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53 Kommentare

  1. Wow! Frankfurts Logo hatte bei mir gerade -1% der Stimmen. Mathematisch zwar fragwürdig aber in der Sache richtig. Es gibt so viele gute Agenturen in Mainhatten, dass dieses Logo wirklich eine Schande ist.

  2. Ich bin ein wenig verwundert über die Gestaltungsfreiheit, die die FIFA den Städten gewährt hat. Eigentlich müsste man sich darüber freuen, aber man sieht ja was dabei heraus kommen kann: Ein uneinheitlicher Brei. Vielleicht erkennt man auch ein wenig die Bedeutung der Veranstaltung für die jeweiligen Städten: Während in Berlin, Frankfurt und Dresden die Frauen-WM nur eine unter vielen Großveranstaltungen ist, ist für Städte wie Bochum und Augsburg eine Frauen-WM ein absolutes Highlight, in welches auch entsprechend investiert wird.

    Augsburg, Bochum und Wolfsburg haben wirklich hervorragende Logos geschaffen, Leverkusen, Sinsheim und Mönchengladbach haben sich wenigstens etwas eigenes einfallen lassen. Was aber die Verantwortlichen in Berlin, Dresden und Frankfurt geritten hat diese Chance nicht wahr zu nehmen, erschließt sich mir nicht.

  3. @Constantin:
    Da muss ich dir leider recht geben.
    Das Logo bzw. Stadtwappen hätte wirklich nicht sein müssen (ich verstehe einfach nicht wer sowas absegnet und vorher auch noch baut- einfach unglaublich)

  4. Dieses Wirrwarr an Städtelogos mag mich nicht überzeugen. Eine etwas stringentere Markenführung wäre in meinen Augen wünschenswert gewesen. Man hätte die Idee, wie sie von Augsburg, Bochum und Wolfsburg umgesetzt wurde, als durchgehendes Gestaltungsmittel aufnehmen können und damit trotz einer einheitlichen Erscheinungsweise eine Vielfalt erzielen können, die den Städten gerecht wird.

    So sieht es nach einer “je-ka-mi”-Veranstaltung aus.

  5. Ich beziehe mich mal nur auf die Logos: Hier wurde die Chance zu einem einheitlichen Gesamtbild mit Karacho vergeigt. Der Veranstalter hätte den Gremien in den Städten eindeutige Vorgaben machen müssen, zu Format, Inhalt aber auch zur Typo und Schriftgröße. Das ist Kraut und Rüben (Ok, auch dafür ist Deutschland ja bekannt) und nach der WM 2006 haben wir der Welt unser nächstes Grafikdesaster präsentiert.

    Was Frankfurt, Berlin und Dresden abgeliefert haben, ist eine Unverschämtheit, Leverkusen ist der Gipfel der Belanglosigkeit und M’gladbach wollte wohl etwas zuviel. Sinsheim greift immerhin die (mittelmäßige) Idee aus dem Logo beim Plakat wieder auf. Lediglich Augsburg, Bochum und Wolfsburg versuchen bei Absender UND FIFA-Logo homogenes Gesamtbild zu erzeugen und den Schwung des FIFA-Logos aufzunehmen. Mein eindeutiger Favorit ist Bochum: Einfach, eindeutig und einprägsam.

  6. Am besten gefällt mir das Logo von Bochum. Der fixe rechte Teil wird aufgenommen, ohne dass Wellenlinien wie bei Augsburg überstrapaziert werden. Bemerkenswert wie viel gestalterischen Spielraum die sonst so rigide FIFA hier lässt.

    Das Dresdener Poster mit Fussball und Kussabdruck vor der Frauenkirche empfinde ich als unglaublich primitiv.´Das Ausgburger Poster dürfte zunächst die meisten Blicke auf sich ziehen. Gestalterisch kann ich mich am ehesten für die Poster von Frankfurt und Leverkusen erwärmen.

  7. Entschuldigt, dass ich den Diskussionsfluss unterbreche und vom Thema ablenke …

    Augsburg = City of Peace?!

    Ich kenn den Hintergrund ja nicht – von Augsburgs Geschichte ganz zu schweigen – aber ich finde diesen Claim anmaßend.

  8. Wie soll ich das Host-City-Poster von Berlin verstehen?
    Erlaubt sich der Gestalter etwa einen Spaß und karikiert die Nichtanerkennung des Frauenfußballs durch Männer in Form des Bärens und seiner Position vor der Fußballerin?

  9. @Tobias:
    “Augsburg = City of Peace?!”
    Na dann mach dich mal schlau:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Augsburger_Hohes_Friedensfest

    Das man einen weltweit einmaligen Feiertag in einem Logo verarbeitet finde ich überhaupt nicht anmaßend, sondern es sagt etwas über die Geschichte und den Hintergrund der Stadt aus. Ganz im Gegensatz übrigens zu seelenlosen Claims wie “be Berlin”.

    Für mich hat Augsburg von der Message das beste Logo, grafisch ist es mir etwas zu überladen und ich würde Bochum bevorzugen.

  10. Die Plakate sind leider durchgehend schwach. Die Option “Keins” würde wohl die Abstimmung eindeutig gewinnen. Hier kann man nicht mal anfangen im Detail zu kritisieren, die Übersicht sieht leider aus wie “Die schlechtestens Komposings 2010″…

  11. @ th.mas: Dieser Eindruck ergibt sich auch bei mir.

    Die Fifa-Vorgaben für die “Host City-Logos” dürften wohl dazu geführt haben, dass damit eben NICHT so ein grausiges Schindluder getrieben werden konnte, wie mit den meisten der Poster. Am besten von diesen gefallen mir noch Frankfurt und Leverkusen, weil sie mit sehr reduzierter Bildsprache auskommen – dagegen könnte z.B. das Poster für Dresden oder Mönchengladbach auch gut bei “Photoshop Disasters” platziert werden.

    cu, w0lf.

  12. Was soll denn so ein abgrundtief rückschrittliches S bei Sinsheim?

    Das Logo von Bochum mag ich auch am Liebsten.
    Die Plakate sind, mit kleiner Ausnahme von Dresden, eine Katastrophe. Würde jedoch gerne mal das Plakat in starker Vergrößerung beobachten… irgendwie erscheint mir das nicht realitisch genug…
    Jedoch finde ich die Logovariante von Dresden irgendwie passend – so kann Typografie bekanntlich viel vermitteln.

    Sinsheim hat eine gute Idee vergeigt.

  13. Die Plakate sind durchweg schlecht, da ist ja noch das offizielle WM-Plakat besser und das war schon langweilig. Zeigt vielleicht auch was für ein Stellenwert der Frauenfußball in Deutschland hat – sorry.
    Warum sind gerade bei den Städte-Plakaten die Host-City-Logos nicht abgebildet?

  14. @bob: Rot Weiß Grün sind die Stadtfarben von Augsburg.

    Bei den Logos sehe ich auch Bochum, Wolfsburg und Augsburg vorne. Leverkusen sieht aus wie ein Schnappschuss aus einem Sportschaueinspieler. Zu den drei “Großen” wurde ja bereits genug gesagt.

    Die Plakate sind meiner Meinung nach auch allesamt nicht wirklich gelungen. Dresden und Augsburg haben da die Nase da wohl leicht vorne, da zumindest eine gewisse gestalterische Qualität erkennbar ist.

  15. @ Stadtpirat:
    Damit in der neuen und zweifellos äußerst hübschen “Dietmar-Hopp-Gedächtnisarena” neben den Heimspielen des vollkommen überflüssigen Erstligisten TSG 18,99 € Hoffenheim auch mal sinnvolle Spiele stattfinden.

  16. Tut mir Leid das ist wirklich uneinheitlicher Brei, das hätte von einer einzigen Agentur kommen sollen hier blickt man doch gar nicht durch wo jetzt welche Stadt mit gemeint ist. Einzig Augsburg harmonisiert schön mit dem FIFA Logo. Bochum passt auch schön hätte mir aber da mehr Mut was Verläufe angeht gewünscht.

    Letztendlich hätte eine schöne Typo für den Stadtnamen ausgereicht.

    Bei den Plakaten will mir keines gefallen, einzig Berlin hat was “grafisch” elegantes wobei es wieder sehr platt ist. Wolfsburg wirkt wie ein Plakat für ein Schwimmbad, ist da die Frau etwa nackt? Und tanzt sie Ballett?

  17. Anlässlich der hier vorgestellten Logos der Gastgeber-Städte der Fussball-Frauen-WM 2011 frage ich mich mal wieder, ob es heutzutage nicht zu oft zu einem “grafischen Overkill” kommt. Viele Veranstaltungen (hier: jede WM) haben ihr eigenes Logo, hinzu kommt oft das Logo des Veranstalters (hier FIFA) und etwaiger Sponsoren. Und jetzt auch noch die von den Veranstaltungsorten, teilweise mit eigens dafür gestalteten Logos. Hätte es hier nicht ausgereicht einfach “Host-City xy” neben das Logo der Frauen-Fussball-WM zu setzen? In anderen Bereichen lässt sich der übermäßige Einsatz von Bildmarken m.E. auch feststellen, etwa wenn man in vielen Städten neben dem Stadtwappen als offizielles Signet der Stadtverwaltung noch ein eigenes Logo für das Städtemarketing hat (vom Logowirrwarr wie in Erfurt ganz zu schweigen). Daneben haben heutzutage auch Weltkulturerbe-Stätten und Regionen ein eigenes Logo. Hinzu kommen noch häufige Logoänderungen gerade im kommerziellen Bereich, wenn das betroffene Unternehmen mal wieder von einem anderen übernommen wurde (siehe primacom). Muss dann immer ein neues Logo schaffen? Nur weil das Unternehmen einem anderen gehört? Auch in sehr überschaubaren Bereichen, wie z.B in der Universität Mainz gibt’s schon (zu) viele Logos: Neben dem für die Uni gibt’s oft eines für eine Unterabteilung, wie z.B. das Historische Seminar. Der Sonderforschungsbereich “Historische Kulturwissenschaft” hat auch ein Logo. Die Veranstaltungen des studium generale, einer Vorlesungsreihe für alle Interessierten, hat ebenfalls ein grafisches Erkennungszeichen (über die Qualität dieser “Logos” möchte ich jetzt nicht sprechen).

    Insgesamt habe ich den Eindruck, dass allzuoft für irgendetwas gleich ein eigenes Logo kreiert – von welcher Qualität auch immer – wird und das dazu führt, dass es zu einer grafischen Reizüberflutung kommt, in denen der Konsument/Nutzer/Bürger außer wenigen großen Marken eigentlich nichts mehr wirklich wahrnimmt. Man sieht diesen Trend ja auch hier im Blog sehr oft, wenns wieder heißt, das Logo x sähe so aus wie Logo y oder z. Wirklich originell können nur noch sehr wenige Sachen sein. Manchmal wäre es vielleicht besser, man würde auf ein neues Logo verzichten und würde sich stattdessen an ein bestehendes Logo/CD “dranhängen”…

  18. @ Tobias Retschke

    ich bin kein augsburger und komme nicht aus bayern, aber mir ist augsburger hohes friedensfest (8. august) wohl bekannt. augsburg hat übrigens höchste anzahl der feiertage in deutschland.

    bitte sich informieren, bevor man was sagt, sonst wirkt es echt anmaßend.

  19. Bei den Logos gewinnt ganz klar der Versuch, eine angepasstes Bildmarke neben das nicht eben aufgeräumte Fifa-Logo zu stellen. Das Bochum-Logo gewinnt zudem dank seiner Schlichtheit: der klare Gewinner.
    Augsburg und Wolfsburg kriegen den Anschluss hin, für mich ist Wolfburg da ein wenig gefälliger. Leverkusen schafft es wenigstens farblich, schade dass die Schwünge der Logos nicht zusammenpassen. Gladbach übernimmt den kruden Schwungstil – ziemlich mißlungen finde ich. Woher Sinsheim die Stimmen hat ist mir ein Rätsel, die Sinsheimer schaffen es dem überladenen Fifa-Logo eine Bildmarke zur Seite zu stellen, die trotz völliger Unabhängigkeit genauso überdetailliert wirkt.

    Dresden, Berlin und Frankfurt sind natürlich recht einfallslos, bleiben aber zumindst Ihrem Corporate Design treu. Dabei kommt eine flächige Lösung wie Dresden gar nicht so verkehrt, Frankfurt und Berlin scheitern mit Ihren Positiv-Logos auf weiß, die bestimmt nicht von ungefähr wie billig reingebastelt wirken. Be Berlin passt außerdem vom Format her gar nicht rein.

    Bei den Plakaten fällt auf, dass die Texte und Logo unlesbar klein geraten sind. Ansonsten gibt es zahlreiche Missgriffe:
    – Die Augsburger Farben erinnern micht irgendwie an Ungarn, nicht an “Deutschland 2011″
    – Berlin: Perspektive-Fail
    – Bochum sieht aus wie Obama-Kampagne + Airbrush,
    – Dresden: Frauenkirche + Kussfleck sind irgendwie so gar nicht fußballerisch
    – Frankfurt und Leverkusen machen noch das beste draus
    – Mit Gladbach kann ich mich trotz der ollen Bilderleiste arrangieren
    – Sinsheim liegt in Deutschland eher unten, so auch der Schwerpunkt dieses Plakats.
    Die Farben: brrr. Aber am fiesesten sind die “Kalligrafie”-krakel im Hintergrund
    – Und in Wolfsburg gibt es ein Spaßbad, die Blubberblasen sind nur etwas fleckig …

    Ich wollte eigentlich gar nicht lästern.

  20. @Bene: Wie kommst Du darauf, daß das Wappentier von Berlin ein männlicher Bär sei? Das ist eine Bärin! Schau Dir mal genau das Wappen von Finnland (ein Löwe) an, und vergleiche mit dem Berliner Wappen, dann siehst Du es.

  21. Ich bin sehr enttäuscht von den “Stadtlogos”. Hier wurden mal wieder jede Menge Chancen verpasst wichtige Informationen zu transportieren. Man erkennt zwar Ansätze, letztlich bleiben aber bei allen Logos Lücken die man mit besser hätte füllen können. So zeigt z.B. Augsburg (das in dieser Reihe noch eines der besseren Zeichen darstellt) zwar sein Logo im Logo, stellt heraus das es die “City of Peace” sei (untermalt mit einer süßen Friedenstaube) und bringt noch die Stadtfarben unter. Trotzdem bleibt der das schale Gefühl, die Fläche wäre besser nutzbar gewesen um z.B. noch das Gründungsjahr, eine Silhouette des Augsburger Doms und ein Portrait von Bert Brecht abzubilden.
    Völlig unbegreiflich wie man diese einmalige Chance, die Vorzüge der Stadt zu propagieren, vernachlässigt!

  22. Bis auf das Wappen von Bochum, das sich in der ohnehin überfüllten Logovorgabe, recht fein aber trotzdem effektiv zurückhält finde ich alle gezeigten Gestaltungen von den Logos bis hin zu den Plakaten wirklich weing überzeugend.

    Die Idee einfach das Stadtwappen in die Logofläche einzufügen, halte ich allerdings grundsätzlich für gar nicht so schlecht. Das könnte dann durch den Stadtnamen in der “FIFA-Schrift” ergänzt werden. Wenn alle das so machen würde, wäre die “Host”-Fläche im Logo eindeutig definiert und das Logo würde nicht durch zusätzliche “Gestaltungsideen” überfrachtet werden.

    Um die Stadt kreativ zu repräsentieren gibt es ja dann die Plakate, die von ihren Gestaltungsvorgaben ja tatsächlich recht frei sind und viel Raum für gute Gestaltung bieten könnten. Was dann aber dabei raus gekommen ist, ist fast schon eine Frechheit. Es sieht so aus als hätte sich wirklich niemand mit dem Thema länger als 5 min auseinandergesetzt: z.B. Wolfsburg: “Machen wir doch einfach eine Tänzerin / Jogalehrerin auf das Plakat, Frauen sollten sowieso kein Fussball spielen”. Es macht wenig Sinn noch viel darüber zu diskutieren: Ich sehe bei den Plakaten keine gute Idee und auch keine gelungene Umsetzung.

  23. Zu den Plakaten: Was genau sollen diese Plakate eigentlich aussagen, transportieren?
    Sollten Sie die Faszination Fussball zeigen? Oder die Vorzüge der jeweiligen Austragungsorte?

    Die Gestaltung kann diese Frage nicht beantworten ich sehe da weder irgendeine attraktive oder reizende Städte-Präsentation noch auch nur einen Funken Faszination Sport. Da ist einfach nix, nur eher mässige bis wirklich schlechte Flickschusterei auf dem Niveau der Fussballrasenkante. Selbst Augsburg, die sich wenigstens etwas haben einfallen lassen, nutzen für das Plakat ein Foto das sich so gar nicht von dem üblichen 95ct-Stockphoto-Trash unterscheiden mag.

    Eieiei, das ist sehr traurig und in der Reihung fast schon dramatisch!

  24. http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1showUid=22346&tx_dfbnews_pi4cat=167

    hier findet man alle plakate in groß.

    wäre beim dresen-plakat das gras und der fußball realistischer gelungen, fände ich das ein sehr gelungens plakat. mir gefällt die aufteilung der einzelnen elemente – hat sicher auch ne gute fernwirkung.
    ich finde die auswahl der elemente passend.

    frauenkirche – dresden
    fußball – fußball
    kuss – frau

    das plakat von bochum finde ich in der vergrößerung gelungen. wäre der ball im goldenen schnitt platziert, würde ich es noch besser finden. es strahlt energie aus. nimmt vllt. dem frauenfußball sein fades image.

  25. Ich stimme #21 Stefan zu:

    Bevor man sich auf diesen optischen Overkill einließ, hätte man sich bei den Logos von Anfang an besser auf eine einheitlich gestaltete, reduzierte Version “Stadtname plus FIFA-Logo” festlegen sollen – maximal noch ergänzt durch ein reduziertes Icon analog der Bochumer Variante (also Silhouette Frauenkirche, Brandenburger Tor, Sinsheimer Acker, etc.).

    Oder man hätte den Teilnehmerstädten zumindest ein vernünftiges Briefing geben und auf dessen Einhaltung achten sollen. So macht es jedenfalls wenig Sinn.

  26. Wie muss es denn im Text “Host-City-Logos” heißen und nicht “Logos der Austragungsorte”?
    Wenn nicht “Die Logos des Austragungsorte der Fußball-WM der Frauen 2011″, dann doch wenigstens konsequent “Die Host-City-Logos zum Women’s World Cup 2011″!

  27. Ich verstehe nicht ganz, warum die Fifa-Logos erst zu dieser eigenartigen Rechteckform vereinheitlicht werden, bei den Städtelogos dann aber ein einziges Durcheinander herrscht.

  28. Um mit dem Positiven anzufangen: Bochum, Wolfsburg und Augsburg haben wie ich finde das bestehende Logo gelungen weiterentwickelt. Über die diesbezügliche Verwendung von Verläufen lässt sich streiten. Intuitiv hat von den dreien bei mir Bochum die Nase vorn.

    Immerhin haben sich Leverkusen, Mönchengladbach und Sinsheim die Mühe gemacht eigene Ideen zu verwirklichen. Bei Leverkusen findet zumindest stilistisch ein Anschluss an das Turnier Signet statt, warum bei den beiden Anderen komplett eigene Entwürfe realisiert wurden, erschliesst sich mir nicht. Finde ich grafisch nicht wirklich ansprechend..

    Frankfurt, Berlin und Dresden mangelndes Interesse an der FIFA WM der Frauen zu unterstellen, fällt aufgrund der vollständigen Verweigerung eigene Signets zu entwickeln sogar fast schon für gerechtfertigt.

  29. Soll natürlich heissen:

    “… Frankfurt, Berlin und Dresden mangelndes Interesse an der FIFA WM der Frauen zu unterstellen, HALTE ICH aufgrund der vollständigen Verweigerung eigene Signets zu entwickeln sogar fast schon für gerechtfertigt.”

  30. Ein Hinweis: Das Plugin „WP-Polls“, das hier zum Einsatz kommt, war in einer älteren Version nicht kompatibel mit der aktuellen WordPress-Version 3.0.4. Habe das Plugin gerade aktualisiert und nun sind die Umfragewerte wieder korrekt.
    Schade eigentlich. Fand -1% für das Frankfurt-Signet auch recht passend.

  31. Auch für mich sind Bochum, Wolfsburg und Augsburg vorne. Was mich jedoch, und deswegen habe ich nicht für Bochum gestimmt, am Bochumer Logo doch tatsächlich stört ist, dass, bei aller Kritik die man an den Logos verbunden mit dem Städtelogo haben kann (Frankfurt, Berlin, Dresden; hier bleibt quasi noch der letzte Funken Lob im Kontrast zum Bochumer Logo übrig), hier Bochum zumindest im Frauen-Fußball-WM-Logo (also dem rechten Block) dann doch völlig aus der Reihe tanzt indem dort die obere Welle einfach eine komplett eigenständige Farbgebung (die damit völlig abweicht von den Logos aller Austragungsorte) erhalten hat. Verstehe nicht, wieso so etwas möglich ist (ebenso kann ich es allerdings auch nicht nachvollziehen, dass überhaupt so viel Gestaltungsmöglichkeiten zugelassen werden, auch was die linke Hälfte der Städtelogos betrifft). Insgesamt ein meines Erachtens eher trauriges Beispiel. Letztlich erhielt so Wolfsburg meine Stimme, ich mag den dort leichten Übergang vom Hellblauen in den mittleren Blauton wesentlich lieber als den starken Übergang beim Augsburger ins Dunkelblaue.

  32. Man kann an Achims Logogegenüberstellung sehr schön erkennen dass die Farben nicht bei allen Logos gleich sind. Augsburg und Wolfsburg gehen bei dem Verlauf Dunkelblau-Hellblau eher in Richtung Türkis als Weiß (Wobei Augsburg da sogar noch extremer ist). Wolfsburg tanzt sogar beim Dunkelblau (unter dem FIFA-Schriftzug) erkennbar aus der Reihe. Ja, Farben und Farbräume sind ein weites Feld und Fehler können passieren. Aber warum gebe ich als FIFA solche Farbabweichungen einfach frei und bitte nicht um Nachbesserung?! Das gleiche mit dem Weglassen der Verläufe bei Bochum. Das führt doch ein CD ad absurdum. Mit den zwei möglichen Formaten hat sich die FIFA meiner Meinung nach auch keinen Gefallen getan. Das macht das Ganze nur noch unruhiger.

    Natürlich ist das alles nur wirklich erkennbar wenn die Logos direkt nebeneinander stehen, was sie wahrscheinlich in der praktischen Anwendung nicht tun werden…

  33. Nachtrag:

    Die Gestaltungen von Bochum und Wolfsburg finde ich am besten. Leider trüben aber die fehlenden Verläufe bei Bochum und die Farbabweichungen bei Wolfsburg etwas diese Leistung.

  34. Mich wundert, dass in dieser Diskussion noch keiner auf die “Vorgänger-Logos” der Städte von 2006 gekommen ist. Damals war eine Bezugnahme der Städte-Logos auf das WM-Logo eine Ausnahme, bzw. gar nicht vorhanden. Das mag sicherlich auch daran gelegen haben, dass das Logo in seiner Gestaltung wenig Spielräume zuließ.
    Das Beispiel Nürnberg ist hierbei sicherlich besonders bizarr und reichlich lieblos:

    Ich bin mir nicht sicher, wie das ganze im Jahr 2014 aussehen wird, denn da scheint die Fifa die Vereinheitlichung der Veranstaltungslogos schon wieder aufgegeben zu haben.

    Beim Schreiben dieses Kommentars habe ich mich gleichzeitig gefragt, ob dieser vermeintliche Rückschritt wirklich ein solcher ist. Aus Marken- und Wiedererkennungsgründen in jedem Fall. Dennoch bin ich als Fußball-Fan irgendwie auch der Meinung, dass es durchaus auch gut ist, in seinem Logo eine Eigenständigkeit zu bewahren, vielleicht sogar eine Distanz zu Fifa, die ihre Arme und Regelungswut immer weiter auszudehnen scheint. Insofern finde ich zum Beispiel das gewählte Logo von Dresden sehr gut, um eine konträre Meinung zu beinahe allen anderen bisherigen Kommentaren zu vertreten. Man erkennt, um welche Stadt es sich handelt und hat sich nicht verbiegen lassen. Aus Sicht der städtischen Markenführung ist genau das in meinen Augen sinnvoll. Insbesondere die Lösungen aus Mönchengladbach oder Leverkusen erscheinen mir vor diesem Hintergrund ziemlich inhaltsleer und versuchen den Ausdruck des WM-Logos zu übernehmen, sich anzubiedern. (Die Diskussion um die Qualität des WM-Logos an sich möchte ich hier nicht nochmal aufgreifen.)

    Diese Argumentation pro Eigenständigkeit könnte man zunächst auch auf Frankfurt übertragen. Wenn man seinen Kopf, bzw. sein angestammtes Logo dann aber durch- bzw. einsetzen möchte, dann sollte es auch eine Eigenständigkeit und eine Ausstrahlung besitzen. Im Frankfurter Fall ist das nicht so, wobei ich gerade nach kurzer Recherche auch kein Frankfurter Stadtlogo (abgesehen vom Wappen) ausfindig machen konnte – stimmt das wirklich?

    Bei der bereits erwähnten Recherche für die WM 2006, stieß ich auch auch auf folgendes Logo:

    Ich denke wir sind uns einig, dass dies nicht die Lösung sein kann. (Wenn denn dies das offizielle Logo Leipzigs war. )

  35. Wieso sind bei Bochum KEINE Farbverläuft und bei den anderen Logos schon? An sich finde ich die ganzen Logos uneinheitlich, nicht zusammenpassend und einfallslos. Hätte man besser machen MÜSSEN!
    Bochum ist noch das beste. Überischtlich, bildet eine einheit mit dem WM Logo rechts durch den weißen Schweif. Dieses Gestaltungsmittel hätte ich auf alle Städte angewandt und pro Stadt andere Farben benutzt.
    Das Frankfurter Logo ist für mich der Höhepunkt an Einfallslosigkeit….uaah..*schüttel*

  36. @Linus:

    Ich muss gestehen dass ich dein Leipzig 2006 Beispiel als einzig akzeptable Lösung für das Austragungsortbranding durchgehen lassen würde. Im Sinne der Marke WM2006 ist das genau der Weg den man gehen sollte.
    Ein WM findet nunmal im ganzen Land statt, die Befindlichkeiten der einzelne Städte sollten nachrangig sein (und vor allem sollte man einfach mal anerkennen das ein Logo nicht besser wird je mehr visuelle Informationen man hineinpackt). Zudem macht es doch gar keinen Sinn Stadt-spezifische Infos in das Logo zu packen, es erscheint doch sowieso ausschließlich nur im Kontext mit Stadt- oder WM Spezifischen Informationen.
    Einige Gestalter der Stadtlogos der Frauen WM haben offensichtlich versucht dem überbordenden Fifa Logo eine passendes Gegenstück zu Seite zu stellen und ihre Stadt-Zeichen ebenfalls völlig überladen. Leider ergibt eine Kombination von “Zuviel” mit “Zuviel” nicht unbedingt “Ausgewogen”. Andere haben das ignoriert und einfach ihre unveränderten Stadt-Zeichen ins Format gesetzt und dabei völlig ignoriert das das im Ergebnis aussieht wie Zahnschmerzen.
    Der Mittelweg (Bochum) ist da in meinen Augen schon die gelungenste Lösung, wobei ich das Beispiel “Leipzig 2006″ für die sinnvollste und beste Lösung halte.

    Auch wenn das Ergebnis in der Summe deutlich mau daherkommt ist mir die Idee, den Städten freie Hand zu lassen immer noch sympathisch. (Beim Blick auf die Plakate fängt das Teufelchen auf meiner Schulter aber schnell an die Design-Diktatur zu fordern ;-)

  37. Ich gebe zu bedenken, dass man es hier mit Kommunen zu tun hat, und die Arbeit mit Ausschüssen, zig Bedenkenträgern und bürokratischen Mitgestaltern äußerst schwierig ist (diejenigen, die mit Kommunen als Kunden arbeiten, kennen das sicher nur zu gut). Da kann man entwerfen und entwerfen, am Schluss kommt immer nur das heraus, was man selbst am liebsten in die Tonne gekloppt hätte. Das ärgert nicht nur den Grafiker, sondern auch Stadtmarketingleute, die sich ehrlich bemühen, aber gegen Wände rennen.

  38. Hätte nicht gedacht, dass ich meine Meinung mit den meisten anderen teile.

    Bochum war mir sofort als schönstes aufgefallen: Klare Typo, Klassisches “Wahrzeichen” und super Übergang hin zur rechten FIFA-Hälfte des Logos. Auch, dass auf die verspielten Verläufe verzichtet wurde, wertet das Logo auf. Klasse!

    Kurz zu den Postern:
    Das für Augsburg sieht aus wie das für eine Frauen Fussball WM in Italien, äußerst ungelungen…
    Im Berliner Logo erfasst mich der Eindruck, dass der Bär die WM aufhalten oder gar verhindern will. Irgendwie mal voll nach hinten losgegangen.

    Byebye :D

  39. Im Großen und Ganzen kann ich mich der allgemeinen Meinung hier anschließen. Vor allem das Dresdener, das Berliner und vor allem das Frankfurter Logo sind indiskutabel. Auch Sinsheim zähle ich zu dieser Kategorie. Am besten umgesetzt wurde es aber von Augsburg, die nicht nur Stadtfarben und ein charakteristisches Symbol (die Friedenstaube) eingesetzt haben, sondern auch noch das offizielle Stadtlogo und die Zirbelnuss, die – wenn man Fotos dieser Stadt sieht – für Augsburg anscheinend eines der wichtigsten Markenzeichen ist, untergebracht hat. Dazu noch einen Slogan zu implizieren ist gewagt, aber einigermaßen gelungen.

    Auf Rang zwei folgt bei mir ebenfalls eindeutig Bochum. Die Idee ist sehr gut. Aber dass im “Mutterlogo” auf den oberen Farbverlauf komplett verzichtet wird, muss man einfach berücksichtigen. Der Vorwurf geht aber eher an die FIFA, denn ich kann absolut nicht verstehen, wie man derartige Abweichungen (auch in der Farbgebung bei den anderen Logos) tolerieren kann.

    Ein Rätsel ist mir auch, warum man bei Leverkusen und Mönchengladbach wie in der rechten Hälfte auf geschwungene Linien setzt, dann aber die Steilvorlage, diese auch im linken Teil fortzuführen einfach außer Acht lässt. Lediglich Augsburg, Bochum und Wolfsburg haben das umgesetzt.

    Bei den Plakaten sehe ich auch wieder Augsburg und Bochum vorne, knapp gefolgt von Dresden. Allerdings kann nichts davon so richtig überzeugen. Tiefpunkt dürfte auch hier wieder Berlin sein, wo man den Eindruck bekommt, der Bär wolle aktiv gegen Frauenfußball vorgehen. Die Spielerin scheint dagegen die Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit des Bären als primäres Ziel definiert zu haben. Grausam!

  40. Habe mich für Leverkusen entschieden, auch wenn das Städtelogo nicht mein Favorit war (ich hätte mich einzeln eher für Bochum entschieden). In Kombination mit dem Städteplakat ist es allerdings das einzige Logo, was wirklich gelungen ist, und dessen Gestaltung sich auch auf dem Plakat wiederfindet. Sinsheim hat dies auch versucht, ist aber sehr unglücklich ausgegangen …

  41. Ich habe irgendwie nie verstanden, warum die FIFA-Logos immer so tierisch überfüllt sein müssen. Sei es das Logo zur WM 2010 oder jetzt das zur 11er-WM der Frauen (was sich ja stilistisch an das 10er anlehnt). Ein klares Logo würde viel mehr Aufmerksamkeit bringen. Aber immer diese vielen Farbverläufe, Bögen, Fusbälle und Stadien – alles in einem Logo! Als könnte man Fussball nicht auch puristischer ausdrücken.

    Und dann noch die Kombination mit noch mehr Gewirr an schlechten Logos. Unfassbar.

    Und die Plakate. Dass eine Riesenorganisation wie die FIFA, die auch noch so reich ist, so wenig in gute Gestaltung investiert, ist mir ein wenig ein Rätsel. Gut… die Leute wissen sowieso dass Fussball-WM ist. Da braucht man wahrscheinlich keine übertrieben teure Werbung.

    Aber alles in Allem kann man sehen, dass hier in allen Instanzen Unbegabte oder Laien entscheiden. Nach dem Motto: Lass uns das nehmen, da ist ein Fussball drauf!

  42. Mir gefällt ganz klar Dresden am besten. Da hat die Agentur Glück gehabt, dass die Farbe des Dresdner Stadtlogos so schön mit dem Gelbgold des Fifa-Logos harmoniert. Das Logo ist die einzige Variante, die nicht mit Bildelementen überfrachtet ist und ein harmonisches Ganzes bildet. Bochum finde ich interessant aber überfrachtet. Das ist ein Comic, kein Logo.

    Die Plakate finde ich alle schlecht. Keines davon kommuniziert das Sujet Frauenfußball in einer klischeefreien, modernen Bildersprache. Krass womit man heutzutage Ausschreibungen gewinnen kann!

  43. Dresden und die Frauen WM, da ist man ja schon schlimmes gewöhnt.

    So gesehen bin ich ja fast schon positiv überrascht. Naja – das Host City Logo ist langweilig, aber aber auch angenehm zurückhaltend.
    Das Plakat ist dagegen mal wieder völlig daneben, Frauenkirche – pfff ok(na wenigstens nicht die Radeberger Brauerei), aber ein Fußball mit einem Kussmund? He, es geht hier um Frauen die Fußball spielen, nicht um Fußball-Spielerfrauen!

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