Design Tagebuch

Diplomarbeit Informationsdesign im TV


knowledge // Der Nahostkonflikt

Die Diplomarbeit von Axel Rudolph beschäftigt sich mit einem fiktiven TV-Format mit dem Namen ‘knowledge’, welches “wissenswerte Inhalte des aktuellen Zeitgeschehens visuell ansprechend für junge Menschen aufbereitet“, so der Autor. Der zu sehende Beispielbeitrag erklärt in 5 Minuten die Wurzeln des Nahostkonfliktes und ist dabei eine sehr schöne Aufbereitung des Themas Informationsdesign.

abgelegt in Motion Design, erstellt von Achim Schaffrinna am 29.07.2008 | 06:33
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82 Kommentare zu 'Diplomarbeit Informationsdesign im TV'

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  1. mee
    am 29. Juli 2008 um 07:50 Uhr

    Wow nicht schlecht. Schön aufbereitet und gut gemacht. Ich denke da macht lernen und die Information anschauen allen Spass.

  2. ben
    am 29. Juli 2008 um 07:54 Uhr

    Klasse gemacht.

  3. aleksandar basara
    am 29. Juli 2008 um 07:56 Uhr

    Genail umgesetzt! Finde das mit den Männchen richtig cool. Ach alles ist geil!

    Gruß

    aleks

  4. Michael
    am 29. Juli 2008 um 08:17 Uhr

    wow… super ansprechend… trotz des schwierigen themas

  5. am 29. Juli 2008 um 08:18 Uhr

    Klasse Arbeit, da kann man Axel wirklich nur beglückwünschen!

  6. am 29. Juli 2008 um 08:37 Uhr

    gefaellt mir auch super gut. ein wirklich kompliziertes thema informativ ruebergebracht und sehr ansprechend gestaltet. sehr schoen!

  7. pascal degung
    am 29. Juli 2008 um 08:41 Uhr

    sehr schön gemacht. sehr sehr schön umgesetzt. glückwunsch und hoffentlich bald mehr davon. ( übrigens reflektiert euronews seinen neuen auftritt derzeit über eine große online umfrage. vielleicht interresant für alle, die den beitrag von herrn schaffrinna über das redesign verfolgt und kommentiert haben …. )

  8. Svenna
    am 29. Juli 2008 um 08:43 Uhr

    Einfach genial gemacht… erinnert mich stark an das Intro von “Operation Kingdom” ;-)

  9. Marc B.
    am 29. Juli 2008 um 08:44 Uhr

    Gut gemeint, auch überdurchschnittlich gut umgesetzt, aber inhaltlich nicht ausreichend.
    In (nicht ganz unwesentlichen) Aspekten falsch: Die Gründungsgeschichte benachbarter Staaten, insbesondere Jordaniens, kann nicht von der Palestinas getrennt werden, die Bevölkerungsverteilung im Verhältnis zur Flächenzuordnung bei der Teilung 1948 erscheint dadurch unverständlich.
    Durch die Zuspitzung auf zwei Akteure wird die Darstellung der Komplexität nicht gerecht. Dass die Nachbarstaaten die Flüchtlinge von 1948/67 bis heute nicht integrieren, sondern in “Lagern” und versorgt durch die UNO dahinvegetieren lassen, ist der Nährboden für die Konfrontationshaltung.
    Die Auswahl der Zeitungsbilder ist extrem einseitig, wenn nicht manipulativ.
    Der wirtschaftliche Erfolg Israels, das (höflich formuliert) Demokratiegefälle, fehlt.
    Visuell ist der Beitrag gelungen – aber so funktioniert er natürlich nur im Web, im Fernsehen wären schon zwei davon hintereinander nicht mehr erträglich, so dass die Aufgabe, ein fiktives Fernsehformat zu entwickeln, eher gescheitert ist.

  10. am 29. Juli 2008 um 08:44 Uhr

    Hervorragend. Die düstere Stimmung passt zum düsteren Thema, viel Information ist spannend und anschaulich aufbereitet.
    Gerade in der Zeit, in der auf den meisten Sendern der Informationsgehalt = 0 geht, heißt es Information gut aufzubereiten, das ist hier eindeutig gelungen – Glückwunsch Axel Rudolf!

  11. Christian
    am 29. Juli 2008 um 08:46 Uhr

    Schön gemacht.

  12. am 29. Juli 2008 um 08:50 Uhr

    @ Marc B:
    Dir sind mehr Informationen zu diesem Thema zugänglich als mir, dennoch möchte ich sagen, dass es für das Verständnis des Menschen mit durchschnittlichem Politik-Wissen durchaus sinnvoll ist, manche Details “wegzulassen”, um ein schnelleres und einfacheres Verständnis zu erlangen. Man darf natürlich keine Tatsachen verändern, aber solange man ein Gefühl für den Kern der Sache bekommt, ist es dennoch erfolgreicher als manche detaillierte Dokumentation.
    Und was die Adaption fürs TV angeht: Ich könnte mir gut vorstellen, dass das “normale” Programm stündlich von solchen 5-Minuten-Spots unterbrochen wird – direkt nacheinander wird man wahrscheinlich nicht viele davon betrachten, da geb ich Dir Recht.

  13. Matt
    am 29. Juli 2008 um 08:58 Uhr

    Sehr schöne und ansprechende Umsetzung. Das gefällt!

    Pascal:
    Für die “Generation Doof”, welche die Einschaltquoten explodieren lassen, wäre das ein toller Einfall.

  14. Ralf
    am 29. Juli 2008 um 09:00 Uhr

    @Marc B. inhaltlich hast Du bestimmt Recht. Aber findet das Fernsehen der Zukunft nicht sowieso im Web statt? Wer schaut denn heute noch Phoenix, 3Sat oder Auslandsjournal von den Jugendlichen um sich über so ein Thema vernünftig zu informieren? Die sind mittlerweile in der 3. MTV-Generation und gar nicht mehr fähig längere Beiträge zu verstehen. In 5 Minuten muss da die Geschichte Israels erklärt werden. (Da gab es einmal eine Sendereihe auf Arte, hab leider den Namen vergessen. Die haben das hinbekommen. Z.Bsp. die Geschichte Argentiniens in 5 Minuten.)

    Die Jungendliche muss man über eine Games-Optik und dementsprechende Effekte ansprechen.
    Ich finde das Thema sehr gut umgesetzt. Wenn Ich an unsere Videopräsentationen Ende der 80er in der Schule denke, dann ist das hier ein sehr gelungenes Beispiel wie es auch gehen kann…

  15. am 29. Juli 2008 um 09:25 Uhr

    Wirklich sehr gelungen. Vor allem der Druckrastereffekt-Zoom gefällt mir. (Aber haben die Römer Judäa nicht schon lange vor dem Jahr 137 besetzt?)

  16. fibonacci
    am 29. Juli 2008 um 09:46 Uhr

    klar. da ist viel weggelassen. lässt sich aber vermutlich gerade bei so einem komplexen thema nicht vermeiden. aber so weit ich das jetzt beurteilen kann wird nichts falsches erzählt.

    und die animation hat lust darauf gemacht sich wieder mehr mit dem thema zu beschäftigen. und schon allein auf grund dessen (und natürlich der wirklich sehr gelungenen grafischen sprache) würde ich die arbeit als sehr gelungen bezeichnen.

  17. am 29. Juli 2008 um 09:47 Uhr

    Respekt. Das ist wirklich eine beeindruckende Arbeit. Die Übergänge sind echt klasse – so macht das Zuschauen, Anschauen, Verstehen Spaß!

  18. am 29. Juli 2008 um 09:48 Uhr

    Die Informationen sind fast ausschließlich im gesprochenen Text enthalten, die Bilder dadurch fast nur Illustration. Von einem TV-Format erwarte ich mir da mehr.

  19. Julia
    am 29. Juli 2008 um 09:53 Uhr

    @ Peter:
    Dann sieh dir mal die fats ebenso langen Filmchen in arte Karambolage an, in denen
    die Herkunft udn Bedeutung französsischer udn Deutscher Worte erklärt wird.
    Die sind ebenso “nur” illustrativ in Verbindung mit gesprochenen Text. Simpel, verständlich udn einprägsam. Und ganz nebenbei auch was fürs Auge.
    Wie eben in der Arbeit von Axel. Die Hauptsache für mich: er erklärt Geschichte nicht anhand von Fakten, sondern von geschichten. Nicht nur Wer udn Wann, sondern Hauptsächlich Wie udn Warum. Toll!

  20. am 29. Juli 2008 um 09:54 Uhr

    Toll gemacht. Unbedingt mehr davon bitte.

  21. Thomas Schürmann
    am 29. Juli 2008 um 09:56 Uhr

    Sehr sehr schön! Davon würde ich gerne mehr sehen! Toll!

  22. am 29. Juli 2008 um 10:01 Uhr

    wow. richtig gut. Hut ab Frau Mütze

  23. am 29. Juli 2008 um 10:03 Uhr

    [...] via Design Tagebuch [...]

  24. am 29. Juli 2008 um 10:26 Uhr

    @Peter:
    Ein Vortrag z.B. soll ja auch so sein, man soll nur Stichworte und Anschauungsmaterial zeigen, während man vorträgt. Sonst kommt der Zuhörer durcheinander, wenn er den gleichen Text, den er gerade liest, auch noch vorgelesen bekommt. Da konzentriert man sich entweder aufs Lesen oder aufs Hören, aber bei beidem gleichzeitig konzentriert man sich nur darauf, den Takt zu halten. Ein spannender Vortrag oder Film wäre das nicht. Daher finde ich es genau richtig.

  25. Rolf
    am 29. Juli 2008 um 10:29 Uhr

    Klar, toll gemacht, aber …
    mir macht das eher Sorge, dass man sich mit den Formaten einem gefühlten Niveau der Zuschauer anpassen muss. Diese Tendenz führt doch im Allgemeinen überhaupt zu einer Abwährtsspirale. Außerdem halte ich es für eben nicht gut, wenn solch wichtige Konflikte nur über Geschichten erzählt werden. Dann kommt es allein auf den Geschichtenerzähler an. Jugendliche und Kinder sollten mit Basis von Fakten und nachvollziehbaren Quellen (was hier keineswegs gewährleistet wird und eigentlich ein wissenschaftliche Grundprinzip sein sollte: Wo kommen die Bilder her? Wer hat die Zahlen bereitgestellt? etc.) lernen. Es mag sein, dass das optisch-ästhetische Bedürfnis sich wandelt und eine grafische Neugestaltung notwendig macht, wer aber damit eine automatische Verknappung, Reduzierung oder Vereinfachung der Informationen (ohne den Hinweis auf weitere Literatur und auf die eigene Unzulänglichkeit) meint, der liegt im Interesse der Zuschauer komplett daneben!

  26. am 29. Juli 2008 um 10:35 Uhr

    [...] (via) [...]

  27. Marc B.
    am 29. Juli 2008 um 10:37 Uhr

    @Ralf: Weil du Arte ansprichst – wesentlich besser als dieser Arbeit hier gelingt es der Sendereihe “Mit offenen Karten/Le Dessous les Cartes” komplizierte Themen in kurzen (~10 min) Beiträgen zu vermitteln. Vielleicht meinst du die Sendung sogar mit deinem Beitrag?

  28. Tim
    am 29. Juli 2008 um 11:24 Uhr

    “Daher ist ein Lösung des Konfliktes so schwierig” – wunderbar nichtssagend :)

    Bis auf die know!edge Schrift / Wortmarke ist es ein feines tolles Produkt, wohlgeformt und einfach gekonnt.

    Vom Inhalt her ist es schwierig. Ich weiß nicht, ob dieser Beitrag nich pro-Palästina Stimmung impliziert. Das wäre so bspw. bei logo oder dergleichen in staatlichen Sendern hierzulande wegen “Schwankungen” der Unbefangenheit nicht sendefähig. Da darf nicht ein Fleck auf Israel kommen. Hier kann man, so man will auch herauslesen, dass der Ursprung keine Römer / Osmanenherrschaft, sondern schlichtweg die Staatsgründung und – das bleibt im Bericht außen vor – die millitärische Unterstüzung und orgiastische Hochrüstung selbst war.

    Ich denke aber, und das weiß wohl jeder, dass diese Gemengelage von Bedrohten und Bedrohern (mit wechselnden Rollen) viel vielschichtiger gelagert ist.

  29. anki
    am 29. Juli 2008 um 11:31 Uhr

    ich find’s hammer! auch wenn hier jedem irgendein anderer aspekt zu kurz kommt. aber das liegt eben auch an der sensibilität des themas. mutige themenwahl. respekt!

  30. Guido
    am 29. Juli 2008 um 11:36 Uhr

    @Marc B.
    Ich gucke auch ab und zu “Mit offenen Karten” auf arte. Das Format ist mit 10-15 Minuten viel länger. Außerdem wird ein Thema häufig auf mehrere Folgen verteilt. Dementsprechend kann man dort auf viel mehr Details eingehen und mehr in die Tiefe einsteigen, als in dem 5 Minuten-Werk hier. Und optisch kommt “Mit offenen Karten” im Look der 70er Jahre daher.

    Die Paukenschläge im Hintergrund finde ich etwas übertrieben. Für eine Diplomarbeit finde ich das Werk aber exzellent. Herzlichen Glückwunsch.

  31. Nic
    am 29. Juli 2008 um 12:07 Uhr

    sehr gut gemacht. Bei dieser Länge kann kein Anspruch auf Vollständigkeit bestehen.

  32. am 29. Juli 2008 um 12:29 Uhr

    [...] knowledge // Der Nahostkonflikt from Axel Rudolph on Vimeo. Leider ist die Sendung mit 5 Minuten für meinen Geschmack etwas kurz ausgefallen und bleibt daher recht oberflächlig, aber um die historischen Gründe für die jetzigen Probleme in Israel zu bekommen reicht es. via [...]

  33. Jan
    am 29. Juli 2008 um 12:40 Uhr

    Klasse gemacht! Stilistisch in bester Tradition von http://www.youtube.com/watch?v=tmP8Bgof6KE und http://www.youtube.com/watch?v=mLoIcdIu_Kk
    Gefällt mir.

  34. am 29. Juli 2008 um 12:47 Uhr

    [...] via DesignTagebuch [...]

  35. am 29. Juli 2008 um 12:59 Uhr

    Super Arbeit mehr davon!

  36. am 29. Juli 2008 um 13:15 Uhr

    @ Pascal: Im Text ist von einem “fiktiven TV-Format” die Rede. Darauf beziehe ich mich. Bei einem Vortrag gebe ich dir natürlich Recht.

  37. DJ Iltiz
    am 29. Juli 2008 um 13:35 Uhr

    Eine sehr schön gestaltete Informationssendung! Der Mix aus gesprochener Information in Verbinduing mit den gezeigten Illustrationen ist sehr prägnant.

    Ich halte es für wichtig, komplizierte Sachverhalte kompakter aufzubereiten, um diese auch Leuten näher zu bringen, die sich nicht ausgiebig mit dem Thema beschäftigen möchten oder können.

    Von der Art her erinnert es mich ein wenig an die wöchentliche Tagesschau-Erklärsendung “neuneinhalb”, auch wenn dort die Inhalte natürlich auf Grund der Hauptzielgruppe Kinder persönlicher und konkreter gezeigt werden müssen.
    http://www.daserste.de/checkeins/neuneinhalb/

    Als Beispiel die Sendung über den Konflikt zwischen Israel und dem Libanon (aus dem Archiv, noch als Real-Video):
    http://www.daserste.de/videowindow_dyn~real,checkeins/neuneinhalb_290706.rm~cm.asp

    Dem Thema Nahost-Konflikt widmete neuneinhalb eine ausführliche zweiteilige Sondersendung:
    http://www.daserste.de/video1
    http://www.daserste.de/video2

  38. Dusko
    am 29. Juli 2008 um 14:10 Uhr

    Ich find das total cool.Die Geschichte habe ich bis heute nicht verstanden, jetzt ist mir einiges klar…

  39. am 29. Juli 2008 um 14:36 Uhr

    Der Beitrag soll, soweit ich das sehe, doch nur als Ergänzung zur Diplomarbeit dienen und nicht als eigenständiger Film fungieren. Von daher finde ich die Kürze genau richtig. Eingebettet in eine Webseite, mit Hintergrundinfos und Quellen, wäre es doch eine sehr informative Sache – die Wissenschaftlichkeit der der Inhalte vorausgesetzt. Visuell wirklich gelungen. Für ältere Menschen (50+) vielleicht etwas reißerisch.

    Kleiner Schönheitsfehler:
    Die Hakenkreuz-Grafik müsste um 45Grad gedreht sein – jetzt sieht man das asiatische Symbol für Glück.

  40. Ruth
    am 29. Juli 2008 um 15:14 Uhr

    wow.

    ich fühl mich um einiges schlauer.

    super gemacht!

  41. am 29. Juli 2008 um 16:20 Uhr

    [...] Gefunden über das Design Tagebuch. [...]

  42. am 29. Juli 2008 um 17:55 Uhr

    Reschpekt! Das ist wirklich genial umgesetzt. Die Veranschaulichung komplizierter Themen in diesem Spot-Format würden m. E. sehr gut ins TV passen. Ähnlich wie die Sendung “Mit offenen Karten” auf arte, wäre es “häppchenweise” sicher gut im Programm untergebracht.

  43. am 29. Juli 2008 um 18:00 Uhr

    Sehr schön aufbereitet und ansprechend. Wegschauen fällt echt schwer!!! Vom Style ist es ähnlich wie der Vorspann von “united Kingdom”, nur irgendwie noch filigraner und besser durchdacht. Wirklich genial.

  44. Lary
    am 29. Juli 2008 um 18:21 Uhr

    super geil gemacht gefällt mir wirklich sehr gut. spannend und kompetent erklärt.

  45. am 29. Juli 2008 um 19:39 Uhr

    sehr schön!

  46. am 30. Juli 2008 um 08:17 Uhr

    gefällt mir sehr gut – wäre ein interessantes format für ARTE.

  47. Ralf
    am 30. Juli 2008 um 08:36 Uhr

    @ Marc B. DANKE! Genau das war’s “Mit offenen Karten” auf arte! Die beste Infosendung überhaupt… Mal schaun ob die auch mal das Thema Israel angegangen sind. Dann hätte man einen schönen Vergleich. Aber ich denke darum geht es in dieser Rubrik hier nicht…

  48. Ralf
    am 30. Juli 2008 um 08:40 Uhr

    Hier: http://youtube.com/watch?v=xp_4zkuwozI ;)
    zum Vergleich…

  49. Ralf
    am 30. Juli 2008 um 08:42 Uhr

    Voila:

    http://youtube.com/watch?v=xp_4zkuwozI

    zum vergleich…

  50. am 30. Juli 2008 um 10:44 Uhr

    der teil mit dem ersten weltkrieg ist finde ich etwas seicht ausgefallen und dieses spannungsgeladene “mmuuuueehhhhh”-geräusch wird etwas überstrapaziert. aber unterm strich sehrsehr SEHR gut!

  51. am 30. Juli 2008 um 10:48 Uhr

    aja, der sinn des revolvers erschließt sich mir nicht ganz und der lauft wird in einem bogen verlänger, anstatt den bestehenden zu verbiegen/verknoten. und warum wird er überhaupt verbogen? die gewalt geht zu dem zeitpunkt doch erst los, eine waffe mit verbogenem lauf drückt doch genau das gegenteil aus?

    aber das sind echt die einzigen 5 sekunden, die mir garnicht zusagen.

  52. am 30. Juli 2008 um 10:56 Uhr

    [...] habe gerade im Designtagebuch ein interessantes Informationsformat für jüngere Menschen gefunden. Axel Rudolphs [...]

  53. Zoe
    am 30. Juli 2008 um 11:05 Uhr

    Etwas anstrengend finde ich die fast dauerhafte Schrägstellung des Bildes, sodass Elemente nach links unten kippen und kaum mal eine Ruhe ins Bild einkehrt. (Selbst z.B. Zeitungsausschnitte, die zur längeren Betrachtung im Bild sind, bewegen sich leicht) Obwohl ich zur Zielgruppe gehöre, finde ich, dass so viel “Action” nicht sein muss, einfach ein paar kleine Ruhepole zwischendurch wären gut.

  54. onetrickpony
    am 30. Juli 2008 um 11:12 Uhr

    wow !!! ich bin restlos begeistert…. extrem stylish. 10/10 !!!

  55. niels
    am 30. Juli 2008 um 11:26 Uhr

    @simon

    der revolver nimmt bezug auf die vereinten nationen, auch in der animation:

    Eine Skulptur auf der Visitor’s Plaza vor dem UN-Gebäude in New York versinnbildlicht das Ziel der Friedenssicherung durch die Darstellung eines Revolvers mit zugeknotetem Lauf. Die Skulptur wurde geschaffen von dem schwedischen Künstler Carl Fredrik Reuterswärd und trägt den Namen „Non-Violence“ (Gewaltlosigkeit). Sie ist ein Geschenk der Regierung Luxemburgs an die Organisation.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen

    gruß
    niels

  56. am 30. Juli 2008 um 13:02 Uhr

    Die Umsetzung ist genial, keine Frage!

    Ob das ganze von den Zuschauern auch angenommen werden würde ist eine andere Sache. Aber sicherlich ein interessanter Ansatz, politische Themen im MTV Stil zu präsentieren, da dürften die Zuschauerzahlen sicher deutlich höher sein, als bei einer ARD Reportage.

    Wenn die Jugend nicht zur Politik kommt, muss die Politik halt zur Jugend kommen.

    Könnte mir daher gut vorstellen, dass solche Spots im nächsten Bundestagswahlkampf öfter zu sehen sein werden, egal ob als 60 Sekünder im TV oder als DVD in Fußgängerzonen

  57. am 30. Juli 2008 um 14:05 Uhr

    niels:
    oh, wusste ich ja noch garnicht, danke.
    dann erschließt sich mir zwar der sinn, nur der einsatz ist etwas unglücklich ausgefallen.

    rückwärts abgespielt hätte es wirklich sinn gemacht, um die machtlosigkeit der vereinten nationen zu zeigen. hätte aber wohl auf leute, die von der skulptur nichts wissen, noch viel komischer gewirkt.

  58. susanne
    am 30. Juli 2008 um 14:43 Uhr

    @simon

    warum denn rückwärts? erst mal sind ja die engländer überfordert und es kommt zu gewalt (pistole). und dann folgt die Übergabe an die UN (pistole mit knoten). finde ich so schon logischer.

  59. am 30. Juli 2008 um 16:33 Uhr

    ok nein, rückwärts wär auch blödsinn, stimmt.

    nur dafür, für das die pistole mit knoten steht, ist dort halt leider nicht eingetreten. daher etwas ungünstig, der revolver mit knoten.

  60. am 31. Juli 2008 um 09:57 Uhr

    [...] // Der Nahostkonflikt from Axel Rudolph on Vimeo.Drauf gestoßen bin ich in dem grandiosen Design Tagebuch. [...]

  61. am 31. Juli 2008 um 17:44 Uhr

    Spannende Geschichte…

    [...] zeigt Axel Rudolph mit seiner Diplomarbeit [...] [gefunden im designtagebuch]…

  62. am 31. Juli 2008 um 21:01 Uhr

    Einfach hervorragend umgesetzt! Sehr inspirierend für alle, die sich mit dem Thema einer “didaktisch nachhaltigen” Vermittlung komplexer Sachverhalte beschäftigen. Danke für diesen Tipp Achim!

  63. Tim
    am 31. Juli 2008 um 21:18 Uhr

    Hm, “didaktisch nachhaltig” ist wohl genau das Problem. Denn von latenter Israel-Kritik kann sich dieser Beitrag nicht freisprechen, auch wenn es hier ausgeblendet wird. Ich wette Stein und Bein, dass dies absolut nicht beabsichtigt ist. Aber diese Ungenauigkeit bei einem delikaten Thema hat so manchen Politiker gestürzt und würde sich kein Intendant oder Sendeleiter erlauben zu senden.

  64. am 01. August 2008 um 10:53 Uhr

    das ist einfach nur klasseee!!!!

  65. tomtom
    am 01. August 2008 um 13:00 Uhr

    latent israelkritisch und deshalb nicht sendefähig? Spricht wohl eher gegen unsere Intendanten und Sendeleiter als gegen diese Animation, wenn nicht ein mal LATENTE Israelkritik erlaubt sein soll. Das halte ich für viel gefährlicher. Wobei ich den Beitrag auch gar nicht als israelkritisch einstufen würde.

  66. Tim
    am 01. August 2008 um 13:51 Uhr

    Gründung des Staates Israels -> Verteilung ungleichmäßig -> Palästinenser und arabische Welt unzufrieden, erklärt den Krieg -> verliert Krieg -> verliert noch mehr Fläche durch Besetzung -> Ärger wird größer. Das scheint eine “Opferrolle” zugeteilt und ein Schuldiger gefunden. Wenn das nicht wenigstens als “latente Kritik” wahrgenommen wird, dann hat man gute Scheuklappen.

    Bei den Politikern, die rein fachlich dafür zuständig sind, andere Politik zu beurteilen gebe ich dir recht, die Intendanten jedoch müssen sich auch (per Gesetz) an Maximen von unabhängiger und meinungsneutraler Berichterstattung halten, so es geht – jedenfalls im öffentlich-rechtlichen.

  67. tomtom
    am 01. August 2008 um 16:34 Uhr

    @tim

    ich möchte hier jetzt gar keinen Israelthread eröffnen, aber findest du nicht, dass gerade eine meinungsneutrale Berichterstattung auch latent Israelkritisch sein muss? BEIDE Seiten haben große Fehler begangen und die Palästinenser sind ja nicht von Natur aus mordende Selbstmordattentäter, weil sie das so toll finden. Was die Opferrolle angeht hast du schon ein bisschen recht. Wobei für mich dabei noch eher England als Israel als ‘Schuldiger’ erscheint. Deren Rolle mir bisher übrigens noch gar nicht bewusst war.

  68. am 01. August 2008 um 23:07 Uhr

    Genial!

  69. tom
    am 02. August 2008 um 14:00 Uhr

    Nicht schlecht, handwerklich gut, aber inhaltlich recht zweifelhaft.

    z.b. 1948 die Aufteilung des Mandatsgebietes …

    Zu glauben das die Araber auch mit nur 20% für einen jüdischen Staaat einverstanden wären ist absolut naiv. Jeder ausgerufene Staat Israel egal wie groß hätte zur arabischen Invasion geführt. Das war allen Beteiligten klar.

    Des weiteren wird z.B. die Rolle der arabischen Staaten nicht angeschnitten, dabei sind sie es welche die Palästinenser als dritte Kolonne in ihrem Elendszustand halten um ihre politischen Interessen durchzusetzen.

    Es hätte durchaus mehr auf die Argumente der Araber und auf die der Israelis eingegangen werden können. Dazu kommt m.E. die Leistung der Israelis viel zu kurz. Die einzige wirkliche Demokratie im nahen Osten zu sein.

  70. am 04. August 2008 um 10:46 Uhr

    [...] (via) [...]

  71. Kris
    am 04. August 2008 um 13:04 Uhr

    Echt genial gemacht! So wird Infodesign wirklich ansprechend und bekommt viel Atmosphäre. Die Animationen sind absolut erste Liga, das (schwierige) Thema spannend umgesetzt.

  72. am 05. August 2008 um 15:33 Uhr

    1A!
    super Umsetzung!
    super Konzept!
    einfach spitze!

  73. am 06. August 2008 um 13:36 Uhr

    Es wird eine wirklich interessante Stimmung aufgebaut und das ganze fast völlig ohne Originalaufnahmen … wirklich auch sehr für Kinder zu empfehlen. Wirklich gelungender Kurzfilm!

  74. dennis
    am 11. August 2008 um 21:07 Uhr

    richtig gut gemacht!

  75. Ahrsib
    am 15. August 2008 um 23:00 Uhr

    Großartig!

    Ahrsib
    … wünscht viel Erfolg nach dem Diplom!

  76. am 04. September 2008 um 06:17 Uhr

    [...] Gefunden auf: designtagebuch.de Blog des Autors: thelager.de Video: [...]

  77. Hachre
    am 15. September 2008 um 19:49 Uhr

    Wow, sehr gut!

    Das ganze kommt mir ein wenig vor wie die kurz Headline aus Starship Troopers, “Do you want to know more?”

    Ich denke wenn es Filmchen in dieser Art zu vielen heutigen Themen geben würde, die die Sache neutral beleuchten, aber so darstellen wie das hier gemacht wurde, so würde das Allgemeinwissen hierzulande wieder deutlich steigen.

    Sehr gut gelungen!

  78. am 18. September 2008 um 14:33 Uhr

    [...] Grafik: Fernsehen? Flash? Auf jeden Fall fünf beeindruckende Minuten einer Designstudie zu einem fiktiven Fernsehformat – die gezeigte Folge beschäftigt sich mit den Gründen des Nahost-Konflikts. Abgesehen vom Inhalt, der an der ein oder anderen Stelle vielleicht nicht 100prozentig sauber dargestellt wurde, ist vor allem die erzählerische und bildliche Umsetzung hervor zu heben. Erinnert an eine Mischung der beiden Arte-Sendungen “Karambolage” und “Mit offenen Karten“. Allerdings: Für den Fernseh-Alltag dürften vergleichbare Produktionen zu aufwendig und zeitintensiv sein – die Umsetzung der Idee hat 3 1/2 Monate gedauert. [via] [...]

  79. Brown
    am 01. November 2008 um 23:59 Uhr

    Geschichtlich etwas eiseitig und Grafisch (halbmond mit Stern bei den arabischen Nationen nicht korrekt). Aber aufj. sehenswert.

  80. am 10. Januar 2009 um 22:19 Uhr

    [...] Saved by rexlv2000 on Tue 30-12-2008 Ein neues Leben… Saved by ultrasur1 on Tue 30-12-2008 Diplomarbeit Informationsdesign im TV Saved by rajivdt on Sun 28-12-2008 LaTeX – Essential Reference Saved by onopko on Tue 23-12-2008 [...]

  81. am 11. Januar 2009 um 10:53 Uhr

    Klasse Arbeit !!!

  82. Anna
    am 21. Oktober 2011 um 09:28 Uhr

    mit welchem programm wurde das gemacht??


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Nichts gegen kurze Einschätzungen. Floskeln wie "sieht aus, als wärs vom Praktikanten" oder "Griff ins Klo" sollten allerdings im Sinne einer sachlich geführten Diskussion vermieden werden. Auch beim Kommentieren darf jeder gerne kreativ werden. Das wird in diesem Blog sogar ausgezeichnet.

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