Grand Est Logo

Das Logo der neuen Region Grand Est

Grand Est Logo

Vor neun Monaten haben sich die französischen Regionen Elsass, Champagne-Ardennen und Lothringen im Rahmen der Gebietsreform zusammengeschlossen. Gestern nun wurde das Logo präsentiert, das die Region „Grand Est“, so der endgültige Name, von nun an repräsentieren wird.

Ein Logo, sperrig wie ein Autobahnschild. Wenn man die französischen Medien verfolgt, wird schnell deutlich: vielen Bürgern fällt es schwer, sich mit dem neuen Logo zu identifizieren. Es sähe aus wie das Logo einer Autowerkstatt oder eines Supermarktes. Andere erinnere es an den Sportgroßhändler Decathlon. Tatsächlich wirkt die Wortmarke im Vergleich zu den ebenfalls neuen Regionslogos der Normandie oder der Hauts-de-France vergleichsweise trist und nichtssagend.

Der farbige horizontale Balken würde, so heißt es von Seiten der Regionsverwaltung, die Vereinigung der drei ehemaligen Regionen symbolisieren. Die Farbe Blau beziehe sich sowohl auf Frankreich wie auf Europa. Als Herleitung ist das schon ein wenig dünn. Was fehlt, ist ein Symbol, ein Zeichen, das den Bezug zur neuen Region herstellt und das in Erinnerung bleibt.

Entwickelt wurde das Logo inhouse.

Grand Est Logo

Die neue Region Grand Est

Karte Grand Est, Quelle: Wikipedia

Karte Grand Est, Quelle: Wikipedia

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13 Kommentare zu “Das Logo der neuen Region Grand Est

  1. Hätte man nicht irgendwie auf dem Logo der früheren Région Alsace (Elsass) aufbauen können? Ich finde, es passt noch genausogut für die neue Großregion, und es nutzte ausnahmsweise mal nicht die typische Fünfeck-/Sechseck-/Lederzeichen-Symbolik für Frankreich, die so viele hier im dt beim Logo der Region Hauts-de-France kritisiert haben.

    • Doch, genau das tut es: der Stern stellt das von dir beschriebene „Fünfeck“ dar.
      (Ich weiß, späte Antwort… bin grad erst über Umwege auf den Kommentar gestoßen…)

  2. Hier noch die Logos der anderen Ursprungsregionen als Referenz:

    (Ich hoffe, es sind die richtigen!)

    Das Ergebnis ist echt enttäuschend.

  3. Motoröl, dermatologisches Produkt, das waren meine ersten Assoziationen. Auch wenn die von Simon und intermalte vorgestellten Logos teils ein wenig altbacken wirken, haben sie doch vielfach mehr Charme als das Neue.

    Gerade dieses Logo muss doch integrative Kraft entfalten, um die Gebietsreform in den Köpfen der Menschen zu unterstützen und zu festigen. Das kann ohne professionelle Unterstützung schwerlich gelingen. Die Entscheidung, das neue Logo Inhouse zu entwickeln, halte ich daher für einen großen Fehler.

  4. Kurz gesagt: Gefällt mir nicht. Ist kein Logo für eine Region. Macht weder Lust darauf, noch spiegelt es irgendeine charakteristische Eigenschaft, Sehenswürdigkeit oder Kultur des Landstriches wider. „sacrebleu!“

  5. Es wirkt so furchtbar lieblos.
    Als kleines typografisches »Highlight« wurde noch das E modifiziert. Generell ist die Schrift m.E. nicht optimal gewählt. Der Abstand zwischen dem r und dem a, sowie dem s und dem t am Ende wirkt unrund. Schade, dass nun für eine solch charmante und vielfältige Region ein solch kühles und identitätsloses Logo stehen soll.

  6. Ach, DAS ist da Logo?
    Hatte gesucht und gesucht, mich schon für dämlich gehalten.
    Sieht aus wie ein 1999-Banner, Kinners.

    Was ist da schief gelaufen.

    Da kann man auch nur herumvermuten, was dort „inhouse“ für ein geducktes Betriebsklima herrschen muss, dass jemand gezwungen-freiweillig so was macht. Denn nicht einmal Praktikanten*, Azubis* (hörthört, unverschämt, schon wieder arrogant auf die Kleinen ;-) oder Der kleine Mediengestalter* geschweige denn seine Herrlichkeit der Papst Art Direktor* (immer auf die Großen, auch nicht fair) sowas nie hätte von sich aus so entwickelt. Alle vier nur über ihre Leiche. Never.

    Alore, quoi de faire, wer ist der Chef, der Patron dort.
    War er es am Ende selbst.

    Hatte er zuviel Pastis erwischt – obwohl, dann wäre es lockerer geworden, hätte fast geholfen …
    Fragen über Fragen.

  7. Insgesamt schrecklich, wie bereits ausreichend notiert.

    Einzig die „Dreieinigkeit“ des „E“ in „Grand Est“ deutet den Versuch an, ein Zeichen zu bilden; leider fällt das (sogar einem Fachpersonal) nicht auf.

    6, Setzen!

  8. Das ist ja eine kaum zu überbietende Scheußlichkeit und wird in keiner Weise Land und Leuten gerecht. Enttäuschend, dass auch hier offenbar keiner auf die Idee kam, jemanden hinzuzuziehen, der etwas davon versteht … Schade um die vertane Chance.

  9. Eh Wurscht!
    Ein noch so gutes Logo könnte diese vermurkste Verwaltungsreform sowieso nicht mehr retten. Was soll das für eine Region sein, die vom Rhein bis fast vor die Haustüre von Paris reicht. Die Hollande-Regeirung hätte besser die Departements abschaffen sollen, statt die Regionen zu derartig großen Einheiten zu fusionieren, dass sie vom Bürger gar nicht mehr wahr- und angenommen werden können.

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