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Denic mit neuem Auftritt

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Denic Relaunch

Kurz vermeldet sei das frische neue Gesicht der DENIC im Internet. Wieder ein Auftritt weniger, der mit einer dynamischen Breite aufwartet.

Das neue Konstrukt basiert auf dem CMS Typo 3. Beim Bildmaterial wäre allerdings etwas mehr Sorgfalt hilfreich gewesen. Die Fotos sind dorch arg fragmentiert, was so gar nicht zum sonst positiven Gesamteindruck passen will.

39 Kommentare

  1. @Simon

    bei steinmeier ist ja nichts dynamisch. Content ist ja fixer als fix. Klar schiebst den Container nach links und der Walter wird kleiner wenn das browserfenster kleiner wird aber der content ist wie er ist.

    Sicher macht es bei deviant und solchen seiten schon sinn aber das sind auch seiten die nicht wirklich viel mit text arbeiten sondern mit bilder bilder bildern.

    Es nervt schon wenn man in Foren mit einem 24″ er surft und die teile auf volle breite skalieren. Das ist wie Tennis schauen :)

  2. Man kann viel dazu diskutieren. ABER: Meines Erachtens ist der Relaunch ein epic fail, da man die Domainsuche nur mit aktiviertem JavaScript durchführen kann. Das ist ein absolutes no-go. Daß man ausgerechnet bei Denic offenbar noch nie etwas von graceful degradation gehört hat, schockiert mich.

  3. Die dezenten Farbverläufe gefallen mir sehr gut. Auch insgesamt mach das neue Seitendesign auf mich einen harmonischen und angenehmen Gesamteindruck…

  4. Was mir noch auffiel und mich auch schon an der alten Seite gestört hat: Gebe ich die Domain jetzt MIT www. oder OHNE www. ein? Meine Domain ist z.B. gar nicht gültig, wenn ich das www. voranstelle – lustig, oder?
    Nein – es ist eher traurig, dass da nicht schon längst eine Systematik hinterlegt wurde, die BEIDE Eingaben zulässt (oder sogar idealerweise ein doppeltes .de ebenfalls erkennt und es eliminiert)!

    Wie oft hat man nämlich z.B. schon per Copy&Paste eine URL/Domain bei der Denic eingegeben zur Abfrage…

    Zum Trost:
    Die Denic scheint damit nicht alleine zu sein – die Eurid bekommt das nämlich auch nicht gebacken… Zudem muss man dort auch noch ein Captcha bestätigen BEVOR man an die gewünschten Infos kommt.

  5. Schön ist auch, dass die Denic E-Mail-Adressen ohne “@”-Zeichen darstellt und stattdessen dbs[at]denic[dot]de schreibt. So ein Quatsch. Das hilft doch schon lang nicht mehr.

  6. Mail Spider suchen beim durchstöbern der Seite nach einer Mail Adresse. Am einfachsten nach “mailto:” oder *@*.* und ähnlichen regex. Sobald der Programmierer des Spiders nur halbwegs intelligent ist sucht er auch nach “{at}”, “[at]” und “(at)”… Somit ist diese Schreibweise einfach nur gegen jede Useabillity und nutzlos.

    Ein aktueller Ansatz ist die Mail Adresse vorher durch JavaScript parsen zu lassen. (Was wiederrum JS erfordert…) Das können die meisten Spider nicht, da das wiederum Client seitig erfolgt.

    Ansonsten ist einfach ein guter Spam Filter die einfachste Methode.

  7. “Wieder ein Auftritt weniger, der mit einer dynamischen Breite aufwartet.” … und das ist auch gut so. Also wenn ich mich noch wage an meine Ausbildung erinnere, sprach man von max. 60 Zeichen pro Zeile im NonPrint und max. 80 im Print. Oder waren es gar 40 und 60? Fakt ist jedenfalls, je breiter eine Zeile wird, umso schlechter (langsamer / anstrengender) lässt sich ein Text lesen. Ich möchte nicht bei 1680er Breite (oder gar 1920er) den kompletten Screen voller Informationen haben. Das würde einen quasi erschlagen. Amazon agiert noch mit 100% Breitenausnutzung. Aber was bringt mir das? So kriege ich noch mehr Werbung angezeigt als auf nem kleineren Screen. Und scrollen muss ich trotzdem noch, da mir die Navi- und die Teaserspalte die Höhe vorgeben. Und wenn man dann auf ner Detailseite ist und sich die ein oder andere Rezession durchlesen will, wünscht man sich eine schmalere Ausführung sehnlichst herbei.

    Ich lege meine Projekte immer mit ca. 940 – 980px Breite an. Für mich die optimale Platzausnutzung (… gut bei Microsites kann es auch mal etwas schmaler werden). Allerdings zentriere ich sämtliche Auftritte und das stört mich am neuen Denic-Auftritt. Von der Linksbündigkeit sollte man sich wirklich verabschieden. Ansonsten macht der Relaunch aber (zumindest auf den ersten Blick) optisch einen soliden Eindruck, wenn man mal über gewisse Schwächen (leere Sub-Navi auf der Startseite, schlechte Bildqualität) hinweg sieht. Aber die Seite hat ja auch nicht den Anspruch, schön zu sein. Hier geht es in erster Linie darum, Domains abzufragen und solange diese Funktion gegeben ist und sofort ersichtlich wird, kann man von einem gelungenen Relaunch sprechen.

    … hat ja auch lange genug gedauert, bis da mal Hand angelegt wurde. Kann es sein, dass das alte Layout schon nen zweistelligen Geburtstag feiern durfte?

    PS: Übrigens ist der freie Platz bei Webseiten mit fixer Breite bei den meisten Usern ja keine Verschwendung desselben. Hier überlagern meißt Instant Messanger und/oder Musikplayer und/oder andere kleine Tools den Randbereich des Monitors. Würden diese den Content der Website zu stark überlagern, wäre dies nerviger, als wenn man die ein oder andere Zeile scrollen muss.

  8. Ich kann mit beiden Versionen nichts anfangen. Das Türkis passt generell nicht zu Medien- und Kommunikationsfirmen. Eher zu einem Fitnessstudio oder einem Busunternehmen.

  9. @LorenzM
    Warum sollte Türkis nicht passen? Welche Farben würden Deiner Meinung besser passen? Und warum? Was haben ein Fitnessstudio und ein Busunternehmen in Bezug auf das Design gemein?

  10. Türkis ist nicht sofort mit Computern oder Medien zu assoziieren.
    Meienr Meinung nach wäre ein gelb, im Stil vom DesignTagebuch oder ein hellrot angebrachter.
    Mit dem Fitnessstudio und dem Bus ist es nur so, dass es in meiner Stadt jeweils ein Unternehmen mit dieser Farbe dabei gibt.

    http://www.cebus-celle.de

    Das Fitnessstudio hat leider (noch) keine Domain.
    Aber ich finde, dass das Türkis bei beiden Unternehmen passt, und deshalb könnten Busunternehmen oder andere Verkehrsunternehmen (oder Fitness-Studios) häufiger diese Farbe verwenden. Nur eben nicht die Medien- und Kommunikationsfirmen!
    Früher waren sogar die Züge der deutschen Bahn mint-grün.
    Traurig, dass die jetzt rot sind, denn rot passt zu den Medien und türkis zum Verkehr. Aber umgedreht passt es nicht.

  11. @LorenzM
    Gesetzmäßigkeiten lassen sich nicht von Einzelfällen ableiten. Natürlich gibt es innerhalb der Farbpsychologie Erkenntnisse darüber wie Farben wirken. Goethes und Ittens Arbeiten sind die Grundlage jedes Design- und Kunststudiums. Ich glaube Du tust Dir keinen Gefallen, wenn Du meinst es wäre möglich anhand eines Falles in Deiner Region auf einen Allgemeinzustand schließen zu können. Es gibt genügend Beispiele, die Deine wenig differenzierte Einschätzung widerlegen.

    Wenn Du Dich an der Behauptung versuchst “Computer, Medien und Kommunikationsfirmen” (eine ziemlich kuriose Klassifizierung) könnten per se einen bestimmten Farbton nicht nutzen, weil dieser vom lokalen Busunternehmen bereits verwendet wird, dann wird jeder bemerken, dass hier eine ganze Menge Blauäugigkeit/Naivität mit im Spiel ist, um es ganz freundlich zu formulieren.

    Weils grad so schön passt ein Zitat von Stromberg als gut gemeinter Tipp: “Wenn du nix im Fenster hast, dann musst du schon verdammt viel im Laden haben.”
    ;-)

  12. Ich weiß gar nicht was es da so viel zu meckern gibt? Die Seite funktioniert und man bekommt alle Informationen, die man braucht.

    Man sollte nicht nach Problemen suchen, denn es kann sein das gar keine da sind!

  13. Nicht direkt zum Thema passen, aber da es hier in den Beiträgen vorkommt:
    Wäre es nicht mal interessant, hier zu diskutieren, inwieweit z.B. die erwähnten Schriften von Goethe oder Itten noch heute Gültigkeit haben und wie diese ggf. umgesetzt sind? Da ja v.a. im Internet Designtrends immer kürzeren Zyklen unterliegen, könnte es spannend sein, dies den “alten Erkenntnissen” gegenüberzustellen. Nur so eine Idee …

    Und zumindest ich würde sicher auch noch was lernen. ;-)

  14. Ich habe mal bei uns die Sache mit den Bildern unter die Lupe genommen und unter anderem herausbekommen, dass mindestens zwei Aufnahmen bereits an anderer Stelle im Netz verwendet werden. (zum Beitrag)

    Ganz abgesehen natürlich von Bildsprache und Abbildungsqualität … beides eigentlich liederlich.

    Und dann der Slogan auf der Startseite im Foto: “Moderne Kommunikation schreibt sich mit .de” So formulieren Techniker, wenn sie Spalten füllen müssen.

  15. Wenn liquide Designs nur was für elitäre Webdesigner ist, warum überhaupt HTML?
    PDF kann Hyperlinks, Scripting, Animationen und man kann – schön für alle elitären Printdesigner – wirklich jeden Aspekt des Layouts kontrollieren.

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