Design Tagebuch

Abschlussarbeiten Kommunikationsdesign FH Hannover

Abschlussarbeiten Kommunikationsdesign FH Hannover

Von Montag, 29. Juni bis Mittwoch, 1. Juli, zeigen die Absolventen des Studiengangs Kommunikationsdesign im Rahmen des Design Sommers jeweils ab 10 Uhr ihre Abschlussarbeiten. Vertreten sind die Studienrichtungen Multimedia und Grafikdesign. Die Abschlussparty findet am Donnerstag, 2. Juli, um 22 Uhr im Mephisto/ Faust statt. Wer Zeit und Lust hat ist zu beidem herzlich eingeladen.

abgelegt in Wettbewerbe & Veranstaltungen, erstellt von Achim Schaffrinna am 27.06.2009 | 09:14
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9 Kommentare zu 'Abschlussarbeiten Kommunikationsdesign FH Hannover'

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  1. michael
    am 27. Juni 2009 um 10:10 Uhr

    Tolle Kommunikationsdesigner. Ich hab’ mehr als eine halbe Minute gebraucht bis ich die Datumsangabe entschlüsselt hatte.

    Das „+“ in Kombination mit dem „&“ und dann auch noch das „=“ und der „*“ sind wohl einfach zu viel Zeichen die normalerweise nicht in solchen Angaben auftauchen. Ich dachte zeitweise man wolle mir irgendwas mit den Jahreszahlen (wg. gleiche Farbe wie 2009 und „=“) „2006“ und „2007“ sagen, hab’ aber nicht so recht verstanden was.

    Machen Kommunikationsdesigner eigentlich so was wie Usability-Tests? Empirische Forschung ob das was sie machen auch ankommt? Wenn nicht, so sollten sie das doch bitte einmal tun.

  2. am 27. Juni 2009 um 13:05 Uhr

    @michael gut gebrüllt!

  3. Corinna
    am 27. Juni 2009 um 14:21 Uhr

    Jaja, bei Datumsangaben ist Kryptographie offensichtlich in. Gerne werden mal unübliche Trennungszeichen genommen oder auch ohne Vorwarnung mal die Angaben nach US-englischem (nicht britischem!) Muster vertauscht. Das DMY-Festival fand beispielsweise nicht wie auf dem ersten Blick am 03.07., sondern 03.06.–07.06. statt: Wohl dem, der lange genug vor dem Plakat gestanden hat.

    Und wenn man statt „29.6.–1.7.2009“ lieber „29+30/06 & 01/07=2009“ schreibt, dann will man den Betrachter offensichtlich ärgern. Genormte Schreibweisen sind dazu da, die Kommunikation zu vereinfachen und Missverständnisse zu vermeiden – und das ganz ohne den angesprochenen „Usability-Test“. Ein Kommunikationsdesigner verfehlt daher seine Aufgabe, wenn er sie aus Verspieltheit oder anderen Selbstbefriedigungen heraus ignoriert. Eine gute Arbeit hat das einfach nicht nötig.

    Das Motiv ist daher eine Anti-Werbung in eigener Sache.

  4. moritz
    am 27. Juni 2009 um 16:44 Uhr

    Ach mensch, Normen… Dann will man halt nur die Gäste haben, die sich auf eine interessante Informationsübermittlung einlassen. Selektion an dieser Stelle hat vielleicht auch Sinn ;-)

    Ich finde die Kreisübersicht gelungen, da man sieht um welche Tage es sich handelt und wann Pausen sind. Den genaueren Ablauf gibt’s ja auf der Page in der gleichen Art und Weise, nur mit mehr Info’s gefüllt. Also konsequent und aufschlussreich. Der Kreis erklärt alles, was man beim ersten schnellen Blick ggf. nicht verstanden hat. Passt.

  5. michael
    am 27. Juni 2009 um 18:28 Uhr

    Nun, meine und deine Einschätzung sind irgendwie wertlos solange man das ganze nicht wirklich getestet hat, oder?

    Mit Normen kann man sicher nichts falsch machen aber natürlich kann es sein, dass auch eine ganz andere Darstellung funktioniert. Nur – solange man das nicht tatsächlich testet und ausprobiert ob dem auch wirklich so ist bringt das doch nicht viel.

    (Mag sein, dass es tolle Erklärungen gibt warum das ein tolles Konzept ist, und den Kreis finde ich auch überhaupt nicht schlecht und auch verständlich, aber wenn man herausfinden würde, dass mehrere Leute von der Datumsangabe verwirrt sind, dann sollte man da was ändern.)

  6. Corinna
    am 27. Juni 2009 um 19:38 Uhr

    @michael – Ein möglicherweise bahnbrechendes Konzept mag das ganze ja vielleicht haben, vielleicht ist es ja auch dolle Kunst oder es gibt noch zehn Bedeutungen, die sich nur Eingeweihten erschließen. Nur eins ist es per Definition ganz bestimmt: schlechtes Kommunikationsdesign. Und das finde ich in diesem Zusammenhang einfach… eigenartig.

    @moritz/michael – Noch zum Thema Normen: Das sind keine spießigen Vorschriften, sondern Kommunikationshilfen. Sie können daher immer gern gebrochen zu werden – das ist aber nur sinnvoll, wenn durch den Bruch der Regel einen (ästhetischer, kommunikativer, …) Mehrwert geschaffen wird, der den Nachteil des Regelbruchs mindestens aufwiegt. Und das ist hier wohl eher nicht der Fall: Sinnfreies Verbasteln mit dem Hintergrund „ich bin zu kreativ für normal“ ist nicht besser, sondern dilettantischer als ein lesbares Datum.

  7. am 27. Juni 2009 um 23:29 Uhr

    Naja wäre auch interessant wenn zumindest ein Teil online gezeigt wird. Hannover is nich grad der nächste Weg ;)

  8. c78
    am 28. Juni 2009 um 17:30 Uhr

    Gehöre nicht zum Kreis der Eingeweihten und habe die Angaben „29+30/06 & 01/07=2009“ trotz einem Alter von 30 Jahren vor Ablauf von 8 sec verstanden. Denke das ist nichts besonderes, möchte diese Daten allerdings gern für eine eventuell sich noch in naher Zukunft entwickelnde Erhebung zur Verfügung stellen. Finde die Datums-Spielerei für diesen Anlass passend. Es geht hier nicht um eine bierernste Konferenzveranstaltung zum Thema Finanzen o. Versicherungen o. für den Beamtenbund, sondern um Präsentationen von innovative Designprojekte. Zielgruppenorientiert Grenzen austesten. Find ich gut!

  9. Elusian
    am 28. Juni 2009 um 21:49 Uhr

    @c78: 8 Sekunden? Eindeutiger Fürspruch für das bereits gesagte, denn dann trifft das doch zu, hier wurde versagt. Viele springen schon bei weit weniger Sekunden ab. Ich hab’s auch erst dank der Kommentare entziffern können. So schön das auch aussieht…


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