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300 Jahre Karlsruhe

Karlsruhe wird zwar erst in zwei Jahren sein 300-jähriges Stadtjubiläum feiern, hat allerdings jetzt schon ein entsprechendes Logo, das im Zuge der Feierlichkeiten zum Einsatz kommen wird. Der Grund für die gesteigerte Aufmerksamkeit zu so einem frühen Zeitpunkt: Das Jubiläum wird als Chance verstanden, Karlsruhe neu zu präsentieren / positionieren. Mit Hilfe eines groß angelegten Masterplans mit zahlreichen Projekten und einem neuen visuellen Erscheinungsbild soll dies gelingen.

Verantwortlich für die Kreation des Logos wie auch für das Gestaltungs- und Kommunikationskonzept, das bereits beim Stadtgeburtstag 2011 erstmalig Verwendung fand, zeichnet JUNG:Kommunikation.

 

abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 05.02.2013 | 16:34
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33 Kommentare zu '300 Jahre Karlsruhe'

  1. Klaudi
    am 05. Februar 2013 um 16:38 Uhr

    Unnötig und vollkommen nichtssagend. Das kann jeder Schüler mindestens genauso “gut”.

  2. Sebastian
    am 05. Februar 2013 um 16:54 Uhr

    Mir gefällt es auf den ersten Blick ganz gut. Auf den Zweiten beißt sich die kantige Typo der Bildmarke irgendwie mit der Wortmarke (wenn es denn eine sein soll) darunter. Zusammen wirkt es dann doch nicht so harmonisch (auch nicht nebeneinander, wie auf der Webseite dargestellt).

    Irgendwie missverständlich: “KA” klingt (sieht) nach Keine Angaben/Keine Ahnung (aus). “Keine Ahnung 2015″ oder “300 Jahre Keine Ahnung”… naja.

  3. Marco
    am 05. Februar 2013 um 17:01 Uhr

    Schlimm das eine Stuttgarter Agentur die Identität für Karlsruhe gestaltet!

  4. am 05. Februar 2013 um 17:26 Uhr

    Die obere Verbindung von der zwei zum null ist hässlich. Und überhaupt ist das Logo schwach.

    Achim, und wo ist dein Kommentar zum Logo?

  5. mr
    am 05. Februar 2013 um 18:00 Uhr

    Melbourne

  6. Andi
    am 05. Februar 2013 um 18:11 Uhr

    Ein bisschen mehr als das Logo sollte man dann wohl fairer weise doch sagen und zeigen. Schaut man sich beispielsweise das, zugegeben “hässliche”, Stadtlogo an, macht die Gestaltung doch etwas mehr Sinn. Ein bisschen mehr findet man auch bei der Agentur auf der Seite.

  7. Peter
    am 05. Februar 2013 um 18:15 Uhr

    Ich finde es auf den ersten Blick ganz okay. Scheint eine Weiterentwicklung des Karlsruhe-Logos zu sein, welches auch schon mit Strahlen arbeitet.

    Ich frage mich nur, ob das Aufbrechen/Verpixeln an einigen Stellen (z.B. beim A oben) gewollt ist oder durch gif-Kompression oder ähnliche Aufbereitung entstanden ist.

  8. Andi
    am 05. Februar 2013 um 18:18 Uhr

    http://www.jungkommunikation.de/projekte/unternehmen-institutionen/stadtmarketing-karlsruhe-gmbh/

  9. am 05. Februar 2013 um 18:19 Uhr

    Als Kampagnenlogo (was es ja auch ist), empfinde ich die Idee gar nicht so schlecht. Die Farbgebung bringt etwas ungewohnt junges und alternatives in die Gestaltung. Die Typo von »KA2015« empfinde ich aber als etwas zu viel des Guten.

    Der Webauftritt von KA2015 spricht mich hierbei aber absolut nicht an und wirkt mir zu »klassisch«. Wenn man sich beim Kampagnenlogo schon so extravagant gibt, sollte man das auch konsequent durchziehen.

  10. am 05. Februar 2013 um 18:20 Uhr

    @Andi: das sieht eher nach GIF-Problem aus, da ist ja auch überall was gerastert usw.

  11. Tobi
    am 05. Februar 2013 um 18:38 Uhr

    Ach kommt, das ist schon ganz schick. Keine großartige konzeptionelle Idee, aber schlecht aussehen tut’s nicht. Naja, zugegeben: In meinem Kopf “konkurriert” es gerade mit dem Dessau800 Logo und da den Sieg zu erringen ist nicht alzu schwer. K.O. für Dessau in der ersten Runde sozusagen…

  12. am 05. Februar 2013 um 18:40 Uhr

    Hmm, ich finde gerade auf der Website von Karlsruhe2015 sieht man gut, dass das Logo in kleiner Auflösung nur schwer die Farbkomplexität transportieren kann, die bei dem Logo im Großen erzeugt wird. Da hat man regelrechte Farbklumpen, die schmutzig aussehen und teilweise die Linien/Strahlen kaum noch zu erkennen sind.

  13. am 05. Februar 2013 um 19:12 Uhr

    Da ich aus Karlsruhe komme möchte ich gerne auch mal meinen Senf dazugeben. Es ist OK. Aber schlimmer find ich den Bezug zum Melbourne Logo, der doch schon gravierend ist. Ist mir sofort aufgefallen als ich mit der Bahn vor nem halben Jahr daran vorbei bin. Riecht hier schon ein wenig nach Skandal :-)

  14. David
    am 05. Februar 2013 um 19:33 Uhr

    Klaudi (#1), 5 Euro ins Phrasenschwein!

  15. JJ
    am 05. Februar 2013 um 20:27 Uhr

    Bah, das tausendste Dreiecklogo. Seit Melbourne immer wieder gerne genommen.
    Bloß dass Melbourne gut gemacht war, dieses hier sieht aus wie eine schlechte Provinzdisco.
    Sorry.

  16. tmptnt
    am 05. Februar 2013 um 20:32 Uhr
  17. Ifi
    am 05. Februar 2013 um 20:36 Uhr

    Nur zur allgemeinen Information: zumindest beim alten Logo handelt es sich nicht um Strahlen. Karlsruhe wird auch als Fächerstadt bezeichnet, da die Strassen fächerartig zum Schloss führen.
    Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass der Bezug zum Fächer im KA2015 Logo eine Rolle spielen soll.

  18. am 05. Februar 2013 um 21:07 Uhr

    @lfi (#17): “Das 1715 als barocke Planstadt mit sonnen- bzw. strahlenförmig vom Schloss ausgehenden Straßen gegründete Karlsruhe entwickelte sich zunächst nur in südliche Richtung. Aufgrund des so entstandenen fächerförmigen Grundrisses trägt Karlsruhe den Beinamen Fächerstadt.” – http://de.wikipedia.org/wiki/Karlsruhe

    Ich finde, sowohl (sonnen)strahlen- als auch fächerartig ist hier treffend. Ist dann im Endeffekt nur eine Auslegungssache :)

  19. Ifi
    am 05. Februar 2013 um 21:30 Uhr

    @Tobias: ui, sorry, mein Fehler. Das mit den Strahlen kannte ich so nicht, wobei es natürlich Sinn macht, wenn man z.B. an Versailles und den Sonnenkönig denkt. Dennoch wage ich zu bezweifeln, dass dies Grundlage des Gestaltungskonzepts war, sondern sich allerhöchstens im Nachhinein als praktische Erklärung anbietet.

  20. Ron
    am 06. Februar 2013 um 08:14 Uhr

    Seltsam: ich habe spontan beim ersten Draufschauen “Kaos 15″ wahrgenommen (“gelesen” kann man nicht wirklich sagen) …

    Sollten die Muster innerhalb der Schrift tatsächlich Strahlen darstellen, finde auch ich die Erklärung etwas weit hergeholt. Vielleicht wäre es hier besser gewesen, die städtebaulichen “Strahlen” im Logo aufzugreifen (also irgendwas aus dem Grundriss der Stadt zu machen) – auch wenn das Logo natürlich modern und dem Jahre 2015 angemessen erscheinen soll. So erscheint mir die Brücke zwischen Geschichte und Zukunft eher nicht vorhanden.

    Noch ein Punkt: seine Strahlkraft verliert das Logo auch ganz schnell, wenn man es s/w verwenden sollte. Dann ist das nur noch ein Gematsche aus unterschiedlich grauen Flächen.

  21. Chris van H
    am 06. Februar 2013 um 08:29 Uhr

    Das mit KA für Karlsruhe finde ich eigentlich ganz geläufig (Kfz-Kennzeichen). Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Strahlen der Fächerstadt etwas deutlicher und auch geordneter zum Vorschein kämen. Hier würde “weniger ist mehr” gut passen, auch in Bezug auf das Farben-Wirr-Warr.

  22. am 06. Februar 2013 um 10:36 Uhr

    Den Karlsruher Entwurf mit Melbourne zu vergleichen, ist eine grobe Verunglimpfung. Das raffinierte an der “City of Melbourne Kampgne” war ja gerade das zugrundeliegende Raster. Karlsruhe ist einfach nur wild.

    Und in der Skalierung zerbricht es dann völlig.

  23. Thilo
    am 06. Februar 2013 um 12:36 Uhr

    Mir ist das Logo zu unruhig.

  24. Ich
    am 06. Februar 2013 um 16:50 Uhr

    Die harte Kritik versteh ich nicht. Vom gesamten Bild gesehen her eigentlich ganz geil. Gut, das Zeichen könnte einiges an Schliff vertragen, aber alles in allem siehts (zumindest auf den paar Bildern) ganz feierfreudig und lebendig aus.

  25. Alex
    am 06. Februar 2013 um 17:23 Uhr

    Ich lese immer wieder KaBoom – und die vielen bunten Farbverläufe unterstreichen diesen Eindruck… ist mir viel zu unruhig.

  26. am 07. Februar 2013 um 14:29 Uhr

    Ich rechne es dem Stadtmarketing Karlsruhe hoch an, sich für ein Logo entschieden zu haben, das man als “schön” und “gefällig” bezeichnen kann, und das sogar “modern” ist – und trotzdem noch irgendwie authetisch wirkt. Diese Stilsicherheit war in der Vergangenheit nicht immer zu finden. Das Logo ist für hiesige Verhältnisse wirklich eine sehr gute Wahl.

  27. Karl Weidenbacher
    am 07. Februar 2013 um 15:29 Uhr

    Einfach laut dazwischen schreien, wenn alle anderen durcheinander quasseln?
    Diese Arbeit passt wunderbar in unsere Zeit!

  28. eike
    am 07. Februar 2013 um 18:13 Uhr

    Als Einwohner von KA kann ich mich mit dem Logo nicht identifizieren. Es ist ohne Aussagekraft, nur bunt und die Typografie wird als unsympathisch empfunden. Ob es an irgend ein schon vorhandenes Logo erinnert ist weniger wichtig, alles war in Variationen schon mal da.

    Viel wichtiger erscheint mir aus der Sicht eines Grafikers: was will man erreichen, wie sieht so ein Logo in kleinem Maßstab oder gar schwarzweiß aus. Hat man bedacht, was es bedeutet, dieses Logo auf verschiedene Dinge zu drucken wie z.B. Souvenirartikel ect. (Kosten!). Komisch, dass solche Sachen immer wieder hier in KA passieren (erinnert sei an den Slogan)

  29. Tomate
    am 07. Februar 2013 um 20:22 Uhr

    Ich kann die Gestaltung des Logos nicht ganz nachvollziehen. Beim Anklicken des Beitrages hatte ich ehrlich gesagt, eine plumpe Abstraktion des Stadtgrundrisses erwartet. Aber warum bildet man zu dem allseits bekannten Stadtgrundriss von Karlruhe mit diesem Wirrwarr im Logo einen deartigen Kontrast? Wollten die Gestalter dem strigenten und kompromislosen kurfürstlichen Städtebau Karlsruhes ein Abbild der unsteuerbaren und vielfältigen Großstadt entgegensetzen?

    Ich frage mich, ob das Logo einfach nur geil aussehen sollte, oder ob da wirklich etwas dahintersteckt?

  30. Philipp
    am 10. Februar 2013 um 20:20 Uhr

    kA steht im Netzsprech für “keine Ahnung”. Das wird gelesen und danach sieht es auch aus.

    Gute Nacht.

  31. TheRiddler
    am 12. Februar 2013 um 23:14 Uhr

    yep. ich stimme philipp da vollkommen zu. sieht für mich nach k(eine) a(hnung) 2015 aus.

    Dessa800, KeineAhnung2015 beide Logos als Stand Alone finde ich wenig überzeugend noch wirklich ansprechend. Ich würde mir ein wenig mehr Mut wünschen in Bezug auf Geschichte, Tradition > Neuzeit/Gegenwart. Die Städte gab es schon da hat man “Brandings” in der Regel noch mit nem heißem Eisen gemacht. So viel Zeit sollte sein.

  32. Namik
    am 13. Februar 2013 um 19:52 Uhr

    In Bezug auf diese Arbeit Designkritik zu üben finde ich deplatziert. Der Schöpfer hat ganz klar eine sehr verwaschene Vorstellung vom Unterschied zwischen Inspiration und Kopie. Ein bisschen mehr Kreativität darf man erwarten.

  33. joe
    am 06. März 2013 um 15:31 Uhr

    schlimm genug das die stadt auf eine nicht ansässige agentur
    zurückgreift wo man doch zumindest einige agenturen
    in karlsruhe hat die einen bezug zur stadt haben und
    sehr gute kampagnen fahren können.

    Zum logo einfach nur effekthascherei dank farb überfrachtung
    keine klare linie die man vom fächerartigen aufbau der
    stadt karlsruhe kennt. in einem kleineren format
    funktioniert das logo konzept schon gar nicht mehr siehe
    karlsruhe2015.de und über die seite die nicht ansatzweise
    eine aufbruchstimmung zu einer neupositionierung vermittelt
    ganz zu schweigen



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