19 Kommentare zu “Eindhoven erhält eine neue visuelle Identität

  1. interessanter neuer ansatz der ‘Virtual Design Agentur’ mit einem sehr guten ergebnis. was mich interessieren würde wie man das mit den honoraren der ‘Virtual Design Agentur’ geregelt hat? auch virtual…? :)

  2. Ja cool, wieder so ein Postermodern-Retro-Ding aus Holland.
    Hatten die nicht kürzlich schon mal so was… ich erinnere mich da an so ein variables Rastermusterdings….

  3. ich finds ja eigentlich ziemlich cool, auch wenn ich bei der schrift erst zweimal zwinkern musste, bis ich bemerkte, dass das absicht und nicht darstellungsfehler ist mit den ecken ;-)

    was mich allerdings stört: hat die bildmarke (und andere elemente) jetzt schatten und wird dadurch räumlich oder nicht? oben ist’s platt, unten bei den werbemitteln scheint es dreidimensional zu sein. auch im film wechselt es sich ab.

    ps: kann sihc irgendwer vorstellen, das eine deutsche stadt jemals so ein stylisches video für ein neues logo macht? ich leider nicht…

  4. Eine der besten Arbeiten, die ich hier bislang gesehen habe. Sehr ausgereift, schlüssig und stimmig in den Anwendungen. Insbesondere der durchaus gewagte typografische Weg ist toll. Der Präsentationsfilm ist klasse – kurz aber klar.
    Complimenti an die Kollegen, die daran beteiligt waren! Tolle Ergebnisse.

  5. Sehr frisch und prägnant! Mir gefällt auch, dass verschiedene Kreative zur Zusammenarbeit eingeladen wurden. Das findet man selten.

    Die verschiedenen Varianten des Logos (mit und ohne Schatten) verwirren mich etwas. Aber wenn die Variationsvielfalt nicht ausartet sondern sinnvoll gelenkt wird, kann sie durchaus bereichernd sein.

    Ob wir wohl das Design-Manual hier auf dt zu sehen bekommen? Würde ich sehr begrüßen!

  6. Statt sich von fünf oder sechs Agenturen im Rahmen eines Pitchs Entwürfe präsentieren zu lassen, haben wir Kreative rund um Eindhoven eingeladen, mit uns zusammen zu arbeiten

    Diese Vorgehensweise gefällt mir ausgesprochen gut. Wunderbar.
    Das Pseudo-Gepitche (im Ernst: wieviele Ausschreibungen sind nicht im vorneherein schon ausgekartelt und amigo-mäßig unterwegs…) bringt leider oft richtige Fehlentwicklungen hervor.

    Zur Logodesign selbst:
    Für eine Gemeinde/Stadt mit rund 220.000 Einwohnern ein mutiges, avantgardistisch anmutendes Logo.

    Und ja, die Pixeleinsparungen in der Schrift wirken etwas nervös angebissen und sind tatsächlich ziemlich gewöhnungsbedürftig (obwohl ich solche Experimente liebe), aber genau das macht es aber auch merkfähig.

    Alte Binse: Das eine (gewöhnungsbedürftig) und das andere (merkfähig) bedingt sogar einander. Ein Umstand, der bei vielen Logoentwicklungen außer acht gelassen wird. Es gibt zu viel ausschließlich Gefälliges/Geschmäcklerisches auf der Welt.

    [Notiz an mich: Schließe da mein eigenes Designbüro-Logo durchaus mit ein: möglicherweise zu gefällig, zu darauf bedacht, die Eyecandy-liebende KMU-Kundschaft nicht zu verschrecken. Der blödsinnige Neben-Effekt ist mir auch klar: zu nett, zu wenig eigenständiges Branding. Genau zu wissen: no branding -> no standing hilft aber trotzdem nichts, wenn es die Kundschaft nie goutieren wird. Eine immerwährende Zwickmühle…. Einzig funktionierende Branding Lösung: Kundschaft wechseln :-) ]

    Nebengedanken:
    Daneben bin ich jedoch trotzdem skeptisch, ob jede Stadt ungedingt und immer eine „Marke“ werden soll. Ich denke nicht. Egal, ob das jeweilige Logo nun gelungen ist oder nicht. Aber das ist eine müßige Grundsatzdiskussion, die man zwangsweise bei jeder grafisch-fachlichen Stadtmarketinglogo-Diskussion hier führt, wenn man es darauf anlegt.

  7. Der mit der gezackten Bildmarke erzielte Dreiklang,
    der für

    – Technologie
    – Design
    – Wissen

    stehen soll, wäre meines Erachtens bereits mit etwas erreicht gewesen, das es schon gibt:

    http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AFlag_of_Eindhoven.svg

    Drei Horizontalen ergeben ein E. Das E für Eindhoven schon mit drin. Klasse.

    Im Grunde hat man mit den dekorativen Dreifachzacken das Message-Rad nur „energetisch“ neu erfunden. Der wilde Origami-Zackenteppich der Vorgänger-Bildmarke stand vermutlich Pate.

    Nachteil des Flagen-E: in der Durchdeklinierung auf die drei „Fachbereiche“ der Stadt wäre die E-Flagge nicht probat gewesen, denn man will ja die unterschiedlichen Ausrichtungen, z.B. Technologie et al. farblich betonen. Da sträubt sich eine konsistent bodenständige E-Flagge dann doch. Weil sie durchgängig rot bleiben müsste.

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