19 Kommentare zu “Aus Fachhochschule Gelsenkirchen wurde Westfälische Hochschule

  1. „Warum nicht?“ – Das ist leider keine genugtuende Erklärung auf die in diesem Beitrag häufig gestellte Frage, warum das Logo in verschiedenen Variationen vorkommt. Auch wandelnde und dynamische Erscheinungsbilder oder gerade solche haben die Möglichkeit, sich vershiedene Inhalte herzuleiten. Deshalb die Variabilität…

  2. Keine Frage, im Gegensatz zum Vorgänger ist das ein Riesenschritt nach vorn.
    Auch Signetvariationen finde ich gerade für eine Hochschule sehr gut. Besteht sie doch aus verschiedenen Fakultäten die grad garnichts miteinander zu tun haben. Das hilft bei der Orientierung.
    Aber es ist nicht unterschiedlich genug. Meiner Meinung nach sollten auch die Farben variieren. Nur die unterschiedlichen Perspektiven und Stellungen der beiden Buchstaben funktionieren nicht auf den ersten Blick. Aber, es kann für eine Hochschule funktionieren, denn da wird man die Varianten nach ner Zeit auch unbewußt unterscheiden können.
    Zum Signet: Die erste Variante sieht am Besten aus. Die Anderen stehen unsicher und wackelig da. Es gibt eine Achse nach oben, das ist positiv (Ecke wo H und W zusammenstoßen). Allerdings sieht das W wie ne Rutschbahn nach unten aus. Das W nach unten nimmt man unbewußt stärker wahr als die Achse nach oben. Runter will man ja als Student oder Hochschulangestellter nicht kommen. Aber es kann auch bedeuten auf den Boden kommen, was ja für eine Hochschule vielleicht positiv ist. Die zweite unbewußte Sichtweise kann bedeuten: Das W steht noch, das H ist nach vorne gefallen. Auch nicht gerade positiv.
    Jetzt zum Hintergrundraster: Die aufeinandergereite Würfelperspektive passen sehr gut zur den beiden Zeichen des Signets. Sie passen zu einer Hochschule. Geht es doch um Lernen, aufbauen, Perspektive. Allerdings dienen die Würfel nur als Hintergrund oder eine Art Dekoration, denn wirklich eingebettet in ein Gestaltungskonzept sind sie nicht. Da gibt es anscheinend kein Gestaltungsraster bei denen Signet und Type mit dem Würfelraster eine Einheit/System bilden. Schade! Das wäre so spannend gewesen.
    Mein Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung aber nicht konsequent genug.

  3. @Woddel: Zu deinen Links ein paar kurze Anmerkungen:

    Die Logos von DC und Melbourne haben als Grundkonstrukt die feste Form. Variiert wird dabei lediglich die Farbwahl, je nach Einsatzgebiet. Die Struktur bleibt bei allen aber im Großen und Ganzen (mit ein paar Abschnitten bei DC) die gleiche.

    Das Logo von nickelodeon hat überall den selben Schriftzug mit einer orange-farbenen Form als Hintergrund, die mal als Sprechblase und mal als normales Oval daherkommt.

    Und zuguterletzt die Casa da Musica: Hier ist als Ausgangsmaterialdas Gebäude herangezogen worden, was in jeder seiner dargestellten Formen einen direkten Bezug zur „Mark“ hat.

    Im Gegensatz zum Logo der WH sind dies alles sinnvolle Logovariationen, weil sie alle einen großen gemeinsamen Nenner bzw. Hintergrund haben. Das WH-Logo jedoch variiert die Anordnung der Buchstaben W und H auf – jedenfalls für mich – nicht nachzuvollziehende Weise. Deswegen muss ich leider sagen, dass die Logovariationen keine Konsistenz zeigen und mir deswegen nicht gefallen. Eine Logovariante hätte für mich – jeweils mit dem Zusatz für den Studienort (oder eventuell mit farblichen Akzenten) gereicht.

  4. Ich glaube es ist sicherlich besser als das vorehrige Logo. Nur stört mich dass es bei mir Traurigkeit hervorruft und zwar wegen des H’s denn es sieht so aus, als ob der Buchstabe aus der Reihe gefallen waere… Dazu kommt noch dass H in diesem Falle für „hoch(!)schule“ steht oder vielleicht besser gesagt: liegt… Westfälische Hoch-war-ich-einmal-bin-aber-in-Ohnmacht-gefallen-Schule. Deshalb ist es für mich kein gutes Logo :-(

  5. Statt einem statischen Logo existieren drei gleichwertige Varianten, die sich zufällig abwechseln. Es ist Ausdruck von Offenheit, Beweglichkeit und Wandelbarkeit. Ein Sinnbild dafür, in Forschung und Lehre die Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten. Die oben gezeigten Beispiel sind daher unglücklich gewählt, weil sie immer das selbe Logo zeigen. In der Praxis sollen die drei Logo-Varianten zufällig eingesetzt werden, so dass auf Publikationen mal das eine, mal das andere Logo steht.

  6. Um ein Logo gesund bewerten zu können, muss man tatsächlich „nur“ das Logo ins Visier nehmen. Die Wirkung auf unterschiedlichen Medien ist zunächst sekundär. Es muss auch als solches raffiniert, zeitgemäß und ästhetisch wirken. Das ist der zu erfüllende Anspruch und der fehlt mir hier leider!

Pingbacks

Kommentar verfassen

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="meineurl"> <a> <blockquote>