Globalisierung GED VIZ

Datenvisualisierung: Globalisierung verstehen und vermitteln

Globalisierung

Spannend! Gerade vor dem Hintergrund aktueller Geschehnisse insbesondere in Bezug auf Sanktionen, die man gegenüber Russland verhängen will. Mit dem webbasierten Visualisierungs-Tool namens „GED VIZ“ der Bertelsmann Stiftung lassen sich Handels-, Verschuldungs- und Migrationsverflechtungen zwischen bis zu 46 Ländern darstellen.

Wenn immer mehr Informationen immer mehr Menschen zur Verfügung stehen, ist einer der größten Herausforderungen, der sich insbesondere Konzepter, Webworker und Kreative gegenüber stehen, diese Informationen so aufzubereiten, dass sie möglichst schnell und leicht zu erfassen sind. Weil die Informationsfülle ständig zunimmt, ist die Visualisierung von Daten gefragter denn je. Mit ihr lassen sich abstrakte Zahlen und komplexe Zusammenhänge so veranschaulichen, dass sich diese viel unmittelbarer erschließen, als es Texte zu leisten imstande wären.

Nicht nur für Kommunikationsdesigner mit dem Schwerpunkt Informationsdesign und Datenvisualisierung, für die jedoch im besonderen Maße, lohnt ein Besuch der Website. Die mit Hilfe des GED VIZ – welch kryptischer Name – erzeugten Ansichten können gespeichert und in andere Websites eingebettet werden. Auch wenn die Ukraine als Auswahlpunkt fehlt, vermittelt die Anwendung umfassende Informationen und zwar auf eine leicht verständliche und dabei visuell ansprechende Weise. In jedem Fall ein würdiger Preisträger des Deutschen Infografikpreises.

3 Kommentare zu “Datenvisualisierung: Globalisierung verstehen und vermitteln

  1. Ohne Schleichwerbung zu betreiben, rein informativ: Die oben abgebildete Webseite wurde von der Agentur 9elements entwickelt.

  2. Also eigentlich ist das ein ganz hübsches Teil. Allerdings sollte man noch mal über die Texte gehen: „exportierte China nach Vereinigte Staaten“ ist dann doch reichlich kryptisch bzw. einfach schlechtes deutsch. Bitte noch mal ändern! Ich finde so ein Fehler macht die ganze Grafik kaputt.

  3. „[…]Nicht nur für Kommunikationsdesigner mit dem Schwerpunkt Informationsdesign und Datenvisualisierung.[…]“ – Da würde ich nicht zustimmen. Die Mitwirkenden waren Interaction und Interface Designer. Ich weiß ein scheinbar ein kleiner Unterschied – aber in der Fachausrichtung doch ein Großer. Prof. Müller und die Agentur Raureif kommen aus dem Feld „Interfacedesign“.

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