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Frisch im Netz: O2online.de

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o2online.de Relaunch

Telekommunikationsunternehmen gehören traditionell zu den relaunchfreundlichsten und so zeigt sich auch die schon längere Zeit zu Telefonica gehörende Marke O2 dieser Tage im Netz wieder einmal verändert. Hintergrund für die Anpassungen ist die stärkere Verschmelzung mit der Marke Alice. Dabei wurde etwa „02 DSL“ zu „Alice DSL“.

Die Startseite besteht nun aus einer üppig dimensionierten Slider-Anwendung, bei der man, nach meinem Dafürhalten, auch ruhig auf die seitig angelegten Verläufe hätte verzichten können. Der Blauton im Slider wirkt zudem, anders als auf den Folgeseiten, etwas schmutzig. Ansonsten ist die Blau-Weiß-Kombination schon sehr schick. Allerdings schauen Seiten, die über einen Content mit geringer Höhe verfügen, unfertig aus. Erst mit weißem Hintergrund wirkt der Footer aufgeräumt. Hier könnte man über eine Mindesthöhe nachdenken.

Neu ist etwa auch das in App-Symbolik gestaltete festsitzende Menü am unteren Bildschirmrand, in dem verschiedene 02-Dienste gebündelt werden. Was mir beim ersten Besuch aufgefallen ist: auf Detailseiten fehlen die Verlinkungen zu den vorgeschlagenen Zubehörprodukten, die zwar auch in der Linkfarbe blau dargestellt sind, jedoch derzeit eben ohne Link auskommen müssen. Das ist sicherlich anders gedacht. Parallel zum Webangebot wird derzeit auch das Filial-Konzept überarbeitet, wie auf mobilehighlights.de nachzulesen ist.

10 Kommentare

  1. Ich mag das Farbkonzept, obwohl der Blauton wie Achim schon sagte wirklich an der Grenze zum Schmutz gesetzt wurde. Der Slider a.d. Startseite lädt zum Stöbern ein, wobei es für meinen Geschmack schon ein wenig zu viel des Guten ist.

    Übrigens: 02 ≠ O2 ;-)

  2. Finde auch, dass o2 es hier übertreibt. Scrollen nach rechts und links, dazu noch nach oben und unten und zusätzlich die übergroße und unübersichtliche Drop-Down-Navigation. Als Krönung des Ganzen dann am unteren Rand noch diese Icon-Leiste, die viel zu viel Platz einnimmt.

    Besonders auffällig ist, dass sich die Drop-Down-Navigation durch ihr “Blau in Blau” zu wenig vom Untergrund abhebt.

  3. Eine Unterteilung des Sliders in navigierbare Sektionen hätte dem Ganzen hier bestimmt ein großes Plus in der Übersichtlichkeit gegeben. Was ich persönlich stümperhaft finde ist, dass bei der Menübar unten wohl jemand nicht in der Lage war, Normal- und Hoverstate der Icons richtig zu verknüpfen. Weiterhin werfen diese einen Schatten nach unten links, obwohl die Menübar selbst mit dem 90° weiss-blau Verlauf veräußert, dass die Lichtquelle sich exakt darüber befindet.

    Lobenswert finde ich die Strukturierung der Navigation, wo ich früher nie wirklich durchgeblickt habe. Was solls, insgesamt einige Schritte vorwärts aber auch einige zurück. Das geht besser.

  4. Rein optisch gefällt mir die Seite sehr gut. Die Unterseiten sind sehr gelungen. Einzig beim Einstieg auf die Startseite fühle ich mich komplett verloren, weiß nicht wo ich klicken soll; es gibt kaum Gewichtung, Kästchen hier Kästchen da und ich kann gefühlt endlos nach rechts scrollen obwohl sich der Inhalt darin wiederholt. Zuviel des Guten.

  5. @Caleb (1)
    schliesse mich dem an. Der Slider ist zu viel des Guten. Man weiß nicht wirklich wo man hinschauen soll. Der Footer an sich ist nicht, dass was mich stört. Mich nervt irgendwie der Nippel zum ausblenden. Der wirkt irgendwie aufgesetzt. Ich hätte versucht, den etwas mehr in den Footer zu integrieren.

  6. ich stimme Ümit Kuzoluk zu: Die Webseite wirkt auf mich ebenfalls überfrachtet – außerdem discountig und weniger wertig.

    Die bereits angesprochenen schmutzigen Farbtöne, die lieblos-inkonsistente Plastizität und (das schlimmste, für mich!) der neue uninspirierte Illustrations-Stil in den WIdgets (sieht aus wie zusammengewürfelte iStock-Illus) und der uneinheitliche Umgang mit Fotos (beim tieferen reinsurfen werden auch die Fotos iStockig) macht die Seite für mich zu einem großen Rückschritt.

    Ich mochte die Ruhe und Klarheit des O2-CD und der Webseite zuvor sehr gerne. Das jetzt kann ich mir nur so erklären, dass mit der engeren Alice-Partnerschaft mehr/neue Entscheider und Dienstleister ins Boot kamen und somit viele (neue) Köche an einer Suppe arbeiten.

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