entweder gar nicht oder zumindest nicht wie in anderen EU-Ländern umgesetzt (Großbritannien). (Eine Richtlinie hat im Gegensatz zu einer Verordnung keine unmittelbare Rechtswirkung im Mitgliedsstaat.)

    • Gar nicht stimmt schon.

      Das breitet sich gerade ähnlich nervig aus wie in den Anfangsjahren des Netz der „Disclaimer“ mit einem Verweis auf irgend ein Hamburger Gerichtsurteil, genauso juristischer Unfug wie diese Cookiehinweise.

    • Es geht weniger um die Einhaltung einer EU-Verordnung, sondern um die Einhaltung der Google-AdSense-Geschäftsbedingungen als Website-Betreiber. Google schreibt, sofern AdSense zum Einsatz kommt, das Einholen des Einverständnisses seitens des Besuchers mittels Cookie seit Ende September vor. Finde es auch reichlich blöd, meine Leser mit der Abfrage nerven zu müssen. Ich kann da nur um Verständnis bitten.

  6. Also, die Konturen Frankreichs sehen doch ganz klar wie ein Pentagon aus! Wenn das ein Hexagon sein soll, dann aber ein total unregelmäßiges. Die spinnen, die Gallier! … oder bin ich vollblind?

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