Aufgefrischt: LIFT Apfelschorle

Lift Logomark

LIFT, eine Apfelschorlen-Marke aus der dem Hause Coca-Cola, erhält neue Etiketten und ein neues Logo. Mit dem neuen Look will man insbesondere Familien und aktive Menschen ansprechen.

„Natürlich, erfrischend und nachhaltig“ – diese Attribute seien bei der Entwicklung des neuen Designs maßgeblich gewesen. So kommt bei LIFT eine wiederverwertbare PET-Getränkeflasche zum Einsatz – Plantbottle heißt das Konzept. Die 1,5l LIFT-Flasche besteht zu 19% aus pflanzlichen Rohstoffen und zu 25% aus wiederverwertetem Kunststoff.

Bereits zum zweiten Mal nach 2012 hat die Agentur SYNDICATE den Relaunch für LIFT realisiert.

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19 Kommentare zu “Aufgefrischt: LIFT Apfelschorle

    • Eine Coca-Cola Marke macht ein evolutionäres Rebranding. Zugegeben es ist nicht weltbewegend, aber dt ist ein Corporate Design Blog – natürlich ist es eine Nachricht wert.

    • Warum nicht? Es greift den derzeitigen Trend auf, alles natürlich und „handmade“ erscheinen zu lassen. Ich finde die Kombination sehr frisch und auch die Anpassung des Grüntons, welcher im neuen Design etwas natürlicher und nicht ganz so intensiv daherkommt, sehr gelungen.

  1. Richtig schick. Die Holztextur, der leichte Grunge auf der Wort Bildmarke und das entsättigte Grün macht einen natürlicheren Ausdruck. Dazu noch die „Apfel Schorle“ Bezeichnung, kommuniziert die Sache noch etwas deutlicher und einfacher. Juicy.

  2. Ich habe mich gerade gefragt, wo denn der Vorher-Nachher-Vergleich steckt, bis ich es gemerkt habe. Offenbar ist meine letzte Lift schon einige Jahre her.

    Überhaupt finde ich die Positionierung von Lift in Deutschland merkwürdig: In den meisten Ländern verkauft Coca-Cola unter „Lift“ keine Saftschorle, sondern nur eine etwas gesündere Limonade. Und daneben macht man sich mit der Apfelschorle von Apollinaris auch noch selbst Konkurrenz.

  3. Ich finde das Redesign nicht so gelungen. Das neue Etikett sieht für sich betrachtet zwar deutlich frischer und subjektiv besser aus, aber auf der Flasche funktioniert es meiner Ansicht nach nicht so gut, wie der Vorgänger. Der schöne und für mich – obwohl ich mir meine Apfelschorle für gewöhnlich selber mische – bekannte Kontrast zwischen Apfelschorle-Gelb-Orange und dem dunklen Grün des Etiketts geht mit dem entsättigten Grün des neuen Etiketts verloren.

  4. ich find das hier zwar oft haltlos und dürftig kritisiert wird und es sei gesagt dass das neue grün und die textur wesentlich besser zur apfelschorle passen, jedoch ist es, wie ich persönlich finde, kein richtiges redesign und der auftritt generell keine wirklich eigenständige marke.

    die neuerung hätte viel weiter auf den trend, ala fassbrausen, aufspringen und dem eigentlichen produkt gerechter werden müssen. es gab und gibt kein logo mit herausstellungsmerkmalen und es wird keine eigene welt oder wirkliches gefühl vermittelt. wie ich finde gestalterisch das schwächste produkt der mir bekannten coca-cola produkte.

  5. Ja, durchaus ganz sauber gemacht, kein enorme Revolution, eher eine angenehme Evolution. Hat sich dem Zeitgeist ein wenig angepasst, bei einer Getränkemarke durchaus legitim Der Wiedererkennungswert bleibt und dennoch ist alles ein wenig frischer/neuer …

    In Österreich hat CocaCola seine Marke „Römerquelle“ auch vor einigen Monaten aufgefrischt: http://www.roemerquelle.at/de-AT/produkte
    Dabei hat man den Schriftzug komplett ersetzt, ein durchaus mutiger Schritt, denn der bisherige Schriftzug hatte eine lange Tradition:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Römerquelle#/media/File:Logo_Römerquelle.svg
    Die CocaCola-Marken werden ja regelmäßig überarbeitet und aufgefrischt, man denke nur an die Fanta-Schriftzüge der letzten Jahre/Jahrzehnte: http://designbote.com/wp-content/uploads/2009/04/fanta_logos.jpg
    Über Sinn oder Erfolg dieser Änderung kann ich nur spekulieren, ich vermute aber schon, dass es den Umsatz beleben soll, bzw. man zumindest neue Zielgruppen erschließen möchte. Nur ob das immer klappt, das möchte ich bezweifeln. Was bleibt sind dann „designige“ Schriftzüge wie von Römerquelle, die dann vermutlich eben nicht bleiben … zumindest nicht lange …

  6. Zwar musste ich bei diesem Artikel zuerst „Achtung, Sommerloch-Thema!“ denken ;-), allerdings sind mir zu diesem LIFTing nun doch ein paar Gedanken gekommen:

    Obwohl das Grün des Etiketts vorher einen leicht grellen, künstlichen Charakter hatte, finde ich es nun eher „verwässert“ (was hoffentlich nicht auch für den Flascheninhalt gilt).

    Die bildlichen Zusatzelemente (Äpfel, Wasserstrahl, Blatt) sind nun mehr um das eigentliche Logo herum verteilt. Besonders auf der Flasche wirken sie dadurch z. T. sehr an den Rand gerückt. Dies war vorher schlüssiger (alles ist mehr bei-/ineinander angeordnet). Wenn man die jetzige Komposition mit einer Leserichtung von links nach rechts (oben) betrachtet, fängt es bei den Äpfeln an und endet beim Blatt, was ich hinsichtlich der transportierten Botschaft ungünstig finde. Zudem verweisen die neuen Elemente Blatt und Holzmaserung im Hintergrund mehr auf den ganzen Apfelbaum. Einerseits wird das Produkt dadurch in einen größeren inhaltlichen Kontext gerückt, andererseits sollte meiner Meinung nach die eigentliche Frucht optisch (weiterhin) als zentraler Geschmacksträger auftreten.

    • Das mit der Leserichtung würde ich nicht zu sehr verkopfen, da ich bezweifle, dass dieses Bild eine Geschichte erzählen möchte. Manchmal ist ein Blatt auch nur ein Blatt.

      Einen vordergründigen Apfel empfände ich dann auch als die Holzhammer-Methode, um eine APFEL-Schorle zu bewerben. Viel zu offensichtlich. Die Apfelbaumborke (ist es denn auch eine?) dagegen ist hintergründig genug, um nicht zu gewollt apfelig zu wirken und durch sie wirken das Blatt, das Wasser und die Apfelhälften nicht wie auf einem Greenscreen platziert aus (siehe vorher).

      Also dafür, dass die an dem Logo so gut wie nix gemacht haben, haben sie es gut hinbekommen; wenigstens nicht in die falsche Richtung gearbeitet.

      • Auch auf die Gefahr hin, dass es jetzt wieder zu „verkopft“ wird: irgendein Blatt (z. B. vom Ahorn) wäre bei Apfelschorle allerdings auch nicht passend, oder?

        Ich bleibe dabei, dass ich das Layout des neuen Flaschenetiketts weniger gelungen finde; es sieht alles wie einmal durchgeschüttelt aus.

        (Nun sei es von mir aber genug zur „Apfelschorlen-Affäre“.)

  7. Ich finde den Logo Relaunch gut gelungen. Mir gefällt es insgesamt sehr, wenn Unternehmen über ihre Updates berichten. Neulich gab es einen ausführlichen Artikel über einen Relaunch der CI einer unternehmensgruppe vom deutschen Marketing Institut.

  8. Da ist es ja endlich! Ich habe vor ein paar Wochen beim Bäcker die neuen Flaschen gesehen und fand den Relaunch sehr gelungen. Danach habe ich nie mehr etwas davon gesehen. Offensichtlich war das eine Art Testballon …

    Kurz zum Thema Re-Design: Gerade bei Retail-Verpackungen ist es wichtig, die Verpackung in regelmäßigen Abständen aufzufrischen. Man will frische Lebensmittel konsumieren und da darf die Verpackung nicht unmodern (und somit „un-frisch“) aussehen. Ganz egal, ob es jetzt ein wirklich frisches Produkt ist oder nicht.

    Zugleich muss eine Marke im Handel immer gut erkennbar bleiben, da wir auch Gewohnheitskäufer sind und schnell zu dem greifen, was wir kennen. Es gibt dafür viele Beispiele: Der Mars-Konzern frischt seine gesamten Riege-Verpackungen ca. alle 2 Jahre auf, ohne das wir es groß merken (ein Bounty sieht einfach immer so aus, wie ein Bounty in diesem Jahr aussehen muss), Coca Cola macht das bei den Flaschen auch sehr regelmäßig in unterschiedlich starker Weise.

    Tetesept hingegen hat vor einigen Jahren einen „echten“ Marken-Relaunch versucht und musste später zurückrudern, weil der Absatz EXTREM eingebrochen ist (ich erinnere mich an einen Wert über 30%). Und das obwohl das neue Design zweifelsohne viel besser war.

    Wenn ein solcher Relaunch hingegen gut gemacht wird und eine deutliche Verbesserung darstellt, ohne den Wiedererkennungswert einzubüßen ist das bemerkenswert. Persil hat vor 10 Jahren (oder so) sogar einen Reddot für einen Relaunch erhalten, den scher kaum ein Kunde bewusst wahrgenommen hat. Weil es einfach eine gelungene Markenpflege war.

  9. Einen hab ich doch noch: Verbessert vielleicht nicht den Produktgeschmack, aber dieser Apfel dürfte wahrscheinlich manche ansprechen ;-)

  10. Mich macht es ganz kirre, dass der eine Apfel über und der andere Apfel unter dem Logo liegt. Das ist realistisch betrachtet total unlogisch, zumal das Logo auch noch so holzig „angekratzt“ wurde, um es visuell mit dem Untergrund zu verbinden.

    • Danke dafür ! Hab mich schon die ganze Zeit gefragt, was mich denn an dem Layout so irritiert – und es ist genau eben das: Ein Apfel über, der andere unter dem „Swoosh“, das Logo aber trotzdem total „verwittert“ in das Holz „eingebrannt“, total unlogisch.Erinnert unabsichtlich schon etwas an Bilder von M.C. Escher.

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