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Baku präsentiert Logo 2020

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Logo BAKU 2020

Nach Tokio präsentierte gestern nun auch Baku sein Logo, mit dem sich die Hauptstadt Aserbaidschans um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2020 bewirbt. Das vielfarbige Zeichen ist deutlich inspirierter als der zugehörige Slogan „Together we can”.

Das Logo nimmt Bezug auf Teppichmuster, die für das Land typisch sind. Dabei wurde die Jahreszahl 2020 sehr geschickt in das Zeichen eingewoben. Natürlich wird auch dieses Mal das sportliche Miteinander von Seiten der Bewerber ausführlich in der zugehörigen Pressemeldung betont. In diesem Fall  findet der so oft beschworene (sportliche) Austausch jedoch in wunderbarer Weise einen passenden und ansprechenden Ausdruck.

Neben Baku und Tokio bewerben sich noch Madrid, Doha, Rom und Istanbul um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2020.

Die Website ist noch nicht ganz fertig. Die Antworten auf die Frage „Why Baku 2020?“, bleibt sie bislang noch schuldig.

29 Kommentare

  1. @DJ Da Vinci

    Schön das auch mal diesen Punkt jemand anspricht. Diese Städte verschulden sich bis unter die Dachkante, bauen monströse Stadien und Kultstätten für die es in den nächsten 100 Jahren keinen Verein geben wird der diese annährungsweise nutzen könnte. Fazit: Olympia geht, zahllose Geisterstätten bleiben. Das hat man sehr schon zur letzten WM gesehen bzw. kann man nun bestaunen. Naja Hauptsache wir bekommen ein paar Weltrekorde zu sehen. Nach uns die Sintflut. Viva!

  2. Also ich mags.
    Die 2020 erkenne ich auch.

    Der Claim erinnert mich eher an “Yes we can” und das Logo in der Tat an MS Office. Aber da denk ich mir doch “Fuck it” ;-)

    Was ich viel ungesünder für das Land finde sind die Spätfolgen, wenn sie aus dem Olympiataumel aufwachen. Wie schon angesprochen stößt die WM in Südafrika dem Land ja nun doch etwas auf.

  3. Ich find eine lebhafte Diskussion gut, aber sich gegenseitig mit Schmutz zu bewerfen, halte ich hier für die falsche Lösung. Allerdings muss man sich über Kritik nicht wundern, wenn man derart provokative und haltlose Äußerungen wie “Hakenkreuz” in den Raum wirft. Ein Tipp für Herr oder Frau Krisi: Schauen Sie einmal in Indien vorbei oder durchsuchen Sie das große weite Web mit dem Suchwort “Swastika”.

    Zum Logo selber kann ich nur sagen, dass mir die farbliche Nähe zu Microsoft einfach zu groß ist. Ob das zufällig, gewollt oder durch fehlende eigene Kreativität beim Designer zustande kam, kann ich nicht sagen. Der Einsatz der Zahlen als Logo ist irgendwie spannend, aber nach meiner Meinung trotzdem nicht gut gelöst. Für mich muss ein Logo immer noch in verschiedenen Größen funktionieren. Bei einer Olympiade wird das Logo sicherlich oft übergroß dargestellt, aber sicherlich auch im kleinen verwendet. In meinem kleinen Schnelltest würde das Logo diesen einfachen Grundsätzen nicht standhalten. Das Logo ist einfach zu fragil mit den Linien. Für mich ist es durchgefallen. Die Typo selber ist ok, aber jetzt nicht unbedingt etwas, was man noch nicht gesehen hat oder einen vom Sitz reißt.

  4. “Allerdings kann ich nicht so recht nachvollziehen, warum die 4 Stoffbahnen unterschiedlich “gestrickt” sind.”

    Ha! Jetzt peil ich es… 2020. Zwei Zweier, zwei Nuller. Wer lesen kann, ist im Vorteil, Achim hatte es im Blogeintrag ja geschrieben. Oh Mann, wie peinlich… :)

  5. [...] Baku und Tokio haben schon eins, nun hat auch Spaniens Hauptstadt Madrid ein Logo, mit dem sich die Stadt um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2020 bewirbt. Anders als bei den beiden Mitbewerberstädten gerät man als Betrachter des Logos für Madrid ins stutzen. Plant die Stadt nun die Ausrichtung der Sommerspiele im Jahr 2020 oder im Jahr 20020? Letzteres suggeriert jedenfalls die in der vielfarbigen Bildmarke abgebildete Ziffernfolge. Oder sind dies gar keine Ziffern? [...]

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