„Designer werden selten reich“ – BDG Honorar- und Gehaltsreport 2012

Der BDG Honorar- und Gehaltsreport 2012 gibt nach 2010 zum zweiten Mal Einblick in das Arbeitsleben der Kreativen. 1.880 Designer haben an der zugrunde liegenden Umfrage im vergangenen Herbst teilgenommen. „Wir haben mit ernüchternden Zahlen gerechnet und sind zum Glück ordentlich überrascht worden. Es gibt unter den Kommunikationsdesignern nicht wenige, die gut von ihrer Arbeit leben können. Wir sehen darin einen funktionierenden Markt, der allerdings einen nicht zu übersehenden prekären Vorhof hat.“ so ein Auszug aus dem Report. » weiterlesen
Das Adidas-Marken-Universum

Früher war alles ganz einfach. Das einzige Erkennungszeichen der Marke Adidas waren drei Streifen. Die drei Streifen, von Firmengründer und Namenspate Adi Dassler im fränkischen Herzogenaurach erdacht, zierten erstmals 1949 Schuhe der Marke. Im gleichen Jahr wurde adidas als Firmenname eingeführt, offiziell lautete dieser zunächst noch Adolf Dassler adidas Sportschuhfabrik. Es dauerte fast zwanzig Jahre bis im Jahr 1967 erstmals auch Kleidung mit den für die Marke so charakteristischen drei Streifen ausgezeichnet wurden.
Aus der „Marke mit den drei Streifen“, wie es in einem ersten Werbeslogan hieß, die einzig und allein an eben diesen drei Streifen zu erkennen gewesen ist, ist mittlerweile eine Markenuniversum entstanden, das dank Produktsegmentierung und wechselnder Unternehmens- und Markenstrategien eine Vielzahl von Adidas-Logos hervorgebracht hat. Für den derzeitigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bezahlt Adidas einen hohen Preis, den der Markenverwässerung. » weiterlesen
Neuausrichtung der Kreativrankings
Erste Bewegungen in Sachen Änderung am Award-Betrieb sind im Gange. Sowohl W&V wie auch Horizont präsentierten heute ihre Agentur-Rankings für 2013, die neu ausgerichtet und in denen die berücksichtigten Wettbewerbe neu gewichtet wurden. Statt der zuletzt über 40 Wettbewerbe werden 2013 lediglich noch 15 Award-Ausrichter für die Rankings berücksichtigt, wobei sich die Rankings hinsichtlich ihrer Zusammenstellung und in Bezug auf die Gewichtung der Wettbewerbe unterscheiden.
Der iF Award sowie der red dot award sind in beiden Rankings nicht mehr vertreten. Beide Ausrichter vergeben Jahr für Jahr viele Hundert Auszeichnungen pro Kategorie, sodass es kaum noch möglich ist, mit einer wirklich ausgezeichneten Arbeit herauszuragen (siehe Statistik if Award und Statistik red dot Award). Auch der Designpreis der Bundesrepublik, der aufgrund enorm hoher Gebühren in der Vergangenheit zu Recht viel kritisiert wurde, fliegt aus den Rankings. Sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Die Cannes-Löwen rücken hingegen in beiden Rankings zum am stärksten gewichteten Wettbewerb auf.
Die neuen Kreativrankings im Vergleich: » weiterlesen
Wer bezahlt, siegt. Was sich am Award-Betrieb ändern muss

Was den allermeisten Design- und Kreativ-Awards heutzutage abgeht, ist ihre Hauptaufgabe. In der unüberschaubaren Masse an Auszeichnungen ist es nahezu unmöglich, heraus zu ragen. Wirklich gute Gestaltungslösungen gehen in der Flut an mehr oder minder guten Arbeiten unter. Wie wertvoll kann eine Auszeichnung sein, die pro Jahr viele hundert Mal vergeben wird? Wie wertvoll kann ein Design-Award sein, bei dem pro Jahr gerade einmal 50 Arbeiten eingereicht werden? In der Kreativbranche geht die Schere zwischen großen Agenturen und kleinen Kreativbüros weit auseinander. Letztgenannte sehen sich der absurden Situation ausgesetzt, dass sie sich trotz bester Leistungen und kreativsten Ideen einen Award gar nicht leisten können.
Die Stuttgarter Designagentur Strichpunkt, mit über 600 Preisen eine der meistausgezeichneten Agenturen in der Branche, steigt aus dem Award-Betrieb aus, zumindest für ein Jahr. Ich sprach mit Jochen Rädeker, Geschäftsführer von Strichpunkt, über die Gründe der Auszeit und über den Award-Betrieb. » weiterlesen
Als das WWW laufen lernte

Statt eines Jahresrückblicks gibts an dieser Stelle einmal eine etwas weiter gefasste Rückschau. Beim Anblick der Homepages, mit denen wir es vor 15 bis 20 Jahren zu tun hatten, weht einem der Hauch der Geschichte entgegen. Die Neunziger sind die Jungsteinzeit des Internets, eine Zeit des Übergangs. Noch war nicht abzusehen, dass sich das Internet einmal zum Leitmedium unserer Gesellschaft entwickeln werden wird.
Auf der viel beschworenen Datenautobahn war Stau unvermeidbar, 33.6k-Modem sei Dank. Und auch die lediglich 256 Farben auf Bildschirmen waren noch nicht das Optimum in Sachen User Experience. Allen technischen und gestalterischen Unzulänglichkeiten zum Trotz übte das Internet schon Mitte der Neunziger eine große Faszination aus. » weiterlesen
Vereinfachung versus Beliebigkeit
Die jüngsten Redesigns, wie zuletzt bei Microsoft und eBay, haben auf eindrückliche Weise klar gemacht: der Trend in Richtung Vereinfachung war nie offensichtlicher als jetzt. Exklusiv im dt werden 20 Logo-Redesigns vorgestellt, die wir in den nächsten fünf Jahren sehen werden. Ein paar Gedanken zum Thema Reduktion. » weiterlesen
Online-Kalkulator für Kreativleistungen
Erstmals stellt die AGD (Allianz deutscher Designer ) einen Online-Kalkulator zur Verfügung, mit dem sich faire und angemessene Vergütungen von Kreativleistungen ermitteln lassen. In einer Grundversion ist der Kalkulator kostenfrei. Die Meldung dürfte vor allem für diejenigen Gestalter interessant sein, die bei der Frage nach der adäquaten Vergütung der eigenen Arbeit mehr Fragezeichen vor Augen haben als Antworten. » weiterlesen

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