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Beef Magazin 01/2010 – Warum Kreative Konflikte suchen

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Beef Magazin

Pünktlich zum Start des ADC Festivals in Frankfurt (12. – 16.05.2010) erscheint die aktuelle Ausgabe von beef, dem Kreativmagazin von HORIZONT und dem Art Directors Club für Deutschland. Unter dem Motto „Das ist beef“ gehen die Autoren der Frage nach, warum Kreative Konflikte suchen.

Der Magazinname wird zum Programm, bedeutet “beef” im Hip-Hop-Jargon doch auch “Streit”. Fördert es die Kreativität, wenn zwischen Kollegen die Fetzen fliegen oder ist ein handfester Streit da eher kontraproduktiv. Wie halten es die dt-Leser?

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21 Kommentare

  1. Was für ein unsagbarer *Krampf* (Ich hatte da ein ganz böses Wort stehen , habe mich aber noch besonnen…)!

    Wenn “ihr” behaupten dürft das Kreative Konflikte suchen, darf ich dann sagen das Polen faul sind? Oder Italiener alle Mafiosi? Oder Politiker alle doof?
    Das beste ist ja das nicht nur die Frage gestellt wird, nein, in bester Springer-Manier wird die Aussage als Tatsache vorrausgesetzt und die Analyse der Gründe angekündigt.
    Ganz ehrlich, auf dem “journalistischen” Niveau spielt die Blitzillu aber besser, da sind wenigstens noch nackte Mädchen drin.

    Ich, als Kreativer, suche jedenfalls keine Konflikte. Ganz im Gegenteil, ohne Harmonie geht bei mir gar nix, von daher entschuldige mich bereits im Vorfeld für etwaige Mißstimmungen die meine Meinungsäusserung hier verursachen könnten.

  2. Also es sollte auch ohne Streit gehen – im Gegenteil ich finde es eher unproduktiv, da sich nach so einem “Streit” ja erst einmal alle Parteien wieder beruhigen müssen. Und meist sind Kreative dann ja auch sehr sensibel, also dauert das dann eine Weile bis geistig wieder was läuft ;-)

  3. In den meisten Fällen streiten wir wegen einer Meinungsverschiedenheit.
    Wenn diese nicht in der “normalen” Diskussion ausgehandelt werden kann, artet es meistens in Streit aus oder eine Parte nimmt sich zurück, was auf Dauer sicherlich auch nicht förderlich ist. Ich denke streiten liegt in der Natur des Menschen. Im Kreativen Bereich finde ich hitzige Debatten und der Austausch von ehrlichen Meinungen wichtig, es sollte aber nicht jedesmal Enden, dass alle mit roten Köpfen aus dem Sitzungszimmer stampfen. Toleranz und Kompromissbereitschaft ist wichtig. Viele verstehen heutzutage auch nicht mehr, was es heisst “kritikfähig” zu sein.

  4. Eine konstruktive auseinandersetzung mit der sache beinhaltet auch eine kontroverse sicht auf die dinge…das kann befruchten und zu neuen ideen führen. was allerdings nicht zwingend heißt, dass man die guten umgangsformen vergessen sollte!

  5. Wenn die Beteiligten mit Leidenschaft bei der Sache sind, finde ich durch konträre Auffassungen entstehende Reibungshitze normal; kontraproduktiv und nervig wird es in Fällen, in denen die Sache auf persönlicher Ebene ausgetragen wird und sich die Auseinandersetzung nicht mehr mit der notwendigen professionellen/produktiven Einstellung der eigentlichen Aufgabenstellung unterordnet.

  6. Boah! Designdödel, frisch von der FH, lassen ihren Stil wie ein Hambelbambel aufleben und holen sich auf das Kreativ-sein einen runter in dem sie versuchen alle in ein Boot zu holen oder besser ausgedrückt alle mit unter Wasser zu reißen!

  7. Hä, ich versteh überhaupt nicht, worum es hier geht?!?!

    Ich finde das ist sowas von an den Haaren herbeigezogen… hätte ich mich nicht besser unter Kontrolle, ich wär den Rest des Tages verwirrt.

    Warum Kreative ________ suchen.

    Meiner Meinung nach könnte da alles mögliche stehen, so unglaublich absurd ist das.

  8. Konflikte sind wirklich nichts, was ich zum kreativ sein brauche. Und meine Kollegen denke ich verdammt ähnlich. Schlechte Stimmung bringt schlechte Ergebnisse. Die Gedanken, die sich um Streit, Konkurrenzdenken, ausboten oder ähnliche Dinge drehen, helfen in keinster Weise. Wenn ich es mir aussuchen kann: Ich lache lieber und habe Spaß, nur wenn ich mich wohl fühl, komme ich nach vorne.

  9. Ich kann das nur so verstehen, dass gemeint ist, dass Kreative Streit, bzw. Unstimmigkeiten suchen, um ihn zu schlichten … Anders macht es keinen Sinn.

  10. Ich denke, statt “Streit” müsste dort “konstruktive Kritik” oder auch “Meinungen anderer” stehen. Denn diese Dinge bringen einen doch weiter, Meinungen von anderen einholen, zuzulassen. Diese dann eventuell in die eigene Arbeit einfliessen lassen und/oder sich selbst durch diese im Schaffen weiter- bzw inandererichtungenentwickeln.

  11. oh ein Lebenszeichen von Beef, hatte mich nach 5 Monaten schon gefragt, ob es das Heft überhaupt noch gibt, oder ob ich mein Abo für dieses Jahr umsonst bezahlt habe.

    Ich frag mich warum es bis Mitte Mai dauert, bis die Ausgabe 1 (!!) 2010 erscheint.
    Anscheinend ist das Magazin ja total am abnippeln, anders kann ich mir das nicht erklären.
    Schon letztes Jahr wurde das Heft immer dünner. Wenn das so weiter geht, kündige ich mein Abo.

  12. “Konflikte” nur wenn sie konstruktiv sind – und dann würde ich das auch eher als “Diskussion” bezeichnen. Ansonsten ist eine einigermaßen harmonisches Miteinander doch förderlicher (auch wenn es sicherlich die berühmten Ausnahmen gibt: im musikalischen Bereich z.B.).

    Wenn man sich an etwas reiben will, sollten man das eher an der Um-/Außenwelt tun um so vielleicht noch mehr Potential für eigene Ideen zu entdecken.

  13. Konflikt ist ein wirklich negativ belasteter Begriff und erinnert mich eher an Agressivität und Körperlichkeit. Um den kreativen Austausch beim Design zu fördern wäre Meinungsverschiedenheit oder Disput besser um das beste aus unterschiedlichen Ansichten herauszukitzeln. Im Musikbereich (Rap) ist der Konfilkt quasi Business, d.h. hier fördert es eher die Kreativität als im Design. In der Kunst können Konflikte vermutlich auch förderlich sein, im Design eher nicht, dazu steht zuviel Überlegung dahinter.

    Kritik ist im Design vermutlich ein Quell besserer Arbeiten. Wenn zuviel gelobt wird kommt man schließlich nicht vorwärts, deshalb ist eine fundierte Kritik meiner Meinung nach ebenfalls zu negativ belegt, obwohl es sinnvoll ist.

    Greetz
    Till

  14. nach vielen jahren in der werbung hat sich (für mich) eins gezeigt: die kreativen, die nicht kreatives vollbringen sind diejenigen, die konflikte heraufbeschwören um dann lauthals ihre schlechten ideen zu verteidigen – leider sind es auch diejenigen, die (oft) das sagen haben.

    ähnlich scheint es sich auh bei diesem magazin zu verhalten

  15. Abgesehen von den Prämissen, die sich die “Macher” gesetzt haben (KonfliktKreativität) sagt das Cover doch schon alles. Das sieht eher nach einem Konflikt mit der Kreativität aus.
    Außerdem kennt man doch Magazine mit solchen Covern schon eine Weile, das sind die Hefte mit seitenweise Tipps für “Cooles Kaufen & Haben” und andere Nischenhedonismen.
    Meine Empfehlung: Gar nicht darüber echauvieren, einfach was richtig schönes betrachten oder, noch besser, herstellen.

  16. Sorry, Konflikt ist das falsche Wort.

    Kreative brauche nicht Konflikte (diese belasten), sondern sie brauchen Reibung.
    Lösungsorientierte, konvergente Kreativität braucht Reibung.

    Reibung ist: sich an etwas festhaken können, es weiterentwickeln zu können.
    Reibung ist: Counterparting.

    Das Wort Konflikt ist ausschließlich negativ besetzt und impliziert nicht: Lösung.

  17. Arbeiten hier alle bei Sanrio oder Diddl?

    Gutes, neues Design produziert doch schon von allein Konflikte – es zwingt zur ständigen Erneuerung, zerstört Altes. Werbung ohne Konflikte, wie soll das gehen?

    BTW Steht im Artikel das es um den Streit zwischen Kollegen geht oder ist das nur eine Vermutung?

  18. Die suchen wohl eher Konflikte mit Surfern, die Plugins deaktiviert oder gar kein Flash haben. Ich seh’ nur eine leere orange Fläche. Aber die ist immerhin interaktiv, ich kann sie ein bisschen auf- und abscrollen. Wie kreativ.

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