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32 Kommentare

  1. Ich glaube Beispiele sind für diese Diskussion müssig.
    Mal ein Beispiel :) Bad Mergentheim
    Ganz nett, »modern«, austauschbar, ein bißchen steril und auf einem anderen Komposthaufen gewachsen. Warum ist das alles immer so uninspiriert? Da gibt es doch noch mehr!
    Wieviel steckt in dem Entwurf? Was ist daran so mutig? Was ist Kompromiss?

  2. Mir gefällt die Lösung gut, vielleicht gibt es ja noch Farb-Varianten.
    Das l im Stadtnamen wirkt ohne untere Serifen etwas beschnitten, steht m.E. auch zu weit vom A entfernt.

  3. Also ich finde, dass GERADE die kleinere Variante des neuen Stadtzeichens NICHT wirkt. Die Linienstärke für die Konturen der zwei Symbole wurden schlicht zu dünn angelegt. Für mich ein klares “no go”. Auf der klassischen Visitenkarte (oder auf dem Webauftritt etc….) werden die Zeichen nur noch flimmern. Ich verstehe nicht, wie ein Kommunikationsdesigner mit solchen Fitzellinien arbeiten kann. Da fehlt offensichtlich der Bezug zur Praxis und zur Umsetzung vor Ort (btw. am Bildschirm oder auf Papier)….

    Die Variabilität durch den Aufbau macht das Zeichen allerdings sehr alltagstauglich. Ansonsten: “nett”.

  4. @der Heinz: sorry, ik meinte positivbeispiele von realisierten “städte-erscheinungsbildern” :)

    @antwort: das von amsterdam find ich in seiner systematik und auch einzelnen piktogrammen der städtischen betrieben sehr schön.

    wobei der vorwurf des (formalen) modernismus in der gestaltung hier auch zählen könnte – andererseits ist praktikabilität in einem städtischen erscheinungsbild womöglich auch viel stärker ausschlaggebend als wir es gerne auf einer philosophischen/politischen/ideologischen ebene hätten – (der reduktionsansatz der moderne ist nunmal sehr gut reproduzierbar)

  5. muhuhuahhhhh… ich lach mir nen wolf. was soll das denn bitte. worms wie es singt und lacht macht logos für die 70er. das wird in kleinen größen alles zusuppen. oder wie stellen sich die designer eine kleinere darstellung vor?! fettere linien, so dass vom shape nix mehr übrig bleibt.

    ok für ne studienarbeit, aber professionell fehlt hier jede grundlage. und ” wo ist die idee” hinter diesem sogenannten logo!

    argggg…

  6. Hallo liebe “jungen & wilden” Designstudenten, die ihr die Welt revolutioniert und den Marken 3D-Effekte mit Glow und swooch und generatives Verpasst. Nein, eine Stadt ist kein Turnschuh, kein Handyanbieter, kein Designerdingelingtestlabor. Städte haben Traditionen, Geschichte, einen Charakter der nicht mit einem Punkt zur Marke erhoben darzustellen ist. Danke an alle die den Mut haben Stadtkommunikation als das zu sehen was es ist. Danke für Alzey!

  7. Weiss zufällig jemand, wieviel von den 100.000 Euro auf
    - Honorare, Nutzungsrechte
    - Produktionskosten (Briefpapier, Umstellung auf neues Corporate)
    entfallen?

    Kann drüber im Netz nichts finden.

  8. Mir gefallen diese eckigen Illus nicht… der Löwe sieht aus, als ob ihm gleich ein Arm abbricht – und diese abgehackte Zunge… wahrscheinlich ist alles historisch belegbar, weil irgendwo ein 45° gewebter Wandteppich aus dem Mittelalter rumhängt… oder aber sowas kommt dabei raus, wenn Typographen illustrativ arbeiten wollen und sich erstmal ein Schema zurecht legen müssen. Hat natürlich so den Vorteil, daß auch der Fliesenleger bei der Neugestaltung des Rathauses seine Chance bekommt. Die 70er lassen jedenfalls grüßen – wie auch oben schon erwähnt.
    Die Typo hingegen finde ich gut.

  9. @A+:

    Stadtkommunikation kann auch schön sein, da gibt es genügend beispiele.
    hier geht es aber nicht um die erhebung zu einer marke, nur weil man ein logo gestaltet, das etwas mehr aussagt als ein schlechtes redesign eines wappens. eckige formen, zu dünne linien und schwarze trauerfarbe machen bestimmt kein gutes redesign einer stadt/region aus! /wenn es um tradition geht: wo ist die farbherleitung?!?!?) auch wenn hier von tradition die rede ist, davon ist nichts mehr zu sehen ausser ein name und zwei kryptisch aneinandergereihte bilder. zu wenig um in erinnerung zu beleiben, von der wort-bild-schere gar nicht zu sprechen. heimliche hauptstadt: einen solchen satz sollten man in einer idee auflösen um eine möglichst große wiedererkennung zu generieren. hier geht es eigentlich um eine haltung, die nur über text, aber nicht über bild kommuniziert wird. wenn wir den satz “man kann nicht nicht kommunizieren” nehmen, dann trägt alzey trauer und weint den vergangenen jahren nach, in der es von bedeutung war, oder auch nicht.

    das hat dann auch nichts mehr mit “designstudent oder nicht” zu tun, sondern verlangt etwas mehr denksport bei den profis die es umgesetzt haben! es geht ja nicht um modische belange sondern um modernität. 2 verschiedene dinge.

    modern ist hier fehlgeschlagen und jetzt schon altmodisch, wie die meisten weinetiketten aus dieser region auch!

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