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28 Kommentare

  1. Es ist erbärmlich, dass eine Stadt wie Hamburg ihr offizielles Portal an den Axel Springer Verlag verkauft hat (wenn wohl auch nur teilweise). Ganz unten am Ende der Seite wird immer auf alle Springer-Angebote verwiesen. Ich finde, das gehört sich nicht für ein Stadtportal.

    Und die Werbung ist penetrant zu viel. Im Moment gerade fürs Alstertal Einkaufszentrum, mitten über der Seite, und ich sehe nirgendwo einen Button, um das wegzuklicken.

    Technisch peinlich ist, dass die die Linkstruktur verändert haben, das alte Suchfenster aber gerne noch Resultate der alten Linkstruktur liefert. Und die Resultate werden dann nicht angezeigt, weil die Weiterleitung nicht funktioniert.

  2. insgesamt zu überladen. schade das die werbung alles überdeckt! der werbebanner oben ist fast doppelt so groß das foto von hamburg im header.

    was mir gut gefällt ist die darstellung der fotos mit der weißen kontur nach innen und dem schmalen grauen rahmen.

  3. Eine Seite die permanent Werbung auskotzt baut in mir eine zügellose Aggression auf.

    Die Pressemeldung sollte lieber so lauten:
    “Die Seite zielt auf die 1,7 Millionen Einwohner ab die bei jedem Klick mit Werbung verfolgt und penetriert werden sollen”.

  4. Also mal halblang. Validierung nicht perfekt, Springer-Lobbying ist nicht gut und E-Government heißt das heutzutage halt. Mensch, das ist der Auftritt einer Stadt! Ein Projekt, bei dem also Beamte Leute aus der Verwaltung der Stadt mitgeredet haben.

    Respekt an jede Agentur, die solche Projekte umsetzt. Meistens läuft es mit Städten, Gemeinden, etc. doch so: Zig Leute, die ihre Vorstellungen verwirklicht haben wollen, keine Ahnung von Technik und kaum Interneterfahrung, wenig Bereitschaft mal wirklich “loszulassen” und die Agentur machen zu lassen, also wenig Interesse, wirklich outzusourcen. Meetings ohne Ergebnisse, Nach-Außen-Tragen von inneren Querelen und Machtspielchen und wenig Verständnis, dass eine Agentur wirtschaftlich arbeiten muss.

    Letztlich kommt bei derartigen Projekten oft genug nur Durchschnittliches raus. Und daher muss ich sagen, dass der Auftritt – nicht nur für Otto-Normal-Benutzer – optisch ansprechend, inhaltlich hervorragend und technisch gut umgesetzt ist.

  5. Hmm ganz merkwürdige nummer. Igendwie ist im Moment der komplette content schwarz auf der Startseite im IE.
    Mir persönlich ist es alles viel zu durcheinander. Dafür das hamburg soviel namenhafte Agenturen hat sieht das Layout mal mehr als schlecht aus ….. Da hat sich mal wieder eine mit einem Schnellschuss eine goldenen Nase verdient.

  6. Ein ganz übler Usability-Fehler ist auch dabei: Die “Tabs” oberhalb des Such-Feldes oben rechts sehen so aus als würden sie die Suchfunktion umschalten. In Wahrheit wird eine neue Seite geladen … und schwups ist man weg von dem Artikel, an dem man gerade gelesen hat …

    P.S.: Wieso werden die hier im dt die Seiten eigentlich nicht mehr verlinkt?

  7. Und wieder ne linksbündige Seite… Wieso machen die das nicht einfach mal zentriert? Gerade für Leute mit Breitbildmonitor, die maximiert surfen (wobei ich auch keinen einzigen kenne, der nicht im maximierten Fenster surft), ist das nicht sehr angenehm, wenn man immer nach links gucken muss ^^

  8. @Markus Hofmann: das ist ein punkt. andererseits frage ich mich doch als hamburger, wenn ich regelmäßig auf die seite gehe und die e-government-funktionen nutze, wozu ich steuern zahle, wenn ich trotzdem jedes mal von fetten bannern erschlagen werde.

    aber vielleicht bleibt den hanseaten die werbung über ip-erkennung ja auch erspart :-)

  9. man kann beim vergleich mit anderen stadtportalen hamburg für diesen auftritt nur beglückwünschen. wenn man sich münchen, stuttgart, dresden, leipzig … oder selbst london, paris, prag usw. anschaut sieht man ganz klar wo hamburg steht … und dafür könnten sie ihrem logo wirklich mehr bühne geben, denn verstecken muss es sich nicht und wirkt keinesfalls wie alle anderen städteportale. vielleicht sollte man aufhören sich an 201 errors und zwei werbebannern hochzuziehen. ich würde mich mehr über direkte vergleiche bzw. »schaut, die stadt hat das 10mal besser gelöst« sehr freuen …

  10. Danke, Pascal, mein Reden.

    Die große Kreisstadt Freising” ist zwar nicht mit einer deutschen Großstadt zu vergleichen (44.000 Einwohner), aber als einer der wirtschaftlich stärksten Regionen in Deutschland sollten die doch was Ordentliches hinbekommen.

    Schaut mal rein, schreibt ein Buch über alle Unzulänglichkeiten und bewerbt Euch :-) Wohlgemerkt: Die Website ist am 1. Juli 2008 (in Worten: Zweitausendacht) gestartet.

  11. Richtig schön ist das die koplette linkstruktur mal wieder geändert wurde.
    Nun kann ich auf mehreren seiten die links zu veranstaltungen in hamburg wieder ändern.
    Eine kleine umleitungsfunktion wäre eigentlich nicht so schwierig gewesen.

  12. Ich glaube, ein wichtiger Punkt, der das Design beeinflusst hat, war die Barrierefreiheit – alles ist sehr flexibel und zoomt schön mit der Schriftgröße. Für ein Städteportal finde ich es absolut okay und erfüllt seinen Zweck. Ich finds gut gelöst.

  13. Die Seite ist mir irgendwie zu ruhig unruhig! Ich weiß als User nicht wirklich wohin ich zuerst schauen soll, weil alles eine ähnliche grafische Gewichtung hat. Auf jeden fall hätte man da viel mehr rausholen können!

  14. Ruhig oder unruhig. Das ist hier die Frage ;-) Du meinst es fehlt eine Hierarchie innerhalb der Schriften und Elemente? Richtig. Vor allem in Bezug auf den Header sehe ich das ebenso. Aufgrund der gleichwertigen Gestaltung der Elemente konkurrieren Logo, Navi, Reiter, Motiv und die Farbe Blau eher, als dass sie eine harmonische Anordnung bilden. Darunter leidet vor allem das Branding, wie ich finde.

    Verschwommene bzw. grobpixelige Bilder von der Alster sind zudem kein Aushängeschild einer Metropole, wie Hamburg, die sich den Slogan “das Tor zur Welt” gegeben hat. Im Vergleich zu den Portalen anderer Städte liegt man schon recht weit vorne. Mit dem aktuellen Aufbau im Header-Bereich macht sich Hamburg jedoch kleiner, als es ist.

  15. Meine beiden “Heimatstädte” Bielefeld (www.bielefeld.de) und Frankfurt (www.frankfurt.de) haben jeweils wie ich finde ein schöneres bzw. aufgeräumteres Portal. Das von Hamburg ist allerdings auch schon relativ weit vorne. Dank Adblock werde ich auch von der Werbung verschont. Und auch sonst kann ich nicht sooviel gruseliges Erkennen. Wurde auch alles bereits angesprochen.
    Fände mal nen Voting interessant, indem man zwischen den 20 größten Städten Deutschlands odersowas wählen kann, wer das beste Portal hat :D

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