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	<title>Kommentare zu: Aus WELT ONLINE wird DIE WELT</title>
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		<title>Von: Logo Pogo</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/aus-welt-online-wird-die-welt/comment-page-1/#comment-288359</link>
		<dc:creator>Logo Pogo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 20:26:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ich war heut auf der dmexco in köln (eine digital und online marketing messe) und axel springer  war wie jedes Jahr wieder vertreten. &quot;Die Welt&quot; war schon in jeder Anzeige und Präsentation geändert. Glücklicherweise kam ich nicht drum herum 2 angestellte von Axel Springer zuzuhören und die waren sehr erleichtert das sie nun nicht mehr zwischen verschiedenen produktbezeichnungen unterscheiden müssen. Also offenbar eine gute Entscheidung auch im Sinne der Angestellten die jeden Tag mit ihrem Produkt hausieren gehen :). Dennoch kann man sich vorstellen - Eine Umstellung von &quot;Welt Online&quot; auf &quot;Die Welt&quot; hat sicher einige Kosten verursacht, allein die Massen an Kullis, Blöcken etc. die da in die Tonne gehen - Aber wers sich leisten kann...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich war heut auf der dmexco in köln (eine digital und online marketing messe) und axel springer  war wie jedes Jahr wieder vertreten. &#8220;Die Welt&#8221; war schon in jeder Anzeige und Präsentation geändert. Glücklicherweise kam ich nicht drum herum 2 angestellte von Axel Springer zuzuhören und die waren sehr erleichtert das sie nun nicht mehr zwischen verschiedenen produktbezeichnungen unterscheiden müssen. Also offenbar eine gute Entscheidung auch im Sinne der Angestellten die jeden Tag mit ihrem Produkt hausieren gehen :). Dennoch kann man sich vorstellen &#8211; Eine Umstellung von &#8220;Welt Online&#8221; auf &#8220;Die Welt&#8221; hat sicher einige Kosten verursacht, allein die Massen an Kullis, Blöcken etc. die da in die Tonne gehen &#8211; Aber wers sich leisten kann&#8230;</p>
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		<title>Von: Marcel</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/aus-welt-online-wird-die-welt/comment-page-1/#comment-288212</link>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 18:29:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es macht doch auch bei Tageszeitungen schlicht keinen Sinn Online- und Zeitungsredaktionen zu trennen. Ob ich nun einen Artikel heute aktuell online stelle oder erst morgen in der Zeitung veröffentliche, ist nur eine Frage des Vertriebs. Warum aber sollte eine Tageszeitung online andere Inhalte bereitstellen als offline? Bei Wochenzeitungen wie Spiegel oder Zeit verhält es sich schon ein bisschen anders, schließlich ist es ein Unterschied ob ich Zeitung tages- oder wochenaktuell mache. Ob hier eine strikte Trennung der Redaktionen notwendig ist, ist zwar auch noch mal zu diskutieren, man kann Aufgaben ja auch innerhalb einer Redaktion verteilen, aber es besteht da ein ganz klarer Unterschied.
Wobei auch hier die Frage ist, ob man dann auch zwei Marken für die beiden verschiedenen Dinge schafft. Denn letztlich landen nunmal auch Artikel der gedruckten Zeitung im Internet. Wäre ja auch hier abenteuerlich den zusätzlichen Vertriebsweg nicht zu nutzen. Schon unverständlich den Zeitungsartikel dann unter ...Online wieder zu finden. Man wird ja wohl auch Online keine anderes politisches Meinungsspektrum präsentieren wollen und auch in anderen Fragen sollte man sich online nicht komplett anders positionieren, sonst reicht das Anhängen von Online zur Unterscheidung nicht aus.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es macht doch auch bei Tageszeitungen schlicht keinen Sinn Online- und Zeitungsredaktionen zu trennen. Ob ich nun einen Artikel heute aktuell online stelle oder erst morgen in der Zeitung veröffentliche, ist nur eine Frage des Vertriebs. Warum aber sollte eine Tageszeitung online andere Inhalte bereitstellen als offline? Bei Wochenzeitungen wie Spiegel oder Zeit verhält es sich schon ein bisschen anders, schließlich ist es ein Unterschied ob ich Zeitung tages- oder wochenaktuell mache. Ob hier eine strikte Trennung der Redaktionen notwendig ist, ist zwar auch noch mal zu diskutieren, man kann Aufgaben ja auch innerhalb einer Redaktion verteilen, aber es besteht da ein ganz klarer Unterschied.<br />
Wobei auch hier die Frage ist, ob man dann auch zwei Marken für die beiden verschiedenen Dinge schafft. Denn letztlich landen nunmal auch Artikel der gedruckten Zeitung im Internet. Wäre ja auch hier abenteuerlich den zusätzlichen Vertriebsweg nicht zu nutzen. Schon unverständlich den Zeitungsartikel dann unter &#8230;Online wieder zu finden. Man wird ja wohl auch Online keine anderes politisches Meinungsspektrum präsentieren wollen und auch in anderen Fragen sollte man sich online nicht komplett anders positionieren, sonst reicht das Anhängen von Online zur Unterscheidung nicht aus.</p>
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		<title>Von: Achim Schaffrinna</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/aus-welt-online-wird-die-welt/comment-page-1/#comment-288182</link>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 12:51:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei der WELT und WELT ONLINE um zwei unterschiedliche Redaktionen handelt&lt;/blockquote&gt;Eben genau das ist nicht der Fall. 

„Sowohl in der Bild- als auch in der Welt-Gruppe sind Print und Online in diesem Jahr komplett miteinander verschmolzen, jedes Ressort bedient beide Kanäle.“ Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.horizont.net/aktuell/agenturen/pages/protected/showRSS.php?id=88103&amp;utm_source=RSS&amp;utm_medium=RSS-Feed&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;horizont.net&lt;/a&gt;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei der WELT und WELT ONLINE um zwei unterschiedliche Redaktionen handelt</p></blockquote>
<p>Eben genau das ist nicht der Fall. </p>
<p>„Sowohl in der Bild- als auch in der Welt-Gruppe sind Print und Online in diesem Jahr komplett miteinander verschmolzen, jedes Ressort bedient beide Kanäle.“ Quelle: <a href="http://www.horizont.net/aktuell/agenturen/pages/protected/showRSS.php?id=88103&#038;utm_source=RSS&#038;utm_medium=RSS-Feed">horizont.net</a></p>
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		<title>Von: karsten</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/aus-welt-online-wird-die-welt/comment-page-1/#comment-288179</link>
		<dc:creator>karsten</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 12:43:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei der WELT und WELT ONLINE um zwei unterschiedliche Redaktionen handelt, ähnlich wie beim Spiegel und SpOn. Deshalb begrüße ich den Schritt nicht besonders. Wenn jedoch die Qualität gleichwertig wie die der Printausgabe ist (sein wird) und das auch deren Anspruch ist, ist es okay. SpOn und Spiegel sind ja gewiss zwei paar Schuhe...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe mal davon aus, dass es sich bei der WELT und WELT ONLINE um zwei unterschiedliche Redaktionen handelt, ähnlich wie beim Spiegel und SpOn. Deshalb begrüße ich den Schritt nicht besonders. Wenn jedoch die Qualität gleichwertig wie die der Printausgabe ist (sein wird) und das auch deren Anspruch ist, ist es okay. SpOn und Spiegel sind ja gewiss zwei paar Schuhe&#8230;</p>
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		<title>Von: Achim Schaffrinna</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/aus-welt-online-wird-die-welt/comment-page-1/#comment-288166</link>
		<dc:creator>Achim Schaffrinna</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 09:42:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gregor, Spiegel und Spiegel Online sind natürlich das klassische Beispiel in diesem Zusammenhang, das gerne als Pro-Argument für eine strikte Markentrennung herangezogen wird. Vermutlich diente dieses Konstrukt vielen Redaktionen als eine Art Blaupause, an der man sich beim Aufsetzen der eigenen digitalen Angebote orientiert hat. Bei SpOn hat man sich von Anfang an dazu entschlossen, Print und Web in zwei &lt;b&gt;unterschiedlichen&lt;/b&gt; Marken aufgehen zu lassen. Das war schon Mitte der Neunziger so. Wenn Redaktionen getrennt von einander arbeiten, der Inhalt des Nachrichtenmediums weitestgehend überlappungsfrei ist und auch die Vermarktung getrennt von einander gesteuert wird, dann mag es für solch eine Trennung Gründe geben. Übertragen lässt sich diese Markenarchitektur nur bedingt. Letztendlich wird es selbst in diesem Fall so sein, dass die wohl zumeist positiven Erfahrungen, die man mit der Printausgabe macht, sich dementsprechend positiv auf das digitale Angebot abfärben, Stichwort Image-Transfer.

In dem von Dir zitierten Satz spiele ich gezielt auf die Außenwahrnehmung &lt;b&gt;einer&lt;/b&gt; Marke an. Das Anhängen eines Online-Anhängsels macht noch lange nicht aus einer Marke zwei. Internetnutzer sind nicht blöd, sie wissen, dass sie einen Webauftritt vor Augen haben. Das muss ihnen kein Logoabsender mitteilen. Nur weil es von einer Nachrichtenmarke zusätzlich zum Webauftritt noch eine App gibt, entsteht daraus ja auch keine eigene App-Marke. Der Absender und die Quelle ist unabhängig vom Medium immer gleich, es ist dies nämlich die jeweilige Nachrichtenmarke, die sich im Namen der Zeitung ausdrückt und die nun einmal der Ursprung der meisten Nachrichtenmarken darstellt. 

Im Grunde genommen sind Online- oder de-Anhängsel Ausdruck einer internen Sichtweise. Klar macht es die Kommunikation einfacher, vor allem auch innerhalb eines Verlagshauses, wenn von „Online“ und „Zeitung“ gesprochen wird. Ich bin jedoch nicht davon überzeugt, dass man dies auf die Markenwelt übertragen sollte. Eine Marke, ist eine Marke, ist eine Marke… egal in welchem Medienkanal ich sie gerade konsumiere.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gregor, Spiegel und Spiegel Online sind natürlich das klassische Beispiel in diesem Zusammenhang, das gerne als Pro-Argument für eine strikte Markentrennung herangezogen wird. Vermutlich diente dieses Konstrukt vielen Redaktionen als eine Art Blaupause, an der man sich beim Aufsetzen der eigenen digitalen Angebote orientiert hat. Bei SpOn hat man sich von Anfang an dazu entschlossen, Print und Web in zwei <b>unterschiedlichen</b> Marken aufgehen zu lassen. Das war schon Mitte der Neunziger so. Wenn Redaktionen getrennt von einander arbeiten, der Inhalt des Nachrichtenmediums weitestgehend überlappungsfrei ist und auch die Vermarktung getrennt von einander gesteuert wird, dann mag es für solch eine Trennung Gründe geben. Übertragen lässt sich diese Markenarchitektur nur bedingt. Letztendlich wird es selbst in diesem Fall so sein, dass die wohl zumeist positiven Erfahrungen, die man mit der Printausgabe macht, sich dementsprechend positiv auf das digitale Angebot abfärben, Stichwort Image-Transfer.</p>
<p>In dem von Dir zitierten Satz spiele ich gezielt auf die Außenwahrnehmung <b>einer</b> Marke an. Das Anhängen eines Online-Anhängsels macht noch lange nicht aus einer Marke zwei. Internetnutzer sind nicht blöd, sie wissen, dass sie einen Webauftritt vor Augen haben. Das muss ihnen kein Logoabsender mitteilen. Nur weil es von einer Nachrichtenmarke zusätzlich zum Webauftritt noch eine App gibt, entsteht daraus ja auch keine eigene App-Marke. Der Absender und die Quelle ist unabhängig vom Medium immer gleich, es ist dies nämlich die jeweilige Nachrichtenmarke, die sich im Namen der Zeitung ausdrückt und die nun einmal der Ursprung der meisten Nachrichtenmarken darstellt. </p>
<p>Im Grunde genommen sind Online- oder de-Anhängsel Ausdruck einer internen Sichtweise. Klar macht es die Kommunikation einfacher, vor allem auch innerhalb eines Verlagshauses, wenn von „Online“ und „Zeitung“ gesprochen wird. Ich bin jedoch nicht davon überzeugt, dass man dies auf die Markenwelt übertragen sollte. Eine Marke, ist eine Marke, ist eine Marke… egal in welchem Medienkanal ich sie gerade konsumiere.</p>
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		<title>Von: Gregor</title>
		<link>http://www.designtagebuch.de/aus-welt-online-wird-die-welt/comment-page-1/#comment-288157</link>
		<dc:creator>Gregor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 08:44:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Leser unterscheiden nicht zwischen der Onlinepräsenz und der „Offline“-Präsenz einer Marke&quot; 

Mal eine Meinung als Leser: Doch und zwar sehr bewusst. Währen SPON bei mir eher in die Boulevard- und bürgerliche Bild-Ecke fällt, weil die Online-Redaktion sich für Klickhurerei und Agenturmeldungen-Reposten entschieden hat (siehe: http://spiegelkritik.de/2006/12/06/inside-spiegel-online/ ), ist Der Spiegel verlässlichere Informationsquelle, die dann wieder eine eigene Färbung und Bewertung hat. Es macht auch einen Unterschied ob jemand auf mich zukommt und von SPON oder Spiegel erzählt, daher finde ich die Namenstrennung richtig und wichtig. 

Bei der Welt ist es Wurscht. Springer ist Springer und wird daher immer mit einer Lasterladung Salz gelesen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Leser unterscheiden nicht zwischen der Onlinepräsenz und der „Offline“-Präsenz einer Marke&#8221; </p>
<p>Mal eine Meinung als Leser: Doch und zwar sehr bewusst. Währen SPON bei mir eher in die Boulevard- und bürgerliche Bild-Ecke fällt, weil die Online-Redaktion sich für Klickhurerei und Agenturmeldungen-Reposten entschieden hat (siehe: <a href="http://spiegelkritik.de/2006/12/06/inside-spiegel-online/">http://spiegelkritik.de/2006/12/06/inside-spiegel-online/</a> ), ist Der Spiegel verlässlichere Informationsquelle, die dann wieder eine eigene Färbung und Bewertung hat. Es macht auch einen Unterschied ob jemand auf mich zukommt und von SPON oder Spiegel erzählt, daher finde ich die Namenstrennung richtig und wichtig. </p>
<p>Bei der Welt ist es Wurscht. Springer ist Springer und wird daher immer mit einer Lasterladung Salz gelesen.</p>
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