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Heineken mit neuem Unternehmensauftritt

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Heineken Logo

Die Heineken Gruppe hat sich eine neue visuelle Identität zugelegt. Der Wechsel, so das Unternehmen, „reflektiert die signifikante Veränderung“, die bei Heineken in den letzten 10 Jahren stattgefunden habe. „Die neue Identität grenzt sich bewusst von der Heineken-Marke ab. Dadurch spiegelt sie besser wieder, wer wir sind und welches Unternehmen wir morgen sein werden“, so Firmenschef Jean-François van Boxmeer.

Heineken Logos

Im Mittelpunkt des erneuerten Erscheinungsbildes steht der nunmehr in Großbuchstaben gesetzte Firmename HEINEKEN, der gemeinsam mit einer Neuinterpretation des roten Heineken-Sterns das Firmenlogo bildet. Die Schreibweise ermöglicht fortan eine Unterscheidung zwischen Marken- und Unternehmensauftritt, zudem ist sie eine Reminiszenz an die ursprüngliche Schreibweise des Unternehmens im Gründungsjahr 1864. Bei der HEINEKEN Brauereigruppe sind mehr als 70.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Portfolio umfasst mehr als 250 Marken.

Heineken Corporate Design

Von dem Wechsel unberührt bleibt das Design der Biermarke Heineken, die zuletzt im Jahr 2010 modifiziert wurde (siehe: Heineken Launches New Iconic Bottle across the Globe).

Heineken Flaggen

VBAT aus Amsterdam ist für das neue Corporate Design verantwortlich, das zuletzt im Jahr 2000 von EdenSpiekermann umfassend überarbeitet worden war.

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16 Kommentare

  1. Alles in allem solide, wenn auch wenig spektakulär.
    Die Umsetzung auf den Fahnen will mir allerdings nicht gefallen. Der grüne Verlauf wirkt unmotiviert und sinnfrei und sieht aus, als hätten die Fahnen zu lang im Regen gehangen und würden nun Algen/Schimmel ansetzen…

  2. Will mir auf den ersten Blick nicht gefallen, die alte Typo hat sich bei mir sehr stark eingebrannt und geht mir nicht aus dem Kopf. Brauche wohl eine Weile um mich daran zu gewöhnen.
    Irgendwie muss ich wie Volker beim Anblick auch an eine Tankstelle denken.

  3. Das Schriftbild hat die Marke seit Dekaden begleitet. Ich finde es schade, das man es bei der Dachmarke nun ablegt. Schließlich sind die lachenden e-Buchstaben doch ein sehr sympathisches Erkennungsmerkmal.

  4. ich muss volker und matze recht geben, die neue typo kommt bei mir nicht an obwohl ich den ansatz verstehe.
    welcher zweg soll dieser verlauf haben? ist es weil die pahnen weiss sind? soll man diese schneller wahrnehmen? sollte man vielleicht sogar die schreibrichtung drehen und nur das logo anwenden?

  5. Ich finde die Umsetzung typografisch durchaus gelungen. Die Schrift wirkt modern und selbstbewusst, was der Konzern ja sicher auch für sich behaupten möchte. Trotz Versalien und anderer Schrift als zuvor war bei mir die Assoziation zum weltbekannten Bier sofort da. Der Stern oben links will sich leider noch nicht so recht ins Gesamtbild fügen – wahrscheinlich aber Geschmackssache. Der simple vollständige Stern beim Logo des Biers selbst steht da sicherer.

  6. Der Biergigant Heineken möchte wahrscheinlich mit seiner neuen Identität konzerniger wirken. Denn das vorherige Erscheinungsbild wirkt meiner Meinung nach tatsächlich altbacken.
    Die Großbuchstaben – im Bezug auf Heineken als Unternehmen – sind übrigens nicht ganz neu, auf dem Etikett der „Hausmarke“ war das schon immer so …

  7. Gefällt mir gut!
    Wenn das lachende “e” auch beim Bier verschwunden wäre, hätte ich das aber nur schwer verschmerzen können ;) Bei der Heineken-Führung in Amsterdam wird erzählt, dass der Firmengründer unbedingt ein lachendes “e” haben wollte. Schön, dass man nun nicht mit dieser Tradition bricht.

    Die Lösung zwischen Bier und Dachmarke nun einen Unterschied zu machen finde ich sehr gut gelöst. Man erkennt deutlich die Zugehörigkeit und die Dachmarke wirkt nun erwachsener.

  8. Der Anpruch sich von der einzelnen Biermarke “Heineken” abzuheben, wenn man noch 149 weitere Marken im Portfolio hat ist verständlich. Ich finde, dass die Wortmarke sehr gut durchdacht ist und auch toll umgesetzt wurde. Inbesondere die beiden Serifen am H und am N. Nettes Detail. Doch den Stern hätte es nicht gebraucht. Nicht dass er schlecht ausschaut, aber für einen Weltkonzern wirkt die Umsetzung etwas belanglos geradezu einfach. Sieht eher nach Sportverein, NBA oder NFL aus. Vlt. hätte man ihn auch weglassen können.

  9. Zweifelsohne zeitgemäß und handwerklich solide. Und für sich stehend vollkommend in Ordnung. Verleiht doch der angeschnittene Stern der Marke Glanz. Allerdings in Verbindung mit dem Bottledesign wollen die roten Sterne beider Identitäten nicht so recht zusammenpassen. Als Dachmarken-Logo hätte man meiner Meinung aber ruhig auf den Stern verzichten können, denn der neue Versalien-Schriftzug hat durchaus “Stand-alone”-Qualitäten.

    Ach ja, die lieben Klischees: irgendwie muss ich unweigerlich bei dem roten Stern immer an die Sozialismus-Symbolik denken, was natürlich konzerngeschichtlich völliger Unsinn ist.

  10. Ich kann “mercalli12″ (11. Kommentar) nur zustimmen – ohne den Stern würde das Logo deutlich besser wirken. Was mich aber wesentlich mehr stört, ist die Flaggenumsetzung. Der Lesefluss geht von oben nach unten und wirkt dadurch eher negativ. Hinzu kommt der schon erwähnte “schimmelige” Bereich, der leicht grüne Verlauf…

  11. ich bin begeistert von der typo. was die assoziation betrifft, habe ich ein ähnliches gefühl wie mercalli12. der stern erinnert mich an diese uralten comics, was nicht fern liegt von nba oder nfl… man könnte ihn weglassen oder evtl anders positionieren oder den “weißen stern” durch eine andere form ersetzen.

    Der Verlauf ist grauenvoll, keine frage. der wurde auch schon beim vorherigen design der website verwendet. warum bleibt mir ein völliges mysterium. http://identity.heinekeninternational.com hier kann ich die verwendung des verlaufs noch nachvollziehen, wirkt emotionaler, aber bei heinekeninternational.com und auf den flaggen versteh ich den widerum nicht.

    das neue erscheinungsbild des unternehmens ist gelungen, ich finde auch nicht, dass es so stark an die marke erinnert, der bezug ist sicherlich da, lässt sich aber nicht vermeiden bzw. sollte nicht gänzlich vermieden werden. das neue logo ist aufgrund der typo wirklich gut (der stern muss so nicht sein).

  12. Der Stern will einem bei der Intention einer stärkeren Abgrenzung von der Biermarke wirklich nicht einleuchten.

    Nicht dass er schlecht ausschaut, aber für einen Weltkonzern wirkt die Umsetzung etwas belanglos geradezu einfach.

    Ich dachte wir sind uns alle einig, dass wir Verläufe, Glanzeffekte oder auch Glühen nur um ihrer selbst Willen ablehnen. Wenn es passt, dann es passt es – wie in diesem Fall. Und gerade einfach ist eigentlich eine Ehrung für jedes Design.

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