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	<title>Design Tagebuch &#187; Relaunch</title>
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		<title>9 Sender, ein Auftritt &#8211; Der neue NDR</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[NDR]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Webauftritt des Norddeutschen Rundfunks wurde gestern relauncht. Zuletzt wurde das Portal im April 2007 überarbeitet (dt berichtete). Neben einer verbesserten Darstellung von Videos und der Intensivierung des Dialogs mit dem Nutzer, stand insbesondere die Verschmelzung der Sendermarken auf dem Programm. Alle Neuerungen werden ausführlich in einem eigenen Beitrag auf NDR.de vorgestellt.
Die Sendermarken, darunter z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="NDR Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/09/ndr-relaunch-2010.jpg" border="0" alt="NDR Relaunch" /></p>
<p>Der Webauftritt des Norddeutschen Rundfunks wurde gestern relauncht. Zuletzt wurde das Portal im April 2007 überarbeitet (<a href="http://www.designtagebuch.de/relaunch-beim-ndr/">dt berichtete</a>). Neben einer verbesserten Darstellung von Videos und der Intensivierung des Dialogs mit dem Nutzer, stand insbesondere die Verschmelzung der Sendermarken auf dem Programm. Alle Neuerungen werden ausführlich in einem <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.ndr.de/regional/ndrrelaunch101.html">eigenen Beitrag auf NDR.de</a> vorgestellt.</p>
<p>Die Sendermarken, darunter z.B. NDR 2, N-Joy und NDR Info nutzen die gleiche Webapplikation und die gleichen Templates. Alles wirkt wie aus einem Guss. Das Design schaut wunderbar aus. Die Seiten bauen sich extrem flott auf. Fehlermeldungen konnte ich beim ersten Besuch nicht ausmachen. Ein Relaunch wie man ihn sich vorstellt. Oder etwa nicht?</p>
<p><span id="more-7988"></span>Während in früheren Lösungen mit Hilfe einer Farbcodierung den einzelnen Marken noch eine Spur Eigenständigkeit zugestanden wurde (n-joy = grün), sind die unterschiedlichen Header-Grafiken als identitätsstiftendes Element kaum noch wahrnehmbar. Die Markenlogos, die jeweils rechts oben positioniert sind, stehen noch mehr in der Pflicht, denn sie sind nunmehr die einzigen verlässlichen Absender eines Sender-Auftritts. Auch die nun forcierte Umleitung der Sender-Domains wie z.B. n-joy.de auf ndr.de/n-joy zeugt in erster Linie von einer Stärkung der Dachmarke NDR.</p>
<p>Gut für die Dachmarke, aber es gibt nicht nur Vorteile. Natürlich ist die Steuerung und Pflege der Inhalte weitaus komfortabler und auch kostengünstiger, wenn die Daten zentral liegen und die Seiten über nur ein CMS aktualisiert werden. Mit dem neuerlichen NDR-Relaunch sehen jedoch alle Sender nahezu identisch aus. Die vollkommen unterschiedlichen Nutzergruppen werden allesamt über das gleiche Design angesprochen, oder eben weniger angesprochen. Jugendliche müssen ebenso abgeholt werden wie ältere Nutzer. Nicht jedem Besucher des Jugendsenders N-Joy dürfte das „Tagesschau-look-alike-Portal“ zusagen. Gönnt man den Sendermarken jedoch zu viel Individualität, kommt die Dachmarke sowie der Markenverbund wiederum nicht gut dabei weg.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Ein gelungener Relaunch und ein überzeugendes Gesamtkonstrukt, das jedoch weniger auf die Unterschiedlichkeit der Sendermarken abzielt, sondern in erster Linie die Dachmarke stärkt und den NDR-Verbund verdeutlicht.</p>
<ul>
<li><a title="Screenshot des alten Auftritts" onclick="javascript:  pageTracker._trackPageview('/lightbox/ndr-bis-2010'); " rel="lightbox[ndr.de bis August 2010]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/09/ndr-bis-2010.jpg">Screenshot des alten NDR.de-Auftritts</a></li>
<li> <a href="http://www.ndr.de/regional/ndrrelaunch101.html">Alles neu bei NDR.de | ndr.de</a></li>
</ul>
<p>P.S. Muss man <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.ndr.de/regional/hamburg/vandalismus107.html">derart kurze Texte</a> auf zwei Seiten verteilen? Wohl kaum.</p>
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		<title>Relaunch und Redesign der Semperoper</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 14:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Logos]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Hickmann]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Redesign]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Semperoper in Dresden hat mit Ulrike Hessler eine neue Intendantin. Das ist erst einmal keine Nachricht, die zwingend einen Artikel an dieser Stelle zur Folge haben müsste. Wie das aber nun einmal so ist, sollen neue Besen sprichwörtlich gut kehren und es ist ja nicht unüblich, dass ein neuer Intendant mit Antritt auch seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Relaunch Redesign Semper Oper" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/08/semperoper-relaunch.jpg" border="0" alt="Relaunch Redesign Semper Oper" /></p>
<p>Die Semperoper in Dresden hat mit Ulrike Hessler eine neue Intendantin. Das ist erst einmal keine Nachricht, die zwingend einen Artikel an dieser Stelle zur Folge haben müsste. Wie das aber nun einmal so ist, sollen neue Besen sprichwörtlich gut kehren und es ist ja nicht unüblich, dass ein neuer Intendant mit Antritt auch seine Vorstellungen von einem visuellen Auftritt mitbringt. Während in vielen Fällen eher behutsam der Markenauftritt um eine Nuance verfeinert wird, hat man sich im Fall der Semperoper vom bisherigen Design, das über die Jahre durch seine Qualität und Kontinuität Vertrauen gestiftet hat, vollkommen verabschiedet. Der Kontrast zum Vorgänger könnte nicht größer sein.</p>
<p><span id="more-7914"></span><img title="Redesign Logo Semper Oper" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/08/semperoper-logo.jpg" border="0" alt="Redesign Logo Semper Oper" /></p>
<p>Das bisherige Erscheinungsbild versprühte Klasse, Klassik und Eleganz und war vom Grundtenor konservativ. <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.schech.net">Dominik Schech</a> zeichnet für das Design seit 2004 verantwortlich. Die Sächsische Staatskapelle wird im Print eigene Wege gehen und das bisherige Design auch zukünftig einsetzen. Der neue, von <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.fonshickmann.com/">Fons Hickmann m23</a> kreierte Auftritt transportiert – und hier kommt man als Betrachter ins Stocken –, ja was denn eigentlich? Jedenfalls alles andere. Die neue Bildmarke ist eine stark vereinfachte Umrissform des Operngebäudes. Dreht man es um 90 Grad, soll es ein Schlüsselloch darstellen, so heißt es zumindest im hauseigenen „semper!“-Magazin. Eine Metapher, mit der man etwas Geheimnisvolles, Neugierde-erweckendes, vielleicht aber auch etwas Verbotenes verbindet, stellt die Grundidee. Letztendlich ist aber eigentlich egal, was man sich als kreativer Kopf dazu erdacht hat. In der horizontalen Ausrichtung, so wie es auf der neuen Website zu sehen ist, bleibt von der Idee nichts mehr übrig und die Metapher ist futsch.</p>
<p>Die sehr vereinfachte Form der Bildmarke fordert den Betrachter heraus, womit wir beim Thema Kunst wären. Genau genommen ist das Erscheinungsbild keines, das unter designrelevanten Aspekten konzipiert wurde – beim Betrachten der Website und dem Versuch in ihr zu Navigieren wird dies deutlich –, sondern es ist der künstlerische Anspruch vor allem der Intendantin Hessler, der Triebfeder für die Gestaltung war. Nun kann man vortrefflich darüber streiten, ob Design nicht vollkommen andere Aufgaben hat als die Kunst.</p>
<p><img title="Bildmarke Semper Oper" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/08/semperoper-bildmarke.gif" border="0" alt="Bildmarke Semper Oper" /></p>
<p>Kunst ist erst einmal befreit von jeglicher Restriktion (Technik, Gesellschaft, Nutzwert, Kosten, etc.). Design hingegen ist Vermittler, Bote und Brückenbauer und hat als solcher unter anderem die Aufgabe, Informationen zu überbringen. Es fällt nicht sonderlich schwer, anzuerkennen, dass die Form eine vielleicht provokante aber gelungene Entsprechung eines visuellen Zeichens darstellt, das sowohl einen Anspruch seitens der Kunst formuliert, als auch die im Design definierten Anforderungen erfüllt. Problematisch hingegen wird es, wenn der neue künstlerische Anspruch dafür sorgt, dass die Website der Oper unbrauchbar wird. Der Aufbau und die Darstellung, etwa der <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.semperoper.de/de/fusszeile/kontakt.html">Kontaktseite</a> ist eine Zumutung. Hier breitet sich die Kunst in einem Feld aus, in der sie nichts zu suchen hat. Mir liegt es fern, Kunst und Design gegeneinander auszuspielen. Aber genauso, wie es für einige Aufgaben eines kreativen Künstlers bedarf, erfordert es im Bereich des Webdesigns eines klugen Designers. Usability, eine ganz wesentliche Komponente, die Design von der Kunst unterscheidet, sollte man nicht der Kunst wegen opfern. Die Gebrauchsfähigkeit der Website ist seit dem Relaunch eingeschränkt. Verlinkter Text ist als solcher nicht zu erkennen. Der Auftritt produziert zahlreiche 404-Fehler, denn auch die bisherige Site-Struktur wurde komplett über Bord geworfen. Für SEOler ein &#8220;worst case scenario&#8221;: Fast alle im Google-Index gelisteten Seiten lassen die Suchenden ins Leere laufen.</p>
<p>Künstler wird dieses „SEO-Gedöns“ vielleicht nicht kümmern. Wichtig ist es dennoch. Aber noch ein ganz anderes, ebenfalls wichtiges Thema: Wie ist es eigentlich um die Wiedererkennung einer gelernten, und von vielen wertgeschätzten Marke bestellt? Das Redesign ist eine Zäsur, wie sie nicht schärfer visualisiert werden kann. Sind die Veränderungen in der Semperoper so umwälzend, dass solch ein Schnitt unumgänglich gewesen ist? Wurde die Oper zerstört und ist sie an anderer Stelle wieder aufgebaut worden? Oder wurden alle Künstler und Angestellten von ihren Verträgen befreit und durch neue Musiker, Sänger und Bedienstete ersetzt? Nein? Eine neue Intendantin hat seit kurzem ihre Stelle angetreten. Jetzt sehen es alle.</p>
<ul>
<li><a title="SemperOper.de bis 2010" onclick="javascript:  pageTracker._trackPageview('/lightbox/SemperOper'); " rel="lightbox[SemperOper]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/08/semperoper-bis-2010.jpg">Screenshot des alten Auftritts &#8211; Semperoper.de bis August 2010</a></li>
<li> <a href="http://www.semperoper.de/">www.semperoper.de</a></li>
</ul>
<p>Vielen Dank für die zahlreichen E-Mails! Auch <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.facebook.com/pages/Dresden-Germany/SPUTNIKDRESDEN/345135336797?v=wall">SputnikDresden</a>, <a title="Diese Website ansehen" href="http://teamblog.tyclipso.net/bDetail/b/semperoperde-Relaunch-1381">typclipso</a> und <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.flurfunk-dresden.de/2010/08/25/semperoper-dresden-mit-neuer-internetseite/">Flurfunk</a> widmen sich diesem Thema.</p>
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		<title>Relaunch von iStockphoto.com</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 06:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[
Anfang der Woche hat die Website von iStockphoto.com / iStock.com einen Relaunch vollzogen. iStockphoto ist einer der &#8220;big player&#8221; in Sachen lizenzfreiem und kostengünstigem Bildmaterial. Zuletzt wurde 2006 die Site umgestellt. Neben der gestalterischen Anpassung am Interface – der Header ist nun nicht mehr blau sondern nahezu schwarz – wurde vor allem an der Ausrichtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="istock Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/08/istock-relaunch.jpg" border="0" alt="istock Relaunch" /></p>
<p>Anfang der Woche hat die Website von iStockphoto.com / iStock.com einen Relaunch vollzogen. iStockphoto ist einer der &#8220;big player&#8221; in Sachen lizenzfreiem und kostengünstigem Bildmaterial. Zuletzt wurde 2006 die Site umgestellt. Neben der gestalterischen Anpassung am Interface – der Header ist nun <a title="Screenshot des alten Auftritts" onclick="javascript:  pageTracker._trackPageview('/lightbox/istock-bis-2010'); " rel="lightbox[istock.com.de bis August 2010]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/08/istock-bis-2010.jpg">nicht mehr blau</a> sondern nahezu schwarz – wurde vor allem an der Ausrichtung der Website gefeilt. So ganz ist diese jedoch nicht erkennbar.</p>
<p><span id="more-7830"></span>In der Pressemeldung heißt es: „Nachdem die alte Seite noch sehr Fotografen-­‐zentriert daher kam, ist die neue Struktur speziell auf die unterschiedlichen Kundengruppen zugeschnitten, die die Seite frequentieren, und erlaubt einen schnelleren und effizienteren Zugriff auf die angebotenen Medieninhalte.&#8221;</p>
<p>Wenn also die &#8220;Fotosuchenden&#8221; im Fokus stehen, weshalb werden wichtige Filterfunktionen in einem Layer versteckt? Die Formatauswahl (horizontal, vertikal) oder auch die Zuordnung zu einer Kategorie, wie sie etwa gettyimages.com in der linken Spalte vorsieht, sollten aus meiner Sicht direkt sichtbar sein. Ich habe bei iStock sofort anwählbare Filter schon immer vermisst. Schade, dass sich diesbezüglich rein gar nichts geändert hat. Zwar kann man auch weiterhin die Suche per zusätzlicher Suchbegriffe weiter eingrenzen, aber ein bisschen dürftig ist das schon.</p>
<p>Einige Details sind nun besser gelöst. Früher musste man umständlich die nicht relevanten Medien in den Checkboxen abwählen (Foto, Video, Audio, Flash). &#8220;All Files&#8221; ist zwar immer noch vorausgewählt, allerdings wird nunmehr nur noch ein Klick benötigt, um die Suche nach Fotos auszuwählen. Im bereits angesprochenen Layer der erweiterten Suche besteht das Problem der Vorauswahl aller Medien nachwievor. Der Relaunch wurde offenbar hausintern gestemmt. Unter anderem wird in zwei <a href="http://www.istockphoto.com/article_view.php?ID=826#top">Videos</a> erklärt, was genau alles geändert wurde (Im Artikel nach unten scrollen).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Gerade in Bezug auf die Filterfunktionalität ist doch recht wenig passiert. Den Bedürfnissen von Fotosuchenden wird die neue Website nach meinem Empfinden nicht wirklich gerecht. „Schneller“ führt mich das Interface jedenfalls nicht ans Ziel.</p>
<p>Und noch einen Verbraucherhinweis: Aus Anlass des Relaunchs bietet iStock zwischen dem 9. und dem 15. August 2010 allen Mitgliedern einen 25%igen Rabatt (PromotionCode iLOVEF5).</p>
<ul>
<li><a title="Screenshot des alten Auftritts" onclick="javascript:  pageTracker._trackPageview('/lightbox/istock-bis-2010'); " rel="lightbox[istock.com.de bis August 2010]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/08/istock-bis-2010.jpg">Screenshot des alten Auftritts &#8211; istock.com bis August 2010</a></li>
<li> <a href="http://www.istockphoto.com/">www.istockphoto.com</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Relaunch von Mannheim.de</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtportal]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Stadt Mannheim hat seit letzter Woche einen neuen Webauftritt. „Weg vom alten Verwaltungsportal hin zum Image- und Serviceportal“, so lautet das Ziel, das sich die Verantwortlichen gesetzt hatten und nach wenigen Klicks wird deutlich: in Mannheim wurden tatsächlich viele alte Zöpfe abgeschnitten. Hier wurde zum Thema Stadtpräsenz wirklich etwas Neues  geschaffen. Der Auftritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Mannheim.de Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/07/mannheim-de-relaunch.jpg" border="0" alt="Mannheim.de Relaunch" /></p>
<p>Die Stadt Mannheim hat seit letzter Woche einen neuen Webauftritt. „Weg vom alten Verwaltungsportal hin zum Image- und Serviceportal“, so lautet das Ziel, das sich die Verantwortlichen gesetzt hatten und nach wenigen Klicks wird deutlich: in Mannheim wurden tatsächlich viele alte Zöpfe abgeschnitten. Hier wurde zum Thema Stadtpräsenz wirklich etwas Neues  geschaffen. Der Auftritt ist nicht perfekt, er weist sogar nicht unerhebliche  Defizite auf, aber das Gesamtkonzept sucht seines gleichen.</p>
<p><span id="more-7741"></span> Endlich man ein Stadtauftritt, der nicht schwerfällig, überladen, unübersichtlich und unattraktiv daher kommt. Die Leichtigkeit und die Übersichtlichkeit ist wohltuend, gerade mit Blick auf den Vorgänger-Auftritt. Mit einer cleveren Nutzerführung behält man als Besucher stets den Überblick. Wählt man einen Begriff der zweiten Hierarchiebene z.B. „Bürgerservice“, wird diese Ebene bis auf den angewählten Hauptbegriff ausgeblendet, so wird der Blick auf die subsumierten Begriffe der dritten Ebene fokussiert. Das ist nicht neu, im städtischen Umfeld aber sehr wohl. Wer mit großen Portalen und den hier anzutreffenden Spezifika arbeitet, weiß um die Problematik der immer weiter kaskadierenden Navigation. Sechs oder sieben Strukturebenen sind in Stadtportalen keine Seltenheit. In Mannheim.de sind es fünf.</p>
<p>Kritisch in Bezug auf die Aufbereitung für Suchmaschinen ist sicherlich, dass alle Seitentitel rein als Grafiken angelegt sind. Das geht zwar, aber machen sollte man es nicht, zumindest wenn einem eine Auffindbarkeit im Netz am Herzen liegt. Natürlich kann man in Sachen Erscheinungsbild auch fragen, warum im Header zweimal das Logo erscheinen muss. Als Überschrift für die Suche hätte auch „Suche“ gereicht. Das Motto der Stadt lautet: „Mannheim ist Leben hoch zwei“. Die rote 2 als Favicon zeigt, wie konsequent man diese Linie einhält.</p>
<p>Ich mag das Design. Insgesamt ein ungemein sympathischer Webauftritt, der alles hat, was ein Stadtportal auszeichnet: Bürgerdienste, Nachrichten, einen Veranstaltungskalender, touristische Informationen und vieles mehr. Das schöne ist, Mannheim.de sieht nicht aus wie ein klassisches Portal.</p>
<p>Als Redaktionssystem kommt  Drupal zum Einsatz.<a title="Diese Website ansehen" href="http://www.digi-info.de/"> [di] digitale informationssysteme</a> ist für das Design, die Konzeption und die Umsetzung verantwortlich.</p>
<ul>
<li><a title="Mannheim.de bis 2010 Teaser-Grafiken" onclick="javascript:  pageTracker._trackPageview('/lightbox/Mannheim-de'); " rel="lightbox[Mannheim.de bis Juli 2010]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/07/mannheim-de-bis-07-2010.jpg">Screenshot des alten Auftritts &#8211; Mannheim.de bis Juli 2010</a></li>
<li> <a href="http://www.mannheim.de/nachrichten/mannheimde-im-neuen-gewand">mannheim.de im neuen Gewand | mannheim.de</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Viel Verkehr in Duisburg und München</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/viel-verkehr-in-duisburg-und-muenchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 07:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[move:elevator]]></category>
		<category><![CDATA[Transport]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gleich zwei Verkehrsgesellschaften haben in den letzten Tagen ihren Webauftritt relauncht. Gleich vorweg: Weder Duisburg noch München können an den unfreiwilligen Unterhaltungswert der LVB heranreichen (dt berichtete). Aber vermutlich bedauert das niemand auf Seiten der Verantwortlichen.
Großzügig präsentiert sich der neue von move:elevator betreute Webauftritt der DVG Duisburg. Die Hauptnavigation, ein Bühne, auf der Aktionen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Duisburg Verkehrsgesellschaft" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/duisburger-verkehrsgesellschaft.jpg" border="0" alt="Duisburg Verkehrsgesellschaft" /></p>
<p>Gleich zwei Verkehrsgesellschaften haben in den letzten Tagen ihren Webauftritt relauncht. Gleich vorweg: Weder Duisburg noch München können an den unfreiwilligen Unterhaltungswert der LVB heranreichen (<a href="http://www.designtagebuch.de/leipzig-die-verkehrsbetriebe-im-netz-und-dicke-autofahrer/">dt berichtete</a>). Aber vermutlich bedauert das niemand auf Seiten der Verantwortlichen.</p>
<p><span id="more-7630"></span>Großzügig präsentiert sich der neue von <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.move-elevator.de">move:elevator</a> betreute Webauftritt der DVG Duisburg. Die Hauptnavigation, ein Bühne, auf der Aktionen und Angebote gespielt werden können sowie das Formular zur Fahrplanauskunft bekommen jeweils viel Raum zugesprochen. Auf größeren Monitoren (ab 1280px) funktioniert das ausgezeichnet. Mit einer 1024er-Auflösung befindet sich die Auskunft im scrollbaren Bereich. Während das obere Drittel ausgewogen erscheint, fällt im unteren Segment die uneinheitliche Bildsprache auf. Mal werden Fotoelemente verwendet und mal sind Schaltflächen rein als Vektorgrafik angelegt, bei denen man sich nicht entscheiden konnte, ob man sie als Outline- oder als flächige Form darstellt. Auch der Spiegel-Effekt und die Typographie zeigen keinen einheitlichen Duktus.</p>
<p>Bei der Fahrplanauskunft hätte man sich auch bei Eingabe eine Liste der Suchvorschläge vorstellen können. Als Nicht-Ortskundiger ist man doch ziemlich hilflos, da auf der Startseite nicht einmal optional die Suche über eine Karte angeboten wird. Dennoch ein großer Sprung vom Vorgänger zum jetzigen Auftritt, das zeigt auch der folgende Screen:</p>
<ul>
<li> <a title="Duisburger Verkehrsgesellschaft bis 2010" onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/lightbox/Duisburger Verkehrsgesellschaft'); " rel="lightbox[Duisburger Verkehrsgesellschaft]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/duisburger-verkehrsgesellschaft-bis-2010.jpg">Screenshot des bisherigen DVG-Auftritts</a></li>
<li><a title="Diese Website ansehen" href="http://www.dvg-duisburg.de/">www.dvg-duisburg.de</a></li>
</ul>
<p><img title="Münchner Verkehrsgesellschaft" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/muenchen-verkehrsgesellschaft.jpg" border="0" alt="Münchner Verkehrsgesellschaft" /></p>
<p>Im Vergleich dazu klassischer zeigt sich die Website der Münchner Verkehrsgesellschaft. Der dreispaltige Aufbau und die Farbgebung fanden sich in dieser Form auch schon im Vorgänger. Veränderungen fanden eher im Detail statt. Die Gesamtbreite ist deutlich angestiegen. Von 750 Pixeln ging es rauf auf 1024. Kenner zucken jetzt, denn auf Monitoren mit einer Auflösung von 1024 Bildpunkten erscheint am unteren Rand ein unschöner horizontaler Scrollbalken. Wichtig: Wer für 1024 optimiert, sollte immer unterhalb der 1000er-Marke bleiben, so dass der Scrollbalken am rechten Rand noch dargestellt werden kann. Tschuldigung, dass ich Einige damit langweilige aber hier muss es mal gesagt werden. Tipp: Das <a title="Diese Website ansehen" href="http://960.gs/">960er-Grid-System</a> hat sich da besonders bewährt. 980 Pixel ist ebenfalls sehr verbreitet.</p>
<p>Auch bei der MVG würden Suchvorschläge die Auskunft beschleunigen. Nicht nachzuvollziehen ist, dass die Auskunft unter einer weiteren Domain ausgelagert ist und zudem in einem neuen Fenster erscheint. Wenn man schon relauncht, dann hätte man exakt hier ansetzen können/sollen. Die Aussage: „jetzt noch kundenfreundlicher“, wie es in der Pressemeldung heißt, bekommt dadurch einen Schuss vor den Bug. Und warum werden die <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.mvg-mobil.de/presse/index.html">Meldungen</a> einzig als PDF vorgehalten? Dem „Look and Feel moderner Internetangebote“ wollte man nachkommen. Die Richtung stimmt, aber auf dem Weg dorthin gibt es noch einige Strecken zu meistern.</p>
<ul>
<li><a title="Diese Website ansehen" href="http://www.mvg-mobil.de/">www.mvg-mobil.de</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Welt Online Relaunch 2010</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/welt-online-relaunch-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 06:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Welt.de]]></category>

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Der Axel Springer Verlag hat Welt.de einem umfassenden Relaunch unterzogen. Der letzte größere Relaunch stammt aus dem August 2008 (dt berichtete). Auch dieses mal wurden der Aufbau, die Struktur, Farben, Schriftgrößen sowie Positionen und Abstände grundlegend neu definiert. Die Redaktion ist sich sicher, mit den Veränderungen „viele Verbesserungen, die das Lesevergnügen erleichtern sollen“ eingeführt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Welt Online Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/welt-online-relaunch.jpg" border="0" alt="Welt Online Relaunch" /></p>
<p>Der Axel Springer Verlag hat Welt.de einem umfassenden Relaunch unterzogen. Der letzte größere Relaunch stammt aus dem August 2008 (<a title="Diese Website ansehen" href="http://www.designtagebuch.de/relaunch-bei-welt-online-08/">dt berichtete</a>). Auch dieses mal wurden der Aufbau, die Struktur, Farben, Schriftgrößen sowie Positionen und Abstände grundlegend neu definiert. Die Redaktion ist sich sicher, mit den Veränderungen „viele Verbesserungen, die das Lesevergnügen erleichtern sollen“ eingeführt zu haben. Die Kommentare der Stammleser im <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.welt.de/debatte/article7851767/Das-alles-ist-neu-bei-WELT-ONLINE.html">Artikel zur Ankündigung</a> zeigen allerdings, dass nur Wenige dem neuen Auftritt diese Verbesserungen attestieren. Ist der ambitionierte Versuch, Nachrichten in den Mittelpunkt zu rücken am Design gescheitert?</p>
<p><span id="more-7360"></span></p>
<h2>Hauptnavigation schluckt Branding</h2>
<p>Auffälligste Veränderung ist ein Header, in dem sich das Logo und eine seltsam befüllte Hauptnavigation  („Schönes Leben“?) die Horizontale teilen. Auf diese Weise soll den Nachrichten mehr Platz eingeräumt werden. Das Logo besaß im Vorgänger eine üppige Schutzzone, wodurch es zentriert positioniert erhaben wirkte. Diese Großzügigkeit vermisst man nun sofort. Das Logo fristet in einer weißen Ecke links neben der Navigationsleiste ein trauriges Dasein. So schnell wird aus der großen Welt Provinz. Provinziell erscheint auch der Look der neuen Reiternavigation, die fast schon Retro-Züge aufweist. Auch wenn man mit ihrer Hilfe nun in die dritte Ebene schauen kann, was ja durchaus eine sinnvolle funktionelle Erweiterung darstellt, wirkt sie doch eher bieder und altbacken. Auch das winzige Eingabefeld der Volltextsuche rechts oben ist unmotiviert positioniert. Wie heißt es so schön: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das gilt insbesondere für den Einstiegsbereich einer Website. Der neue Welt.de-Header stellt den Leser auf die Probe, weil er jegliche Souveränität einer großen Nachrichtenmarke vermissen lässt und den Eindruck erweckt, das Portal böte eher lokale Berichterstattung.</p>
<h2>Bewährtes, Neues und Ungewöhnliches</h2>
<p>Die Gesamtbreite bleibt mit 852 Pixeln unverändert. Der Content und die  Inhalte der rechten Spalte, die gar nicht mehr als solche in Erscheinung tritt, sind weniger klar von einander getrennt als im Vorgänger. Dadurch wirken die Seiten zwar großzügiger und offener, allerdings auch unruhiger.</p>
<p>In Times  gesetzte Überschriften sind mit 22 Pixel ebenso etwas zu groß geraten,  wie etwa der <a title="Welt Online 2010 - Zu großer Abstand der Nachrichtenmodule" onclick="javascript:  pageTracker._trackPageview('/lightbox/Welt Online 2010 Abstand'); " rel="lightbox[Welt Online 2010 Abstand]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/welt-online-abstand.jpg">Abstand (siehe Screenhot)</a> unterhalb eines horizontal angelegten, mit drei Meldungen befüllten  Teaser-Moduls. Auch wenn die Beliebtheit von Serifen weiterhin zunimmt: Nicht immer ist eine Times die erste Wahl für die Darstellung von Headlines und Fließtext. Dieser Relaunch zeigt dies ganz gut, wie ich meine. Der <a title="Diese Website ansehen" href="https://aboservice3.welt.de/">Abo-Bereich</a> erscheint derzeit  noch im alten Stil. Die dort in Arial gesetzten Überschriften und auch  die Abstände sind dort ausgewogener. Vielleicht hätte man es bei dieser Linie belassen sollen. Auf der Artikelebene fällt weiterhin auch noch der ebenfalls (leicht) zu groß gewählte Zeilenabstand auf.</p>
<p>Die <a title="Welt Online 2010" onclick="javascript:  pageTracker._trackPageview('/lightbox/Welt Online 2010 Seitentitel'); " rel="lightbox[Welt Online 2010 Seitentitel]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/welt-online-seitentitel.jpg">Position  des Seitentitels (siehe Screenshot)</a>, ist so ungewöhnlich, dass man kaum auf die  Idee kommt, es handele sich um die wichtigste Informationseinheit auf  einer Seite. Unter Nutzerführung versteht man sicherlich etwas anders. Sowohl an den Schriftgrößen, den Abständen und auch an den Positionen zahlreicher Elemente könnte man noch noch etwas drehen. Der Auftritt sieht nicht „rund“ aus.</p>
<h2>Welche Nachricht ist wirklich wichtig?</h2>
<p>Eine klassische Marginalspalte schaut jetzt nur noch auf der Artikelebene heraus. Auf den Übersichtsseiten wird die ganze Fläche jeweils mit Nachrichten-Teasern befüllt. Das ist tatsächlich für ein großes Nachrichtenportal ein neuer Ansatz.  Stichwort: Magazin-Charakter. Dadurch entfällt allerdings auch die Möglichkeit der Cross-Verlinkung etwa per schmaler <a title="Welt Online 2010 Teaser-Grafiken" onclick="javascript:  pageTracker._trackPageview('/lightbox/Welt Online 2010 Grafiken'); " rel="lightbox[Welt Online 2010 Grafiken]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/welt-online-grafiken.gif">Grafik (siehe Screenshot)</a>, wie man sie bislang in der rechten Spalte einsetzte. Den eigentlichen Nachrichten wird mehr Raum eingeräumt. Hier wird das Konzept des Relaunchs sichtbar. Allerdings macht sich an dieser Stelle das Fehlen klarer Trennungen bemerkbar, so wie sie der Vorgänger mit seinen etwas streng definierten Boxen noch aufwies.</p>
<p>Nebeneinander positionierte Teaser sorgen dafür, dass Themen fortan weniger stark gewichtet sind. Bestanden bislang die Rubrikenblöcke aus einem Hauptartikel plus mehreren Links, ringen nun drei gleichgroße Teaser um die Gunst der Aufmerksamkeit. Der Vorgänger-Aufbau war sicherlich gewöhnlicher, die Themen wurden hier jedoch besser gebündelt und dadurch auch gewichtet.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Man kann dem Auftritt keinen Hang zur Konformität unterstellen. Das neue WELT ONLINE ist anders. Das ist gut, weil sich über die unterschiedlichen Ansätze wunderbar diskutieren lässt. Die wichtigste Funktion eines großen Nachrichtenportals, nämlich das Gewichten von Meldungen, die Einordnung von Wichtigem und weniger Wichtigem, will dem neuen Auftritt nicht so recht gelingen. Alles wird nahezu gleichgroß angepriesen. Daran ließe sich im Nachgang durch Anpassung der Schriftgrößen noch feilen. Der Header macht sich klein und ist seltsam ungelenk. Er visualisiert nur unzureichend, was man sonst eigentlich von der Marke DIE WELT und seinem Online-Pendant gewöhnt ist.</p>
<ul>
<li> <a title="Welt Online 2010" onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/lightbox/Welt Online 2010'); " rel="lightbox[Welt Online 2010]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/welt-online-bis-2010.jpg">Screenshot des bisherigen Welt.de-Auftritts</a></li>
<li><a title="Diese Website ansehen" href="http://www.welt.de/debatte/article7851767/Das-alles-ist-neu-bei-WELT-ONLINE.html">Das alles ist neu bei WELT ONLINE | welt.de</a></li>
</ul>
<p>Vielen Dank Sascha, Thomas und Mathias für die Mails zur Umstellung!</p>
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		<title>Telekom vereinheitlicht T-Mobile.de, Telekom.de und T-Home.de</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/telekom-vereinheitlicht-t-mobile-de-telekom-de-und-t-home-de/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 07:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Magenta]]></category>
		<category><![CDATA[T-Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>

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Die Telekom vereinheitlicht ihre Portale. Stellvertretend wird an dieser Stelle der Relaunch von T-Mobile.de vorgestellt. Die Farbe Magenta, die der Konzern ja gerne auch schon einmal für sich alleine beansprucht, wurde dabei zurückgefahren. Auch Telekom.de und T-Home.de wurden (zeitgleich?) umgestellt. Während man beim letzten Facelift von T-Home noch an einem schwarzen Header festhielt, zeigen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="T-Mobile Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/05/t-mobile-relaunch-2010.jpg" border="0" alt="T-Mobile Relaunch" /></p>
<p>Die Telekom vereinheitlicht ihre Portale. Stellvertretend wird an dieser Stelle der Relaunch von T-Mobile.de vorgestellt. Die Farbe Magenta, die der Konzern ja gerne auch schon einmal <a href="http://www.designtagebuch.de/telekom-okkupiert-mal-wieder-magenta/">für sich alleine beansprucht</a>, wurde dabei zurückgefahren. Auch Telekom.de und T-Home.de wurden (zeitgleich?) umgestellt. Während man beim letzten <a href="http://www.designtagebuch.de/facelift-bei-t-home/">Facelift von T-Home</a> noch an einem schwarzen Header festhielt, zeigen sich Telekom.de, T-Home.de und T-Mobile.de nun alle im gleichen Design und mit weißem Header. Der <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.telekom.com">Konzern-Auftritt</a> nutzt weiterhin ein eigenes Template-Set und kommt ohne Verläufe aus, was ja auch nicht die schlechteste Wahl ist. In Bezug auf das <a title="Diese Website ansehen" href="http://entertain.eki.t-home.de">Entertainment</a>-Angebot gönnt man sich derzeit noch die Freiheit komplett in Schwarz aufzutreten. Ansonsten setzt man aber ganz offenbar auf eine Gleichschaltung der Webangebote.</p>
<p><span id="more-7196"></span>Erst im März wurde der <a href="http://www.designtagebuch.de/t-online-portal-erneuert/">T-Online-Auftritt  relauncht</a>. Man kann nicht behaupten, es sei wenig los bei der Telekom in Bezug auf das Internet. Neben der Ausdünnung des Markenportfolios, setzt die Telekom den Rotstift nun auch in Sachen unterschiedlicher Weblösungen an. Das senkt nicht nur die Kosten für die Implementierung und die Pflege der Portale, auch der Nutzer hat etwas davon, bedeutet die neue Einheitlichkeit doch, dass er nicht immer wieder aufs neue den Aufbau und die Navigationsführung erlernen muss.</p>
<p>Die Hauptnavigationsleiste ist optisch wesentlich präsenter. Sie nimmt nicht nur mehr Raum ein, auch der Kontrast wurde an dieser Stelle erhöht. Die Reiter-Optik wurde in Richtung Plastizität verstärkt. Die Farbe Magenta kennzeichnet weiterhin jeweils den ausgewählten Bereich. Die Aufklapp-Menüs der dritten Navigationsebene sind funktional und schlicht gehalten. Die Auswahl &#8220;Privatkunden&#8221; und &#8220;Geschäftskunden&#8221; ist nun nicht mehr am oberen Rand angedockt, sondern bildet mit der Hauptnavigationsleiste eine Informationseinheit.</p>
<p>Wer penibel genau hinschaut, der bemerkt eine leichte Unregelmäßigkeit. Während Telekom.de und T-Home.de tatsächlich wie aus einem Guss erscheinen, kommt es im Vergleich dazu bei T-Mobile.de zu leichten Abweichungen. Zu sehen ist dies in der folgenden <a href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/05/telekom-portale.mov">mov-Datei</a>. Das Design ist gleich, jedoch wird der gesamte Inhalte um einige Pixel verschoben dargestellt. Liegt es vielleicht daran, dass mehrere CMS-Lösungen im Einsatz sind? Oder wurde lediglich etwas &#8220;unsauber&#8221; gearbeitet? Vielleicht findet sich unter den dt-Lesern ja jemand, der hierzu ergänzend Infos parat hat.</p>
<p>Auch bei den Telekom-Twitter-Accounts gibt es Bewegung. Während unter <a title="Twitter-Account aufrufen" href="http://twitter.com/TelekomKarriere">TelekomKarriere</a> seit ein paar Monaten Mitarbeiter rekrutiert werden, möchte man seit Anfang  Mai nun den eigenen Kunden Unterstützung bieten: <a title="Twitter-Account aufrufen" href="http://twitter.com/telekom_hilft">Telekom hilft</a>, so der  Account-Name. Dort liest man auch, warum die Telekom-Websites  vereinheitlicht wurde: „Wir haben unsere Homepages einander angepasst,  um  ein einheitliches Bild zu schaffen.“ Gut, in 140 Zeichen darf man  sicherlich keine Hintergrundinfos erwarten.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Sicherlich macht die Vereinheitlichung das Gesamtangebot nicht unbedingt spannender. Allerdings wird dadurch erreicht, dass man sich schneller im jeweiligen Angebot zurechtfindet. Die Suche bzw. die Auswahl des passenden Tarifs ist bereits anspruchsvoll genug. Winziger und kontrastarmer, dafür aber ein knapp 10.000 Zeichen langer Text ist alles andere, nur keine Unterstützung. Ich habe ganz bewusst den blassgrauen Rattenschwanz in den Screenshots abgebildet. Wenn ich mal anfangen sollte zu twittern (was nicht zu befürchten ist) wäre meine erste Kurzmeldung: „Liebe Telekom, bitte versteckt nicht den alles entscheidenden Text zu euren Produkten. Macht ihn augenfreundlich.“</p>
<ul>
<li><a title="T-Mobile.de bis 2010" onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/lightbox/t-mobile'); " rel="lightbox[t-mobile]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/05/t-mobile-bis-05-2010-start.jpg">Screenshots des alten T-Mobile.de-Auftritts</a><a title="T-Mobile.de bis 2010" onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/lightbox/t-mobile'); " rel="lightbox[t-mobile]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/05/t-mobile-bis-05-2010.jpg"></a></li>
<li><a title="Diese Website ansehen" href="http://www.t-mobile.de">www.t-mobile.de</a></li>
</ul>
<p>Danke Dirk für den Hinweis.</p>
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		<title>Relaunch von Tagesspiegel.de</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 09:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>

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Der Tagesspiegel aus Berlin hat seinen Webauftritt überarbeitet. Mit mehr Übersicht im Aufbau und weniger kleinteiligen Modulen sieht sich die Redaktion rund um Onlinechef Markus Hesselmann gut gerüstet, das „hartnäckige Klischee, nach dem im Internet nur kurze Texte gelesen werden“, zu widerlegen. Das überarbeite Nachrichtenangebot im Web soll das passende, und durchaus vertiefende Pendant der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Tagesspiegel Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/tagesspiegel-relaunch.jpg" border="0" alt="Tagesspiegel Relaunch" /></p>
<p>Der Tagesspiegel aus Berlin hat seinen Webauftritt überarbeitet. Mit mehr Übersicht im Aufbau und weniger kleinteiligen Modulen sieht sich die Redaktion rund um Onlinechef Markus Hesselmann gut gerüstet, das „hartnäckige Klischee, nach dem im Internet nur kurze Texte gelesen werden“, zu widerlegen. Das überarbeite Nachrichtenangebot im Web soll das passende, und durchaus vertiefende Pendant der Zeitungsausgabe sein. Die verbesserte Übersicht, die ganz oben auf der Liste der Ziele zum Relaunch stand, und die man der neuen Website attestieren kann, hat ihren Preis: den der Konformität.</p>
<p><span id="more-6838"></span>Der Relaunch wurde notwendig, da „die Seite durch diverse Softlaunches zwar graphisch sehr ansprechend, aber von der Usability her zu komplex geworden ist“, so Hesselmann. Direkteinstiege in die Ressorts und etwa auch in die Fotostrecken sollen das Navigieren im Auftritt einfacher machen.</p>
<p>Immer wenn es im dt um gut gemachte Nachrichtenseiten ging, durfte ein Link zu den Berlinern nicht fehlen. Der für hiesige Verhältnisse unkonventionelle Aufbau ließ tagesspiegel.de stets aus der Fülle an Nachrichtenportalen herausragen. Auch die konsequente Namensführung über alle Medienkanäle hinweg empfand ich immer als sehr wohltuend. Gerade aber vom teils verschachtelten Aufbau, der vielleicht sogar leicht schrullig wirkte – im positiven Sinne –, hat man sich nun getrennt. Die fünf Teaser im Header fehlen ebenso wie die stilprägende ultraschmale, mittlere Spalte. Im linken Bereich sind die Teaser-Blöcke nun nicht mehr vertikal, sondern horizontal angeordnet. Das nennt man dann wohl &#8220;best practice&#8221;. Ist es nun gut, dass das Auge die Inhalte leichter erfassen kann oder ist es schade, dass man nun Spiegel Online und Stern mit einer analogen Lösung gefolgt ist? Irgendwie beides. Die Nutzbarkeit verbessert sich, es geht aber auch ein Stück eigene Identität dabei verloren.</p>
<p><img title="Tagesspiegel Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/tagesspiegel-relaunch-artikelseite.jpg" border="0" alt="Tagesspiegel Relaunch" /></p>
<p>Das Logo sitzt nun mittig; zur Linken ein Teaser-Modul und zur  rechten die Eingabemaske zur Volltextsuche, die eine überzeugend gut  aufbereitete Ergebnisübersicht erzeugt. Die Hauptnavigation bleibt  optisch nahezu unverändert. Überraschend ist für mich nach wie vor, dass  es keinen Direkteinstieg zu den Videos und Fotostrecken gibt. Das  &#8220;Mediacenter&#8221; kann einzig über die Footer-Navigation als Übersicht  angesteuert werden.</p>
<p>Die prominente Position des ersten  Moduls in der rechten Spalte nimmt ein Fotostrecken-Teaser ein.  Vermutlich ziehen die Fotostrecken reichlich Klicks und sollen weiter  gepusht werden. Aber dann hätte man sich auch in der Hauptnavigation  etwa als zweite Ebene, die bei Rollover erscheint, aufhängen können.</p>
<p>Aufgrund der Einsparung der mittleren Spalte steigt die Anzahl der Teichen pro Textzeile auf etwa 90. Zum Vergleich: SpOn hat 70. Damit liegt tagesspiegel.de am oberen Ende des derzeit gängigen Bereichs, den man mit 70 &#8211; 90 definieren kann. Die Detailansicht wirkt dadurch sehr wertig, was auch gut der oben eingebundene Screenshot zeigt. Die Abstände z.B. innerhalb der unterschiedlichen Textkomponenten erzeugen ein sehr ausgewogenes Gesamtbild. Auch das Schriftklassenkonzept macht einen guten Eindruck. Fließtext wird in der Serife „Georgia“ gesetzt – hier könnte eine Anhebung des Zeilenabstands für ein ruhigeres Schriftbild sorgen –, hingegen die „Arial“ die führende Schrift innerhalb der rechten Spalte ist. Beim Vorgänger wurde auch hier die Serifenschrift verwendet.</p>
<p>Das Design selbst bleibt sich treu. Eine Kombination aus gestrichelten und gepunkteten Linien verleiht dem Interface in Kombination mit beigen Farbtönen, die nun auch die Site einrahmen und im Footer hinterlegt sind, seinen Stil. Nur wenn Module angepasst oder ausgebaut wurden, etwa wie bei der Multimedia-Box oder den angesprochenen, mit einem Balken ausgestatteten Ressorteinstiegen im linken Bereich, dann kommen neue Grafiken bzw. neue Stile, die sich im Rahmen der vertrauten Gestaltung bewegen, zum Einsatz. Auch der Formularstil wurde modifiziert. Tags (&#8220;Themen&#8221;) wurde in der rechten Spalte eingeführt und Informationen, etwa auf Artikelebene gebündelt. Sehr schön werden hier Datum, Autor, Kommentaranzahl und die Artikelfunktionalität auf einer Linie platzsparend angeordnet.</p>
<p>Gestemmt wurde der Relaunch von Urban Media und Holtzbrinck Online Services, die in enger Zusammenarbeit mit der Redaktion und gemeinsam mit Community- und Entwicklungs-Chef Atila Altun designt und entwickelt haben.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nach wie vor optisch und vom Aufbau her eine sehr gelungene Nachrichtensite, der man allerdings das sympathisch Schrullige und auch ein Stück weit das Individuelle zugunsten einer gängigeren Anordnung genommen hat. Die Besonderheiten im Vorgänger fehlen (mir). Dafür bekommt der Leser jedoch praktische Direkteinstiege zwischen den Ressortblöcken und andere „Annehmlichkeiten“ gereicht, die den neuen Auftritt vor allem navigationstechnisch nach vorne bringen.</p>
<ul>
<li><a title="Diese Website ansehen" href="http://www.tagesspiegel.de/medien/willkommen-auf-unserer-neuen-internetseite/1765744.html">Willkommen auf unserer neuen Internetseite | tagesspiegel.de</a></li>
<li><a title="tagesspiegel.de bis 2010" onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/lightbox/elysee'); " rel="lightbox[tagesspiegel2010]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/tagesspiegel-bis-2010.jpg">Screenshot des alten Tagesspiegel.de-Auftritts</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeichen der Annäherung &#8211; Elysee kopiert Weißes Haus</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/zeichen-der-annaeherung-elysee-kopiert-weisses-haus/</link>
		<comments>http://www.designtagebuch.de/zeichen-der-annaeherung-elysee-kopiert-weisses-haus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 07:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein Relaunch im Auftrag der Diplomatie? Angesichts des Ende März ins Netz gestellte neue Webauftritt von Nikolas Sarkozy könnte man glatt meinen, die französische Regierung habe eine Art bilateralen CMS-Kooperationsvertrag mit Administration Obama abgeschlossen. Der überarbeitete Elysee-Webauftritt gleicht in zahlreichen Details der Website des Weißen Hauses unter whitehouse.gov.

Die beiden, nahezu deckungsgleichen Auftritte im direkten Vergleich

Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Elysee Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/elysee-goes-whitehouse.jpg" border="0" alt="Elysee Relaunch" /></p>
<p>Ein Relaunch im Auftrag der Diplomatie? Angesichts des Ende März ins Netz gestellte neue Webauftritt von Nikolas Sarkozy könnte man glatt meinen, die französische Regierung habe eine Art bilateralen CMS-Kooperationsvertrag mit Administration Obama abgeschlossen. Der überarbeitete Elysee-Webauftritt gleicht in zahlreichen Details der Website des Weißen Hauses unter <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.whitehouse.gov">whitehouse.gov</a>.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/elysee-whitehouse.jpg">Die beiden, nahezu deckungsgleichen Auftritte im direkten Vergleich</a></li>
</ul>
<p><span id="more-6795"></span>Der Auftritt der ÖVP mag ja stilistisch auf der <a href="http://www.designtagebuch.de/obamania-bei-der-oevp/">Obamania</a>-Welle liegen. Der Auftritt Elysee.fr hingegen gleicht dem Auftritt der US-Administration bis aufs Haar. Schick ist er, der us-französische Government-Stil, keine Frage, aber sonderlich kreativ zeigt sich die „Grande Nation“ nicht gerade, n&#8217;est pas?</p>
<ul>
<li><a title="Diese Website ansehen" href="http://www.elysee.fr">www.elysee.fr</a></li>
<li><a title="Elysee.fr bis 2010" onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/lightbox/elysee'); " rel="lightbox[elysee]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/elysee-bis-2010.jpg">Screenshot des alten elysee.fr-Webauftritts</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>41</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>T-Online-Portal erneuert</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/t-online-portal-erneuert/</link>
		<comments>http://www.designtagebuch.de/t-online-portal-erneuert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
		<category><![CDATA[Portal]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kürzlich wurde Deutschlands größtes Portal relauncht. Mit Negativkritik wird im hauseigenen Telekom-Blog nicht gespart. Nicht immer ist sie gerechtfertigt. Als smart empfinde ich etwa die Funktion des &#8220;Liquid-Designs&#8221;, bei der sich die Darstellung des Portals der  Bildschirmgröße des Nutzers anpasst. Nicht zu verwechseln ist diese Anpassung wohlgemerkt mit der dynamischen Breite, die sich immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="T-Online Relaunch" src="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/03/t-online-relaunch.jpg" border="0" alt="T-Online Relaunch" /></p>
<p>Kürzlich wurde Deutschlands größtes Portal relauncht. Mit Negativkritik wird im hauseigenen <a title="Diese Website ansehen" href="http://telekom-news.dsl-flatrate-angebote.de/5177-internetportal-t-online-de-im-neuen-layout-regionaler-mehr-videos">Telekom-Blog</a> nicht gespart. Nicht immer ist sie gerechtfertigt. Als smart empfinde ich etwa die Funktion des &#8220;Liquid-Designs&#8221;, bei der sich die Darstellung des Portals der  Bildschirmgröße des Nutzers anpasst. Nicht zu verwechseln ist diese Anpassung wohlgemerkt mit der dynamischen Breite, die sich immer über die gesamte Horizontale erstreckt, was vor allem bei 16:9-formatigen Monitoren wenig lesefreundlich ist.</p>
<p><span id="more-6460"></span>Das Portal hat nun eine stärkere regionale Ausrichtung. In Bezug auf die Darstellung kann man zwischen zwei Breiten wählen: schmal = 830 Pixel und breit = 1045 Pixel. Das Design ist leichter und luftiger als sein Vorgänger. Der Orientierung dient dies allerdings nicht, da etwa die zentrale Hauptnavigation überhaupt keine Gewichtung oder Akzentuierung erfährt, vom sehr dezenten Verlauf einmal abgesehen. Der Rollover auf die einzelnen Themen (Auto, Computer, etc.) erzeugt einen großflächigen Layer. Die Animation, und die dadurch entstandene Verzögerung, hätte man sich schenken können. Sie kostet Zeit und dürfte vor allem Stammnutzer nerven.</p>
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</script></center></div> </p>
<p>Die Abstände des Textes auf der <a title="Diese Website ansehen" href="http://sport.t-online.de/dfb-verbandsstrukturen-wie-im-mittelalter/id_41034250/index">Artikelebene</a> zum linken Rand und zur rechten Spalte sind deutlich zu gering. Der Aufbau wirkt gequetscht und wenig ansprechend. Es fehlen Weißräume, die das Lesen angenehmer machen. Schön ist zwar, dass in der breiten Ansicht auch das Foto mitwächst ohne an Qualität einzubüßen – das große Bild wird bereits in der kleinen Ansicht vorgehalten – allerdings enthält jede Textzeile bis zu 116 Zeichen, was nicht prinzipiell, aber doch in dieser Darstellungsart zuviel ist. Am verbreiteten sind mittlerweile 70 bis 90 Zeichen pro Zeile. Das hängt immer auch von der Schriftart und der Größe ab. Ebenfalls leseunfreundlich ist die Textfarbe, die zu blass geraten ist.</p>
<p>Warum sollte man dieses &#8220;Urviech der Webportale&#8221; weiterhin besuchen? Vielleicht beantworten die dt-Leser ja diese Frage, denn mir fällt kein Grund ein. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich keine <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=%40t-online.de+impressum&amp;start=400&amp;sa=N">t-online-Adresse</a> habe, wie viele Gemeinden, Verbände und kleinere Unternehmen, die trotz eigener Domain damit in die Öffentlichkeit gehen.</p>
<p>Kürzlich verdrängte übrigens T-Online Google vom Thron der &#8220;most trusted brands&#8221;  (via <a title="Diese Website ansehen" href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Most-Trusted-Brands-T-Online-verdr%C3%A4ngt-Google_90359.html">horizont</a>), was natürlich kein Wunder ist, angesichts der Diskussionen zum Thema Datenschutz, die aus einer Lieblingsmarke nun eine gefährliche Supermacht, eine &#8220;bad brand&#8221; in den Augen vieler Menschen haben entstehen lassen. Aber zurück zum Thema: Braucht eine, in den Telekom-Konzern eingegliederte Marke eigentlich noch ein eigenes, benötigt es dieses Portal? Wenn ja, wozu?</p>
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<li><a title="Diese Website ansehen" href="http://www.t-online.de/">www.t-online.de</a></li>
<li><a title="T-Online bis 2010" onclick="javascript: pageTracker._trackPageview('/lightbox/t-online'); " rel="lightbox[t-online]" href="http://www.designtagebuch.de/wp-content/uploads/2010/03/t-online-bis-2010.jpg">Screenshot des alten Webauftritts</a></li>
</ul>
<p>Danke für die zahlreichen E-Mails zum Relaunch.</p>
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