ZDF erhält neues Promo-Design

Bild: ZDF
Das ZDF nimmt den Start von „Wetten dass ..?“ am 6. Oktober zum Anlass, bestimmte Bereiche des On-Air-Designs zu überarbeiten. Alle Programmankündigungen (Promo bzw. Vorschau-Trailer) erhalten ein neues Design. In dessen Zentrum steht ein orangefarbener Kreis steht, der als Informationsträger fungiert. » weiterlesen
Pfeffersack & Soehne – ein Jahr nach Gründung einer Marke
Als ich im Sommer letzten Jahres ein Projekt mit dem ungewöhnlich klingendem Namen „Pfeffersack & Soehne“ vorstellte, war dies gewissermaßen der Launch einer neuen Marke. Bereits nach einigen Wochen zeichnete sich ab, das aus der an einem launigen Kochabend entstandenen Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell werden kann. Was ist aus der Gewürzmarke geworden und wie hat sich das Leben von Unternehmensgründer Christian Ganser und seinen Geschäftspartnern verändert? War dies der erhoffte Weg hin zu mehr Freiheit und Selbstbestimmtheit? Ein Jahr nach Launch der Marke sprach ich mit dem Gründerteam. » weiterlesen
Analyse der Wahlplakate zur OB-Wahl in Stuttgart
Für die Stuttgarter Zeitung habe ich dieser Tage die Wahlplakate zur diesjährigen Wahl des Oberbürgermeisters von Stuttgart (7. Oktober) gesichtet und bewertet. Vier Kandidaten stehen zur Wahl: Bettina Wilhelm, Fritz Kuhn, Hannes Rockenbauch und Sebastian Turner. Der Artikel ist sehr ausführlich. Die Plakate sind zudem mit Hotspots versehen sind, sodass bei Rollover die entsprechenden Texte ausgegeben werden. Die interessantesten Feststellungen aus meiner Sicht: Sebastian Turner zeigt seine zwei Gesichter und Hannes Rockenbauch tritt im Stile der Piratenpartei auf.
Warmlaufen für die Olympia-Piktogramme
Auch wenn bereits der ein oder andere olympische Wettkampf stattgefunden hat, heute Abend starten mit der Eröffnungsfeier die Olympischen Sommerspiele in London. Im Mai wurden im dt bereits die Piktogramme, die während der Olympiade zum Einsatz kommen, im Detail vorgestellt. Wie schlagen sich die Zeichen in der Anwendung, in diesem Fall innerhalb der offiziellen Website?
Verkleinert als Icon, bleibt von den Zeichen nicht mehr viel übrig. Eine harte Bewährungsprobe für jedes Piktogramm. Funktioniert die Gestaltung? Eine Runde warmlaufen bitte und auf die Abbildung oben klicken, um herausfinden, wieviele der Sportarten unerkannt bleiben. Nach einem zweiten Klick, werden die Sportarten anzeigt.
FH-Trier-Crowdsourcing: Reaktion des Dekan FB Gestaltung Prof. Franz Kluge
Das vorerst letzte Kapitel in Sachen FH-Trier-Crowdsourcing. In seiner Antwort rechtfertigte Prof. Dr. Jörg Wallmeier, Präsident der FH Trier, die Projektausschreibung auf 12Designer.com mit den Worten: „Die gewählte Plattform 12designer.com und ihr Ruf waren der Hochschulleitung nicht bekannt, sondern wurden von Vertretern der betreffenden Fachrichtung vorgeschlagen.“ Verantwortlich für die Ausschreibung auf dem Crowdsourcing-Portal, so Wallmeier, sei ausschließlich der Fachbereich Gestaltung.
Gestern nun schrieb mich der Dekan des Fachbereichs Gestaltung der FH Trier an, Prof. Franz Kluge, der keineswegs gewillt ist, den von Wallmeier zugespielten schwarzen Peter anzunehmen. Allein die Hochschulleitung sei für das zweispurige Ausschreibungsverfahren verantwortlich. Damit steht Aussage gegen Aussage. Im dt äußert sich Prof. Kluge zum bisherigen Prozess. » weiterlesen
Antwort auf das offene Schreiben an die FH Trier
Soeben erhielt ich von Prof. Dr. Jörg Wallmeier, Präsident der FH Trier, die Antwort auf mein Offenes Schreiben an die Hochschulleitung der FH Trier. Ich möchte die Antwort gerne an dieser Stelle ebenso öffentlich machen wie mein Schreiben. » weiterlesen
„Das Vorgehen der FH Trier unterminiert die Berufschancen der eigenen Absolventen“ – Ein Gespräch mit Prof. Axel Kolaschnik
In kurzer Zeit ist der Artikel „Offenes Schreiben an die Hochschulleitung der FH Trier“ zu einem der meistkommentierten und -getwitterten Artikeln hier im dt geworden, zwischenzeitlich war er auf rivva.de der Artikel mit den meisten Shares, Likes, etc, wohlgemerkt zwischen all den schwergewichtigen Nachrichtenangeboten wie Spiegel.de, Focus.de, Welt.de oder Sueddeutsche.de. Viele aus der Kreativbranche werten das Vorgehen der FH Trier als einen großen Fehler, als ein falsches Signal und äußern sich dementsprechend in Kommentaren und auch in E-Mails, die ich seit der Veröffentlichung erhalten habe. Eine Fakultät für Gestaltung, die den eigenen Professoren und Studierenden offenbar nicht zutraut, das Design für den eigenen Webauftritt zu entwickeln, sondern stattdessen das Webdesign als Projekt auf einem Crowdsourcing-Portal ausschreibt! Unfassbar.
Eine Stellungnahme bleibt die Leitung der Fachhochschule Trier rund um Präsident Prof. Dr. Jörg Wallmeier nach wie vor schuldig. Brief und E-Mail blieben unbeantwortet. Abtauchen, auf das der vermeintliche Sturm im Wasserglas schnell vorbei sein möge, könnte die Devise sein. Auf der Facebook-Fanpage der FH Trier ist das Thema keine Zeile wert. Die Tatsache, dass die Hochschulleitung trotz vorgebrachter Kritik an der Ausschreibung auf 12Designer festhält, spricht Bände. Für eine Einsicht, sich in diesem Fall falsch zu verhalten, spricht es nicht. Ob die Kopf-in-den-Sand-Haltung allerdings das richtige Signal an zukünftigen Designernachwuchs ist, muss bezweifelt werden. Je länger eine Antwort, eine Reaktion auf sich warten lässt, um so mehr bestärkt es die Entscheidung, das Schreiben gleich öffentlich gemacht zu haben. Jeder Tag, an dem die Ausschreibung auf 12Designer.com läuft, ist ein Tag zu viel.
Die von der FH Trier auf diese Weise zum Ausdruck gebrachte Geringschätzung von Design ist beschämend für eine Ausbildungsstätte für Designer und Gestalter. Die FH Trier beschädigt mit ihrem Vorgehen das Ansehen der gesamten Designerzunft, da suggeriert wird, Design könne Jeder, Kommunikation und der Dialog als wesentliche Komponente innerhalb eines Designprozesses, seien überflüssig und anspruchsvolle Kreativleistungen seien für einen Appel und ein Ei zu bekommen, in diesem Fall für 528 Euro. Die Fachhochschule Trier betreibt Preisdumping. FH-Vizepräsident Professor Axel Kihm rechtfertigt diesen Schritt gegenüber der Lokalpresse mit den Worten, es ginge doch wirklich nur um die Ideen. Sehr geehrter Herr Kihm, Ideen sind genau das, wovon wir Designer leben! (Danke Christian – stellvertretend für viele andere Kommentierer – für Deinen Einwand, auch für die offizielle Stellungnahme des BDG in diesem Zusammenhang). Darüber hinaus offenbart Kihm mit seiner Einschätzung, 528 Euro seien ein marktüblicher Preis für die Erstellung eines Webdesigns, wie wenig Einblick er in die Kreativbranche hat.
Unverständnis bezüglich des Vorgehens der FH Trier äußert auch Prof. Axel Kolaschnik, Prodekan der Fakultät für Gestaltung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Mannheim, der im Vorgehen der FH Trier die Berufschancen der eigenen Absolventen unterminiert sieht. Ich sprach mit ihm über Design-Crowdsourcing, den Wert von Design und tolldreiste Anfragen aus der Wirtschaft, der er sich zunehmend ausgesetzt sieht. » weiterlesen
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