Grimme Online Award startet zum zehnten Mal

Grimme Online Award

Das Grimme Institut sucht wieder die besten Seiten im Internet. Vom 15. Januar bis zum 15. März 2010 können alle Webnutzer Onlineangebote für den Grimme Online Award vorschlagen. Im letzten Jahr durfte ich mich über einen eigenen Award freuen. Die Freude wirkt noch immer nach. In diesem Jahr sitze ich der Nominierungskommission bei und habe somit die Aufgabe aus der Fülle an Vorschlägen die besten vorauszuwählen. Die Jury entscheidet dann über die Vergabe der Preise.

6 Kommentare zu “Grimme Online Award startet zum zehnten Mal

  1. Ich will ja nicht unken, aber außer dem Design Tagebuch habe ich für das vergangene Jahr nichts anderes auf dem Radar, vielleicht Amy & Pink.

    Aber so richtig prickelnd neues, mit kulturellen Anspruch und möglichst nah an den Bereich Gestaltung, da wird es eng. Wäre meine Frage ans Publikum :)

    Wisst ihr noch was tolles, sonst werde ich gnadenlos wieder dt vorschlagen.

  2. Nur eine kleine Kritik am Namen (besonders am „Schöpfer“ des selben):

    „Grimme Online Award“ ist vielleicht als eigenständiger Name gemeint, liest sich aber wie ein Bindestrich-Debakel.

    Ich möchte hier eigentlich auch nur kurz auf deppenleerzeichen.de verweisen:
    http://www.deppenleerzeichen.de/?p=198

    und auf die Grimme-Reaktion:
    http://www.deppenleerzeichen.de/?p=315

    Nun, noch einige Jahre später, regt es mich ehrlich gesagt noch immer auf und ich wollte meinem Ärger einfach einmal an möglichst passender Stelle Luft machen (immerhin liest das hier ja ein Jury-Mitglied ;) )

    Viele Grüße
    Chris

  3. Ich sitze nicht in der Jury, sondern in der Nominierungskommission.

    Das Winken mit dem Deppenleerzeichen ist so ein Sport, mit dem ich rein gar nichts anfangen kann, weil er immer vom eigentlichen Thema ablenkt und viele andere, der Kommunikation dienlichen Aspekte, wie etwa die Lesbarkeit oder auch die Optik, ausklammert. Nicht die Verpackung ist das Produkt, sondern der Inhalt.

    Tatsächlich gibt es aber seitens des Instituts eine unterschiedliche Handhabe. Es heißt nämlich „Adolf-Grimme-Preis“.

  4. Hi Achim,
    hier noch ein kurzer Kommentar, danach halte ich die Füße still ;)

    Ist denn im Zeichen der „Werbung“ jedwede Sprachvergewaltigung erlaubt (ich erinnere Dich daran, dass Du selbiges bei einem Sublogo ja auch ablehnst, auch wenn es dort doch auch nur um das Produkt geht http://www.designtagebuch.de/infantiles-verpackungsdesign/#more-4999)?

    Die Leerzeichen sind ja nicht alles was da schief läuft und am Ende muss dann „Kompasse“ und „Globusse“ im Duden aufgenommen werden, weil niemand mehr weiß, wie es richtig heißt…

    Das Problem des Deppen-Leerzeichens im Speziellen ergibt sich dann, wenn Sätze zu lesen sind wie „Grimme verleiht Online Award“ hier passieren dann gleich zwei Sachen:

    ad 1) Der Name wird verstümmelt, weil ein Redakteur nicht schnallt, dass es einer ist, der also weiterhin zusammen gehört, auch wenn nicht zusammen geschrieben
    ad 2) Der Sinn geht über Board. Verleiht Grimme nun den „Online Award“ oder verleiht Grimme einen Award online, und wenn ja, welchen?

    Nun ja, vielleicht bin ich da aber auch etwas Engstirnig, befürchte aber ein Verkommen den deutschen Sprache, auf Kosten des Verständnisses.

    LG
    Chris

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