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FDP erneuert sich auch im Netz

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Auf dem Bundesparteitag der FDP in Rostock waren sich die Liberalen sicher – ein neues Profil muss her. Sichtbares Zeichen für eine Veränderung ist nicht nur die Neubesetzung der Führungsspitze, sondern auch der Launch einer neuen Website, die von Universum aufgesetzt wurde. Bislang fungierte (meines Wissens) die Domain fdp.de lediglich als Weiterleitung auf liberale.de, welches nach wie vor als zentrales Portal der Liberalen erhalten bleibt. Nun haben die Liberalen eine weitere Profilseite im Netz.

Während liberale.de einen typischen Portal-Look aufweist, kommt fdp.de eher unkonventionell, zumindest bezogen auf den Webauftritt von Parteien, und mit einer recht aufwendigen Slider-Navigation daher. Beim Wechsel von einer Artikelseite in einen anderen Hauptbereich vollzieht sich dieser Sprung fließend, was man von der vollzogenen Personalrochade innerhalb der FPD sicherlich weniger behaupten kann. dt-Leser Mathias ist jedenfalls der Ansicht, der Auftritt sei einmal ein „etwas anderer Ansatz“. Dem würde ich beipflichten.

Nicht erschrecken – die Antrittsrede Röslers startet ohne Interaktion direkt nach Aufruf der Startseite.

11 Kommentare zu “FDP erneuert sich auch im Netz

  1. @ Stephan: Unkonventionell trifft es genau. Die Übergänge der Seiten sind nett gemacht.
    Allerdings fällt mir das Layout teilweise zu sehr aus dem Rahmen. Die Zusammengehörigkeit ist manchmal nicht ganz klar.

    Die Bildauswahl ist meiner Meinung nach nicht so sehr gelungen. Zum Beispiel unter Presse / Newsletter

    Die Inhaltsseiten sind dafür eigentlich ganz solide. Aufgefallen ist mir noch die Loader-Grafik. Sowohl die Animation, also auch das Ganze als transparentes gif einzubauen ist nicht so gelungen: http://www.fdp.de/images/bundespartei/ajax_preloader.gif

  2. Hm ich weiß nicht. Netter Ansatz, aber es hakt noch an einigen Stellen. Also bei liberale.de brauchen wir nicht zu diskturien, fürchterlich triffts ganz gut. Meine Meinung. ;)

    Zum neuen FDP-Auftritt: Die Bühne ist schön gemeint, aber schlecht in den Details. Beim Videokanal stören die Livestreams-Infos an der Seite, scheinen aber direkt im Video zu liegen. Naja. Steht das Feld Programm für das derzeitge Parteiprogramm der FDP? Hm. Da hat Herr Rößler noch einiges zu tun, wenn dem so wäre…

    Das Twitter-Laufband ist mir zu schnell und macht die Sache unruhig, man kann sich schlecht auf die Videoübersicht konzentrieren. Verlauf im FDP-Logo muss nicht sein.

    Jetzt kommts aber: Unten viel blau auf weiß. Das muss erstmal im Kopf sortiert werden. Die News kommen kaum als News rüber. Und ansonsten ist das unten irgendwie ein einziger Mitschmatsch.

    Zu den Unterseiten: Gif-Ladegrafik sieht nicht so toll aus… Die Grafik links mit den Verläufen hätte man besser lösen können, sieht teilweise ok aus, teilweise billig, gerade bei den Bildern mit Personen. Warum guckt der Lindner eigentlich aus dem Bildschirm nach links raus? Bei der jungen Frau unter Bildung hats auch geklappt… Ansonsten sind die Grafiken gerade im Hintergrund nicht so toll bearbeitet. Ach und der Übergang zwischen den Slidergrafiken und dem Hintergrundverlauf haut auch nicht hin.

    So, und nun genug genörgelt, ich finde die Unterseiten ordentlich (also die ohne Slider). Da passt auch das FDP-Logo, aber bitte ohne unsauberen Verlauf :)

    Insgesamt ein guter Ansatz, aber andere Parteien haben sowas schon besser gelöst. Wie in der Partei selbst ist der Wandel wohl noch nicht so ganz gelungen :) Mal sehen, wie es sich bei beiden entwickelt…

  3. Gestaltung:
    Als dominierende Farbe nunmehr dunkelblau mit einem leichten Verlauf wirkt eleganter, seriöser und reiht sich ein bisschen in die Gestaltung der Plakate der CDU ein.
    Bin mal gespannt wie die Plakatwerbung der FDP in Zukunft aussehen wird.

    Der neue Auftritt wirkt größer, wertiger und etwas aufgeräumter.

    Sehr schön ist auch das anteasern der Unterkategorien. Das wirkt aufgeräumt und aufgelockert zugleich.

    Das die Subnavigation bei weiterlesen des Inhalts auf der Folgeseite dann an die Position unterhalb der Hauptnavigation springt, ist unproblematisch, die Navigation wird als solche durch die Farbgestaltung und die Anordnung der Menüpunkte sofort erkannt.

    Typografie
    Insgesamt sehr schöne und stimmige Typografie.
    Verhältnis der Schriftgrößen, Farbabstufungen und Schnitte ist ausgewogen.
    Inhalte bekommen erkennbare Überschriften und Links werden erkannt.
    Schön wären Symbole vor den Links, die den Unterschied zwischen internen und externen Links anzeigen oder ob es sich um einen Download handelt.

    Bildkonzept
    Die Qualität der Imagebilder schwankt. Das Konzept ist nicht stringent. Teilweise wurden gute Bildideen gefunden, teilweise einfach mit Stockmaterial gefüllt was man gerade zur Hand hatte.
    Bei einer Anzahl von über 200 Imagebildern (einschließlich der Themenübersicht A-Z) ist das natürlich auch extrem aufwändig, für jedes Thema genau ein passendes Bild zu finden und in der Pflege schwierig, wenn neue Themen dazukommen, oder sich verändern.
    Einen amerikanischen Briefkasten als Symbol für Newsletter zu nehmen finde ich irgendwie Quatsch, nachdem wir ja in Deutschland sind.
    Ein Regal voller Zeitungen für Presse-Pressemitteilungen wirkt etwas uninspieriert, zumal das gleiche Bild auch noch für Partei-Grundsatzpapiere verwendet wird. Hier ist das Bild sogar thematisch daneben, weil Grundsatzpapiere nicht in Zeitungen dargeboten werden.
    Die Devise ist: Genau ein Symbolbild für einen Inhalt. Zumindestens für übergeordnete Inhalte sollte das auf Grund der geringeren Anzahl benötigter Bilder einzuhalten sein.

    Das Bild für >Pressebilder hingegen wirkt da wesentlich ansprechender.

    Infolaufband Startseite:
    Das Infolaufband ist ein absolutes No Go. Derart angebotene Informationen sind schlecht lesbar, schwierig einem Thema zuzuordnen und obendrein muss man immer warten bis es von Anfang an läuft um es im Kontext zu verstehen.

    Das ist nur sinnvoll, bei Informationen mit gleichem Aufbau des Inhalts, bei dem Einträge in keinem Zusammenhang zum vorherigen Eintrag stehen, wie beispielsweise dem Börsenstand angezeigter Unternehmen auf einer Nachrichtensendung.

    Inhalt Startseite:
    Sehr schön ist das Positionieren aktueller Inhalte auf die Startseite mit Livestream.
    Der Livestream wird dann als Thumbnail ganz links positioniert und weitere Videos folgen rechts daneben. Die Wichtigkeit des Mediums Video wird hier vermehrt deutlich und verleiht der Seite ein hohes Maß an Aktualität.
    Was mir bei dem Video allerdings noch fehlt ist eine Bildüberschrift wie es bei Fotos bei redaktionellen Inhalten üblich ist.

    Fazit:
    Trotz genannter Kritikpunkte ist der neue Auftritt genau die richtige Kommunikation, die die Partei jetzt dringend braucht und aus ästhetischen und Benutzergründen gelungener Auftritt.
    Hoffentlich handelt es sich nicht um eine Mogelpackung, um den Wählern etwas zu verkaufen, was die Partei in ihrem Kern nicht widerspiegelt.

  4. Im Allgemeinen tatsächlich ein erfrischend anderer und moderner Auftritt für eine Partei. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten; und wo gehobelt wird, fallen Späne.

    Was viele anfangs vielleicht etwas irritieren wird: das FDP-Logo – mit dem man jederzeit wieder zurück auf die Startseite – ist links statt rechts oben. Solch einen Link erwartet der Großteil der User aus westlichen Kulturkreisen (beziehungsweise Ländern mit Links-Rechts-Leserichtung) in der Regel auf der gegenüberliegenden Seite, aber das ist ansonsten nicht weiter schlimm. Schließlich sollten hier anscheinend bewusst klassische Konventionen gebrochen werden und außerdem ist ja das Logo wie gewohnt mit der Startseite verlinkt.

    Die Links unterhalb des Logos hätten schöner an den vorangestellten Symbolen ausgerichtet werden können. So wirkt nur der zweizeilige Link »News vom Parteitag« mit seinem Icon harmonisch, während der Rest etwas unschön nach oben ausreißt. Irritierend ist auch der Wechsel des Navigationsstils, wenn man auf diese Links klickt. Ist man auf einer Unterseite, ändert sich plötzlich nicht nur die Farbe der Verweise, sondern auch die Schriftgröße. Hier hätte deutlich mehr Einheitlichkeit gut getan.

    Unten reißt mir der Weißraum zwischen den einzelnen Links zum Impressum, Datenschutz, etc. etwas zu große Löcher, was dazu führt, dass für mich die Fünfergruppe unten links und die Zweiergruppe unten rechts nicht mehr als Gruppen wahrgenommen werden. Zudem ist der Abstand der senkrechten Striche nicht einheitlich. So sind zum Beispiel die senkrechten Striche rechts von den Links Service und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit einem deutlich geringeren Abstand gesetzt als die übrigen.

    Wo an manchen Stellen zuviel Weißraum ist, fehlt er an anderen Stellen: der Bereich Informationen aus dem Portal Liberal mit seinen Links ist zum Beispiel zu eng gesetzt.

    Schön hätte ich auch gefunden, wenn auf der Startseite unterschiedliche Strichstärken für Überschriften und übrige Texte verwendet worden wären, um mehr Übersicht und Ordnung zu schaffen. So hat man praktisch überall Fetten, bis auf den Newsticker, den Uhrzeiten beim Programm und ganz unten mit dem Impressum, was schnell dazu führt, dass einzelne Informationsebenen vermischt werden.

    Was meiner Meinung nach eindeutig nicht geht, ist es dem Besucher per automatischem Start von Audio/Video entgegen zu brüllen. Informationsangebote sollen Angebote bleiben und nicht einem sofort beim Aufruf der Seite aufgezwungen werden. Das ist übrigens auch etwas, das ich bei Youtube schrecklich nervig finde.

  5. Also dieses per Pfeil hoch/runterscrollen unter Themen A-Z funktioniert im Chrome irgendwie nicht wirklich. Da springt alles nur irgendwie hin und her und zurück, mal schlagartig, mal mit Bewegung. O_o

  6. Sobald es um Inhalte geht, bei denen es um die Vermittlung sehr hoher Seriosität geht (Politik, Banken, etc), funktionieren meines Erachtens nur Seiten mit weißem (vielleicht noch hellgrauem) Hintergrund.

    Das kann noch so gut gemacht sein: Ein dunkler Hintergrund kann nie die Seriosität und Transparenz einer weißen, hellen Seite vermitteln. Im Grunde ganz simple Wahrnehmungspsychologie.

  7. @Björn: ja, dass da alles auf fett steht, ist mir auch schon (negativ) aufgefallen. Das könnte man relativ leicht ändern – dadurch bekommt man typomäßig etwas mehr Ruhe und Hierarchie hinein.

  8. Warum hofieren die Medien immer noch diesen FDP-Politversagern?
    Weder der schwule Westerwelle, noch die Titelbetrüger Koch-Mehrin
    und Chatzimarkakis haben das Wohlergehen des deutschen Volkes im
    Sinne – nur ihr eigenes!! Diese Partei ist hoffentlich bald endgültig verschwunden, sie ist nicht mehr der Rede wert.

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