Kein Trommelwirbel für 21st Century Fox

Traditionalisten unter den Filmfreunden müssen jetzt ganz tapfer sein. Die News Corporation stellte gestern das Logo des neu geschaffenen Unternehmens „21st Century Fox“ vor. Im Zuge der von Rupert Murdoch angekündigten Umstrukturierung wurden die ehemaligen Bereichen Fox News, Fox Broadcasting und 20th Century Fox Film Studio zu einem neuen Unternehmen zusammengefasst. Auf diese Weise soll der Fokus auf Hollywood betont werden, zugleich gliedert die News Corporation Beteiligungen im Verlagswesen zunehmend aus. » weiterlesen
Rebranding Salomon

Die Sport- und Outdoormarke Salomon hat einen neuen Markenauftritt erhalten. Offiziell wurde das neue Markenlogo bereits Anfang des Jahres eingeführt, mit der neuen Kollektion Frühjahr/Sommer 2013 startet die Markteinführung der Produkte im neuem Design. » weiterlesen
PANTONE Plus Series Essentials – Verlosung

PANTONE feiert in diesem Jahr 50-jähriges Firmenbestehen. Aus diesem Anlass bringt PANTONE eine ganze Reihe von sogenannten „Value Bundles“ und limitierten Editionen ihrer Farbfächer in neugestalteter Aufmachung heraus. Im dt wird eines dieser Bundles, das PANTONE Plus Series Essentials im Wert von rund 400 € verlost. » weiterlesen
Plakat zum 83. Auto-Salon in Genf

In zwei Wochen öffnen die Türen im Genfer PALEXPO. Vom 7. bis 17. März findet in Genf der 83. Auto-Salon statt, einer der wichtigsten Leistungschauen der Automobilbranche. Das hierfür von der Agentur Havas Worldwide Genève kreierte Plakat wird für die gesamte nationale und internationale Kommunikation des Auto-Salons 2013 eingesetzt.
Ein neuer Metroplan für Moskau

Als im Herbst vergangenen Jahres in der russischen Hauptstadt ein neuer Metroplan (Abbildung oben) eingeführt wurde, stieß dieser in weiten Teilen der Bevölkerung auf Ablehnung. Viele Bürger, unter ihnen auch Gestalter, kritisierten, der Plan sei aufgrund seiner Gestaltung unverständlich und keineswegs eine Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger. Vor allem in den sozialen Netzwerken bildete sich Widerstand. » weiterlesen
Neuausrichtung der Kreativrankings
Erste Bewegungen in Sachen Änderung am Award-Betrieb sind im Gange. Sowohl W&V wie auch Horizont präsentierten heute ihre Agentur-Rankings für 2013, die neu ausgerichtet und in denen die berücksichtigten Wettbewerbe neu gewichtet wurden. Statt der zuletzt über 40 Wettbewerbe werden 2013 lediglich noch 15 Award-Ausrichter für die Rankings berücksichtigt, wobei sich die Rankings hinsichtlich ihrer Zusammenstellung und in Bezug auf die Gewichtung der Wettbewerbe unterscheiden.
Der iF Award sowie der red dot award sind in beiden Rankings nicht mehr vertreten. Beide Ausrichter vergeben Jahr für Jahr viele Hundert Auszeichnungen pro Kategorie, sodass es kaum noch möglich ist, mit einer wirklich ausgezeichneten Arbeit herauszuragen (siehe Statistik if Award und Statistik red dot Award). Auch der Designpreis der Bundesrepublik, der aufgrund enorm hoher Gebühren in der Vergangenheit zu Recht viel kritisiert wurde, fliegt aus den Rankings. Sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Die Cannes-Löwen rücken hingegen in beiden Rankings zum am stärksten gewichteten Wettbewerb auf.
Die neuen Kreativrankings im Vergleich: » weiterlesen
Kommunikationsdesign in der (lokalen) Berichterstattung
Im Zusammenhang mit der Vorstellung des neuen Corporate Designs der Stadt Kassel erscheint es mir sinnvoll, ein paar allgemeine Dinge anzusprechen. Wieder einmal wird deutlich, dass Kommunikationsdesign außerhalb der Kreativbranche zum Teil schwer(st) vermittelbar ist, vor allem die Notwendigkeit für Kommunikationsdesign. Seit vielen Jahren beobachte ich das im Umfeld zumeist lokaler Nachrichtenorgane stets sich auf die gleiche Weise abspielende Prozedere. Auch der Fall Kassel macht hier keine große Ausnahme.
Eine Stadt erhält ein komplett neues Erscheinungsbild. Ein Lokalredakteur nimmt sich der Sache an und berichtet: „Neues Logo der Stadt hat 50.000 Euro gekostet!“ (oder ähnlich). Was schon allein deshalb grober Unfug ist, da das Erscheinungsbild weit mehr umfasst als lediglich ein Logo. Schon allein die Überschrift samt Ausrufezeichen verdeutlicht, dass es dem Verfasser nicht um eine faire geschweige denn fundierte Berichterstattung geht, sondern um Meinungsmache. Der besagte Artikel wird durch eine tendenziell populistisch gefärbte Onlineabstimmung ergänzt, bei der sich schließlich mindestens 80% der Leser gegen das neue Logo aussprechen. In Folge des Artikels entsteht eine feurige, meist unsachlich geführte, weil kaum die eigentliche Gestaltung des Erscheinungsbildes betreffende Diskussion, die letztendlich aber doch den Artikel zum meistgelesenen Beitrag des Tages macht. Ziel erreicht? Wohl kaum.
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