„FUTURA. DIE SCHRIFT. / THE TYPEFACE.“

Ausstellung: FUTURA. DIE SCHRIFT.

Die Futura, vom Typografen Paul Renner im Kontext der „Neuen Typografie“ entworfen, gilt als Dokument für den Zeitgeist der Avantgarde der Zwanzigerjahre. In der Folge prägte sie den modernen Auftritt zahlreicher Printmedien, aber auch das Erscheinungsbild großer Marken.

MOTYF

Symposium: MOTYF – Die Zukunft durchbuchstabieren

Ab 24. November 2016 findet in der Medien- und Gutenberg-Stadt Mainz das internationale Medien-Festival MOTYF2016 mit Symposium, Medienausstellung, Future Lab Workshops und Lyrik-Abenden statt. Ziel des Festivals ist es, der Frage nach dem Potential von Schrift in Bewegung im Spannungsfeld von Technik, Forschung, Kunst, Design und Information in interaktiven, vernetzten und mobilen Medien nachzugehen.

Lindenstraße Schild/Logo (2015)

Ein neues Schild für die Lindenstraße

Die Lindenstraße, Mutter aller deutschsprachiger Seifenopern, erhält eine neue Beschilderung respektive ein neues Logo. Der Austausch erfolgt vor dem Hintergrund des 30-jährigen Serienbestehens. Ein Schriftzug gesetzt in der DIN ist nicht die einzige Novität, die dazu beitragen soll, die Zuschauerzahlen wieder zu steigern.

Volkswagen VW Head

„360° Brand Experience“ – Die neue Hausschrift von Volkswagen

Volkswagen führt derzeit eine neue Hausschrift ein. Gleichwohl ein evolutionärer Schritt, wird der Umstellungsprozess aufgrund der Vielzahl an analogen und digitalen Anwendungen viele Monate in Anspruch nehmen. Der Aufwand lohnt, davon sind die Markenverantwortlichen bei Volkswagen jedenfalls überzeugt, sorgt das neue Schriftenkonzept doch für eine „360° Brand Experience“, wie es in der gestern veröffentlichten Pressemeldung im besten Marketing-Sprech heißt. Im Design Tagebuch wird die neue Schrift mit exklusivem Bildmaterial vorgestellt.

Ryman Eco

Ryman Eco. Die schönste nachhaltige Schrift der Welt?

Kurzer Rückblick: Im März dieses Jahres geisterte die von Mashable losgetretene Story überflüssigerweise auch hierzulande durch die Presse. Ein 14-jähriger Schüler habe errechnet, dass die US-Regierung jährlich Kosten in Höhe von 467 Millionen US-Dollar einsparen könnte, wenn diese bei ihren Druckerzeugnissen statt der Times New Roman die Garamond einsetzen würde. Unter anderem hat John Brownlee auf Fastcodesign.com das Ganze als Blödsinn entlarvt.