Das Poster zur FIFA-WM 2011
Die Entscheidung ist gefallen. Die Anfang November durchgeführte öffentliche Abstimmung ergab, dass der oben abgebildete Entwurf das offizielle Poster der FIFA Frauen Fußball-WM 2011 in Deutschland werden wird. Das dt berichtete über die Wahl des FIFA-Posters. In der parallel hier im Blog durchgeführten Umfrage rangiert der Siegerentwurf lediglich auf Platz 3.
Die gruseligsten Seiten im Netz – Kathrein
Das Grauen beim Besuch einer Website war wieder einmal so groß, dass ich mich heute gerne im Gegenzug mit dem Spooky-Award revanchieren möchte. Auf der Suche nach einer Zimmerantenne bin ich bei der Marke Kathrein gelandet. Kaum jemand kommt, wenn es um das Thema Radio- und Fernsehempfang geht, am “weltweit führenden Anbieter in der Antennensystemtechnik” vorbei. Umso gruseliger ist es, wie sich der Marktführer im Netz präsentiert. Das Erscheinungsbild und die technische Umsetzung der Website sind derart veraltet, dass sich einem als Besucher die Haare hochstellen. Offenbar besitzt der Branchenprimus keinerlei Empfangseigenschaften in Bezug auf die Bewegungen in den digitalen Medien.
VIVA Senderlogo modifiziert
Der Fernsehsender VIVA bekommt zum 01. Januar 2011 ein neues On-Air-Design und ein neues Senderlogo. „Attraktiver, cooler, anders“, so will man sich zukünftig der Zielgruppe der 14–29-Jährigen präsentieren. Spitz und kantig gibt sich das überarbeitete Logo. Geradezu kuschelig wirkt im direkten Vergleich der Vorgänger, dem man ja bereits ein Höchstmaß an Abstraktion zusprechen konnte, was vom zukünftigen Logo aber noch einmal überboten wird.
kurz gesagt (21)
- Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) präsentiert nun ihr Nahezu-Gratis-Logo. Im Fontblog wurde im Juli zurecht das für den Wettbewerb bereitstehende, geringe Preisgeld kritisiert. 1.400 Entwürfe für 2.250 Euro! Die EIGE liefert damit einen zweifelhaften Beitrag zum Thema Preis-Dumping.
- In Offenbach ist nach wie vor ein gänzlich unauffälliges Logo mit OF-Kürzel im Einsatz. Das im Juli 2009 präsentierte neue Stadtlogo, das nicht überall Zustimmung fand, liegt seit über einem Jahr in der Schublade des Stadtsprechers Matthias Müller. Schade, dass die Stadt die Chance zur notwendigen Verbesserung des visuellen Auftritts verstreichen ließ, was allerdings mit Blick auf den ausbaufähigen Siegerentwurf (vergrößerte Ansicht) vielleicht gar nicht mal so unverständlich erscheint.
- Adobe „fummelt“ ein bisschen an seiner com-Domain herum. Die Startseite kommt, anders als der Rest der Site, seit kurzem zentriert und im 960-Grid-System daher. Ginge von der Adobe-Site nicht eine gewisse Strahlkraft aus, käme es an dieser Stelle sicherlich nicht zu dieser Fußnote. Schau’n wir mal, wo das hinführt.
- Das mittlerweile nicht mehr ganz so neue Myspace-Logo. „Letzte berühmte Worte“ einer sterbenden Marke? Hier noch die PM zum Redesign.
- Ob der Klingetonanbieter Jamba dem Spreeblick-Autor Johnny Haeusler nun etwas sympathischer geworden ist? Ich vermute mal eher nicht. Jamba hat wieder einmal ein neues Logo. So sah der Vorgänger aus (vergrößerte Ansicht).
- Weihnachten rückt näher. Passend dazu erschien kürzlich die von Eva Jung gestaltete „Basisbibel“.
UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten erhält eigenes Logo
Im Juni 2009 wurden Teile der Dolomiten zum Weltnaturerbe ernannt. Nun erhielt diese Region ein eigenes Logo, das im Rahmen eines Wettbewerbes ermittelt wurde. In der offiziellen Pressemeldung wird das Logo wie folgt beschrieben: „Die Bildmarke ist rechteckig und zeigt auf farbig eingegrenztem Hintergrund vier steil aufragende Gipfel. Sie symbolisieren die vier unterschiedlichen Kulturen des Welterbegebietes – italienisch, deutsch, ladinisch und friulanisch, ihre grafische Darstellung repräsentiert die Vertikalität der Dolomitenberge und ihre Formenvielfalt (Türme, Nadeln, Zinnen, Terrassen usw.)“.
Entworfen hat das neue Logo Arnaldo Tranti aus Aosta. Sein Entwurf überzeugte die Jury, der, wie man liest, kein Designer beiwohnte, sondern die in erster Linie mit Marketingexperten bestückt wurde. Zu der Freude über die Anerkennung als UNESCO-Naturdenkmal und den damit verbundenen verbesserten Vermarktungsmöglichkeiten der Region, mischen sich auch kritische Stimmen. Der italienische Fotograf Oliviero Toscani lehnt das Logo ab, ebenso die beiden anderen Arbeiten, die in der Endausscheidung standen. „Diese Arbeiten sind von einer tödlichen Langeweile. Alle drei sind sie schrecklich. Ich liebe die Dolomiten, so etwas verdienen sie nicht.“
Le Royaume
Le Royaume from Sébastien Hary on Vimeo.
Wunderschön illustriert und mit einem grandiosem Spannungsbogen versehen.
Graz im Quadrat – Das neue Stadtlogo
Nachdem kürzlich Innsbruck ein neues Stadtlogo erhielt, präsentiert nun die Landeshauptstadt der Steiermark ihr neues Logo. Die im Mittelpunkt des Corporate Designs stehende Wortbildmarke erlaubt vier Namenszusätze: („Holding“, „Stadt“, „Tourismus“ und „Messecongress“). Den jeweiligen Bereichen wird dabei ein eigener Farbwert zugewiesen.
Die Stadt bewirbt sich derzeit um den Titel UNESCO City of Design und möchte sich hierfür noch einmal in Szene setzen. Vor allem aber ist das Redesign im Zuge der Umwandlung der Graz-AG in die Holding Graz und der Umsetzung der Strukturreform „Haus Graz“ durchgeführt worden. Mit dieser Dachmarkenstrategie werden zahlreiche Logos abgelöst, die über die Jahre für Wildwuchs sorgten.
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