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Print is not dead. Rezensionen von Büchern aus den Bereichen Design, Gestaltung, Marketing, digitale Medien und Fotografie.

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Gerade als selbstständiger Designer sollte man seine eigenen Stärken und Schwächen genau kennen, um daraus ableitend entsprechende Leistungen anbieten zu können. Designer sind zwar grundsätzlich Generalisten, das schon, aber die Tätigkeiten im Umfeld Design sind derart vielfältig und komplex, dass man unmöglich alle Bereiche gleich gut abdecken und professionell bedienen kann, zu groß ist das Spektrum zwischen Reinzeichnung, Illustration, Typographie, Corporate Design, Design für digitale Medien, Kommunikation, Beratung, Lehre und Forschung.

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Es wird Zeit für ein neues Selbstverständnis und für eine Auseinandersetzung mit Wirkung und Wert von Design, so die vielleicht zentrale Forderung von Frank Wagner, Autor des Buchs „The Value of Design – Wirkung und Wert von Design im 21. Jahrhundert“, kürzlich erschienenen beim Verlag Hermann Schmidt. Wagners leidenschaftlich verfasstes Plädoyer für Design liefert eine Grundlage, die Designtätigkeit insgesamt zu hinterfragen. Dabei wirft das Buch allerdings mehr Fragen auf als es Antworten liefert. Design verstehen, heißt, in diesem vermeintliche Dilemma die damit verbundenen Chancen zu erkennen.

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Bloß keine Monotonie aufkommen zu lassen! Für jede Menge Abwechslung im nächsten Jahr sorgen aus farbtechnischer beziehungsweise typographischer Sicht die beiden im Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienenen Kalender „C | M | Y | K Color Swatch Calendar 2015“ und „Typodarium 2015“.

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In Deutschland, und nicht nur hier, gibt es mehr Stadtlogos als Städte. Da sich vielerorts städtische Verwaltungen gleich mehrere Zeichen gönnen, kommt es zu diesem Paradoxon. Allzu schnell verliert man in der Flut an Logos die Übersicht. Erstmals ist nun ein Buch erschienen, indem alle offiziellen Stadtlogos zusammengeführt, katalogisiert und – das zeichnet es aus – in großer Anzahl auch analysiert werden.

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„Über Erik Spiekermann ist alles geschrieben, weiß man alles, und was nicht andere über ihn in Zeitschriften und Büchern und im Web veröffentlicht haben, das hat er selbst geblogt und getwittert.“ Was Alexander Branczyk augenzwinkernd in seinem Gastbeitrag in dem kürzlich erschienenen Buch „Hallo, ich bin Erik“ über seinen ehemaligen Chef zu frühen MetaDesign-Zeiten (1988–1994) schreibt, lässt derart verkürzt den Eindruck entstehen, als sei ein 320 Seiten umfassendes Buch über Erik Spiekermann ganz und gar überflüssig.

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„Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die als Designer die Welt verändern wollen.“ So schreibt Florian Pfeffer einleitend in seinem Ende April im Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienenen Buch „To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt“, mit dem ich mich dieser Tage beschäftigt habe. Ich würde die Zielgruppe noch etwas weiter fassen und sagen: „Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die mit Design die Welt verändern wollen.“

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Kreativität hat man oder hat man eben nicht, so die allgemeine Vorstellung. Dass Kreativität in jedem von uns steckt und wie ein Muskel trainiert werden kann, davon sind hingegen die Brüder David und Tom Kelly überzeugt, ihres Zeichen Gründer der weltweit tätigen Designberatung IDEO sowie Mitbegründer des Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford Universität. Beim Verlag Hermann Schmidt Mainz ist nun die deutsche Ausgabe ihres Buchs „Creative Confidence“ erschienen. „Kreativität und Selbstvertrauen“ lautet der Titel. Ein Buch, das anregt und ansteckt.
Gotteslob

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Es ist ein Buch, das seine Superlative geschickt hinter einem schlichten Äußeren verbirgt. Als am 1. Dezember 2013, dem ersten Adventssonntag, die neue Fassung des Gebet- und Gesangbuches der katholischen Kirche für Deutschland, Österreich und für die Diözese Bozen-Brixen vorgestellt wurde und in den Medien durchaus auf breites Echo stieß, war dies der Höhepunkt eines knapp 10-jährigen Entstehungsprozesses.
Praxistipps für Designer

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Praxistipps für Designer Wer als Designer/Kreativer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, sieht sich mit allerlei Fragen konfrontiert, die im Studium kaum oder überhaupt nicht angesprochen worden sind. Startet man als Kleinunternehmer, als Freiberufler oder als Gewerbetreibender? Positioniert man sich als Spezialist, etwa im Bereich der digitalen Medien oder als Generalist? Vielleicht tut man sich mit einem Kollegen zusammen. Welche Steuern will das Finanzamt von einem sehen? Und wie sichert man sich gesundheitlich ab, gesetzlich oder privat?
Jahr der Werbung Cover

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Noch bevor ARD, ZDF und die Privaten den Reigen eröffnen, gibt es hier im dt den ersten Jahresrückblick, den der Werbung. „Das Jahr der Werbung“ (ehemals „Jahrbuch der Werbung“) erscheint seit 1964 im Econ Verlag. Im Jubiläumsjahr präsentiert sich das Werk mit neuem Namen und neuen Herausgebern.