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Currywurst ist…

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SPD NRW Currywurst

Vielen ist Politik ja „völlig Wurst“. Nicht so der SPD. Hier das Gewinnermotiv zur Plakataktion der NRW-SPD, das von den Facebook-Nutzern gewählt wurde. (dt berichtete: Plakataktion der NRWSPD)

36 Kommentare

  1. Nach längerer Überlegung kann ich nur sagen, dass bei dem Motiv für mich fast nur negative Gefühle mitschwingen.
    Fettiges, ungesundes, schlecht fotografiertes Essen, langweilige Gestaltung, absolut unverständliche Aussage. Wirkt wie ein Witz.

    …„Eure Interessen sind uns Wurst“…?

  2. Wollen die jetzt doch noch ein paar Piraten-Wähler abbekommen oder was?

    Wie schon die Vorposter schrieben, inhaltslos, höchstens negativ konnotiert und handwerklich nicht sauber.

  3. Ich teile die Bedenken von Mechen (#8). Eigentlich geht es ja hier um Gestaltung. Aus diesem Blickwinkel finde ich das Plakat trotz der fettigen Currywurst nur Magerkost.
    Davon abgesehen: Ist es nicht eigentlich nur die Simulation von Beteiligung, wenn man den Leuten die Möglichkeit gibt, ihr eigenen belanglosen und inhaltsleeren Plakate zu voten. Das reduziert Politik allein auf Spaß und Spiel.

  4. Ich muss ja sagen, dass ich mich über ein bisschen Dadaismus im Alltag immer sehr freue. Und gerade Wahlplakate haben es wirklich nötig. Das Schöne hier ist, dass es kein offensichtlicher Witz ist oder besonders geistreich sein will. Es ist eine Assoziation, die stimmig ist, ohne eine echte Aussage zu haben.

  5. Also ich finde die Idee zu diesem Plakat ziemlich gut, wobei ich zugeben muß, das es vielleicht etwas schwer zu verstehen ist. Für mich ist die Aussage ziemlich klar:
    NRW ist SPD hat man sonst gesagt, nun allgorisiert man NRW halt mit der für das Ruhrgebiet typischen Currywurst. Also ich find es gut…

  6. Ich glaub da werde ich lieber Vegetarier.
    Auf jeden Fall keine gute Idee für die SPD, da diese sich um die Stimmen der Moslems bemüht und Schweinefleisch schließlich “haram” ist.

  7. Ich verstehe echt nicht, was sich die SPD dabei gedacht hat. Da war die Marketing Agentur wohl weniger einfallsreich. Die sollten sich ein Beispiel an “Die Partei” nehmen. Die Plakate gefallen mir alle sehr sehr gut.

    Gruss und weiterhin viel Erfolg Achim!

  8. Ich finde es gelinde gesagt einen politisch-inhaltlichen Offenbarungseid, wenn eine Partei via Croud-Sourcing ein Plakat erstellen lässt. Die typischen ausgelutschten Klischees langweilen mich nur noch. Bayern = Brezel, Hamburg = Fischbrötchen usw. – großes Kino. Zumindest hat die Partei keine exorbitanten Agenturkosten zu tragen ….

  9. Da dürftest du falsch liegen, Stephan. Die Aktion wurde als Kampagne von der Düsseldorfer Agentur BUTTER. entwickelt, die schon seit Jahren für die SPD arbeitet. Ziel der Aktion war nicht, umsonst eine Plakatidee samt Gestaltung zu bekommen, sondern potenzielle Wähler dazu anzuregen, sich mit Parteiinhalten zu beschäftigen, und der SPD ein kleines Stückchen vom großen Kuchen “Social Media Hippness” zu sichern. Hat meiner Meinung nach auch geklappt.

    Dennoch wurde deutlich, dass der Agentur etwas die Erfahrung mit Facebook und Co. fehlte – das Voting auf Facebook widersprach den Nutzungsbedingungen von Facebook, was im Worst Case zu einer vollständigen Löschung der Hannelore Kraft Fanpage hätte führen können.

  10. Wahlplakate sind ein Mittel der Werbung und weder dazu gedacht, noch geeignet, eine tiefgründige politische Botschaft zu transportieren. Bei einem “McDonald’s 50m rechts”-Plakat erwartet auch keiner, dass die gesamte Speisekarte mitsamt Nährwertangaben aufgedruckt ist.

    Die Assoziation Currywurst–>kleiner Mann, bodenständig, Arbeiter, …–>SPD hatte ich in der ersten Sekunde im Kopf. Dass das Foto nicht unbedingt appetitlich aussieht, liegt einfach daran, dass es realitätsnah ist, so sieht eine Currywurst von der Imbissbude eben aus.

    Das Plakat erfüllt seinen Zweck und ich finde es sympathischer als die pseudo-seriösen, nichtssagenden Gesichter oder inhaltsleeren (Halb-)Sätze auf den meisten Wahlplakaten.

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