Flensburger Pilsener bekommt neues Design

Flensburger Pislener Etikett

Die Biermarke Flensburger Pilsener wird sukzessive auf neue Etiketten umgestellt. Das gesamte Produktsortiment wurde einem Redesign unterzogen. Zum Maßnahmenpaket gehörte die Überarbeitung sowohl der illustrativen Elemente – die Kogge wurde neu gezeichnet – als auch der verwendeten Schriften.

Flensburger Pislener Etiketten

Zielvorgabe für die Umstellung des Erscheinungsbildes war offenbar die Ausrichtung „“Modern Premium Look”. Mit Blick auf die Typografie, die nun eleganter erscheint, kann man dies gerne unterstreichen. Allerdings bewirkt die Hinterlegung mit der Kogge im Stile eines Wasserzeichens das genaue Gegenteil. Es verwässert sprichwörtlich das Design und steht einem klaren Aufbau sowie dem Anspruch eine Premiummarke darstellen zu wollen diametral entgegen. Auch die Neudefinition der Umrandung bewirkt zwar aufgrund der Verjüngung der Linien eine feinere Anmutung, sie lässt das Etikett aber auch spießiger erscheinen, was so gar nicht zum Image der Marke passt. Ich mochte das alte Etikett, bei dem eben kein vollausgebildetes Oval sondern ein stark abgerundetes Rechteck den Rahmen vorgab.

Insgesamt ist das neue Etikett nun deutlich weniger prägnant. Die Marke Flensburger ist seit je her für ihren spröden und markanten Charme bekannt. Dieser „herbwürzige“ Eindruck ist weitestgehend verloren gegangen. Ob das aus Sicht der Zielgruppe flenst? Die neue Markenausrichtung – wenn sie denn so definiert wurde, was sich nicht genau sagen lässt, da eine offizielle Pressemeldung nicht aufzutreiben ist, was wiederum nicht gerade für die Website spricht – erscheint mir doch ziemlich fragwürdig.

Peter Langpeter zeichnet für das Redesign verantwortlich. In seinem Blog stellt er die neue Gestaltungslinie im Detail vor.

54 Kommentare zu “Flensburger Pilsener bekommt neues Design

  1. Meiner Meinung nach kommt das neue Design zu verspielt daher. Ich finde auch, dass das Wasserzeichen zu kräftig ist. Den Hintergrund des Schiffes,welches in einem „EI“ schippert, hätte man weiß lassen können.

    Fazit: Überzeugt bin ich nicht, obwohl es moderner ist.

  2. Rettungsring mit schiff im lila milka ei.

    Hier wurde auf teufel komm raus an einem klassiker rumgeschoben und gefummelt
    bis der arzt kommt.
    Der arme Peter….hatte wahrscheinlich die „Flens“ leute im nacken:
    „trendiger!! frischer!! juengere zielgruppe!!“
    „Mehr wind in die segel der kogge!“ „Windstaerke 8!“
    „Dickerer Turm! “
    „Loewen weiter raushaengen lassen!“
    „Jugendlicheres Wellenmuster!“

    Maaaann maaaann maaaannn.

    Was soll eigentlich der eifoermige „ettikett-abloese-effekt“ schatten
    am oberen rand?

  3. Also was ist das denn bitte? MEHR Verläufe, MEHR Bilder, MEHR Texte. Das sind die Grundlagen guter Werbung, denn wie wir alle wissen, ist MEHR eben MEHR. Meine Güte, Leute, was soll der Mist?

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