2014

2014 – Beiträge, die man in diesem Jahr nicht verpasst haben sollte

2014

2014 war ein spannendes und kontrastreiches Jahr. 210 Artikel wurden im Design Tagebuch veröffentlicht und knapp 5400 Kommentare verfasst. Rekorde wurden geknackt und mit der dt-Jobbörse ein neues Angebot für Kreative geschaffen. Die interessantesten Designthemen werden in diesem Jahresrückblick zusammengefasst.

Stammleser, neue Leser und diejenigen, die nur sporadisch hier vorbei schauen finden darin eine kompakte Rückschau. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für die zahlreichen Themenvorschläge und Diskussionsbeiträge! Allen dt-Lesern möglichst viele erhellende Momente im neuen Jahr und wunderbare Designdiskurse hier im dt!

Meistgelesener Artikel des Jahres

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Regierungen und ihre visuellen Identitäten

Ein Recherche intensiver Beitrag wird mit dem Siegel „meistgelesener Artikel“ belohnt. Als Autor freut mich das natürlich. Auch im Ausland machte der Beitrag über die visuellen Identitäten von Regierungen im Netz die Runde. Anhand zahlreicher Beispiele wird aufgezeigt, was Corporate Design zu leisten vermag und was passiert, wenn ein damit einhergehendes Konzept fehlt.

Missgeschick des Jahres

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SAP stoppt Einführung des neuen Logos und kehrt zum alten zurück

Eine Rückholaktion, die laut Firmensprecher keine war. Quer durch die digitalen Medien führte SAP ein neues Logo ein, um es nach kurzer Zeit wieder gegen das alte auszutauschen. Es sei nur ein Test gewesen, wie es heißt. Wäre dem so, was wenig glaubwürdig erscheint, bliebe die Erkenntnis, dass man bei SAP die eigene Unternehmensidentität ebenso öffentlich testet wie Softwareprodukte. Wie man es dreht und wendet – ein wenig rühmliches Missgeschick.

Kontroverseste Diskussion des Jahres

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Plakat zur Kieler Woche 2015

Plakatdesaster oder digitale Kunst? Das war die große Frage, die für Gesprächsstoff im dt sorgte. Die Meinungen gingen weit auseinander. Während die Kacheloptik des Plakates gerade im Umfeld anderer Medien auf Ablehnung stieß, zeigten sich einige Leser hier im Blog ob der einfachen Formsprache begeistert.

Land des Jahres

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Neues Design für norwegischen Reisepass | Neues Design für norwegische Krone

Sollte ich einmal auswandern, wäre Norwegen meine erste Wahl, nicht der grandiosen Natur wegen, das auch, vielmehr wegen des seit Jahrzehnten vermittelten Designverständnisses, das nicht nur erhalten, sondern sogar, wie unter anderem die zuletzt präsentierten neuen Designs für den norwegischen Reisepass und die norwegischen Banknoten eindrucksvoll belegen, ausgebaut werden konnte.

Verwirrendstes Redesign des Jahres

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Ein neuer Stern für die russische Armee

Ein Land, schwer zu durchschauen, zumindest dessen führende Politiker. Schwer zu durchschauen sind auch die Beweggründe für das Redesign des von je her roten Sterns der russischen Armee. Eine ganz spezielle Annäherung zwischen Russland und den USA.

Verunglücktester Relaunch des Jahres

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Kaiserslauterns neues Stadtportal soll Modernität ausstrahlen, signalisiert aber das genaue Gegenteil

Selten klaffte die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit größer als in diesem Fall. Ein gutes Beispiel für einen schlechten Relaunch. Schlecht, weil u.a. eGovernment, Zugänglichkeit und Responsivität vergessen beziehungsweise vernachlässigt worden sind. Einmal mehr zahlt es sich nicht aus – und das sage ich ganz ohne Schadenfreude –, im stillen Kämmerlein vor sich hin zu entwickeln.

Wort des Jahres

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Wurstdesign: oder warum „Design“ einem nicht vollkommen Wurst sein sollte

Zu guter Letzt ein Beitrag über die Bezeichnung „Design“ – wahrhaft ein Wortschwamm, der alles in sich aufzunehmen vermag. Naildesign, Hairdesign, Felgendesign, Wurstdesign …

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