Start Lektüre

Lektüre

30
„Über Erik Spiekermann ist alles geschrieben, weiß man alles, und was nicht andere über ihn in Zeitschriften und Büchern und im Web veröffentlicht haben, das hat er selbst geblogt und getwittert.“ Was Alexander Branczyk augenzwinkernd in seinem Gastbeitrag in dem kürzlich erschienenen Buch „Hallo, ich bin Erik“ über seinen ehemaligen Chef zu frühen MetaDesign-Zeiten (1988–1994) schreibt, lässt derart verkürzt den Eindruck entstehen, als sei ein 320 Seiten umfassendes Buch über Erik Spiekermann ganz und gar überflüssig.

14
„Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die als Designer die Welt verändern wollen.“ So schreibt Florian Pfeffer einleitend in seinem Ende April im Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienenen Buch „To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt“, mit dem ich mich dieser Tage beschäftigt habe. Ich würde die Zielgruppe noch etwas weiter fassen und sagen: „Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die mit Design die Welt verändern wollen.“

21
Kreativität hat man oder hat man eben nicht, so die allgemeine Vorstellung. Dass Kreativität in jedem von uns steckt und wie ein Muskel trainiert werden kann, davon sind hingegen die Brüder David und Tom Kelly überzeugt, ihres Zeichen Gründer der weltweit tätigen Designberatung IDEO sowie Mitbegründer des Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford Universität. Beim Verlag Hermann Schmidt Mainz ist nun die deutsche Ausgabe ihres Buchs „Creative Confidence“ erschienen. „Kreativität und Selbstvertrauen“ lautet der Titel. Ein Buch, das anregt und ansteckt.
Gotteslob

45
Es ist ein Buch, das seine Superlative geschickt hinter einem schlichten Äußeren verbirgt. Als am 1. Dezember 2013, dem ersten Adventssonntag, die neue Fassung des Gebet- und Gesangbuches der katholischen Kirche für Deutschland, Österreich und für die Diözese Bozen-Brixen vorgestellt wurde und in den Medien durchaus auf breites Echo stieß, war dies der Höhepunkt eines knapp 10-jährigen Entstehungsprozesses.
Praxistipps für Designer

12
Praxistipps für Designer Wer als Designer/Kreativer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, sieht sich mit allerlei Fragen konfrontiert, die im Studium kaum oder überhaupt nicht angesprochen worden sind. Startet man als Kleinunternehmer, als Freiberufler oder als Gewerbetreibender? Positioniert man sich als Spezialist, etwa im Bereich der digitalen Medien oder als Generalist? Vielleicht tut man sich mit einem Kollegen zusammen. Welche Steuern will das Finanzamt von einem sehen? Und wie sichert man sich gesundheitlich ab, gesetzlich oder privat?
Jahr der Werbung Cover

91
Noch bevor ARD, ZDF und die Privaten den Reigen eröffnen, gibt es hier im dt den ersten Jahresrückblick, den der Werbung. „Das Jahr der Werbung“ (ehemals „Jahrbuch der Werbung“) erscheint seit 1964 im Econ Verlag. Im Jubiläumsjahr präsentiert sich das Werk mit neuem Namen und neuen Herausgebern.
Mercedes Benz „Design“

49
Von Mercedes-Benz ist ein Bildband erschienen, der sich ausführlich mit der Designphilosophie der Stuttgarter Automobilmarke beschäftigt – „DESIGN Exterieur“ lautet der Titel. Am Beispiel aktueller wie vergangener Modelle werden die charakteristischen Grundmerkmale des Designs, die jeden Mercedes-Benz kennzeichnen, dargelegt. Mir hat es das Buch auch deshalb angetan, weil es neben vielen ausgezeichneten Fotografien auch handfeste Informationen bietet, die interessante Einblicke in die Gestaltungsprinzipien der Stuttgarter Automarke erlauben. Im dt verlose ich ein Exemplar.

15
Der Verband der Selbständigen Design-Studios (SDSt e. V.) widmet sich in einem Leitfaden zum Thema „Pitch“ wichtigen Fragen rund um die Ausrichtung eines Designwettbewerbs. Wie findet man eine geeignete, im Idealfall die beste Agentur? Und wie holt man das Beste aus ihr heraus? Im dt werden 10 Exemplare verlost.
Dieter Fuder – Der Funke der Semantik

26
Auf meinen Tisch liegt das Buch „Dieter Fuder, Der Funke der Semantik“. Angst vor der Designtheorie, wie sie im einleitenden Kapitel thematisiert wird, darf man bei diesem Buch in der Tat nicht haben.
Multiscreen Experience Design

85
Immer mehr Menschen nutzen immer mehr Bildschirme, nicht selten tun sie dies gleichzeitig. Die „Schirmherrschaft“ ist für viele von uns gelebter Alltag, in der Freizeit wie im Beruf. Digitale Anwendungen sind keine Insellösungen, sondern in der Regel Teil eines Ökosystems, Bestandteil eines ganzheitlichen Konzeptes, zumindest sollten sie. Neuland ist „Multiscreen“ nur insofern, als dass es noch viele Jahre dauern wird, bis tatsächlich Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen sich mehrheitlich auf die zunehmende Fragmentierung im Bereich der Endgeräte sowie auf das damit einhergehende veränderte Nutzungsverhalten der Menschen eingestellt haben. Genau mit dieser Thematik haben sich die beiden Autoren Wolfram Nagel und Valentin Fischer eingehend und über viele Jahre beschäftigt. In dem seit Mai vorliegenden Buch „Multiscreen Experience Design“ beschreiben sie Methoden, Prinzipien und Ansätze zur Strategieentwicklung digitaler Services. Im dt stelle ich das Buch vor – zudem steht ein Exemplar im Rahmen einer Verlosung für dt-Leser bereit.